Legden
| Wappen | Deutschlandkarte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:DEU Legden COA.svg |
| |||||
| Basisdaten | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 2′ N, 7° 6′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05554036}}
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| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | |||||
| Regierungsbezirk: | Münster | |||||
| Kreis: | Borken | |||||
| Höhe: | 76 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km² | |||||
| Einwohner: | {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05554036}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | QUELLE}}</ref> | ||||
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 48739 | |||||
| Vorwahl: | 02566 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | BOR, AH, BOH | |||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 5 54 036 | |||||
| LOCODE: | DE LEG | |||||
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Amtshausstraße 1 48739 Legden | |||||
| Website: | www.legden.de | |||||
| Bürgermeister: | Jörg Thor (CDU) | |||||
| Lage der Gemeinde Legden im Kreis Borken | ||||||
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Bild:Legden in BOR.svg|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte poly 35 43 33 102 97 102 96 35 Kreis Borken poly 0 246 85 246 231 133 228 0 0 0 Nordrhein-Westfalen poly 0 492 22 492 36 531 71 518 109 571 59 587 71 599 0 599 Kreis Kleve poly 79 518 109 570 71 584 71 599 385 599 367 577 315 591 262 573 262 545 231 553 183 531 109 531 109 518 Kreis Wesel poly 368 579 385 599 607 599 607 545 584 492 526 481 486 531 418 518 395 545 368 545 Kreis Coesfeld poly 534 481 584 492 607 545 607 220 576 220 584 235 534 237 496 283 438 283 477 323 454 421 Kreis Coesfeld poly 422 0 438 35 469 27 486 0 Niedersachsen poly 584 219 607 220 607 0 486 0 461 27 469 88 502 102 495 124 584 175 Kreis Steinfurt poly 20 492 10 453 71 463 206 393 222 421 254 401 296 309 198 263 240 176 319 162 328 121 368 102 394 47 438 36 418 0 231 0 231 132 71 247 0 247 0 491 Niederlande poly 262 531 274 576 339 599 368 574 367 545 339 545 319 518 Raesfeld poly 351 462 368 545 395 545 438 437 Heiden poly 262 545 244 409 198 442 183 531 231 553 Rhede poly 71 463 208 393 231 421 182 531 118 531 Bocholt poly 254 401 254 531 319 516 339 545 368 540 339 374 Borken poly 418 510 451 421 486 463 535 482 486 531 Reken poly 339 376 351 463 451 433 422 410 407 356 Velen poly 296 309 351 247 438 274 438 291 368 338 Stadtlohn poly 469 88 499 110 486 122 526 150 451 205 418 178 438 150 Heek poly 351 246 438 274 451 202 418 179 430 150 368 102 329 123 319 162 Ahaus poly 368 336 438 291 477 320 457 418 427 421 408 355 368 364 Gescher poly 438 283 495 278 535 235 469 192 441 235 Legden poly 469 197 521 150 584 177 576 235 533 235 Schöppingen poly 368 99 391 49 461 27 469 107 427 150 Gronau poly 198 263 244 174 320 162 351 248 298 309 Vreden poly 254 401 298 309 368 340 368 365 Südlohn poly 10 453 93 477 109 516 37 531 Isselburg desc bottom-right </imagemap> | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Legden (IPA: [<templatestyles src="IPA/styles.css" />], ; plattdeutsch Ledden) ist eine Gemeinde im westlichen Münsterland im Nordwesten des Bundeslands Nordrhein-Westfalen und gehört zum Kreis Borken im Regierungsbezirk Münster.
Geographie
Legden liegt zwischen den größeren Städten Enschede und Münster im westlichen Münsterland.
Gemeindegliederung
Legden besteht aus den Ortsteilen Legden und Asbeck, bis 1969 selbstständige Gemeinden des dann aufgelösten Amtes Legden. Zu Legden gehören die folgenden Bauerschaften: Wehr (im Norden, mit Abstand die größte), Haulingort (im Osten), Isingort (im Süden), Beikelort (im Westen) sowie Deipenbrock und Steinkuhle (beide kleiner in Dorfnähe). Zu Asbeck gehören die Bauerschaften Eißingort und Frettholt.
Nachbargemeinden
Geschichte
Legden und Asbeck wurden im Jahr 1092 erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Detlef Fischer: Chronik des Münsterlandes. Aschendorff, Münster 2003, ISBN 3-402-05343-8, S. 28.</ref>
Für das Jahr 1768 ist der erste namentlich bekannte jüdische Einwohner Legdens bezeugt.<ref>Elfi Pracht-Jörns: Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Band 4: Regierungsbezirk Münster. J.P. Bachem, Köln 2002, S. 99.</ref> Nachdem die kleine jüdische Gemeinde gewachsen war, ließ sie 1835 in der Kirchstraße eine Betstube bauen.<ref name="Elfi Pracht-Jörns 100">Elfi Pracht-Jörns: Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Band 4: Regierungsbezirk Münster. J.P. Bachem, Köln 2002, S. 100.</ref> 1846 wurde der jüdische Friedhof angelegt.<ref>Elfi Pracht-Jörns: Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Band 4: Regierungsbezirk Münster. J.P. Bachem, Köln 2002, S. 101 und 157.</ref> Die Betstube wurde bei den Novemberpogromen 1938 vollständig zerstört.<ref name="Elfi Pracht-Jörns 100" /> Seit 2009 erinnern sechs Stolpersteine an die Verfolgung der Juden: auf der Hauptstraße erinnern sie an Moritz, Rika und Karl Seligmann sowie an Grete Eichenwald als einzige Überlebende, an der Kirchstraße erinnern sie an Jettchen Rosenbaum und Bertha Neuberg.<ref>Sylvia Lüttich-Gür: Gedenktafeln wegen Straßenbauarbeiten entfernt. In: Münsterland Zeitung, Ausgabe Legden, 8. November 2010.</ref>
Am 1. Juli 1969 wurde Asbeck in die Gemeinde Legden eingegliedert.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 94.</ref>
Politik
Gemeinderat
Die Tabelle zeigt die Sitzverteilung im Rat seit 2009.
| CDU | SPD | UWG | |
|---|---|---|---|
| 2025<ref>Legden: Wahlen zum Rat der Gemeinde Legden. Abgerufen am 28. April 2026.</ref> | 13 | 7 | / |
| 2020<ref>Ratswahl - Kommunalwahlen 2020 in der Gemeinde Legden - Gesamtergebnis. Abgerufen am 29. September 2020.</ref> | 10 | 5 | 5 |
| 2014<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />kreis-borken.de ( vom 30. August 2014 im Internet Archive) (PDF)</ref> | 10 | 3 | 7 |
| 2009 | 11 | 3 | 6 |
Bürgermeister
Jörg Thor (CDU) ist seit dem 1. November 2025 Bürgermeister von Legden.<ref>Christiane Hildebrand-Stubbe: Jörg Thor löst Dieter Berkemeier als Bürgermeister ab: Dramatisches Wahl-Finale in Legden. In: Münsterland Zeitung. 14. September 2025, abgerufen am 14. Dezember 2025.</ref>
Dieter Berkemeier (parteilos) war von 2020 bis 2025 Bürgermeister (er war 2020 in einer Stichwahl mit 55,1 % der Stimmen gewählt worden).<ref>Bürgermeisterstichwahl - Kommunalwahlen 2020 in der Gemeinde Legden - Gesamtergebnis. Abgerufen am 29. September 2020.</ref>
Frühere Amtsinhaber waren:
- 1999–2020: Friedhelm Kleweken (CDU)
- 1990–1999: Helga Schwartenbeck (CDU)<ref>Bürgermeisterin kam bei Unfall ums Leben. In: Ibbenbürener Volkszeitung. 5. März 1999, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 3. Oktober 2018. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Wappen, Banner und Flagge
Der Gemeinde Legden ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten in Münster vom 5. März 1970 das Recht zur Führung eines Wappens und einer Flagge verliehen worden.
-
Wappen
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Banner
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Flagge
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Wappen der ehem. Gemeinde Asbeck
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Wappen der ehem. Gemeinde Legden bis 1970
Wappen
Blasonierung: „Von Gold (Gelb) zu Blau zu Silber (Weiß) geteilt. In der Mitte in Blau drei sechsstrahlige goldene (gelbe) Sterne, von denen der mittlere etwas erhöht ist; unten in Silber (Weiß) zwei rechtsschräggestellte Reihen roter Rauten.“
Die neue Gemeinde Legden übernahm das Wappen des alten Amtes Legden von 1957. Das Wappen basiert auf den Wappen der ehemaligen Gemeinden Asbeck (Rauten, Haus Asbeck) und Legden (Sterne, basieren auf dem Siegel Johanns von Legden von 1348), ergänzt durch den goldenen Balken des Hochstifts Münster, zu dem die Gemeinde früher gehörte.<ref>Wappen der Gemeinden des Kreises Borken. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Januar 2013; abgerufen am 16. Februar 2013.</ref>
Banner
Beschreibung des Banners: „Flagge mit dem Gemeindewappen und den Farben Blau und Silber (Weiß).“<ref>Hauptsatzung der Gemeinde Legden, § 2. (PDF; 55 kB) Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. November 2015; abgerufen am 16. Februar 2013.</ref> Diese ungenaue Beschreibung der Hauptsatzung gibt keine Auskunft ob eine Hissflagge, Banner oder beides geführt wird. Ebenso geht keine Aufteilung der Bahnen und deren Verhältnis daraus hervor. Tatsächlich führt die Gemeinde ein Banner wie folgt: „Von Blau zu Weiß zu Blau im Verhältnis 1 : 3 : 1 längsgestreift, in der Mitte der oberen Hälfte der weißen Bahn der Wappenschild der Gemeinde.“
Flagge
Beschreibung der Flagge: „Von Blau zu Weiß zu Blau im Verhältnis 1 : 3 : 1 quergestreift, in der Mitte der weißen Bahn der Wappenschild der Gemeinde.“
Partnergemeinden
- Steenderen in den Niederlanden war Partnergemeinde. Steenderen ging 2005 im neuen Gemeindeverbund Bronckhorst auf. Damit erlosch auch die Gemeindepartnerschaft.
- Seit 2007 ist die neue Partnergemeinde Melrose in Minnesota, USA.
- 2010 wurde mit Reszel in der Woiwodschaft Ermland-Masuren (Polen) eine weitere Partnerschaft begründet.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
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Als ehemalige Gebäude des Stiftes Asbeck sind heute noch die Hunnenporte, das ehemalige Dormitorium, das Haus van Wüllen, die Düstermühle, die Vogtei und die Stiftskirche St. Margareta erhalten.
Die Hunnenporte ist ein Fachwerkgebäude, das früher als Torhaus zum Stiftsgelände diente. Der Name leitet sich von den Hundezwingern des Stiftes ab, die früher dort untergebracht waren.<ref name="Münsterland" /> Heute dient das Gebäude als Veranstaltungsraum und beherbergt das Ofenmuseum.
Sehenswerte Kirchen in Legden sind die im 13. Jahrhundert erbaute Pfarrkirche St. Brigida am Kirchplatz. 1905 wurden der Wehrturm abgebrochen und durch ein neuromanisches Querschiff ersetzt. Eine Filialkirche der St. Brigida und ehemalige Stiftskirche ist die Kirche St. Margareta. An der Kirche kann man deutlich zwei verschiedene Stilrichtungen erkennen: Während das aus dem 12. Jahrhundert stammende Langschiff dem Baustil der Romanik folgt, zeigen Chor und Querhaus aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts den gotischen Stil. Sehenswert sind unter anderem der Egelborg-Altar im Seitenschiff, ein Relief von 1476, das die Gregoriusmesse zeigt, während der Restauration 1905 ausgegrabene Grabplatten der Freiherren von Oer, eine Grabplatte des Rittmeisters Busch, sowie ein Epitaph von 1703 der Eheleute Johann Röttger Menke und Anna Ising. Erhalten werden konnte auch das mittlere Chorfenster aus dem 13. Jahrhundert, das den Stammbaum Jesu zeigt (Wurzel-Jesse-Fenster).<ref>Wurzel Jesse Fenster, Webseite der Kirchengemeinde Legden, abgerufen am 24. November 2015</ref>
Das etwa 800 Jahre alte Dormitorium des ehemaligen Klosters unter Trägerschaft des Heimatvereines Asbeck dient heute als Stiftsmuseum<ref>Museen und Ausstellungen. Webseite des Heimatvereines Asbeck, abgerufen am 23. November 2015.</ref> und Trauzimmer.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gemeinde Legden ( vom 26. November 2015 im Internet Archive), abgerufen am 23. November 2015</ref> Das heute „Haus van Wüllen“ genannte ehemalige Wohnhaus der Äbtissinnen wurde im 12. Jahrhundert erbaut. Ein 1340 gebauter Raum gilt als der älteste Fachwerkraum Norddeutschlands. Es enthält außerdem einen Wappensaal und ein aus dem 14. Jahrhundert erhaltenes Sprechgitter. Das Haus, in dem es Vitrinen mit damaligen Ausstellungsstücken gibt, kann man besichtigen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Programm ( vom 26. November 2015 im Internet Archive) (PDF) zum Tag des offenen Denkmals 2015 in Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 24. November 2015</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Haus van Wüllen ( des Vorlage:IconExternal vom 26. November 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., museum-wegweiser.de, abgerufen am 24. November 2015</ref>
Etwa einen Kilometer südwestlich des Ortszentrums ist das 1389 erstmals erwähnte Wasserschloss Haus Egelborg gelegen. Das älteste, 1559 erbaute, Gebäude ist der Nordflügel. Seit 1670 befindet sich das Wasserschloss in Besitz der Freiherren von Oer.<ref>Heimatfreunde auf den Spuren der Dinkel, Westfälische Nachrichten vom 2. August 2010, abgerufen am 24. November 2015.</ref> Ein Wanderweg durch den Egelborger Wald führt am Wasserschloss und dem dazugehörigen weitläufigen Landschaftspark vorbei.<ref>Parkanlage Haus Egelborg, abgerufen am 21. November 2015 bei LWL-GeodatenKultur des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe</ref>
Im September 2015 wurde im Zentrum der Gemeinde der etwa 4500 m²<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Projekt Dahliengarten ( des Vorlage:IconExternal vom 25. November 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Webseite Zukunftsdorf Legden, abgerufen am 23. November 2015</ref> große Dahliengarten mit 180 Dahliensorten eröffnet. Der Bau des Gartens war ein Projekt im Rahmen der Teilnahme an der Regionale 2016 und wurde mit Mitteln des Leader-Förderprogrammes der Europäischen Union gefördert.<ref>Stefan Grothues. <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dahliengarten eröffnet ( des Vorlage:IconExternal vom 26. November 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. Webseite Münsterlandzeitung vom 20. September 2015, abgerufen am 23. November 2015</ref>
Am Ortsausgang von Legden-Asbeck findet man die „Dicke Linde“, eine ehemalige Tanzlinde, die nach einem Blitzeinschlag 1979 zweigeteilt wurde und seitdem mit Drahtseilen und Stangen zusammengehalten wird.<ref name="Münsterland" />
Die erstmals im 12. Jahrhundert erwähnte Düstermühle im Ortsteil Wehr liegt direkt an der Dinkel. Sie gehörte zum Stift Asbeck und diente unter anderem auch als Gerichtsstätte und ist traditionsgemäß Veranstaltungsort für den Düstermühlenmarkt.<ref>Legden: Düstermühle, muensterland.de, abgerufen am 24. November 2015.</ref>
Am Rande der Gemeinde findet man das Partydorf Dorf Münsterland – die Freizeitanlage ist ein Freizeit- und Partydorf.
Regelmäßige Veranstaltungen
Legden ist wegen seines Dahlien-Kinder-Blumenkorsos (DahlKiBluko) bekannt. Der damalige Vikar, Theodor Entrup (1879–1955) begründete 1926 diese Tradition, er wollte mit diesem Fest vor allem den Kindern eine Freude machen.<ref>Vikar Entrups Idee: Der Dahlienkorso in Legden, auf blumenkorso-legden.de, abgerufen am 9. Juni 2025.</ref> Der Dahlienkorso findet alle drei Jahre am dritten Sonntag im September statt,<ref>Blumenkorso – was ist das?, abgerufen am 9. Juni 2025. zuletzt am 17. September 2023.</ref> Einige Vereine und Nachbarschaften der Gemeinde bereiten Motivwagen vor. Die Dahlie ist somit das Wahrzeichen der Gemeinde.<ref>Historie blumenkorso-legden.de, abgerufen am 24. November 2015</ref>
Fliegenmarkt ist der Name einer Straße in Legden, der sich wahrscheinlich aus dem früher dort stattfindenden Pferdemarkt ableitet. An jedem ersten Dienstag im August veranstaltet die Nachbarschaft Fliegenmarkt ein geselliges Fest.
Der Schnadegang findet jährlich am 1. Mai in Asbeck statt.
Öffentliche Einrichtungen
Legden hat eine Freiwillige Feuerwehr mit Löschzügen in Legden und Asbeck.
Bildung
<templatestyles src="Mehrere Bilder/styles.css" />
Im Ort gibt es drei katholische Kindergärten (St. Brigida-, St. Margareta- und St. Martin-Kindergarten), sowie die Kindertagesstätte Pusteblume unter Trägerschaft einer Elterninitiative.
In Legden gibt es außerdem eine Verbundsgrundschule mit zwei Standorten: die Brigidenschule arbeitet an ihrem Hauptstandort Legden dreizügig und hat ungefähr 250 Schüler. Am Nebenstandort Asbeck, der ehemaligen Margaretenschule, werden rund 60 Schüler in drei Klassen jahrgangsgemischt betreut. Die Schule läuft unter städtischer Trägerschaft.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Profil ( des Vorlage:IconExternal vom 26. November 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Webseite der Brigidenschule, abgerufen am 24. November 2015</ref>
Bei der Sekundarschule Legden-Rosendahl (SLR) handelt es sich um eine Gesamtschule für die Klassen 5 – 10. Für die gymnasiale Oberstufe gibt es Kooperationen mit Einrichtungen in Coesfeld und Ahaus. In Legden werden die Klassen 5 bis 7 beschult, die Klassen 8 bis 10 in Rosendahl-Osterwick.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Profil ( des Vorlage:IconExternal vom 25. November 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. der Sekundarschule Legden-Rosendahl, abgerufen am 24. November 2015</ref> Seit dem 1. August 2020 heißt die Sekundarschule Legden / Rosendahl offiziell Paulus-van-Husen-Schule.<ref>Leon Eggemann: Umbenennung Sekundarschule in Paulus-van-Husen-Schule. In: Münsterland Zeitung. Medienhaus Lensing, 21. September 2020, abgerufen am 27. Mai 2022 (deutsch).</ref>
Verkehr
Legden liegt an der Bahnstrecke Dortmund–Gronau, es besteht eine Regionalbahnverbindung mit der Linie RB 51 nach Dortmund und über Gronau nach Enschede.<ref>Legden auf bahnhof.de</ref>
| Linie | Verlauf | Takt |
|---|---|---|
| RB 51 | Westmünsterland-Bahn: Dortmund Hbf – Dortmund-Kirchderne – Dortmund-Derne – Lünen-Preußen – Lünen Hbf – Bork (Westf) – Selm-Beifang – Selm – Lüdinghausen – Dülmen – Lette (Kr Coesfeld) – Coesfeld (Westf) – Rosendahl-Holtwick – Legden – Ahaus – Epe (Westf) – Gronau (Westf) – Glanerbrug – Enschede De Eschmarke – Enschede Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2023 |
60 min 20/40 min (Dortmund–Lünen, nicht sonntags) |
Zudem bestehen Bus- und durch das Dorf Münsterland insbesondere Nachtbusverbindungen.
| Linie | Verlauf | Takt | Betreiber |
|---|---|---|---|
| 582 | Legden – Holtwick – Höven (Rosendahl) – Coesfeld Schulzentrum – Bahnhof Coesfeld | 30 min (Mo–Fr), 60 min (Sa–So) | Veelker |
| 781 | Bahnhof Gronau – Epe – Ahaus – Legden – Holtwick – Höven (Rosendahl) – Coesfeld Schulzentrum – Bahnhof Coesfeld | 30 min (Mo–Fr), 60 min (Sa), 120 min (So) | Veelker
Vorlage:Linienverlauf RVM Vorlage:Linienverlauf RVM Vorlage:Linienverlauf RVM Vorlage:Linienverlauf RVM |
Legden ist über die A 31 an das Autobahnnetz angeschlossen.
Siehe auch
Persönlichkeiten
In Legden geboren:
- Clemens von Oer (1768–1834), Landrat in Beckum
- Friedrich von Oer (1842–1896), Oberer Kämmerer des Fürsten Karl II. zu Isenburg und Büdingen
- Adolf von Oer (1863–1941), Politiker
- Clemens von Oer (1895–1976), Regierungspräsident und Landrat des Kreises Ahaus
- Martin Lessenthin (* 1957), Journalist und Sachverständiger für Menschenrechtsfragen
- Peter Krevert (* 1963), Autor
In Legden aufgewachsen:
- Oliver Kirch (* 1982), Fußballspieler
Literatur
- Information und Technik NW: Die Gemeinden Nordrhein-Westfalens 2009. ISBN 978-3-939943-18-1. (PDF, online)
- Elfi Pracht-Jörns: Legden. In: dies.: Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Band 4: Regierungsbezirk Münster (= Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern von Westfalen, Band 1.2). J.P. Bachem, Köln 2002, ISBN 3-7616-1397-0, S. 99–101 und 157.
Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Legden
- Urkundenregesten aus dem Gemeindearchiv Legden / Digitale Westfälische Urkunden-Datenbank (DWUD)
- Linkkatalog zum Thema Legden bei curlie.org (ehemals DMOZ)
Einzelnachweise
<references> <ref name="Münsterland"> Münsterland zu Fuß. (PDF, 872 kB) Wanderbroschüre zum Wanderweg „X5“, muensterland.de, abgerufen am 21. November 2015 </ref> </references>
- Seiten mit nicht-numerischen formatnum-Argumenten
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Koordinaten-Parameterfehler
- Legden
- Gemeinde in Nordrhein-Westfalen
- Wikipedia:Weblink offline
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2026-02
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2022-03
- Ort im Kreis Borken
- Ort im Münsterland
- Ersterwähnung 1092