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Sulcorebutia

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Die Einteilung der Lebewesen in Systematiken ist kontinuierlicher Gegenstand der Forschung. So existieren neben- und nacheinander verschiedene systematische Klassifikationen. Das hier behandelte Taxon ist durch neue Forschungen obsolet geworden oder ist aus anderen Gründen nicht Teil der in der deutschsprachigen Wikipedia dargestellten Systematik.

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Sulcorebutia
Datei:Sulco steinbachii WR459.jpg

Sulcorebutia steinbachii WR459

Systematik
Kerneudikotyledonen
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Trichocereeae
Gattung: Sulcorebutia
Wissenschaftlicher Name
Sulcorebutia
Backeb.

Sulcorebutia war eine Pflanzengattung aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Der botanische Name leitet sich vom lateinischen Substantiv „sulcus“ für Furche und dem Namen der Gattung Rebutia ab. Er verweist auf die Furche zwischen den Höckern der Pflanzenkörper.

Beschreibung

Die Arten der Gattung Sulcorebutia wachsen einzeln oder sprossend. Ihre abgeflacht kugelförmigen bis kugelförmigen oder kurz zylindrischen Triebe haben eine eingesenkte Triebspitze. Die Wurzeln sind faserig oder strangartig verdickt oder bilden eine verdickte Pfahlwurzel. Ihre spiralförmigen Rippen sind vollständig in rhombische Höcker gegliedert. Die auf der Oberseite der Höcker sitzenden, etwas wolligen Areolen weisen manchmal an der Spitze eine kurze Furche auf. Die Dornen lassen sich nicht immer in Mittel- und Randdornen unterscheiden. Falls Mitteldornen vorhanden sind stehen diese etwas ab. Die nie gehakten Randdornen sind kammartig angeordnet und etwas am Trieb anliegend oder aufsteigend und abstehend.

Die trichterförmigen oder glockig-trichterförmigen Blüten sind leuchtend violett, gelb oder rot gefärbt, häufig auch geflammt, aber nur selten weiß. Sie erscheinen häufig aus älteren Areolen an der Basis der Triebe. Ihr Perikarpell und die Blütenröhre sind mit einigen derben, auffälligen Schuppen bedeckt und ansonsten in der Regel kahl.

Die kaum fleischigen Früchte sind kugelförmig bis flachkugelförmig. Sie reißen quer auf oder vertrocknen lederartig. Die Früchte enthalten rundliche bis länglich eiförmige, seitlich etwas abgeflachte, matt braunschwarze Samen von 1 bis 2 Millimeter Länge.

Systematik und Verbreitung

Die Gattung Sulcorebutia ist in Bolivien verbreitet. Die Erstbeschreibung der Gattung wurde 1951 von Curt Backeberg veröffentlicht.<ref>Curt Backeberg: Sulcorebutia novum genus Backbg. In: Cactus and Succulent Journal of Great Britain. Band 13, London 1951, S. 96.</ref>

Zur Gattung Sulcorebutia gehören die folgenden Arten:<ref>Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 608–613.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 608–613.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Sulcorebutia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien