Weingartia cylindrica
<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />
| Weingartia cylindrica | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Rebutia cylindrica1a.MW.jpg
Weingartia cylindrica | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Weingartia cylindrica | ||||||||||||
| (Donald & A.B.Lau) F.H.Brandt |
Weingartia cylindrica ist eine Pflanzenart in der Gattung Weingartia aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton cylindrica stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚zylindrisch‘ und verweist auf die Form der Triebe der Art.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 59.</ref>
Beschreibung
Weingartia cylindrica wächst sprossend mit kurz zylindrischen dunkelgrünen Körpern. Diese erreichen bei Durchmessern von 4 bis 5 Zentimetern Wuchshöhen von bis zu 12 Zentimetern und besitzen mehrere, strangartige und verdickte Hauptwurzeln. Die etwa 16 Rippen sind kaum sichtbar, spiralförmig angeordnet und vollständig in Höcker gegliedert. Die darauf befindlichen kreisrunden Areolen sind weiß oder gelblich. Es sind bis zu vier Mitteldornen vorhanden. Sie sind weiß bis gelb mit einer dunkleren Spitze und bis zu 1,5 Zentimeter lang. Die 10 bis 12 Randdornen sind weiß oder hellgelblich braun, mit einer Länge von 5 bis 10 Millimetern.
Die gelben, selten etwas purpurmagentafarbenen oder weißen Blüten sind 3,5 bis 4 Zentimeter lang und besitzen ebensolche Durchmesser. Die Früchte sind orangebraun oder rötlich.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Weingartia cylindrica ist im bolivianischen Departamento Cochabamba in Höhenlagen von 2300 bis 2900 Metern verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Sulcorebutia cylindrica durch John Donald Donald (1923–1996) und Alfred Bernhard Lau wurde 1974 veröffentlicht.<ref>J. D. Donald: Sulcorebutia cylindrica. A new species from Bolivia. In: Ashingtonia. Band 1, Nr. 5, Ashington 1974, S. 56 (online).</ref> Fred Hermann Brandt stellte die Art 1978 in die Gattung Weingartia.<ref>Kakteen- und Orchideen-Rundschau. Band S2, 1978, S. 40.</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Rebutia cylindrica <templatestyles src="Person/styles.css" />(Donald & A.B.Lau) Donald (1987), Weingartia mentosa subsp. cylindrica <templatestyles src="Person/styles.css" />(Donald & A.B.Lau) Gertel & J.de Vries (2008) und Weingartia mentosa var. cylindrica <templatestyles src="Person/styles.css" />(Donald & A.B.Lau) Gertel & J.de Vries (2008).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Lowry, M. & Carr, J., 2013. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 611.
Einzelnachweise
<references />