Weingartia mentosa
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| Weingartia mentosa | ||||||||||||
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| Datei:Rebutia mentosa GotBot 2015 002.jpg
Weingartia mentosa | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Weingartia mentosa | ||||||||||||
| (F.Ritter) F.H.Brandt |
Weingartia mentosa ist eine Pflanzenart in der Gattung Weingartia aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton mentosa leitet sich von den lateinischen Worten mentum für ‚Kinn‘ sowie -osus für ‚voll von‘ ab und verweist auf die kinnartigen Höcker der Triebe.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 152.</ref>
Beschreibung
Weingartia mentosa wächst einzeln, meist aber reichlich sprossend und Gruppen bildend, mit abgeflacht kugelförmigen bis kugelförmigen frischgrünen Körpern. Diese erreichen Durchmesser von bis zu 6 Zentimetern und besitzen eine bis zu 15 Zentimeter lange Rübenwurzel. Die etwa 20 Rippen sind spiralförmig angeordnet und in deutliche Höcker mit kinnartigem Vorsprung gegliedert. Die darauf befindlichen Areolen sind verlängert und weiß. Die aus ihnen entspringenden Dornen sind rötlich braun bis schwarz oder weißlich bis gelblich. Es sind 2 bis 5 Mitteldornen von 5 bis 8 Millimeter Länge vorhanden. Die 10 bis 30 Randdornen sind kammförmig angeordnet und 3 bis 25 Millimeter lang.
Die purpurfarbenen oder selten weißen Blüten sind bis 3 Zentimeter lang und besitzen Durchmesser von bis zu 3,5 Zentimeter. Die kugelförmigen Früchte sind braun und weisen einen Durchmesser von 7 bis 10 Millimeter auf.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Weingartia mentosa ist im bolivianischen Departamento Cochabamba in der Provinz Narciso Campero in Höhenlagen von 2300 bis 2800 Metern verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Sulcorebutia mentosa wurde 1964 von Friedrich Ritter veröffentlicht.<ref>F. Ritter: Sulcorebutia mentosa Ritter spec. nova. In: Succulenta. Band 43, Nr. 7, 1964, S. 102 (online).</ref> Fred Hermann Brandt stellte die Art 1979 in die Gattung Weingartia.<ref>Kakteen- und Orchideen-Rundschau 1979. Nr. 1, 1979, S. 6.</ref> Ein weiteres nomenklatorisches Synonym ist Rebutia mentosa <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.Ritter) Donald (1987).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Lowry, M. & Carr, J., 2013. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 611–612.
Einzelnachweise
<references />