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Ostheim (Liebenau)

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Ostheim
Stadt Liebenau
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(348)&title=Ostheim 51° 30′ N, 9° 19′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(348) 51° 30′ 22″ N, 9° 19′ 16″ O
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Höhe: 146 m ü. NHN
Fläche: 4,28 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 348 (31. Dez. 2022)<ref name="DF">Zahlen und Fakten in Liebenau. In: Webauftritt. Stadt Liebenau, abgerufen am 3. Januar 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 81 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Februar 1971
Postleitzahl: 34396
Datei:Flug -Nordholz-Hammelburg 2015 by-RaBoe 0738 - Ostheim.jpg
Karte
Ostheim von oben

Ostheim ist ein Stadtteil der Kleinstadt Liebenau im nordhessischen Landkreis Kassel.

Geographische Lage

Der Ort liegt gut einen Kilometer südöstlich des rechten Ufers der Diemel. Die Kernstadt von Liebenau liegt drei Kilometer südwestlich, Hofgeismar vier km ostsüdöstlich, Borgentreich neun km nordwestlich und Trendelburg gut zehn km nordöstlich. Warburg befindet sich zwölf km westsüdwestlich und die nordhessische Großstadt Kassel 24 km südöstlich.

Geschichte

Über 4000 Jahre alte Grabanlagen und Bodenfunde deuten auf eine Besiedlung der Gegend seit mindestens der ausgehenden Jungsteinzeit am Übergang zur Bronzezeit hin.

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Ostheim erfolgte um das Jahr 1120 unter dem Namen villa Asthem in einer Urkunde der Abtei Helmarshausen.<ref name="lagis" /> Zu dieser Zeit gehört er zur Grafschaft Dassel. 1220 wird er bei der Hochzeit von Adelheid, Tochter des Grafen Ludolf II. von Dassel auf Berthold von Schöneberg übertragen. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Hessische Gebietsreform

Am 1. Februar 1971 fusionierten im Zuge der Gebietsreform in Hessen die bis dahin selbständigen Gemeinden Grimelsheim, Haueda, Lamerden und Ostheim mit der Stadt Liebenau zur erweiterten Stadt Liebenau.<ref>Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Punkt 328, Abs. 56 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,2 MB]).</ref> Am 1. April 1972 wurden die Gemeinden Ersen und Niedermeiser auf freiwilliger Basis eingemeindet. Zwergen folgte kraft Landesgesetz am 1. August 1972.<ref>Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Hofgeismar, Kassel und Wolfhagen (GVBl. II 330-17) vom 11. Juli 1972. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 225, § 11 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 1,2 MB]).</ref><ref></ref> Für Ostheim, wie für die nach Liebenau eingegliederten ehemals selbständigen Gemeinden und die Kernstadt (Stadtteile), wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.<ref>Hauptsatzung. (PDF; 2,8 MB) § 7. In: Webauftritt. Stadt Liebenau, abgerufen im November 2020.</ref>

Bevölkerung

Einwohnerentwicklung

 Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" />

  • 1585: 37 Haushaltungen
  • 1747: 73 Haushaltungen
Ostheim: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2022
Jahr  Einwohner
1834
  
480
1840
  
508
1846
  
555
1852
  
521
1858
  
497
1864
  
492
1871
  
451
1875
  
455
1885
  
451
1895
  
433
1905
  
371
1910
  
369
1925
  
414
1939
  
390
1946
  
635
1950
  
626
1956
  
550
1961
  
540
1967
  
532
1970
  
491
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
375
2019
  
365
2022
  
348
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: <ref name="lagis" />; Zensus 2011<ref name="Z2011">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,1 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Dezember 2020;.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/statistik.hessen.de</ref>; Stadt Liebenau:<ref name="DF" />

Historische Religionszugehörigkeit

• 1961: 464 evangelische (= 85,93 %), 72 katholische (= 13,33 %) Einwohner<ref name="lagis" />

Kirche

Die Kirche von Ostheim wurde in den Jahren 1889/1890 im neugotischen Stil erbaut<ref>Ev. Kirchenkreis Hofgeismar, Ostheim</ref>, sie gehört zum Pfarramt Liebenau. Die Kirche in Liebenau gehörte bis 1747 ursprünglich als Filialkirche zu Ostheim, danach gehörte Ostheim als Filial zu Liebenau. Erste Patronatsherren waren die Groppe von Gudenberg.<ref name="lagis" />

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Einige Kilometer von Ostheim entfernt verlaufen drei Bundesstraßen; südlich bzw. westlich die B 7, östlich die B 83 und nördlich die B 241. Die nächsten Autobahnanschlussstellen befinden sich bei Warburg und Breuna an der A 44. In Liebenau, Hümme, und Hofgeismar befinden sich Regionalbahnhöfe. In Warburg und Kassel halten darüber hinaus auch IC/ICE-Züge

Der nächste Regionalflughafen ist der Flughafen Paderborn/Lippstadt.

Wirtschaftsstruktur

Ostheim ist auch heute noch stark von der Landwirtschaft geprägt und besitzt keine Industrie, sondern lediglich Landwirtschafts- und Handwerksbetriebe und ein Autohaus.

Weblinks

Commons: Ostheim – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references> <ref name="lagis">Ostheim, Landkreis Kassel. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 21. Februar 2020). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).</ref> </references>

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