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August Diehl

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Datei:August Diehl asv2024-09.jpg
August Diehl 2024

August Diehl (* 4. Januar 1976 in West-Berlin) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben

August Diehl stammt aus einer Künstlerfamilie. Er ist der Sohn des Schauspielers Hans Diehl (1940–2024); seine Mutter ist Kostümbildnerin. Sein jüngerer Bruder Jakob Diehl (* 1978) ist Komponist und Schauspieler. Bis zu seinem siebten Lebensjahr wuchs Diehl auf einem Bauernhof in der Auvergne in Frankreich auf.<ref>August Diehl im Munzinger-Archiv, abgerufen am 15. März 2025 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref>

Diehl war von 1999 bis 2016 mit der Schauspielerin Julia Malik verheiratet. Er spielte mit ihr zusammen im Mai 2008 bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen.<ref>Kerstin Halstenbach: Das Spielfreude-Gen. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Funke Mediengruppe, 27. April 2008, abgerufen am 8. März 2013.</ref> Im Mai 2009 wurde ihr erstes Kind, eine Tochter, in Berlin geboren. Ihr zweites Kind, ein Junge, wurde 2012 geboren.

Schauspielkarriere

Nach dem Abitur an einer Waldorfschule<ref>Annabel Wahba: Das Jahr des August Diehl. In: Die Zeit. 27. November 2008, abgerufen am 4. Januar 2013.</ref> studierte Diehl an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin Schauspiel.<ref>August Diehl bei Filmmakers, abgerufen am 10. Oktober 2023</ref> Diehls Vorbilder sind die Schauspieler Gert Voss, mit dem er zusammen spielte, und Robert De Niro.<ref>Sendung „Gero von Boehm begegnet: August Diehl“, ausgestrahlt am 7. April 2008, 22:25 auf 3sat</ref>

Seine erste Filmarbeit, die Hauptrolle als Computerhacker Karl Koch im Kinofilm 23 – Nichts ist so wie es scheint aus dem Jahr 1998, brachte ihm Bekanntheit und den Deutschen Filmpreis als bester Darsteller ein. Es folgten zahlreiche weitere Filmrollen sowie Theaterarbeiten an den großen deutschsprachigen Bühnen, für die er weitere Auszeichnungen erhielt. In dem Filmdrama Was nützt die Liebe in Gedanken (Kinostart: November 2004) basierend auf der Steglitzer Schülertragödie 1927 spielte er, an der Seite von Daniel Brühl, die Rolle des 19-jährigen Oberschülers Günther Scheller.

In Quentin Tarantinos Oscar-prämiertem Film Inglourious Basterds hatte Diehl 2009 eine größere Rolle als SS-Sturmbannführer Dieter Hellstrom. Im amerikanischen Actionthriller Salt, der im August 2010 in die Kinos kam, ist Diehl als Ehemann der von Angelina Jolie gespielten Hauptfigur zu sehen.

Neben seinen Hauptrollen in den deutschen Kinofilmen Die kommenden Tage (2010) und Wer wenn nicht wir trat Diehl 2011 auch im Musikvideo zu Herbert Grönemeyers Single Schiffsverkehr auf.

Seit 2009 ist Diehl in der Band „hands up-excitement!“<ref>hands-up-excitement.de</ref> als Gitarrist aktiv.

Datei:August Diehl Photo Call Der junge Karl Marx Berlinale 2017 02.jpg
August Diehl 2017

Mit Beginn der Spielzeit 2013/2014 ist August Diehl Ensemblemitglied am Burgtheater Wien.

Im Jahr 2019 verkörperte Diehl in Terrence Malicks Filmdrama Ein verborgenes Leben den österreichischen Landwirt und Kriegsdienstverweigerer Franz Jägerstätter. In der sechsteiligen TV-Serie Die Neue Zeit (Erstausstrahlung: September 2019) über die Gründerjahre des Staatlichen Bauhauses in Weimar übernahm er die Rolle des Architekten und Bauhausgründers Walter Gropius, der eine für die Serie erfundene Liebesbeziehung mit der Kunststudentin Dörte Helm (Anna Maria Mühe) führt.<ref>August Diehl in „Die Neue Zeit“: Reden über das Frauenbild am Bauhaus. In: kurier.at. Abgerufen am 13. Januar 2020.</ref>

August Diehl ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.<ref>August Diehl. In: deutsche-filmakademie.de. Deutsche Filmakademie, abgerufen am 6. März 2019.</ref> Er lebt in Berlin.

Theater

Datei:Salzburger Festspiele 2012 - Prinz Friedrich von Homburg.jpg
Peter Simonischek als Kurfürst und August Diehl als Homburg, Salzburger Festspiele 2012

Filmografie

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Hörbücher

Hörspiele

Auszeichnungen

Siehe auch

Literatur

  • Manfred Hobsch, Ralf Krämer, Klaus Rathje: Filmszene D. Die 250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino und TV. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-511-2, S. 95 ff.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 2000: Gert Voss | 2001: Sven-Eric Bechtolf | 2002: Sven-Eric Bechtolf | 2003: Markus Hering | 2004: Toni Slama | 2005: Michael Maertens & Nicholas Ofczarek | 2006: Nicholas Ofczarek | 2007: Bernhard Schir | 2008: Markus Hering | 2009: André Jung | 2010: Martin Wuttke | 2011: Max Mayer | 2012: Joachim Meyerhoff | 2013: Gregor Bloéb | 2014: August Diehl | 2015: Martin Wuttke | 2016: Rainer Galke | 2017: Joachim Meyerhoff | 2018: Peter Simonischek | 2019: Steven Scharf | 2020: Franz Pätzold | 2021: Michael Maertens | 2022: Samouil Stoyanov | 2023: Michael Maertens | 2024: Claudius von Stolzmann | 2025: Nils Arztmann Vorlage:Klappleiste/Ende

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