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Schindler Waggon

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Schindler Waggon AG

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Schindler Logo.jpg
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1945
Auflösung 2001
Auflösungsgrund Uebernahme durch ABB Daimler Benz Transportation (ADtranz)
Sitz Pratteln, SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz
Leitung Hans-Reinhard Käser
Mitarbeiterzahl 1500
Branche Schienenfahrzeugbau
Stand: 1989

Die Firma Schindler Waggon AG, französisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), italienisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), englisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), oft auch als Schindler Waggon Pratteln, abgekürzt SWP, bezeichnet, war ein Schweizer Hersteller von Schienenfahrzeugen mit Sitz in Pratteln im Kanton Basel-Landschaft.

Geschichte

Die Pars Finanz AG, Besitzerin des Aufzughersteller Schindler & Cie., gründete im März 1945 die Schindler-Waggon AG<ref>Industriebedarf A.G. In: Schweizerisches Handelsamtsblatt (SHAB). Band 63, Nr. 68, 16. März 1945, S. 674.</ref> als Ausbesserungswerk für ausländische Güterwagen, die im Zweiten Weltkrieg schadhaft geworden sind. Ursprünglich befand sich der Firmensitz in Lausen, der aber schon im Gründungsjahr nach Pratteln an die Güterstrasse verlegt wurde.<ref>Schindler-Waggon A.G. In: Schweizerisches Handelsamtsblatt (SHAB). Band 63, Nr. 211, 6. September 1945, S. 2163.</ref> In nur fünf Monaten wurden im Hardfeld westlich von Pratteln eine Halle mit Gleisanschluss gebaut.<ref>Eine neue Waggonfabrik in Pratteln. In: Die Schweiz. Nr. 2, 1946, S. 29.</ref> Das spätere Fertigungsprogramm umfasste vor allem Reisezugwagen für Normalspurbahnen, Strassenbahn-Triebwagen und Vollbahn-Triebwagen, wobei die elektrische Ausrüstungen von Zulieferbetrieben stammten. Das Unternehmen konnte auch einige Export-Projekte vorweisen, wie zum Beispiel die Dieseltriebwagen für die staatliche Eisenbahngesellschaft von Chile, die Mitte der 1950er-Jahre gebaut wurden.<ref></ref>

Aufgrund einer Vereinbarung in der Schweizer Schienenfahrzeugindustrie wurden ab 1982 bei Schindler Waggon nur noch die Wagenkasten gebaut und die Endmontage durchgeführt, die Drehgestelle wurden von der Schweizerischen Industrie-Gesellschaft (SIG) zugeliefert.<ref>Dominik Madörin: Schindler Waggon AG. In: tram-bus-basel.ch. Abgerufen am 28. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im gleichen Jahr übernahm Schindler Waggon die Mars-Uto Kranfabrik AG in Pratteln, welche Brückenkran-Anlagen herstellte.<ref>Schindler-Waggon AG. In: Schweizerisches Handelsamtsblatt (SHAB). Band 101, Nr. 1, 20. Dezember 1982, S. 5.</ref> 1983 verlässt der letzte Güterwagen, ein Gedeckter Güterwagen der Bauart Hbis für die SBB, das Werk.<ref>Le dernier wagon de marchandises ... In: Le Franc-Montagnard. Abgerufen am 11. November 1983 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Datei:ETB-BIB Schindler-Waggons Fabrikgelände (Com F64-03048, cropped).tif
Fabrikgelände 1964

1987 übernimmt die Schindler Holding, die Nachfolgerin der Pars Finanz AG, die Flug- und Fahrzeugwerke Altenrhein (FFA), die fortan als Schindler Waggon Altenrhein AG (SWA) bezeichnet werden, während die Schindler Waggon AG in Pratteln weiterhin als Schindler Waggon Pratteln (SWP) bezeichnet wurde.<ref>(Schnell-)Zug in die Zukunft. In: Aktiv. 20. Dezember 1989, abgerufen am 28. November 2022.</ref>

Datei:SBB DPZ Steuerwagen.jpg
Steuerwagen der S-Bahn Zürich mit Wagenkasten von Schindler Waggon

Die Aktivitäten von SWA und SWP wurden 1993 in der ebenfalls der Schindler Holding gehörenden Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG zusammengefasst,<ref>Schindler Waggon Altenrhein AG, Altenrhein, Gemeinde Thals SG. In: SHAB. Band 111, Nr. 185, 23. September 1993, S. 5005.</ref> während die Schindler Waggon AG mit reduziertem Aktienkapital als Immobiliengesellschaft weiter bestand, die ab Juni 1993 zur Lischac AG wurde.<ref>Schindler Waggon AG, Pratteln. In: Schweizerisches Handelsamtsblatt (SHAB). Band 111, Nr. 183, 3. Juni 1993, S. 4955.</ref> Dies machte den Weg frei zur Umfirmierung der Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG zur Schindler Waggon AG im September des gleichen Jahres,<ref>Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG. In: SHAB. Band 111, Nr. 190, 30. September 1993, S. 5121.</ref> womit der der alte Namen der Gesellschaft erneut verwendet wurde.<ref>Schindler Waggon AG. In: Handelsregister Basel-Landschaft. Abgerufen am 28. November 2022.</ref> Das Werk Altenrhein wurde 1997 zu einem grossen Teil an Stadler Rail verkauft. Der verbleibende Teil der SWG wurde per 31. Dezember 1997 an ADtranz verkauft,<ref>Auszug aus dem kantonalen Handelsregister</ref> diese selbst kam 2001 zu Bombardier Transportation. Im Werk Pratteln wurden noch ICN-Neigezüge und IC 2000-Doppelstockwagen für die SBB gebaut, bis das Werk 2005 endgültig stillgelegt wurde, nachdem keine grösseren Aufträge aus der Schweiz mehr in Aussicht standen.<ref>AP: Bombardier gibt Pratteln auf. In: Walliser Bote. 18. März 2004 (e-newspaperarchives.ch).</ref>

Weblinks

Commons: Schindler Waggon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />