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Stein im Jauntal

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Stein im Jauntal (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Stein
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Völkermarkt (VK), Kärnten
Gerichtsbezirk Völkermarkt
Pol. Gemeinde St. Kanzian am Klopeiner See
Koordinaten 46° 36′ 38″ N, 14° 32′ 35″ OKoordinaten: 46° 36′ 38″ N, 14° 32′ 35″ O
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Höhe 472 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 207 (2001)
Gebäudestand 87 (2001)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 02836
Katastralgemeindenummer 76118
Zählsprengel/ -bezirk St. Kanzian-Südwest (20813 001)
Bild
Übersicht mit Friedhofskirche, Kärntner Kreuzweg und Pfarrkirche
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Stein im Jauntal Propstei 17112006 04.jpg
Propstei in Stein im Jauntal
Datei:Stein Striezelwerfen 01.jpg
Striezelwerfen in Stein im Jauntal

Stein im Jauntal (slowenisch: Kamen v Podjuni) ist eine Ortschaft in der Gemeinde Sankt Kanzian am Klopeiner See, liegt auf einer Seehöhe von 472 m ü. A. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Katholische Pfarrkirche Sankt Lorenz

Die Sankt Lorenz-Kirche im Dekanat Eberndorf soll schon im 11. Jahrhundert gestiftet worden sein. Die Bauart dieser kleinen Kirche, die sich auf einem gegen Süden und Osten steil abfallenden Hügel erhebt, zeigt verschiedene Bauzeiten für die einzelnen Teile. Der nach innen dreiseitige, nach außen halbrunde Chorschluss samt Krypta gehört noch der romanischen Zeit an. Das Schiff hat ein einjochiges, quadratisches Langhaus und einen einjochigen Chor mit Kreuzrippengewölbe und drei runden Schlusssteinen. Der Turm stammt aus neuerer Zeit. An der Südseite steht ein nach innen achtseitiger, nach außen runder Karner aus behauenem Stein mit halbrunder Konche, spitzbogigem Gewölbe, mit zwei halbrunden Mauerschlitzen, spitzbogig geschrägter Türe und kegelförmigem Dach über dem Gesims.

Katholische Friedhofskirche Sankt Margareta

Die katholische Friedhofskirche ist der hl. Margarete geweiht und ebenfalls romanischen Ursprungs mit späterer Erweiterung. Der barocke Hauptaltar zeigt eine Statue der hl. Margarete, flankiert von zwei Heiligen. An der südlichen Innenwand sind Reste gotischer Freskomalerei zu sehen.

Kärntner Kreuzweg

Die Stationen des Kärntner Kreuzweges, der vom Tal zur Pfarrkirche hinaufführt, wurden von zeitgenössischen Künstlern geschaffen.

Bildstöcke

Sehenswert sind der große und der kleine Hildegard-Bildstock im Ort.

Brauchtum

Vor der Pfarrkirche findet alljährlich am ersten Sonntag im Februar das sogenannte Striezelwerfen zu Ehren der heiligen Hildegard von Stein statt; es bezieht sich auf ihre Mildtätigkeit.

Verkehr

Die Ortschaft ist sowohl über Schiene wie auch Straße sehr gut erreichbar.

An der Eisenbahnlinie KlagenfurtBleiburg gelegen, verfügte der Ort über einen eigenen Bahnhof Tainach-Stein. Dieser Bahnhof wurde im Zug des Streckenausbaus im Projekt Koralmbahn aufgelassen, der nächstgelegene Bahnhof ist Kühnsdorf-Klopeiner See, von Stein im Jauntal aus mit dem Bus zu erreichen.

Die gut ausgebaute Verbindungsstraße Sankt Kanzian am Klopeinersee nach Gallizien schließt den Ort an das Straßennetz an.

Durch Stein verläuft mit dem Eisenwurzenweg ein österreichischer Weitwanderweg.

Weblinks

Commons: Stein im Jauntal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • DEHIO Kärnten. Topographisches Denkmälerinventar. Verlag Anton Schroll & Co, Wien 2001 (Dritte, erweiterte und verbesserte Auflage 2001, bearbeitet von Gabriele Russwurm-Biro), ISBN 3-7031-0712-X, S. 905–907
  • Matthias Kapeller: Kirchen, Klöster und Kultur – Begegnungsräume in Kärnten. Verlag Carinthia, Klagenfurt 2001, ISBN 3-85378-539-5, S. 158–159.
  • Josef Till: 4 K in Stein im Jauntal in der Gemeinde St. Kanzian am Klopeinersee. Hermagoras Verlag, Klagenfurt/Ljubljana/Wien 2009.

Einzelnachweise

<references />

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