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Monteriggioni

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Monteriggioni
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltVorlage:Platzhalterbild
Staat Italien
Region Toskana
Provinz Siena (SI)
Koordinaten 43° 23′ N, 11° 13′ OKoordinaten: 43° 23′ 24″ N, 11° 13′ 26″ O
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Höhe 200 m s.l.m.
Fläche 99,5 km²
Einwohner 9.942 (31. Dez. 2024)<ref>Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).</ref>
Postleitzahl 53035
Vorwahl 0577
ISTAT-Nummer 052016
Bezeichnung der Bewohner Monteriggionesi
Schutzpatron Natività della Beata Vergine Maria (8. September)
Website Monteriggioni

Monteriggioni ist eine italienische Gemeinde mit 9942 Einwohnern in der Toskana in der Provinz Siena.

Geografie

Datei:Map of comune of Monteriggioni (province of Siena, region Tuscany, Italy).svg
Lage von Monteriggioni in der Provinz Siena
Datei:Camminamento.jpg
Die Stadtmauer von Monteriggioni (Innenseite nahe der Porta Franca)

Der Ort liegt auf dem Berg Monte Ala in der Gebirgskette Montagnola Senese an der Via Francigena. Die Gemeindeverwaltung befindet sich im Ortsteil Colonna di Monteriggioni, kurz unterhalb des historischen Ortskerns. Die Gemeinde liegt in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone D, 1 687 GG<ref>Tabella dei gradi/giorno dei Comuni italiani raggruppati per Regione e Provincia: Torna all'elenco dei Comuni della Toscana. (PDF; 323 kB) Elenco toponimi dei corsi d'acqua che interessano il comune. In: enea.it. Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (ENEA), 1. März 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. Juni 2013; abgerufen am 17. März 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Sie wird von dem Fluss Staggia durchquert (verbringt 11 von 35 Kilometern im Gemeindegebiet). Ein weiterer wichtiger Fluss im Gemeindegebiet ist der Elsa, der hier auf 3 km (von insgesamt 81 km) fließt.<ref>Toponimi dei corsi d'acqua del comune di Monteriggioni. In: toscana.it. Sistema Informativo Ambientale della Regione Toscana SIRA – ARPAT, 19. Juni 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. Dezember 2013; abgerufen am 17. März 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), zu den Flüssen im Gemeindegebiet von Monteriggioni).</ref> Der Berg Montemaggio (671 Höhenmeter, auch Monte Maggio geschrieben) liegt ebenfalls im Gemeindegebiet.

Ortsteile (Fraktionen) von Monteriggioni sind Badia a Isola (auch Abbadia a Isola), Badesse (226 m, ca. 450 Einwohner), Basciano (328 m, ca. 50 Einwohner), Belverde (358 m, ca. 1250 Einwohner), Castellina Scalo (192 m, ca. 1800 Einwohner), Colonna di Monteriggioni (Rathaus, 200 m, ca. 40 Einwohner), Lornano (300 m, ca. 90 Einwohner), Quercegrossa, San Martino (353 m, ca. 400 Einwohner), Santa Colomba (338 m, ca. 30 Einwohner), Strove (262 m, ca. 80 Einwohner), Tognazza (340 m, ca. 320 Einwohner) und Uopini (352 m, ca. 500 Einwohner).

Weitere Örtlichkeiten (località) bzw. Weiler sind Acquaviva (246 m, ca. 40 Einwohner), Bracciano (348 m, ca. 15 Einwohner), Carpineta (392 m, ca. 80 Einwohner), Colombaio (339 m, ca. 100 Einwohner), Fontebecci<ref>Fontebecci: Die Häuser liegen auf der Seite von Monteriggioni, der Brunnen von 1228 auf der Seite von Siena.</ref>, La Ripa (367 m, ca. 70 Einwohner), Nagli, Poggiolo (346 m, ca. 300 Einwohner), Riciano, Scorgiano (gehört nördlich zu Monteriggioni und südlich zu Casole d’Elsa<ref>Scorgiano: Die Kirche Santa Fiora gehört zu Casole d’Elsa, die Kapelle der Bichi Borghesi liegt im Teil von Monteriggioni.</ref>) und Sensano (264 m, ca. 20 Einwohner).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Webseite des ISTAT (Memento vom 2. August 2017 im Internet Archive) (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Einwohnerzahlen 2001 in der Provinz Siena, abgerufen am 17. März 2013 (italienisch).</ref>

Anliegende Gemeinden sind Casole d’Elsa, Castellina in Chianti, Castelnuovo Berardenga, Colle di Val d’Elsa, Poggibonsi, Siena und Sovicille.

Geschichte

Monteriggioni wurde von der Republik Siena durch den Podestà Guelfo da Porcari zwischen 1213 und 1219 als defensiver Stützpunkt errichtet, um die Region um das Elsatal und die Festung Staggia Senese, also die Grenze zur Republik Florenz, beobachten zu können. Die Errichtung einer Befestigungsanlage war für Siena ein Novum, zuvor wurden nur bereits vorhandene Festungen oder Burgen ausgebaut. Der Name entstammt wahrscheinlich der damaligen Bezeichnung Montis Regis<ref>unisi@francigena (Autor): <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Monteriggioni. (Memento vom 1. Dezember 2012 im Internet Archive) In: siena.it, Offizielle Webseite der Provinz Siena, 12. Juli 2011, abgerufen am 27. Juli 2011 (italienisch; zur Via Francigena und zu Monteriggioni).</ref> (Königsberg) oder Mons Regionis<ref name="TouringClubItalianoMonteriggioni" /> (höchster Berg der Region). Seit 1232 verlangte Florenz von Siena, die Befestigungsanlage wieder aufzugeben.<ref>Luigi Pruneti: La Toscana dei misteri. Editrice Le Lettere, Florenz 2004, ISBN 88-7166-852-9, S. 268.</ref> Erste Kriegshandlungen zwischen Siena und Florenz trugen sich bereits 1244<ref name="TouringClubItalianoToscana">Touring Club Italiano: Toscana.</ref> und 1254 zu und fanden eine kurze Unterbrechung nach der Schlacht von Montaperti 1260, als Siena Florenz besiegen konnte. Die gleichen Konfliktparteien trafen neun Jahre später in der Schlacht von Colle bei Colle di Val d’Elsa aufeinander. Die flüchtenden Seneser Truppen fanden in der Festung Unterschlupf. Der darauf folgenden Belagerung durch die Streitkräfte aus Florenz konnte widerstanden werden.

1380 erhielten die Einwohner Monteriggionis von der Regierung in Siena durch die Statuti del comune et uomini di Monteriggioni die gleichen Rechte wie die Einwohner Sienas zuerkannt und konnten sich demnach Einwohner von Siena nennen. Im 15. Jahrhundert wurden die Stadtmauern verstärkt, um gegen Artillerie gewappnet zu sein. 1526 widerstand die Festung einer Belagerung durch die Florentiner, die mit Artillerie die Festung angriffen. Die Belagerung endete am 25. Juli durch die Schlacht von Camollia (auch Battaglia di Camollia oder Battaglia di Camullia) kurz vor dem nördlichen und namensgebenden Stadttor von Siena.

Am 27. April 1554 wurde Monteriggioni durch den Verrat des Capitano Bernardino Zeti von den Truppen des Gian Giacomo Medici eingenommen. Zeti ließ durch einen Boten das Stadttor öffnen, wodurch die Truppen aus Florenz den Ort betreten und in Besitz nehmen konnten. Durch die Einnahme des Ortes gelangte Monteriggioni in den Besitz der Medici, die die Festung dann an die Familie Golia aus Siena veräußerten. Danach wechselten die Besitzer der Burg mehrfach, unter ihnen waren die Familien der Batta, der Visconti, der Fabbroni und der Daddi. 1704 gelangte die Familie der Accarigi in den Besitz der Festung, diese verkauften allerdings bereits 1720 an die Familie der Griccioli.<ref>Monteriggioni. Descrizione. In: toscana.to. 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. Januar 2012; abgerufen am 27. Juli 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Beschreibung der Kommune).</ref> 1777 wurde der Ort eigenständige Gemeinde.<ref>Monteriggioni. In: Il Palio.Siena.it, abgerufen am 28. Juli 2011 (italienisch).</ref>

Monteriggioni erlebt seit 1861 einen kontinuierlichen Bevölkerungsanstieg. Wohnten 1861 noch ca. 3550 Einwohner im Ort, so hat sich die Anzahl bis 2011 (ca. 9100) mehr als verdoppelt, wobei die Anwohnerzahl im historischen Zentrum eher zurückgeht und die in den neueren Stadtteilen wie Castellina Scalo (1849 durch den Bahnhofsbau entstanden) oder den Siena anliegenden Ortsteilen wie Belverde, San Martino, Tognazza oder Uopini steigt.

Am 28. März 1944 fand das Blutbad von Montemaggio (Eccidio di Montemaggio, auch Battaglia di Montemaggio genannt, auch zum Teil Monte Maggio geschrieben) statt. Dabei fanden 19 Partisanen den Tod. Diese hatten sich in dem Bauernhaus Casa Giubileo einquartiert mit dem Ziel, die Bahnlinie Empoli–Siena und die Via Cassia zu sabotieren. Dabei nahmen sie einen Tag vorher einen Offiziellen des Italienfeldzugs sowie einen deutschen Unterhändler, der Gefangene austauschen wollte, gefangen. Am Morgen des 28. März wurde die Casa Giubileo von der Guardia Nazionale Republicana (Republikanische Nationalgarde, Teil der Streitkräfte der italienischen faschistischen Sozialrepublik) belagert. Nachdem den Partisanen die Munition ausgegangen war, wurde das Haus eingenommen und die Partisanen hingerichtet.<ref>Giovanni Baldini: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />La battaglia di Montemaggio. (Memento vom 28. April 2017 im Internet Archive) In: resistenzatoscana.it. Resistenza Toscana, 17. November 2003, abgerufen am 27. Juli 2011 (italienisch).</ref>

Sehenswürdigkeiten

Datei:Monteriggioni, Porta Franca.jpg
Die Porta Franca

Monteriggioni liegt auf dem Berg Monte Ala und wird von einer mittelalterlichen, noch heute erhaltenen Stadtmauer von etwa 2 Metern Breite und 570 m Länge<ref>Monteriggioni walled town. In: castellitoscani.com. Castelli Toscani, abgerufen am 19. Juli 2011 (englisch).</ref> mit Wehrgang und mit 14 Türmen umgeben, von denen heute noch elf weitgehend unbeschädigt sind. Diese nehmen eine Fläche von jeweils 6 × 4 Metern ein und erhoben sich 15 Meter über den Stadtmauern. Der fünfzehnte Turm lag im Zentrum der Befestigung<ref>La storia. In: monteriggionicastle.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. März 2016; abgerufen am 27. Juli 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (heutige Via Matteotti 2), ist aber heute nur noch als Turmstumpf zu erkennen. Der Durchmesser der in Kreisform angelegten Stadtmauer beträgt 172 Meter. Der Ort besitzt zwei Stadttore; das Siena zugewandte Haupttor Porta Franca (auch Porta Romea genannt)<ref name="TouringClubItalianoMonteriggioni">Touring Club Italiano: Monteriggioni e il suo territorio.</ref> und das nach Florenz ausgerichtete Tor Porta di sotto (Unteres Tor, auch Porta San Giovanni genannt).

Kirchen und Klöster

Datei:Monteriggioni z02.jpg
Die Kirche Santa Maria Assunta an der Piazza Roma
Datei:MonteriggioniPoggioloSantaMariaAssunta1.jpg
Santa Maria Assunta in Poggiolo bei Badesse
Datei:SantaColombaMonteriggioniPietroPaolo1.jpg
Santi Pietro e Paolo, Kirche im Ortsteil Santa Colomba
Datei:UopiniMonteriggioniMarcellinoErasmo2.jpg
Santi Erasmo e Marcellino, Kirche im Ortsteil Uopini
  • Santa Maria Assunta, einzige Kirche im historischen Ortskern und Hauptkirche (Parochialkirche) der Gemeinde, gehört dem Erzbistum Siena-Colle di Val d’Elsa-Montalcino an und liegt am Hauptplatz Piazza Roma nahe der Porta Franca.<ref>Monteriggioni. S. Maria Assunta a Monteriggioni. In: arcidiocesi.siena.it, Arcidiocesi di Siena, Colle Val d’Elsa und Montalcino, abgerufen am 26. November 2022 (italienisch).</ref> Wurde von 1219<ref>Monteriggioni. In: toscanissima.com, abgerufen am 28. Juli 2011 (italienisch).</ref> bis 1235<ref name="TouringClubItalianoMonteriggioni" /> errichtet. Der Campanile stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde mit den Materialien der alten Kirche von San Giovanni Evangelista a Stecchi gebaut (befand sich ebenfalls innerhalb der Stadtmauern, heute ein Geschäft).<ref name="TouringClubItalianoMonteriggioni" />
  • San Rocco, Kapelle im Ortsteil Badesse. Entstand 1761 auf Initiative der Nonnen des Trafissenklosters im Zentrum Sienas (Via delle Sperandie). Wurde 2009 restauriert.<ref>Cappella di San Rocco. Monteriggioni (SI). In: Il Tirreno. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. August 2020; abgerufen am 27. April 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), mit Abb.).</ref>
  • San Bernardino da Siena, Kirche in Badesse. Entstand in den 1960er Jahren und wurde am 13. Mai 2009 als Neubau neu geweiht.<ref>Chiesa di San Bernardino da Siena. Monteriggioni (SI). In: Il Tirreno. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. Mai 2022; abgerufen am 30. April 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), mit Abb.).</ref>
  • Santa Maria Assunta, Kirche in der Località Poggiolo bei Badesse. Entstand 1375 aus dem Oratorio di Sant’Andrea. Der Campanile stürzte 1879 ein. Die Kirche war bis 1985 die Parochialkirche und verlor dann den Titel an die neu errichtete Kirche in Badesse (San Bernardino da Siena).<ref>Chiesa di Santa Maria Assunta al Poggiolo. Monteriggioni (SI). In: Il Tirreno. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. September 2021; abgerufen am 27. April 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), mit Abb.).</ref>
  • Abbazia dei Santi Salvatore e Cirino, 1001 gegründetes Kloster im Ortsteil Badia a Isola.
  • Chiesa della Compagnia del Corpus Domini, Kirche in Badia a Isola aus dem 16. Jahrhundert, die der der Abtei Salvatore e Cirino linksseitig anliegt.
  • Madonna della Neve, Kapelle (Oratorio) kurz außerhalb von Badia a Isola.
  • San Giovanni Evangelista, Kirche im Ortsteil Basciano. Entstand im 13. Jahrhundert.<ref>Chiesa di Santa Maria Assunta al Poggiolo. Monteriggioni (SI). In: Il Tirreno. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. September 2021; abgerufen am 27. April 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), mit Abb.).</ref>
  • Cristo Re e Maria Nascente, Kirche in Castellina Scalo, entstand 1931 bis 1933.<ref>Chiesa di Cristo Re e Maria Nascente. Castellina Scalo, Monteriggioni (SI). In: Il Tirreno. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. September 2021; abgerufen am 27. April 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), mit Abb.).</ref>
  • San Michele Arcangelo, Kirche in der Località Fungaia, die im 12. Jahrhundert entstand und zunächst zur Pieve di Marmoraia (Santi Maria e Gervasio a Marmoraia, gehört heute zu Casole d’Elsa) gehörte.<ref>Chiesa di San Michele Arcangelo a Fungaia. Monteriggioni (SI). In: Il Tirreno. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. September 2021; abgerufen am 27. April 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), mit Abb.).</ref>
  • San Giovanni Battista, Kirche im Ortsteil Lornano. Entstand im 11./12. Jahrhundert und wurde 1554 im Krieg zwischen Siena und Florenz schwer beschädigt. Wurde 1576 restauriert sowie von 1715 bis 1734 vergrößert und umgebaut.<ref>Pieve di San Giovanni Battista. Chiesa di San Giovanni Battista a Lornano San Giovanni Battista a Lornano. Monteriggioni (SI). In: Il Tirreno. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. September 2021; abgerufen am 27. April 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), mit Abb.).</ref>
  • Santa Maria Maddalena a Santonovo, Kirche in Montarioso (12. Jahrhundert).<ref>Chiesa di Santa Maria Maddalena a Santonovo. Monteriggioni (SI). In: Il Tirreno. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. Mai 2022; abgerufen am 27. April 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), mit Abb.).</ref>
  • San Biagio, Kirchenruine bei Montauto.<ref name="TouringClubItalianoMonteriggioni" />
  • San Michele, mittelalterliche Kirche in der Località Nagli nahe der Gemeindegrenze zu Casole d’Elsa am Monte Maggio (Montagnola Senese).
  • Pieve di Santa Maria a Castello, Pieve in Pieve a Castello, die bereits 971 durch den Bischof von Volterra dokumentiert wurde.
  • San Bartolomeo, Kirche in Riciano, die 1380 entstand.<ref>RECIANO, o RECCIANO in Val d’Elsa. (PDF; 3 kB) In: Emanuele Repetti: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (1833–1846). 26. November 2022, abgerufen am 26. November 2022 (italienisch).</ref> Die Kirche war Parochialkirche, die Kirchengemeinde wurde allerdings 1996 aufgelöst.<ref>Estinzione della parrocchia di San Bartolomeo a Riciano in Monteriggioni. In: Gazzetta Ufficiale della Repubblica Italiana. Serie Generale. Nr. 53, 4. März 1996, abgerufen am 27. April 2017 (italienisch; gazzettaufficiale.it).</ref>
  • San Lorenzo a Colle Ciupi, Kirche aus dem 12. Jahrhundert bei der Località Riciano am Fuße des Montemaggio (auch Monte Maggio). Wurde 1178 erstmals schriftlich erwähnt. Enthält Werke aus der Schule des Duccio di Buoninsegna aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts (Fresken Madonna in trono con Bambini e Santi)<ref>Chiesa di San Lorenzo a Colle Ciupi (Monteriggioni). In: Gli itinerari della Francigena. Toscana. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. September 2012; abgerufen am 28. Juli 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), mit Abb.).</ref>.
  • Eremo di San Leonardo al Lago im Ortsteil Santa Colomba. Bereits 1119 erwähnte Eremitage mit Kirche aus dem 12. Jahrhundert, die zwei Jahrhunderte später neu errichtet wurde. Wurde 1168 von Ranierio II. (Ranieri), Erzbischof von Siena, als offizielle Kirche anerkannt. Enthält das Fresko Storie della vita della Vergine, angeli e santi (1370) von Lippo Vanni<ref>Monteriggioni – Eremo di san Leonardo al Lago. In: beniculturali.it. Soprintendenza per i Beni Architettonici e per il Paesaggio per le province di Siena e Grosseto, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. April 2015; abgerufen am 26. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), mit Abb.).</ref>.
  • Santi Pietro e Paolo, Kirche im Ortsteil Santa Colomba. Erstmals 1105 erwähnte Kirche, die über der bereits vorhandenen und 1093 zerstörten Kirche Giacomo e Colomba entstand. Die Kirche wurde 1364 von den Truppen von John Hawkwood stark beschädigt und danach verändert wieder aufgebaut. Wurde 1687 und 1906 restauriert, wobei bei letzter Restaurierung die Fresken wiederentdeckt wurden.<ref>Chiesa dei Santi Pietro e Paolo a Santa Colomba. Santa Colomba, Monteriggioni (SI). In: Il Tirreno. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. September 2021; abgerufen am 26. April 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), mit Abb.).</ref>
  • Cappella Bichi Borghesi, Kapelle in Scorgiano, die im 18. Jahrhundert entstand. Enthält Fresken von Giuseppe Nicola Nasini.<ref>Scorgiano. In: monteriggioniturismo.it, abgerufen am 27. April 2017 (italienisch).</ref>
  • San Martino, Kirche im Ortsteil Strove. Entstand im 12. Jahrhundert (1137 von den Ranieri aus Staggia und 1189 von Papst Clemens III. erwähnt)<ref>Chiesa di San Martino. Strove, Monteriggioni (SI). In: Il Tirreno. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. September 2021; abgerufen am 26. April 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), mit Abb.).</ref>
  • San Dalmazio, Kirche im Ortsteil Tognazza (Località San Dalmazio), die 1655 entstand.<ref>Chiesa di San Dalmazio. Monteriggioni (SI). In: Il Tirreno. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. September 2021; abgerufen am 26. April 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), mit Abb.).</ref>
  • Kloster San Michele a Quarto (Badia a Quarto), ehemaliges Kloster im Ortsteil Tognazza.
  • Santi Erasmo e Marcellino, Kirche im Ortsteil Uopini. Die Kirche an der Via Francigena entstand um das 11./12. Jahrhundert und wurde mehrmals restauriert (1680, 1803–1818, 1861 und 1947).<ref>Chiesa dei Santi Erasmo e Marcellino a Uopini. Monteriggioni (SI). In: Il Tirreno. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. September 2021; abgerufen am 26. April 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), mit Abb.).</ref>
Datei:BadesseMonteriggioniPonteOttarchi3.jpg
Die Eisenbahnbrücke Ponte Ottarchi über den Fluss Staggia
Datei:Monteriggioni, castello di castiglionalto o di castiglion ghinibaldi, 05.jpg
Castello Castiglionalto oder auch Castiglion Ghinibaldi

Sonstige Sehenswürdigkeiten in den Ortsteilen

  • Ponte Ottarchi, Eisenbahnbrücke der Siena-Empoli-Linie über den Fluss Staggia zwischen Badesse und Basciano
  • Villa Parisini, Villa bei Basciano aus dem 18. Jahrhundert<ref name="TouringClubItalianoMonteriggioni" />
  • Necropoli del Casone, etruskische Nekropole bei Casone, die 1697 von Umberto Benvoglienti entdeckt wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Necropoli del Casone. (Memento vom 28. Juni 2017 im Internet Archive) In: ecomuseovaldelsa.org. EcoMuseo Val d’Elsa, abgerufen am 27. April 2017 (italienisch).</ref>
  • Castiglionalto (auch Castiglion Ghinibaldi), Befestigungsanlage (236 m<ref name="TouringClubItalianoToscana" />) aus dem 12. Jahrhundert nahe Castellina Scalo. Burgherr war im 13. Jahrhundert Ghinibaldo Saracini, dessen Frau Sapìa Salvani (Sapia dei Salvani) und ihre Rolle in der Schlacht von Colle (1269) von Dante in der Göttlichen Komödie erwähnt wird (Dante, Purgatorio, 13. Gesang, 109 ff., bei Streckfuß<ref>Göttliche Komödie (Streckfuß 1876), Purgatorio bei de.wikisource.</ref>, Original<ref name="Inferno_c31">Divina Commedia, Inferno, Canto XXXI bei it.wikisource (italienisch).</ref>).<ref>Andar per borghi e castelli. In: monteriggioniturismo.it, abgerufen am 27. April 2017 (italienisch; zu Castiglionalto/Castiglion Ghinibaldi).</ref>
  • Castello della Chiocciola, auch Castello de La Chiocciola<ref>Arco Stalloreggi e Angolo Via Baldassarre Peruzzi. In: Come era Siena in cartolina, Il Palio Siena, abgerufen am 28. Juli 2011 (italienisch; Abb. zum Castello della Chiocciola).</ref> genannt, im 16. Jahrhundert entstandene Burg nahe der Grenze zu Sovicille (Località Riciano). Der Name entstammt dem italienischen Begriff für Wendeltreppe (Scala a chiocciola), die sich im Inneren des Castellos befindet. Die Burg stand mehrere Jahrhunderte im Besitz der Piccolomini aus Siena, später gehörte es den Grafen Brancadori. Zurzeit gehört es den Robimarga.<ref>Ovidio Guaita: Le ville della toscana. Newton & Compton Editori, Rom 1997, ISBN 88-8183-787-0, S. 371 ff.</ref>
  • Villa di Santa Colomba, Gebäude aus dem 14. Jahrhundert, das von den Accarigi errichtet wurde und bald an Pandolfo Petrucci überging. Dieser ließ es wahrscheinlich von Baldassare Peruzzi am Anfang des 16. Jahrhunderts umgestalten. In der Auseinandersetzung zwischen Siena und Florenz 1554/55 erlitt die Villa erhebliche Schäden, die erst um 1625 behoben wurden. Weitere Restaurierungsarbeiten fanden 1782 statt.<ref>Ovidio Guaita: Le ville della toscana. Newton & Compton Editori, Rom 1997, ISBN 88-8183-787-0, S. 404 ff.</ref>

Veranstaltungen

Auszeichnungen

Verkehr

Datei:MonteriggioniCastellinaScaloStazione2.jpg
Der Bahnhof Castellina in Chianti, in Castellina Scalo (Ortsteil von Monteriggioni)
  • Monteriggioni liegt seit 1849 an der Bahnstrecke Empoli–Siena–Chiusi an der Teilstrecke Empoli–Siena. Der Bahnhof liegt im Ortsteil Castellina Scalo, ca. 2 km nordwestlich von Monteriggioni, ist aber nach dem Nachbarort Castellina in Chianti benannt. Ein weiterer Bahnhof befindet sich im Ortsteil Badesse, ca. 4 km südöstlich von Hauptort gelegen.
  • Die Anschlussstelle Monteriggioni liegt an der RA3, die Florenz mit Siena verbindet. Die Anschlussstelle Badesse liegt ca. 4 km südöstlich des Hauptortes und ist die letzte Anschlussstelle vor Siena Nord, die noch im Gemeindegebiet von Monteriggioni liegt.

Monteriggioni in der Literatur

Der Ort wird von Dante in der Göttlichen Komödie im ersten Teil (Inferno, 31. Gesang, Zeile 40–45) erwähnt:

<poem lang="nl" style="margin-left:2em; float:left;"> […] però che, come in su la cerchia tonda, Monteriggion di torri si corona, così la proda che ’l pozzo circonda, torregiavan di mezza la persona, li orribili giganti, cui minaccia, Giove del cielo ancora quando tona. </poem> <poem style="margin-left:2em; float:left;"> Gleichwie Montereggione’s Zinnen-Rund Zahlreiche Thürme ringsum mächtig krönen: Thürmten sich, halb aufragend aus dem Grund, Die Leiber von den wilden Erdensöhnen, Von den Giganten, denen Jovis Droh’n Noch immer gilt, wenn seine Donner dröhnen. </poem>

(Original<ref name="Inferno_c31" />; Streckfuß-Übersetzung<ref>Göttliche Komödie (Streckfuß 1876), Inferno bei de.wikisource.</ref>)

Trivia

  • Monteriggioni ist ein zentraler Schauplatz des Videospiels Assassin’s Creed II und Assassin’s Creed: Brotherhood. Im Computerspiel Stronghold ist der Ort einer der Schauplätze des „Belagerungsmodus“.
  • Monteriggioni war Drehort von mehreren Filmen, wie z. B. Der englische Patient, Gladiator, Gefühl und Verführung, Tee mit Mussolini oder der deutschen Produktion Der Fall Collini.
  • Im Ortsgebiet (Villa Parigini) befindet sich der Hauptsitz der Vereinigung Associazione Nazionale Città dell’Olio<ref>Chi siamo. L’Associazione Nazionale Città dell’Olio ha sede a Villa Parigini nel Comune di Monteriggioni (Siena). In: cittadellolio.it. Abgerufen am 26. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Offizielle Webseite der Associazione Nazionale Città dell’Olio zum Sitz der Vereinigung).</ref>, der Ort selbst ist mittlerweile ebenfalls Teil der Vereinigung.<ref>Soci. La grande rete delle cittá dell’olio. In: cittadellolio.it. Abgerufen am 26. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Offizielle Webseite der Associazione Nazionale Città dell’Olio zu den Mitgliedsorten).</ref>

Literatur

  • Emanuele Repetti: Monte Reggioni, o monte riggioni (Mons Regionis) in Val d’Elsa. In: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (1833–1846) (italienisch; unisi.it [PDF; 13 kB]).
  • Touring Club Italiano: Monteriggioni e il suo territorio. Touring Editore, Mailand 2003, ISBN 88-365-2944-5.
  • Touring Club Italiano: Toscana. Mailand 2003, ISBN 88-365-2767-1, S. 588 f.

Weblinks

Commons: Monteriggioni – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Navigationsleiste „Via Francigena

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