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Blens

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Blens
Stadt Heimbach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(326)&title=Blens 50° 40′ N, 6° 29′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(326) 50° 39′ 37″ N, 6° 28′ 49″ O
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Höhe: 199 m ü. NHN
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Postleitzahl: 52396
Vorwahl: 02446
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Blens ist ein Ortsteil der Stadt Heimbach im Kreis Düren. Der Ort hat etwa 300 Einwohner.<ref name="EinwohnerHeimbach" />

Lage

Datei:Blens-felsen.jpg
Die Buntsandsteinfelsen gegenüber der Ortslage im Rurtal (2008)

Blens liegt im Tal der Rur in der Rureifel im Nationalpark Eifel. Neben dem Ort ragen hohe Buntsandsteinfelsen empor, die Jufferlei, Breideslei und Engelslei heißen. Sie dürfen seit 1990 nicht mehr bestiegen werden.

Neben Blens liegen Abenden (Stadt Nideggen) und Hausen.

Geschichte

Die Stadt Heimbach kam mit allen Stadtteilen am 1. Januar 1972 vom Kreis Schleiden zum Kreis Düren und wurde mit der Stadt Nideggen zusammengeschlossen.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref> Am 4. August 1972 entschied das Oberverwaltungsgericht in Münster, dass Heimbach wieder eine eigenständige Kommune wird.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"/>

Burg

Datei:Burg Blens 004-.jpg
Burg Blens, Luftaufnahme (2015)

Die Burg Blens wurde im 12. Jahrhundert durch die Herren von Blens erbaut. In ihrer heutigen Gestalt stammt sie aus einem Umbau des Jahres 1791. Das zweigeschossige Herrenhaus wird von einem vierflügeligen Wirtschaftshof umgeben. Eine Rärität ist die noch heute erhaltene Pflasterung des Hofes mit Rurkieseln. Die Burg ist bewohnt und befindet sich in Privatbesitz.

Kirche

Datei:St. Georg (Blens) 01.jpg
Kapelle St. Georg


Direkt neben der Burg steht die aus Bruchsteinen erbaute St.-Georg-Kapelle aus dem Jahre 1371. Im Jahre 1807 wurde die neue Kapelle eingeweiht und den Heiligen Georg und Blasius geweiht.

Verkehr

Datei:Bf-blens.jpg
Haltepunkt der Rurtalbahn (2008)

An Blens vorbei führt die Landstraße 249 von Nideggen nach Heimbach. Der Ort hat keinen Durchgangsverkehr. Der öffentliche Personennahverkehr wird durch die Rurtalbahn sichergestellt, denn Blens hat seit 1903 einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Düren–Heimbach. Er wurde nach der Übernahme durch die Dürener Kreisbahn (DKB) 1993 saniert.

Linie Linienverlauf Takt
RB 21 Rurtalbahn:
Düren – Annakirmesplatz – Kuhbrücke – Lendersdorf – Renkerstr/Krankenhaus – Tuchmühle – Kreuzau – Kreuzau, Eifelstraße – Üdingen – Untermaubach-Schlagstein – Obermaubach – Zerkall – Nideggen-Brück – Abenden – Blens – Hausen – Heimbach (Eifel)
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2021
60 min

Wirtschaft

Blens hat sich in den letzten Jahren vom Bauerndorf zum Tourismusort gewandelt. Direkt am Ort gibt es einen großen Campingplatz.

Sonstiges

  • 1985 erhielt Blens im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Landesebene eine Goldmedaille. 2012 folgte eine Silberplakette, ebenfalls auf Landesebene.
  • Im Rahmen eines Dorferneuerungsprogrammes wurde 1994 der Ortskern umgestaltet.
  • Die Buntsandsteinfelsen sind wegen der Nistplätze von Wanderfalke und Uhu bereits 1953 als „Vogelfreistätte Buntsandsteinfelsen bei Blens“ unter Naturschutz gestellt worden.

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Persönlichkeiten

  • Guido M. Breuer (* 1967), deutscher Schriftsteller, verbrachte seine Jugendjahre in Blens
  • Aegidius Lauterbach (* 22. Februar 1768; † 23. Dezember 1851), Pfarrer und (Wieder)-Erbauer der St.-Georgskapelle in Blens

Weblinks

Commons: Blens – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references> <ref name="EinwohnerHeimbach"> Einwohner nach Ortsteil Stadt Heimbach 2020. Anzahl der Einwohner der Stadt Heimbach unterteilt nach Ortsteilen zum Stichtag 31.12.2020. In: offenedaten.kdvz-frechen.de. Stadt Heimbach, abgerufen am 12. April 2021. </ref> </references>

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