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BRUEGEL

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Bruegel ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine 2004 gegründete wirtschaftswissenschaftliche Denkfabrik mit Sitz in Brüssel. Nach eigenem Verständnis unabhängig und keiner bestimmten Wirtschaftstheorie anhängend, war es das Ziel der Gründer, durch unparteiische, auf Fakten basierende und für Entscheidungsträger relevante Forschung zur Qualität der Wirtschaftspolitik in Europa und der Welt beizutragen sowie als Plattform für den Austausch von Forschung, Politik und Wirtschaft zu dienen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />BRUEGEL – 5. Deutsch-Französischer Ministerrat (26. April 2005). (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. November 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.france-allemagne.fr Deutsch-Französischer Ministerrat</ref> Zu den Mitgliedern zählen Vertreter von EU-Mitgliedsstaaten, international tätige Konzerne sowie die französische Zentralbank (Banque de France), die Europäische Investitionsbank und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung.

Name

Der Name Bruegel, ein Akronym für {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), verweist auf den Maler Pieter Bruegel, dessen “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „scharfe Beobachtung des Lebens gewöhnlicher Menschen und alltäglicher wirtschaftlicher Aktivitäten“)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />History and Name. (Memento vom 1. Februar 2013 im Internet Archive) Bruegel</ref> wie auch die Epoche, in der er lebte, die Renaissance, als Inspiration für die Tätigkeit der Organisation dienen soll.

Geschichte

Die Idee zur Gründung dieses europäischen Think Tanks entstand Ende 2002 im Rahmen privater Treffen von Politikern, leitenden Unternehmensführern und weiteren Beteiligten. Am 22. Januar 2003 wurde die Absicht, eine „europäische Initiative mit dem Ziel, ein Europäisches Zentrum für Internationale Wirtschaft zu schaffen“, von Deutschland und Frankreich in der gemeinsamen Erklärung zum 40. Jahrestag des Elysée-Vertrages festgehalten.<ref>Gemeinsame Erklärung zum 40. Jahrestag des Elysée-Vertrags (22. Januar 2003)</ref> Eine eigens geschaffene Projektgruppe erarbeitete in der Folge mit Unterstützung durch französische und deutsche Ministerien ein Konzept. Im Dezember 2004 wurde von Vertretern von 12 europäischen Regierungen und 17 europäischen bzw. in Europa tätigen Konzernen das erste Direktorium bestellt und die Finanzierung mit vorerst 5 Millionen Euro bis 2006 beschlossen.

Am 10. August 2004 wurde die Organisation als internationale Non-Profit-Organisation nach belgischem Recht (AISBL) gegründet, das erste Treffen des Direktoriums folgte am 17. Januar 2005. Im Oktober 2005 wurde das erste Forschungsprogramm beschlossen.

Von 2005 bis 2008 war Mario Monti Vorsitzender des Direktoriums. Im Juni 2008 folgte ihm Leszek Balcerowicz nach. Seit April 2012 steht der ehemalige EZB-Präsident Jean-Claude Trichet an der Spitze des Think Tanks.<ref>Neuer Verwaltungsratsvorsitzender des Think Tanks Bruegel: Jean-Claude Trichet. Europäische Bewegung Deutschland, abgerufen am 18. April 2012.</ref> Der französische Ökonom Jean Pisani-Ferry fungierte seit der Gründung bis April 2013 als Direktor; sein Nachfolger war sein ehemaliger Stellvertreter, der deutsche Ökonom Guntram B. Wolff. Wolff wechselte zum 1. August 2022 ins Amt des Direktors und CEO der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).<ref>https://dgap.org/de/presse/pressemitteilungen/bruegel-direktor-guntram-wolff-wechselt-die-spitze-der-dgap</ref> Seit September 2022 ist Jeromin Zettelmeyer Direktor.<ref>Jeromin Zettelmeyer – Bruegel Director. In: www.bruegel.org – About – Staff. Bruegel, abgerufen am 5. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Forschung

Die Forscher von Bruegel arbeiten vertieft in vier Forschungsgebieten:

Die Organisation unterscheidet zwischen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), die von einem Team von wissenschaftlichen Assistenten unterstützt werden. Ein Beirat, zusammengesetzt aus acht Wirtschaftswissenschaftlern, berät das Direktorium hinsichtlich zukünftiger Forschungsgebiete und wertet Forschungsergebnisse aus.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bruegel’s Scientific Council. (Memento vom 29. Oktober 2011 im Internet Archive) Bruegel</ref>

Mitglieder

Das Verwaltungsmodell von Bruegel soll ein ausgeglichenes Verhältnis von privaten und öffentlichen Mitgliedern aufweisen. Bei der Gründung 2004 waren 12 Staaten und 17 Firmen beteiligt. 2011 sind 19 Staaten, 20 Unternehmen und 3 staatliche bzw. europäische Finanzinstitutionen vertreten. Mitglieder und Partner Research Institutions (PRI; Partner-Forschungsinstitute) dürfen Mitglieder des Boards wählen.

Mitglieder sind (November 2011<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Members. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 29. Dezember 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bruegel.org Bruegel</ref>):

Diese Organisationen sind seit Anfang 2008 Partner von Bruegel und sollen zu einem weltweiten Netzwerk von gleichgesinnten, aber komplementären Think Tanks werden. Gemeinsam werden Forschungsprojekte, Veröffentlichungen, Veranstaltungen oder andere Projekte initiiert. Darüber hinaus gibt es eine strategische Partnerschaftsvereinbarung mit dem German Marshall Fund of the United States.

Andere repräsentative große gesellschaftliche Organisationen, wie z. B. die nationalen Gewerkschaften – DGB etc. – sind nicht an der Denkfabrik beteiligt bzw. in die beratende Entscheidungsfindung einbezogen.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />