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Bram Som

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Bram Som Vorlage:SportPicto

Datei:20090822 Bram Som.jpg
Bram Som (2009)

Nation NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande
Geburtstag 20. Februar 1980 (46 Jahre)
Geburtsort Terborg, Niederlande
Größe 179 cm
Gewicht 66 kg
Karriere
Disziplin 800 Meter, Tempomacher
Bestleistung 1:43,45 min
Status aktiv
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U20-Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Europameisterschaften
Gold Göteborg 2006 800 m
 U20-Europameisterschaften
Bronze Riga 1999 800 m
letzte Änderung: 21. Februar 2019

Bram Som (* 20. Februar 1980 in Terborg) ist ein niederländischer Leichtathlet. Spezialisiert ist er auf die kürzeren Mittelstrecken zwischen 400 und 1000 Meter. Som ist siebenfacher niederländischer Meister und wurde 2006 in Göteborg Europameister über 800 Meter.

Seine sportliche Laufbahn begann er als 7-Jähriger bei dem Leichtathletikverein Atletico'73 in Gendringen. Bis zu seinem 16. Lebensjahr war er in verschiedenen Disziplinen aktiv, beschloss aber dann, sich auf die kürzeren Mittelstrecken zu spezialisieren.

Einen ersten Achtungserfolg landete er 1998 mit dem 5. Platz über 800 Meter bei den Juniorenweltmeisterschaften in Annecy. Diese Leistungen bestätigte er in den folgenden Jahren. 2002 wurde er bei den Europameisterschaften in München Sechster, sieben Monate später bei den Hallenweltmeisterschaften 2003 in Birmingham Fünfter. Enttäuschend verlief dagegen seine Teilnahme an den Olympischen Spielen 2004 in Athen, wo er als Fünfter im Halbfinale ausschied.

Nachdem er 2005 wegen einer Verletzung an der Achillessehne keine Wettkämpfe bestritt, qualifizierte er sich mit dem Gewinn der niederländischen Meisterschaft für die Europameisterschaften 2006 in Göteborg. Dort gelang ihm am letzten Wettkampftag mit dem Titelgewinn über 800 Meter der bislang größte Erfolg seiner Karriere. Seine Goldmedaille war die erste für die Niederlande bei Europameisterschaften seit 24 Jahren. Soms Sieg war begleitet von einem Protest, da er im Gedrängel während des Endspurts kurzzeitig die Bahn verlassen hatte. Die Jury wies diesen Einspruch allerdings ab.

Seit 2013 konzentriert sich Som auf das professionelle Tempomachen bei internationalen Rennen.

Som gehört im Rang eines Unteroffiziers dem niederländischen Heer an und ist Mitglied der Leistungssportgruppe der Armee.

Persönliche Bestzeiten

  • 400 m – 46,87 s
  • 600 m – 1:15,26 min
  • 800 m – 1:43,45 min
  • 1000 m – 2:17,01 min
  • 1500 m – 3:42,75 min

Weblinks

Commons: Bram Som – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1934: Miklós Szabó | 1938: Rudolf Harbig | 1946: Rune Gustafsson | 1950: John Parlett | 1954: Lajos Szentgáli | 1958: Mike Rawson | 1962: Manfred Matuschewski | 1966: Manfred Matuschewski | 1969: Dieter Fromm | 1971: Jewgeni Arschanow | 1974: Luciano Sušanj | 1978: Olaf Beyer | 1982: Hans-Peter Ferner | 1986: Sebastian Coe | 1990: Tom McKean | 1994: Andrea Benvenuti | 1998: Nils Schumann | 2002: Wilson Kipketer | 2006: Bram Som | 2010: Marcin Lewandowski | 2012: Juri Borsakowski | 2014: Adam Kszczot | 2016: Adam Kszczot | 2018: Adam Kszczot | 2022: Mariano García | 2024: Gabriel Tual Vorlage:Klappleiste/Ende