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Disternich

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Disternich
Gemeinde Vettweiß
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(673)&title=Disternich 50° 44′ N, 6° 40′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(673) 50° 44′ 22″ N, 6° 40′ 11″ O
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Höhe: 145 m ü. NHN
Fläche: 7,39 km²
Einwohner: 673 (31. Dez. 2022)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Eingemeindet nach: Müddersheim
Postleitzahl: 52391
Vorwahl: 02252
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Disternich ist ein Ortsteil der Gemeinde Vettweiß im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen.

Lage

Der Ort liegt östlich von Vettweiß auf dem Steilhang des Neffelbaches, einer tektonischen Setzung in der Zülpicher Börde.

Nachbarorte sind Sievernich, Müddersheim, Weiler in der Ebene (Stadt Zülpich) und Vettweiß.

Verkehr

Straßen

Direkt am Ort vorbei führt die alte römische Heerstraße von Zülpich nach Neuss. Sie wurde in Ortsnähe von der Aachen-Frankfurter Heerstraße gekreuzt. Dem Verlauf der Heerstraße folgt heute die Bundesstraße 477. Durchgangsverkehr gibt es im Ort nicht.

Personennahverkehr

Busse des Rurtalbus binden den Ort durch die AVV-Linien 208 und 232 an den öffentlichen Personennahverkehr an. Zusätzlich verkehrt an Samstagen nachmittags die Linie RufBus 208 anstelle der Linienbusse. Bis zum 31. Dezember 2019 wurde die Linie 208 von der Dürener Kreisbahn (DKB) bedient.

Linie Verlauf
208 Düren Kaiserplatz – Distelrath – (Merzenich Rathaus –) Schöne Aussicht – Girbelsrath – Eschweiler über Feld – Nörvenich Alter Bf – Nörvenich Hommelsh. Weg – Hochkirchen – (Irresheim –) Eggersheim – Lüxheim – Gladbach – Müddersheim – Disternich – Sievernich – Bessenich – Zülpich Frankengraben – Adenauerpl./Schulzentr.
232 Sievernich – Disternich – Müddersheim – Gladbach – Poll – Dorweiler – Pingsheim – Herrig – Lechenich
RufBus 208 Rufbus: Nörvenich Hommelsh. Weg – Irresheim – Eggersheim – Lüxheim – Gladbach – Müddersheim – Disternich – Sievernich – Bessenich – Zülpich Adenauerpl./Schulzentr. (Sa nachmittags/abends)

Schienenverkehr

Bereits ab 1909 fuhr die Kleinbahn der DKB von Distelrath über Nörvenich am Ort entlang nach Zülpich und Embken, an der Disternich einen kleinen Bahnhof hatte. Der Verkehr wurde zunächst mit Dampfzügen, ab 1938 mit Dieseltriebwagen durchgeführt. Ab 1957 verkehrten elektrische Triebwagen der Straßenbahn. Der Personenverkehr wurde 1960 auf Busse umgestellt. Nach der Einstellung des Güterverkehrs 1962 wurde die Strecke stillgelegt und abgebaut.

Geschichte

Disternich wurde schon von den Kelten um 400 v. Chr. besiedelt. Erstmals erwähnt wird der Ort als Dextriniacum. Im Jahre 1447 wird ein Ritter Rost von Disternich als Besitzer der Burg genannt.

Am 5. August 1922<ref>Volksstimme, 8. Jahrgang, Nr. 102, v. 2./3. Mai 1953, S. 8, Artikel: Über 30 Jahre Kampf um den Boden in Düren</ref> wurde in Disternich die erste Ortsgruppe der Bodenreformer im Kreis Düren gegründet.

Am 1. Januar 1969 wurde Disternich nach Müddersheim eingemeindet.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 98.</ref> Der Ort kam zusammen mit Müddersheim am 1. Januar 1972 im Rahmen des Aachen-Gesetzes zur neuen Gemeinde Vettweiß.<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.</ref>

Sehenswürdigkeiten

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Kirche

Der Backsteinbau der Kirche stammt aus dem 18. Jahrhundert. Erste Erwähnung findet aber schon eine Marienkirche im Jahre 1171. 1854 wird Disternich eigenständige Pfarre (früher zu Sievernich gehörend).

Persönlichkeiten

  • Arnold Joseph Monar (* 1860 in Disternich; † 1911 in Bonn), Organist in Bonn, Komponist und Herausgeber zahlreicher Orgelwerke

Vereine, Vereinigungen

  • TC Neffeltal Disternich 1922 e. V.
  • KG Desteniche Heedmösche
  • katholischer Jugendclub Disternich
  • Freiwillige Feuerwehr Vettweiß, Löschgruppe Disternich mit Jugendfeuerwehr
  • Treckerfreunde Disternich
  • St. Josef Schützenbruderschaft Disternich
  • Sportclub Disternich
  • IG Disternicher Ortsvereine
  • Lebensgemeinschaft Burg Disternich

Bildung

Die Grundschulkinder werden mit Schulbussen nach Kelz gebracht. Weiterführende Schulen gibt es in Düren und Zülpich.

Im Dorf gibt es einen Kindergarten, der von der Arbeiterwohlfahrt betrieben wird.<ref>AWO Kindertageseinrichtung „Tummelkiste“. In: KiTa.de. Abgerufen am 1. Januar 2021.</ref>

Sonstiges

  • Traurige Berühmtheit erlangte der Ort vor vielen Jahren, als aus der Schenkenburg eine echte, sehr teure Stradivari-Geige entwendet wurde. Die Burg gehörte früher Catharina Schenkel.
  • Auf der Hallenburg (Burg Disternich) lebt seit 2017 eine Lebensgemeinschaft.<ref>Lebensgemeinschaft Burg Disternich. Abgerufen am 1. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • In Disternich hat die Fundus-Gruppe einen Teil ihrer Büros.
  • Als Versammlungsstätte steht eine Bürgerhalle zur Verfügung.
  • Im Ort befindet sich das Gestüt von Peter Schiergen, der hier Traber trainiert (siehe Derby (Pferdesport)).
  • Disternich konnte 1971 und 1977 jeweils eine Bronzemedaille im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden auf Landesebene erringen.

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Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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