Kettenheim (Vettweiß)
Kettenheim Gemeinde Vettweiß
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Kettenheim 50° 45′ N, 6° 36′ O
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| Eingemeindung: | 1. Oktober 1932 | |||||
| Postleitzahl: | 52391 | |||||
| Vorwahl: | 02424 | |||||
Kettenheim ist ein Weiler in der Nähe von Vettweiß im Kreis Düren, aber kein eigener Ortsteil. Der Ort hat einige Bauernhöfe und liegt recht ländlich. Kettenheim hat 103 Einwohner.
Der Ort wurde in einer Urkunde von 23. Mai 1072 erstmals erwähnt, als Erzbischof Anno II. von Köln der Abtei Groß St. Martin den Zehnten seines Hofes zu Wisse (Vettweiß) und zu Kathinheim (Kettenheim) schenkte.<ref name="archiv" />
1172 ist in Katinheim (Kettenheim) eine Burg genannt, die bis ins 14. Jahrhundert Lehen des Erzstifts Köln war.
Kettenheim war seit dem 19. Jahrhundert eine Gemeinde in der Bürgermeisterei Froitzheim des Kreises Düren.<ref name="gemeindelexikon">Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland (PDF; 1,3 MB), Berlin: Verlag des Königlichen statistischen Bureaus, 1888, Seite 206 ff</ref> Im Jahre 1910 hatte Kettenheim 104 Einwohner.<ref>Landkreis Düren. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Oktober 2021; abgerufen am 26. Februar 2026.</ref> Am 1. Oktober 1932 wurde Kettenheim nach Vettweiß eingemeindet.<ref name="adr">Adressbuch Kreis Düren. 1954, Kap. Amt Vettweiß (genealogy.net).</ref>
In der Feldgemarkung liegt der jüdische Friedhof Kettenheim.
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Einzelnachweise
<references> <ref name="archiv"> U 2/2 - Erzbischof Anno II. von Köln schenkt der Abtei St. - 1072 Mai 23. In: historischesarchivkoeln.de. Digitales Historisches Archiv Köln (DHAK), abgerufen am 4. Mai 2021: „Erzbischof Anno II von Köln schenkt der Abtei St. Martin den Zehnten seines Hofes zu Wisse (Vettweis) und zu Kathinheim (Kettenheim) und bestätigt derselben den Rottzehnten zu Vettweiss, Soller und Flittard, welche Erzbischof Heribert und er derselben geschenkt.“ </ref> </references>
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