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Filippo Leutenegger

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Datei:Filippo Leutenegger (2013).jpg
Filippo Leutenegger (2013)

Filippo Franz Saverio Leutenegger (* 25. November 1952 in Rom; heimatberechtigt in Thundorf TG und seit 2017 in Zürich)<ref name="tagblatt">Stadtratsbeschlüsse vom 25. Januar 2017. In: Tagblatt der Stadt Zürich vom 1. Februar 2017, S. 37.</ref> ist ein Schweizer Politiker, Journalist und Ökonom. Er war von 2003 bis 2014 Nationalrat der FDP und ist seit 2014 als Stadtrat Mitglied der Zürcher Stadtregierung.

Ausbildung und Beruf

Frühe Jahre in Italien und Studium

Seine Kindheit und Jugend verbrachte Filippo Leutenegger in Italien. Sein Vater, Xaver Leutenegger, war in Rom als Funktionär bei der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) tätig.<ref>Ultimo saluto a Hildegard Leutenegger – Circolo Svizzero. Abgerufen am 28. August 2025 (1951 zog sie [Hildegard Leutenegger] mit ihrem Mann Xaver nach Rom, der als Funktionär in der FAO arbeitete.).</ref> 1965 schickten ihn seine Eltern in die Schweiz ins Internat der Klosterschule Disentis, das bereits sein Vater besucht hatte.<ref name=":0">Südostschweiz: «Ich ministrierte täglich, um den Hausaufgaben zu entkommen» | Südostschweiz. 8. August 2014, abgerufen am 28. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „Ich war sicher kein Musterschüler: quirlig, aufmüpfig, mit Sport im Kopf und voller Tatendrang.“</ref>

Die Ausbildung im Kloster Disentis musste Leutenegger unfreiwillig abbrechen.<ref>Filippo Leutenegger - SF DRS. 31. Dezember 1999, abgerufen am 28. August 2025 (In Disentis flog er von der Klosterschule, worauf er die Matura bei den Benediktinern in Altdorf machte.).</ref> Grund war ein gegen ihn ausgesprochenes consilium abeundi (lat. „Empfehlung zu gehen“), eine schulrechtliche Massnahme, die faktisch einem Schulverweis entspricht. Die Klosterschule wollte mit dem Verweis „ein Exempel statuieren“, da sich Leutenegger wiederholt nicht an die Regeln halten wollte.<ref>consilium abeundi – stadtwanderer – geschichte(n) aus meinem lebensraum. 1. Mai 2010, abgerufen am 28. August 2025.</ref> Um Leutenegger den weiteren Berufsweg jedoch nicht grundsätzlich zu verbauen, liess man ihn die Matura 1972 an der Klosterschule Altdorf ablegen. Rückblickend betrachtet beschreibt sich Leutenegger selbst als „aufmüpfig“.<ref name=":0" />

Während seines Ökonomiestudiums an der Universität Zürich engagierte er sich aktiv in der Anti-Atomkraft-Bewegung und gehörte 1980 zu den Vordenkern der linksalternativen Wochenzeitung (WOZ).<ref>Christoph Zehnder: «Wir haben nichts Illegales getan»: Als Filippo Leutenegger gegen Gösgen demonstrierte. In: Solothurner Zeitung. 25. August 2017, abgerufen am 18. August 2023.</ref> Nach dem Abschluss als lic. oec. publ. und einem begonnenen, aber nicht beendeten Zweitstudium der Rechtswissenschaft (cand. iur.), arbeitete er 1980/81 als Direktionssekretär und Betriebswirtschafter der Schweizerischen Kreditanstalt (später Credit Suisse) in Zürich, bevor er 1981 in den Journalismus wechselte.<ref>Filippo Leutenegger, der «Arena-Dompteur». Abgerufen am 28. August 2025.</ref>

Journalistische Laufbahn bei SF DRS und Entlassung

1981 trat Leutenegger eine Stelle als Wirtschaftsredaktor bei der Konsumentensendung Kassensturz von SF DRS (heute Schweizer Fernsehen) an. Zwischen 1984 und 1993 war er Italien- und Tessin-Korrespondent sowie Redaktor von DRS-aktuell. Parallel moderierte er von 1990 bis zu deren Einstellung 1993 die Wirtschaftssendung Netto und ab 1993 die Polit-Diskussionssendung Arena.<ref>Filippo Leutenegger, der «Arena-Dompteur». Abgerufen am 28. August 2025.</ref>

Das Konzept der Arena entstand Ende 1992 in einer Arbeitsgruppe um Anton Schaller, damals Leiter der Diskussionssendungen, und Regisseur Helmuth Heim. Deren Vorentwurf Freitagsring sah bereits das spätere Grundprinzip mit mehreren Gästen und einem aktiven Studiopublikum vor. Um das neue Format zu testen, wurden innerhalb der bestehenden Freitagsrunde mehrere Versuchssendungen mit unterschiedlichen Moderatoren ausgestrahlt. Darunter mit Schaller, Peter Studer und Leutenegger.<ref>Anton Schaller, Peter Studer, Filippo Leutenegger: Die Freitagsrunde. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), 6. Januar 1993, abgerufen am 28. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Anton Schaller (117 Folgen), Peter Studer (24 Folgen), Filippo Leutenegger (17 Folgen), Robert Ruoff (16 Folgen), Urs P.Gasche (11 Folgen).).</ref> Nachdem Schaller Mitte 1993 die Leitung der Tagesschau übernommen hatte, übertrug man Leutenegger die Leitung der Arena, die er von 1993 bis 1999 entscheidend mitprägte. Unter seiner Moderation wurde das ursprüngliche Arena-Konzept abgewandelt, indem polarisierende Zweierkonfrontationen ins Zentrum rückten, die durch Fachleute sowie das Publikum flankiert wurden.<ref name=":1">Pressedienst: 10 Jahre «Arena». (PDF) In: https://medien.srf.ch/. Schweizer Fernsehen DRS, 20. September 2007, abgerufen am 28. August 2025.</ref>

1999 wurde Leutenegger zum Chefredaktor von SF DRS ernannt und übergab die Moderation der Arena an Patrick Rohr, der die Sendung wieder stärker an die ursprüngliche Mehrfachdiskussionsidee anlehnte.<ref name=":1" />

Datei:Filippo Leutenegger LBS SR05-098008-11.tif
Filippo Leutenegger (1998)

Am 30. Januar 2002 gab der Regionalratsausschuss von SF DRS – damals das oberste Aufsichts- und Verwaltungsorgan – bekannt, dass Leutenegger per sofort von seinen Funktionen als Chefredaktor freigestellt wird.<ref>SF DRS: Filippo Leutenegger weg - Tagesschau - Play SRF. Abgerufen am 28. August 2025.</ref><ref>Filippo Leutenegger wird ab sofort freigestellt. Abgerufen am 28. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Machtkampf bei SF DRS: Chefredaktor Filippo Leutenegger freigestellt. Abgerufen am 28. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Als Gründe für die Entlassung wurden unterschiedliche Auffassungen über Führungsprinzipien und ein nicht mehr vorhandenes Vertrauensverhältnis genannt.<ref>TV-Eklat - Rundschau - Play SRF. Abgerufen am 28. August 2025.</ref> Auslöser waren „unüberbrückbare Differenzen in strategischen und organisatorischen Fragen“ zwischen Leutenegger und Fernsehdirektor Peter Schellenberg, die durch Indiskretionen an die Öffentlichkeit gelangten.<ref>Chefredaktor von SF DRS entlassen. In: Neue Zürcher Zeitung. 31. Januar 2002, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 28. August 2025]).</ref> Die Konflikte betrafen dabei insbesondere geplante Sparmassnahmen, die Leutenegger als Chefredaktor vehement abgelehnt hatte.<ref>S. W. I. swissinfo.ch: Unüberbrückbare Differenzen. In: SWI swissinfo.ch. 30. Januar 2002, abgerufen am 28. August 2025 (Empörend sei ferner, dass mit Leutenegger ein Chefredaktor entlassen wurde, der sich vehement gegen rigorose Sparmassnahmen in seinem Bereich zur Wehr gesetzt habe.).</ref>

Umstrittene Managerjahre bei Jean Frey

Nach seiner Freistellung als Chefredaktor wurde Leutenegger zum CEO der defizitären Jean Frey AG bestellt, zu deren Titeln u. a. Beobachter, Bilanz und Weltwoche gehörten. Unter seiner Führung setzte das Medienunternehmen ausgerechnet jene Massnahmen um, die Leutenegger zuvor beim Fernsehen kritisiert hatte: Sparprogramme, organisatorische Umstrukturierungen und strategische Neuausrichtungen.<ref>Noch kein Ende der Durststrecke. In: Neue Zürcher Zeitung. 24. Januar 2003, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 28. August 2025]).</ref> Zeitgenössische Medienberichte betonten jedoch, dass die Sanierung der Jean Frey AG nicht allein auf Leutenegger zurückzuführen sei, sondern auf das Zusammenspiel von Geschäftsleitung, Verwaltungsrat und Investoren.<ref>Axel Springer übernimmt Jean Frey AG - Medien. Abgerufen am 28. August 2025 ("Übung geglückt". Mit diesen Worten fasste Hauptaktionär Tito Tettamanti die letzten fünf Jahre zusammen, in welchen er zusammen mit weiteren Investoren den defizitären Jean-Frey-Verlag in die Gewinnzone führte.).</ref>

2002 geriet Leutenegger wegen seiner zunehmend stärker werdenden politischen Ambitionen in Konflikt mit der Redaktion des Beobachters, damals Teil der Jean Frey Gruppe. In einem offenen Brief äusserten die Journalisten scharfe Kritik an der Unternehmensführung unter Leutenegger.<ref>Constantin Seibt: Journalistenaufstand bei der Jean Frey AG: Der «Beobachter» meutert. 29. September 2014, abgerufen am 28. August 2025.</ref> Zeitgenössische Quellen berichten, dass Leuteneggers Streben nach einem politischen Amt innerhalb der Jean Frey AG „grundlegendes Unbehagen“ im Hinblick auf die publizistische Unabhängigkeit ausgelöst hätten. Grosse Vorbehalte gegenüber seinem gleichzeitigen Engagement als Politiker und CEO eines Medienunternehmens äusserte auch Charles von Graffenried, Verwaltungsrat der Jean Frey und Verleger der Berner Zeitung.<ref>Jean Frey: Unbehagen in Sachen Leutenegger. Abgerufen am 28. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Leutenegger liess sich von der Kritik nicht beirren und kandidierte im Oktober 2003 erfolgreich für den Nationalrat. 2006 wurde die Jean Frey AG an die Axel Springer AG verkauft. Leutenegger, der bis dahin als CEO und Delegierter des Verwaltungsrats amtierte, schied Ende des Jahres aus dem Unternehmen aus und wandte sich stärker seiner politischen Laufbahn als Nationalrat zu.6

Zwischen 2011 und 2014 gehörte Leutenegger als Präsident dem Verwaltungsrat der Basler Zeitung an. In dieser Zeit kam es zu einem Machtkampf zwischen ihm und dem damaligen CEO, den er für sich entschied.<ref>Nicolas Drechsler: Leutenegger gewinnt den Machtkampf gegen seinen CEO bei der BaZ. In: https://www.bzbasel.ch/. CH Regionalmedien AG, 7. September 2012, abgerufen am 29. August 2025.</ref> Mit seiner Wahl in die Zürcher Stadtregierung legte Leutenegger alle bis dahin verbliebenen privatwirtschaftlichen Engagements nieder.

Politik

Im Herbst 2002 gab Leutenegger seine Kandidatur für den Nationalrat bekannt. Bei den Wahlen im Oktober 2003 wurde er mit dem Slogan «Weniger Staat, mehr Schweiz» auf der Liste der Freisinnig-Demokratischen Partei (heute FDP) mit dem drittbesten Listenresultat ins Parlament gewählt.<ref>Noëmi Landolt: Zürcher Stadtratswahlen: Der telegene Laie ist parat. 22. Januar 2014, abgerufen am 28. August 2025.</ref> Bei den Schweizer Parlamentswahlen 2007 sowie 2011 schaffte er jeweils die Wiederwahl in den Nationalrat. Er gehörte der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK-NR) an und war Mitglied der Geschäftsleitung und des Fraktionsvorstandes der FDP Schweiz.

2014 kandidierte er in der Stadt Zürich gleichzeitig als Stadtpräsident und als Mitglied der neunköpfigen Zürcher Stadtregierung. Bei der Wahl zum Stadtpräsidenten unterlag er der Amtsinhaberin Corine Mauch (SP) bereits im ersten Wahlgang. Hingegen schaffte er die Wahl in den Stadtrat auf dem achten von neun Plätzen<ref>Resultate der Erneuerungswahlen am 9. Februar 2014. Webseite der Stadt Zürich, abgerufen am 10. November 2020</ref>. Er übernahm das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement der nicht mehr zur Wiederwahl angetretenen Grünen-Politikerin Ruth Genner. Damit sicherte sich die FDP den zweiten Sitz im Stadtrat, der bei einer Nachwahl im Jahre 2013 an Richard Wolff von der Alternativen Liste verloren gegangen war.

2018 wurde Leutenegger als Stadtrat wiedergewählt. Bei der Wahl fürs Stadtpräsidium unterlag Leutenegger erneut der amtierenden Stadtpräsidentin Mauch.<ref>Erneuerungswahl Stadtrat, erster Wahlgang vom 4. März 2018. Webseite der Stadt Zürich, abgerufen am 10. November 2020</ref> Bei der Ressort-Verteilung innerhalb des Gremiums wurde Leutenegger als Folge der ERZ-Affäre gegen seinen Willen mit der Leitung des Schul- und Sportdepartements betraut (siehe Kritik).<ref>Samina Stämpfli: Filippo Leutenegger nach Amtsvergabe: «Das Vertrauen wurde strapaziert». In: nau.ch. 16. Mai 2018, abgerufen am 10. November 2020.</ref><ref>Der Machtkampf hinter Leuteneggers Zwangsrochade. 19. Mai 2018, abgerufen am 25. August 2025.</ref> 2022 wurde Leutenegger zum dritten Mal als Stadtrat bestätigt. Im Februar 2025 gab er bekannt, 2026 nicht mehr zur Wiederwahl anzutreten.<ref>FDP-Politiker - Filippo Leutenegger tritt 2026 als Zürcher Stadtrat ab. In: srf.ch. 26. Februar 2025, abgerufen am 26. Februar 2025.</ref> Daraufhin verlor die FDP ihren zweiten Staatratssitz an den Grünen-Politiker Balthasar Glättli.<ref>Matthias Scharrer: Zürich: FDP verliert Regierungsitz an Balthasar Glättli. In: limmattalerzeitung.ch. 8. März 2026, abgerufen am 11. April 2026.</ref>

Am 21. November 2023 wurde Leutenegger zum Präsidenten der FDP Kanton Zürich gewählt, nachdem er sich 2003 bereits einmal für das Amt beworben hatte, damals jedoch Doris Fiala mit 98 zu 123 Stimmen unterlag.<ref>Daniel Schneebeli: Der neue Präsident heisst Filippo Leutenegger . In: Tages-Anzeiger, 21. November 2023.</ref>

Rezeption und Kritik

Während seiner politischen Laufbahn war Leutenegger wiederholt Gegenstand kontroverser Diskussionen, insbesondere wegen seines als autoritär und intransparent kritisierten Führungsstils.

  • Personalentscheide im Schul- und Sportdepartement: Leutenegger traf mehrfach Personalentscheidungen im Alleingang, etwa Entlassungen von leitenden Schulpersonen und Fachstellenleiter, ohne vorgängige Konsultation mit den zuständigen Gremien.<ref>Umtriebiger Zürcher Stadtrat: Die vielen Rollen des Filippo Leutenegger. 22. November 2024, abgerufen am 25. August 2025.</ref> Dieser autoritäre Führungsstil wurde von Vertretern pädagogischer Fachverbände und Gemeinderatsmitgliedern als wenig konsensorientiert kritisiert.<ref>«Typisch Filippo». 6. Oktober 2016, abgerufen am 25. August 2025.</ref> Ein ähnliches Echo löste Leutenegger 2021 bei Besetzung der Direktorenstelle an der städtischen Fachschule Viventa aus: Mehrere Quellen warfen ihm mangelnde Sorgfalt und Intransparenz vor; Leutenegger stand als zuständiger Stadtradt im Verdacht, einer ihm genehmen Person eine Kaderstelle verschaffen zu wollen. Er räumte daraufhin ein, „zu wenig genau hingeschaut“ zu haben und wies den Vorwurf der Begünstigung und der Einflussnahme zurück.<ref>Wirbel um Direktorenstelle an der Fachschule Viventa. 14. Juli 2021, abgerufen am 25. August 2025.</ref>
  • Intransparente Parteipolitik als FDP-Präsident: Auch als Präsident der FDP Kanton Zürich wurde Leutenegger vorgeworfen, zentrale Personalentscheide ohne transparente Verfahren durchzusetzen. Die Besetzung von Schlüsselpositionen – etwa der Fraktionsspitze im Kantonsrat – mit parteinahen Vertrauten wurde parteiintern als Machtdemonstration gewertet.<ref>Lukas Hässig: Filippo Leutenegger installiert „seinen“ Mann in FDP-Top-Job. 4. Juli 2024, abgerufen am 25. August 2025.</ref> 2025 kam es parteiinternen Eklat, als gegen den designierten Kantonsratspräsidenten Martin Farner eine Strafanzeige eingereicht wurde. Der Vorfall wurde in den Medien als „Brudermord“ innerhalb der FDP bezeichnet, wobei auch Fragen nach Leuteneggers Rolle im Hintergrund aufkamen.<ref>Lukas Hässig: Bruder-„Mord“: FDP-Kantonsrat zeigte Kollege Martin Farner an. 21. Januar 2025, abgerufen am 25. August 2025.</ref>
  • Fehler im Umgang mit sexuellem Fehlverhalten: Ein Mitarbeiter Leuteneggers wurde 2018 wegen sexuellen Missbrauchs eines schwerbehinderten Jugendlichen verurteilt. Obwohl der Betreuer an einer Schule für beeinträchtigte Kinder rechtskräftig als Sexualstraftäter verurteilt war, blieb er noch mehrere Jahre an derselben Schule tätig. Leutenegger, als zuständiger Stadtrat für das Schul- und Sportdepartement, reagierte trotz Kenntnis des Falls jedoch erst 2022.<ref>Janine Enderli: Skandal in Zürich: Sonderschule beschäftigt Sexualstraftäter. 19. Dezember 2024, abgerufen am 25. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Später entschuldigte er sich öffentlich und bezeichnete sein Vorgehen als Fehler. Medien und der städtische Ombudsmann kritisierten den Umgang als unzureichend.<ref>Florian Schoop: Leutenegger räumt Fehler ein wegen Beschäftigung eines Sexualstraftäters an Zürcher Schule. In: Neue Zürcher Zeitung. 19. Dezember 2024, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 25. August 2025]).</ref>

Privates

Leutenegger lebt in Zürich in einer Partnerschaft.<ref>Filippo Leutenegger zeigt sich mit neuer Freundin. 28. September 2018, abgerufen am 4. September 2025.</ref> Er ist Vater zweier Kinder aus erster Ehe und drei weiterer aus zweiter Ehe mit der promovierten Juristin und Autorin Michèle Sauvain. Das Paar gab 2017 seine Trennung bekannt.<ref>Filippo Leutenegger und Ehefrau trennen sich nach 23 Jahren. Solothurner Zeitung am 7. November 2017, abgerufen am 9. November 2020.</ref><ref>Filippo Leutenegger bringt neue Freundin ans ZFF. Schweizer Illustrierte, 29. Januar 2019, abgerufen am 9. November 2020.</ref> Mütterlicherseits ist er der Enkel von CVP-Nationalrat Walter Klingler (1898–1967).<ref>Klingler, Walter. Abgerufen am 28. August 2025.</ref><ref>Filippo Leutenegger - SF DRS. 31. Dezember 1999, abgerufen am 28. August 2025.</ref>

Trivia

Weblinks

Einzelnachweise

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