Bar Refaeli
Bar Refaeli ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 4. Juni 1985 in Hod haScharon) ist ein israelisches Model.
Leben
Refaeli wurde in eine säkulare jüdische Familie geboren. Ihre Großeltern stammen aus Litauen, Italien und Polen. Ihre Mutter, Tzipi Levine, war bereits als Model erfolgreich.<ref>Laurie Heifetz: Isn’t it better to live in New York? An Israeli Supermodel Speaks. interfaithfamily.com; abgerufen am 21. September 2015.</ref>
Sie wuchs auf der Pferderanch ihrer Eltern in Hod haScharon auf. Bereits im Alter von acht Monaten stand sie erstmals für Werbe- und Fotoaufnahmen Modell. Da sie als Zwölfjährige eine Zahnspange tragen musste, ließ sie diese Tätigkeiten drei Jahre lang ruhen.
2003 heiratete Refaeli im Alter von 18 Jahren einen älteren Freund der Familie. Dadurch entging sie dem in Israel auch für Frauen obligatorischen zweijährigen Wehrdienst, von dem Verheiratete ausgenommen sind.<ref>Reich, schön, schwanger. Nürnberger Nachrichten vom 2. Januar 2016.</ref> Wenig später wurde die Ehe wieder geschieden. Später war sie fünf Jahre lang mit dem US-amerikanischen Schauspieler Leonardo DiCaprio liiert. 2015 heiratete sie den Geschäftsmann Adi Ezra, den Leiter des Unternehmens Neto ME Holdings Ltd, eines Lebensmittelimporteurs. Mit ihm hat sie zwei Töchter und einen Sohn.<ref>Model Bar Refaeli bringt zweites Kind zur Welt. orf.at</ref>
Karriere
Nach ihrem 15. Geburtstag posierte Refaeli für Modemagazine und trat in einer Fernsehwerbung auf. In den Jahren 2000 und 2001 gewann sie zweimal in Folge einen Schönheitswettbewerb, der sie zum „Model of the Year“ kürte. Von da an ging ihre Karriere steil aufwärts und sie arbeitete 2002 und 2003 als Frontmodel für die Linie eines Modelabels. Auch außerhalb von Israel festigte sich ihr Ruf; sie zierte das Cover der französischen Elle viermal innerhalb von zwei Monaten und posierte für den Victoria’s Secret-Katalog. Hinzu kam die Titelseite der italienischen Ausgabe der Zeitschrift GQ. Die Sports Illustrated Swimsuit Issue fotografierte sie für jede Ausgabe von 2007 bis 2010 sowie 2012,<ref>Bar Refaeli. SI Vault, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. August 2010; abgerufen am 27. Dezember 2013.</ref> dabei zierte sie 2009 das Cover.<ref>2009 Swimsuit Cover. SI Vault, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. August 2010; abgerufen am 27. Dezember 2013.</ref> Darüber hinaus arbeitete sie Anfang 2008 als Starmodel für den Otto-Versand. Das britische Männermagazin Arena wählte Bar Refaeli zum „Body of the Year 2008“. 2012 wählte sie das amerikanische Männermagazin Maxim zur „schönsten Frau der Welt“.<ref>2012 Hot 100 List: #1Bar Refaeli. maxim.com; abgerufen am 21. September 2015.</ref>
2012 saß Refaeli in der Jury der Sat.1-Model-Castingshow Million Dollar Shooting Star.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Million Dollar Shooting Star. ( des Vorlage:IconExternal vom 20. November 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Webseite zur Sendung, Sat.1.de; abgerufen am 28. November 2012.</ref>
Am 26. Januar 2019 wurde ihre Teilnahme als Moderatorin am Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv bekannt. Der Wettbewerb fand am 18. Mai 2019 statt. Refaeli moderierte an der Seite von Erez Tal, Assi Azar und Lucy Ayoub.<ref>Josianne Zwart: Bar Refaeli, Erez Tal, Assi Azar & Lucy Ayoub to host Eurovision 2019! In: eurovision.tv. 25. Januar 2019, abgerufen am 27. Januar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Kontroversen und Verurteilung wegen Steuerhinterziehung
Im Herbst 2007 erregte sie durch ein Interview mit der Tageszeitung Jedi’ot Acharonot großes Aufsehen, das unter der Schlagzeile „Bar Refaeli versus the State of Israel“ veröffentlicht wurde. Sie wurde darin mit der Aussage zitiert: „Warum ist es gut, für unser Land zu sterben? Ist es nicht besser, in New York zu leben?“ So bereue sie auch nicht, ihren Militärdienst nicht abgeleistet zu haben. Refaeli verklagte die Zeitung, da sie im Interview falsch wiedergegeben worden sei.<ref>Leonardo DiCaprio’s girlfriend Bar Refaeli sues Israeli newspaper for libel. haaretz.com, 11. Oktober 2007, abgerufen am 21. September 2015.</ref>
Ihre Weigerung, den Wehrdienst abzuleisten, führte zum Aufruf eines israelischen Generals, von ihr beworbene Produkte zu boykottieren.<ref>Aufruf zum Boykott – General macht gegen Model Bar Refaeli mobil. Welt Online, 15. Januar 2010; abgerufen am 15. Januar 2010.</ref>
2013 kritisierte das israelische Militär eine PR-Kampagne des Außenministeriums, die das Image des Landes verbessern sollte und an der Bar Refaeli beteiligt war.<ref>PR-Kampagne mit Bar Refaeli: Supermodel unerwünscht. In: Spiegel Online. 18. März 2013, abgerufen am 18. März 2013.</ref>
Im Herbst 2018 sorgte eine Werbekampagne mit Refaeli für Aufsehen, in der das Ablegen des Niqab als Akt der Befreiung dargestellt wurde.<ref>Werbespot mit Bar Refaeli wird wegen Islamophobie kritisiert. jetzt.de, 1. November 2018; abgerufen am 19. Mai 2019.</ref>
Im Mai 2019 entschied die israelische Steuerbehörde, dass Refaeli umgerechnet 2 Millionen Euro Steuern an den israelischen Staat nachzahlen müsse. Zudem müsse sie die Kosten für das Verfahren gegen sie tragen. Refaeli hatte ihre Verdienste in Israel und im Ausland nicht vollständig angegeben. Das Gericht entschied, Refaeli habe – anders als von ihr selbst angegeben – ihren Lebensmittelpunkt in den strittigen Steuerjahren seit 2009 in Israel gehabt.<ref>Bar Refaeli muss rund zwei Millionen Euro Steuern nachzahlen. Spiegel Online, 13. Mai 2019; abgerufen am 19. Mai 2019.</ref> Im Juli 2020 wurden sie und ihre Mutter in Israel wegen Steuerhinterziehung schuldig gesprochen; beide waren geständig. Refaeli wurde zu neun Monaten Sozialdienst verpflichtet, während ihre Mutter als ihre Managerin zu einer 16-monatigen Haftstrafe verurteilt wurde.<ref>Bar Refaeli wegen Steuerhinterziehung verurteilt. In: Spiegel Online. Abgerufen am 21. Juli 2020.</ref> Zur Nachzahlung kamen 1,3 Millionen Euro Strafe.<ref>Bar Refaeli wegen Steuerhinterziehung verurteilt. In: heute.at. 20. Juli 2020, abgerufen am 22. Juli 2020.</ref>
Filmografie
- 1994: Kofikor (Fernsehserie, Folge 1x07)
- 2010: Shir Al Hayam (Kurzfilm)
- 2011: Session
- 2013: Kidon
Auszeichnung
- 2013 Vienna Award in der Kategorie Style Icon
Weblinks
- Vorlage:IMDb/1
- Refaelis Profil in der FMD-Datenbank
Einzelnachweise
<references />
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1956: Lohengrin Filipello |
1957: Anaid Iplicjian |
1958: Hannie Lips |
1959: Jacqueline Joubert |
1960: Katie Boyle |
1961: Jacqueline Joubert |
1962: Mireille Delannoy |
1963: Katie Boyle |
1964: Lotte Wæver |
1965: Renata Mauro |
1966: Josiane Shen |
1967: Erica Vaal |
1968: Katie Boyle |
1969: Laurita Valenzuela |
1970: Willy Dobbe |
1971: Bernadette Ní Ghallchóir |
1972: Moira Shearer |
1973: Helga Guitton |
1974: Katie Boyle |
1975: Karin Falck |
1976: Corry Brokken |
1977: Angela Rippon |
1978: Denise Fabre & Léon Zitrone |
1979: Jardena Arasi & Daniel Pe’er |
1980: Marlous Fluitsma |
1981: Doireann Ní Bhriain |
1982: Jan Leeming |
1983: Marlène Charell |
1984: Désirée Nosbusch |
1985: Lill Lindfors |
1986: Åse Kleveland |
1987: Viktor Lazlo |
1988: Michelle Rocca & Pat Kenny |
1989: Lolita Morena & Jacques Deschenaux |
1990: Helga Vlahović & Oliver Mlakar |
1991: Gigliola Cinquetti & Toto Cutugno |
1992: Lydia Capolicchio & Harald Treutiger |
1993: Fionnuala Sweeney |
1994: Cynthia Ní Mhurchú & Gerry Ryan |
1995: Mary Kennedy |
1996: Ingvild Bryn & Morten Harket |
1997: Carrie Crowley & Ronan Keating |
1998: Ulrika Jonsson & Terry Wogan |
1999: Dafna Dekel, Sigal Shachmon & Yigal Ravid |
2000: Kattis Ahlström & Anders Lundin |
2001: Natasja Crone & Søren Pilmark |
2002: Annely Peebo & Marko Matvere |
2003: Marie N & Renārs Kaupers |
2004: Meltem Cumbul & Korhan Abay |
2005: Marija Jefrossynina & Pawlo Schylko |
2006: Maria Menounos & Sakis Rouvas |
2007: Jaana Pelkonen, Mikko Leppilampi & Krisse Salminen (Greenroom) |
2008: Jovana Janković & Željko Joksimović |
2009: Alsou & Ivan Urgant (Finale); Natalja Wodjanowa & Andrei Malachow (Semifinale) |
2010: Nadia Hasnaoui, Erik Solbakken & Haddy N’jie |
2011: Anke Engelke, Stefan Raab & Judith Rakers |
2012: Eldar Qasımov, Leyla Əliyeva & Nərgiz Birk-Petersen |
2013: Petra Mede & Eric Saade (Greenroom im Finale) |
2014: Lise Rønne, Nikolaj Koppel & Pilou Asbæk |
2015: Alice Tumler, Arabella Kiesbauer, Mirjam Weichselbraun & Conchita Wurst (Greenroom) |
2016: Petra Mede & Måns Zelmerlöw |
2017: Wolodymyr Ostaptschuk, Oleksandr Skitschko & Timur Miroschnytschenko |
2018: Filomena Cautela, Sílvia Alberto, Daniela Ruah & Catarina Furtado |
2019: Bar Refaeli, Erez Tal, Assi Azar & Lucy Ayoub |
2020: Chantal Janzen, Jan Smit & Edsilia Rombley |
2021: Chantal Janzen, Edsilia Rombley, Jan Smit & Nikkie de Jager |
2022: Mika, Laura Pausini & Alessandro Cattelan |
2023: Julija Sanina, Alesha Dixon, Hannah Waddingham & Graham Norton (Finale) |
2024: Petra Mede & Malin Åkerman |
2025: Hazel Brugger, Michelle Hunziker (Finale) & Sandra Studer |
2026: Michael Ostrowski & Victoria Swarovski
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Refaeli, Bar |
| ALTERNATIVNAMEN | בר רפאלי (hebräisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | israelisches Model |
| GEBURTSDATUM | 4. Juni 1985 |
| GEBURTSORT | Hod haScharon, Israel |
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