Zum Inhalt springen

Sana Kliniken

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. März 2026 um 14:11 Uhr durch imported>Invisigoth67 (typo, form).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Sana Kliniken AG

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Sana Kliniken logo neu.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 11. März 1976
Sitz Ismaning, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Leitung Vorstand:
  • Thomas Lemke (Vorsitzender)
  • Stefanie Kemp
  • Jens Schick
  • Ralph Wiechers
  • Irmgard Wübbeling
Mitarbeiterzahl 41.500 (2024)<ref name="gb">Über die Sana Kliniken AG. Sana Kliniken, 2024, abgerufen am 5. November 2024.</ref>
Umsatz 3,6 Mrd. Euro (2024)<ref name="gb" />
Website www.sana.de

Die Sana Kliniken AG ist ein privater Gesundheitsdienstleister und betreibt medizinische Präventionszentren, Akut- und Fachkliniken, Medizinische Versorgungszentren und Sanitätshäuser. Das Unternehmen hat 2024 einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro erwirtschaftet.<ref name="gb" /> Firmensitz ist Ismaning bei München.

Geschichte

Die Sana Gruppe wurde 1972 vom „Verein zur Planung und Förderung privater Krankenhäuser e. V.“ in Köln von 18 privaten Krankenversicherungsunternehmen gegründet. Wenig später wurde der Unternehmensname, auf Forderung des Registergerichts, um den Zusatz „Sana“ (lat. sanare „heilen, gesund machen“) ergänzt.

Seitdem ist die Zahl der Eigentümer aus diesem Bereich auf 24<ref>Die Anteilseigner von Sana. Sana Kliniken, 30. Mai 2023, abgerufen am 30. Mai 2023.</ref> deutsche Krankenversicherungen angestiegen. Zuerst erwarb das Unternehmen nur Allgemeinkrankenhäuser aus nichtkommunaler Trägerschaft. Ab 1984 erfolgte mit dem städtischen Allgemeinkrankenhaus Hürth die erste Übernahme eines kommunalen Krankenhauses.

In den 1980er Jahren erwarb die Gruppe kleinere private Kliniken, die in wirtschaftliche Bedrängnisse geraten waren. Erstmals wurden auch Fachkliniken übernommen und die Leistungen um die Rehabilitation erweitert.

Über Managementverträge mit finanziell angeschlagenen Kliniken aus öffentlicher oder frei-gemeinnütziger Trägerschaft wuchs die Gruppe in den 1990er Jahren weiter an. Zu dieser Zeit wurde auch die Zusammenarbeit mit Kommunen und Landkreisen bei der Betriebsführung von Alten- und Pflegeheimen aufgenommen. Aktuell führt Sana das Pflegezentrum Elbmarsch in Elmshorn unter Mehrheitsbeteiligung.<ref>Sana-Standorte und Einrichtungen im Überblick. Sana Kliniken, 6. April 2022, abgerufen am 12. August 2022.</ref>

In Rostock wurde ab dem 1. November 2000 erstmals ein deutsches Universitätsklinikum auf der Basis eines Managementvertrages bewirtschaftet.

2005 hatten die Sana Kliniken die Mehrheit am Paritätischen Unternehmensverbund in Berlin übernommen.

2006 erfolgten weitere Übernahmen im Bereich der 2.200 Krankenhäuser, davon rund 1800 kleinere Häuser im ländlichen Raum. Von 2004 bis 2007 übernahm Sana 16 öffentliche Krankenhäuser und integrierte sie in den Konzern. 2007 erfolgte die Übernahme der Städtischen Kliniken Düsseldorf sowie deren Altenheime und zunächst eine 49-Prozent-Beteiligung am Klinikum Duisburg (ehemals Städtische Kliniken Kalkweg), die 2015 auf 99 Prozent erhöht wurde.<ref>Willi Mohrs: Sana investiert ins Duisburger Klinikum 105 Millionen Euro. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Funke Mediengruppe, 18. Juli 2015, abgerufen am 18. Juli 2015.</ref> Die Eigner wandelten das Unternehmen im November 2007 in eine Aktiengesellschaft um und stockten das Eigenkapital auf 120 Millionen Euro auf. Ein Börsengang ist nicht vorgesehen.<ref>Sana-Klinikkonzern wird Aktiengesellschaft – kein Börsengang. In: kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin WIKOM GmbH, 19. April 2007</ref>

Im Februar 2009 unterzeichnete die Sana Kliniken AG mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erstmals einen bundesweiten Konzerntarifvertrag für alle Beschäftigungsgruppen. Dieser galt zunächst für etwa 6000 der damals rund 16.400 Mitarbeiter.<ref>Management & Krankenhaus, März 2009, Seite 2</ref> In den Folgejahren wurde der tarifliche Geltungsbereich ausgeweitet. Im Juli 2024 trat ein aktualisierter Tarifvertrag für rund 8000 Beschäftigte an 17 Standorten in Kraft.<ref>Abschluss bei Sana-Kliniken: Bis zu 16 Prozent höhere Entgelte und Übernahmeprämie für Azubis. 26. Juli 2024, abgerufen am 23. Februar 2026.</ref> Zudem werden in weiteren Einrichtungen Regelungen nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) angewandt.<ref>Georg Thieme Verlag KG: Verhandlung: Verdi und Sana Kliniken erzielen Tarifeinigung. 18. September 2020, abgerufen am 23. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2009 kaufte der Sana-Konzern 74,9 Prozent der Klinikanteile der Regio Kliniken GmbH des Kreises Pinneberg. Nach jahrelangen Verlusten haben die Regio Kliniken im Jahr 2017 erstmals einen Gewinn erwirtschaftet.<ref name="Regio Kliniken">Bernd Amsberg: Plus von 1,7 Millionen Euro: Regio-Kliniken erstmals in der Gewinnzone. In: shz.de. 16. März 2018, abgerufen am 21. März 2018.</ref>

2010 übernahm die Sana Kliniken AG das Krankenhaus Rummelsberg in Schwarzenbruck, 2012 die Kliniken des Landkreises Cham mit den Standorten Bad Kötzting, Roding und Cham sowie das Sana Krankenhaus Radevormwald und das HANSE-Klinikum Wismar.

2013 erfolgte die Übernahme von drei Kliniken des Landkreises Biberach in Baden-Württemberg. Darüber hinaus wurde im Sommer 2013 in Hessen das Klinikum Offenbach am Main erworben.

Seit 2015 ist Sana Eigentümer der Kliniken Leipziger Land in Borna und Zwenkau, die die Helios-Kliniken im Zusammenhang mit dem Kauf von Rhön-Kliniken aus kartellrechtlichen Gründen verkaufen mussten. Außerdem erwarb Sana die Berliner Polikum-Gruppe, zu der auch die Leipziger Medica-Klinik gehört.<ref>Kartellamt genehmigte die Übernahme von Polikum durch Sana. In: Gesundheit-Sachsen. 5. Januar 2015, abgerufen am 18. April 2024.</ref>

2016 übernahmen die Sana-Kliniken das AGAPLESION Bethesda Krankenhaus Stuttgart. Es wird unter der Bezeichnung Sana Klinik Bethesda Stuttgart geführt. Zum 1. Januar 2023 übernahm die Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH (RBK) die Sana Klinik Bethesda Stuttgart gGmbH.

Am 24. Mai 2017 erfolgte die Übernahme der Roeser-Unternehmensgruppe mit Sitz in Essen.<ref>Sana Kliniken AG übernimmt ROESER-Unternehmensgruppe. (PDF) Sana Kliniken, 24. Mai 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. August 2018; abgerufen am 13. August 2022.</ref> Außerdem der Erwerb des DRK-Krankenhauses Middelburg in Süsel.<ref>Georg Thieme Verlag KG: Übernahme: Krankenhaus Middelburg wird Teil des Sana Verbundes. 5. September 2017, abgerufen am 23. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Zuge eines Bieterverfahrens hat Sana 2017 das Dreifaltigkeits-Krankenhaus in Köln gekauft.<ref>Georg Thieme Verlag KG: Kartellamt muss noch zustimmen: Sana übernimmt Kölner Dreifaltigkeits-Krankenhaus. 27. Januar 2017, abgerufen am 23. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bisherige Trägerin und Alleingesellschafterin war die Cherubine-Willimann-Stiftung Arenberg. Im selben Jahr übernahm die Sana Kliniken AG die private Klinik Dr. Schreiber GmbH in München.<ref>Deutscher Ärzteverlag GmbH, Redaktion Deutsches Ärzteblatt: Sana Kliniken AG übernimmt Schreiber Klinik. 5. April 2017, abgerufen am 23. Februar 2026.</ref> Die Klinik wurde in den „Sana Gesundheitscampus München“ integriert, der am 15. Mai 2017 eröffnete.

Im Jahr 2018 übernahm Sana die Fabricius-Klinik Remscheid. Das Haus wird seitdem unter dem Namen Sana Fabricius-Klinik Remscheid weitergeführt. Ebenfalls 2018 beteiligte sich die Sana Kliniken AG erstmals an der Med 360° SE, einem bundesweit tätigen medizinischen Leistungserbringer für diagnostische und therapeutische Leistungen.<ref>Sana Kliniken halten Mehrheit an Med 360° - MTD. Abgerufen am 23. Februar 2026.</ref>

Am 25. November 2019 übernahmen die Sana-Kliniken 74,9 % am Evangelischen Krankenhaus „Gottesfriede“ in Wolterstorf. 25,1 % verbleiben beim bisherigen Träger, dem Deutsche Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC).<ref>Patrick Engelke, Hans-Peter Eberlein: Strategische Partnerschaft – Sana wird Hauptgesellschafter beim Evangelischen Krankenhaus in Woltersdorf. In: ec-jugend.de. 25. November 2019, abgerufen am 17. Dezember 2019.</ref><ref>Patrick Engelke, Hans-Peter Eberlein: Strategische Partnerschaft – Sana wird Hauptgesellschafter beim Evangelischen Krankenhaus in Woltersdorf. 25. November 2019, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 17. Dezember 2019.@1@2Vorlage:Toter Link/www.sana.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Im Jahr 2019 erfolgte außerdem die Übernahme der privaten Krankenhaus Bad Doberan GmbH.<ref>Patrick Engelke: Sana übernimmt Krankenhaus Bad Doberan. Sana Kliniken, 29. August 2019, abgerufen am 12. August 2022.</ref>

Am 16. September 2021 stellten die Sana-geführten Regiokliniken des Kreises Pinneberg die Planung zur Zusammenlegung der Standorte Elmshorn und Pinneberg vor. Es soll ein Neubau entstehen.<ref>Johannes Tran: Zusammenlegung der Regio-Kliniken: Hoffnungen und Sorgen. Norddeutscher Rundfunk, 29. März 2022, abgerufen am 12. August 2022.</ref> Außerdem übernahm Sana im Dezember 2021 die Mehrheitsanteile des Klinikums Niederlausitz mit 51 Prozent<ref>Dpa: Neuer Träger: Sana übernimmt Mehrheitsanteile an Klinikum Niederlausitz. In: www.kma-online.de. KMA, 21. Dezember 2020, abgerufen am 12. August 2022.</ref>

Im Januar 2022 verkaufte der Klinikkonzern die Sana Kliniken Ostholstein an Ameos. Zum Klinikverbund zählen die Häuser Eutin, Oldenburg, Middelburg und Fehmarn.<ref>Klinikkonzern Ameos übernimmt Sana-Kliniken Ostholstein. In: www.aerzteblatt.de. Ärzteblatt, 16. September 2021, abgerufen am 12. August 2022.</ref>

Im April 2022 stellten die Sana Kliniken Bad Wildbad ihren Betrieb ein.<ref>Klinikverbund Südwest: Schließung: Sana Kliniken Bad Wildbad stellen Betrieb ein. In: www.kma-online.de. KMA, 27. April 2022, abgerufen am 12. August 2022.</ref> Die Sana Klinik Laupheim wurde am 31. Dezember 2022 geschlossen.<ref>Thomas Werz: Sana schließt Laupheimer Krankenhaus. In: Schwäbische Zeitung Ausgabe Laupheim. Schwäbischer Verlag GmbH & Co. KG, 29. Oktober 2022, S. 13.</ref> Die Sana Kliniken AG übernahm zum 1. Februar 2023 51 Prozent der Anteile an der Paulinenkrankenhaus gGmbH und 100 Prozent der Paulinen Service Gesellschaft mbH.

Nach Übernahme weiterer Anteile wurde Sana im Jahr 2023 Mehrheitsaktionär des medizinischen Leistungserbringers Med 360° SE. Das Unternehmen wird seither eigenständig geführt. Die Mehrheitsbeteiligung soll die ambulanten und stationären Versorgungsangebote miteinander verzahnen.<ref>Georg Thieme Verlag KG: Wachstum: Versorger Med 360° gehört ab Juli mehrheitlich Sana. 10. Mai 2023, abgerufen am 23. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 2. Januar 2024 kaufte der kommunale Klinikverbund Klinikum Stuttgart das Rotkreuz-Krankenhaus Bad-Canstatt, welches in Folge geschlossen wurde, sowie die Sana Herzchirurgie Stuttgart und das Pneumologisch-Neurologische Zentrum PNZ.<ref>RKK-Stuttgart. Abgerufen am 16. April 2024.</ref>

Zum 1. November 2024 wurden die oberfränkischen Teile der insolventen Regiomed-Kliniken GmbH, die drei Kliniken in Coburg, Lichtenfels und Neustadt bei Coburg, mehrere Medizinische Versorgungszentren (MVZ), die Medical School zur universitären Medizinerausbildung sowie die Zentralverwaltung mit insgesamt 3200 Mitarbeitenden übernommen.<ref>management-krankenhaus.de: Aus Regiomed-Kliniken werden ab November 2024 Sana Kliniken Oberfranken., 31. Oktober 2024</ref>

Im Mai 2025 übernahm die Sana Kliniken AG die Mehrheit an der Muldentalkliniken GmbH mit den Standorten Grimma und Wurzen sowie an den Tochtergesellschaften Servicegesellschaft Muldental gGmbH und Soziale Dienste Muldental gGmbH. Der Landkreis Leipzig blieb mit 10,1 Prozent beteiligt.<ref>mdr.de: Sana-Konzern übernimmt Muldentalkliniken | MDR.DE. Abgerufen am 23. Februar 2026.</ref> Die Muldentalkliniken waren zuvor infolge wirtschaftlicher Schwierigkeiten in ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gegangen.<ref>Pressemeldung: Zukunft gesichert: Sana Kliniken übernehmen Muldentalkliniken · Leipziger Zeitung. In: Leipziger Zeitung. 3. Mai 2025, abgerufen am 23. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die beiden Akutkliniken bilden zusammen mit den beiden Sana-Kliniken in Borna und Zwenkau den Sana-Medizinverbund Landkreis Leipzig, der in der Region rund 260.000 Patienten versorgt.<ref name="gb" /><ref>Georg Thieme Verlag KG: Sana Kliniken übernehmen Muldentalkliniken in Grimma und Wurzen. 2. Mai 2025, abgerufen am 23. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Zum 1. Januar 2026 schlossen sich die Sana Kliniken Duisburg (Wedau und Rheinhausen) mit dem Evangelischen Krankenhaus BETHESDA in Hochfeld zusammen. Die drei Standorte firmieren künftig unter dem Namen Sana Bethesda Duisburg GmbH und versorgen jährlich über 120.000 Patienten.<ref>Philipp Wahl: Sana Kliniken Duisburg übernehmen Bethesda – großer Umzug steht an. 20. August 2025, abgerufen am 23. Februar 2026.</ref><ref>Sana Kliniken Duisburg und Evangelisches Krankenhaus BETHESDA schließen sich zusammen. Abgerufen am 23. Februar 2026.</ref> Mit dem neuen Verbund vollzog sich der erste trägerübergreifende Zusammenschluss von Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Krankenhausreform.<ref>Sana und Bethesda Krankenhaus in Duisburg schließen sich zusammen. Abgerufen am 23. Februar 2026.</ref>

Unternehmen

Die Sana Kliniken AG betreibt bundesweit 48<ref>Georg Thieme Verlag KG: Sana Kliniken übernehmen Muldentalkliniken in Grimma und Wurzen. 2. Mai 2025, abgerufen am 23. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Krankenhäuser aller Versorgungsstufen. Neben dem Kerngeschäft der Akutmedizin unterhält sie Fachkliniken in den Indikationen Herz-/Kreislauf, Orthopädie und Neurologie. Zudem führt Sana neben den konzerneigenen Kliniken weitere zwölf Krankenhäuser im Managementauftrag von kommunalen und konfessionellen Trägern.

Neben der stationären Versorgung ist Sana auch im ambulanten Bereich tätig, unter anderem über Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sowie Angebote der Prävention und Hilfsmittelversorgung. Nach eigenen Angaben plant das Unternehmen, die ambulanten und stationären Versorgungsstrukturen stärker miteinander zu verbinden.<ref>Georg Thieme Verlag KG: Podcast „Das Krankenhaus der Zukunft“: Wie geht stationär und ambulant aus einer Hand? 27. Juni 2024, abgerufen am 23. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Sana stärkt mit Gesundheits-Clustern Regionen. Abgerufen am 23. Februar 2026.</ref>

Das Unternehmen beschäftigt 41.500 Mitarbeiter und versorgt jährlich 4 Millionen Patienten.<ref name="gb" />

Die Sana Kliniken AG unterhält 120 Tochtergesellschaften und Dienstleistungsbereiche, darunter für Einkauf & Logistik, Informationstechnologie und Medizintechnik.

2022 wurden die Sana Kliniken von Deloitte Private, Credit Suisse, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie mit dem „Best Managed Companies Award“ ausgezeichnet, einem laut Deloitte renommierten Gütesiegel für mittelständische Unternehmen.<ref>Exzellenz im Mittelstand: 24 Unternehmen erhalten Best Managed Companies Award 2022. In: PV Magazine. 13. Mai 2022, abgerufen am 16. November 2025.</ref>

Haupteigner

Sana ist ein Unternehmen der privaten Krankenversicherungen. Die Anteile hielten 2024<ref>Die Aktionäre der Sana. Abgerufen am 4. November 2024.</ref>:

Einrichtungen und Standorte

Alle genannten Einrichtungen befinden sich in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG oder es besteht eine Minderheitsbeteiligung. Einrichtungen mit ausschließlicher Übernahme des Managements sind nicht aufgelistet:

Baden-Württemberg
  • Karl-Olga-Krankenhaus GmbH, Stuttgart (74 %, seit 1985)
  • Sana-Medizintechnisches Servicezentrum GmbH (Sana-MTSZ), Leinfelden-Echterdingen
  • Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH (74,9 %, seit 2013)
    • Sana Klinikum Biberach
    • Sana Klinik Laupheim (2022 geschlossen)
    • Sana Klinik Riedlingen (2020 geschlossen)
  • Fachklinik für Neurologie Dietenbronn GmbH, Schwendi (60 %)
  • Neurologisches Rehabilitationszentrum Quellenhof in Bad Wildbad GmbH
Datei:Komplex Sana-Klinikum Hof 20210614 DSC01038cens.jpg
Sana Klinikum Hof
Bayern
  • Sana Klinik München GmbH (100 %)
  • Klinik am Birkenwald GmbH, Nürnberg (Managementvertrag; bis 2021: 100 %)<ref>Klinik am Birkenwald: Wir über uns. Sana Kliniken, 1. Januar 2022, abgerufen am 12. August 2022.</ref>
  • Sana Klinikum Hof GmbH
  • Sana Kliniken Oberfranken GmbH
  • Sana Klinik Pegnitz GmbH (100 %, seit 2005)
  • Sana Kliniken des Landkreises Cham GmbH (74,9 %)
    • Sana Krankenhaus Cham
    • Sana Krankenhaus Bad Kötzting
    • Sana Krankenhaus Roding (2022 geschlossen)
  • Krankenhaus Rummelsberg gGmbH, Schwarzenbruck (100 %, seit 2010)
  • Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren (Managementvertrag)<ref>Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren beauftragen Sana mit Management. Sana Kliniken, 11. Januar 2022, abgerufen am 12. August 2022.</ref>
  • clinic.log Logistik- und Dienstleistungsgesellschaft mbh, Eching mit drei Logistikzentren in Eching, Berlin und Leinfelden-Echterdingen. Kooperierend mit der Rhenus eonova GmbH, Berlin
  • Sana DGS GmbH, Ismaning (Reinigungsdienste, Hol- und Bringedienste und Patiententransporte in der Klinik)
  • Sana IT Services GmbH, Ismaning
  • Sana Personal Service GmbH, Ismaning (Arbeitnehmerüberlassung, Personalvermittlung und Personaldienstleistungen)
  • Sana TGmed GmbH, Ismaning (Gebäudemanagement)
  • Sana-Catering-Service GmbH (SCS), Ismaning (Cook & Chill, Cook & Serve, Sous-Vide-Verpflegung)
  • Sana Sterilgut Service GmbH, Ismaning (Aufbereitung von Medizinprodukten, Beratung von Sterilgutversorgungsabteilungen)
Berlin und Brandenburg
Datei:Klinikum-offenbach-2010.JPG
Sana Klinikum Offenbach
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
  • Sana Kliniken Düsseldorf GmbH (51 % Mehrheitsbeteiligung)
  • Sana-Klinikum Remscheid GmbH (95 % Mehrheitsbeteiligung)
  • Sana Fabricius-Klinik Remscheid GmbH
  • Sana Krankenhaus Radevormwald gGmbH
  • Sana-Krankenhaus Hürth GmbH
  • Sana Bethesda Duisburg GmbH (60 % Mehrheitsbeteiligung)
    • Wedau Kliniken
    • Evangelisches Krankenhaus BETHESDA in Hochfeld
    • Bertha Krankenhaus
Datei:Sana Klinikum Borna.JPG
Sana Klinikum Borna
Sachsen
Schleswig-Holstein
  • Sana Kliniken Lübeck GmbH
    • Sana Krankenhaus Süd in Lübeck
    • Praxisklinik Travemünde
    • Sana Operationszentrum Lübeck GmbH
  • Regio Kliniken GmbH, ein Unternehmen der Sana Kliniken AG mit Sitz in Elmshorn
    • Klinikum Pinneberg
    • Klinikum Elmshorn
    • Klinikum Wedel wurde im Juni 2020 geschlossen
    • Pflegezentrum Elbmarsch in Elmshorn
    • Das Pflegezentrum Kummerfeld wurde im März 2017 geschlossen.

Weblinks

Commons: Sana Kliniken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein