Bradley Wiggins
| Bradley Wiggins (2011) | |
| Bradley Wiggins (2011) | |
| Zur Person | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Bradley Marc Wiggins |
| Spitzname | Wiggo |
| Geburtsdatum | 28. April 1980 (46 Jahre) |
| Nation | Vereinigtes Königreich |
| Disziplin | Straße und Bahn |
| Karriereende | 2016 |
| Internationale Team(s) | |
| 2001 2002–2003 2004–2005 2006–2007 2008 2009 2010–4/2015 5/2015–2016 |
Linda McCartney Racing Team FDJeux.com Crédit Agricole Cofidis-Le Crédit par Téléphone Team High Road / Team Columbia Garmin-Slipstream Lua-Fehler: expandTemplate: template "Radsportteam/SKY" does not exist Team Wiggins |
| Wichtigste Erfolge | |
| |
| Letzte Aktualisierung: 14. Dezember 2025 | |
Sir Bradley Marc Wiggins, CBE (* 28. April 1980 in Gent, Belgien) ist ein ehemaliger britischer Radrennfahrer. Im Jahr 2012 gewann er als erster Brite die Tour de France. Zuvor war er vorrangig im Bahnradsport erfolgreich, wo er siebenfacher Weltmeister und vierfacher Olympiasieger wurde. Auf der Straße wurde er im Einzelzeitfahren ebenfalls Weltmeister und Olympiasieger. Weiters war er zwischen 2015 und 2019 Inhaber des Stundenweltrekords.
Sportlicher Werdegang
Kindheit und Jugend
Bradley Wiggins wurde am 28. April 1980 im belgischen Gent geboren. Sein Vater, Gary Wiggins, war ein australischer Radsportler, der damals für die belgische Mannschaft Marc-Carlos-V.R.D.-Woningbouw fuhr und aus diesem Grund nach Belgien gezogen war. Nach der Trennung seiner Eltern zog Bradley Wiggins im Alter von zwei Jahren mit seiner Mutter Linda nach England, wo er im Stadtteil Maida Vale im Norden von London mit einem jüngeren Halbbruder aufwuchs. In seiner Jugend ging er auf die St. Augustine’s Church of England School, bei der seine Mutter als Sekretärin arbeitete.<ref name=":3">Jack Lefley, Evening Standard: The boy who became a double Olympic champion. 13. April 2012, abgerufen am 15. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Nachdem er in seiner Kindheit vorrangig als Fußballer aktiv gewesen war, kam Bradley Wiggins im Alter von zwölf Jahren erstmals mit dem Radsport in Kontakt. Auf Anraten seiner Mutter verfolgte er die Radsportbewerbe bei den Olympischen Spiele von Barcelona, bei denen der britische Radsportstar Chris Boardman an den Start ging.<ref name=":3" /> Noch im selben Jahr bestritt der zwölfjährige Wiggins mit der West London Challenge 92 in Hayes sein erstes Radrennen.<ref>Amita Joshi: Bradley Wiggins gives a nod to Kilburn as he announces retirement. 29. Dezember 2016, abgerufen am 15. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Kurz darauf wurde er in einen Unfall verwickelt und zog sich einen Schlüsselbeinbruch zu. Er erhielt 1700 Britische Pfund als Entschädigung für seine Verletzungen, von denen er 700 Britische Pfund seiner Mutter gab und sich mit dem verbliebenen Geld sein erstes Rennrad kaufte.<ref name=":4">In Pursuit of Glory. Orion Publishing Group, ISBN 978-1-4091-2913-4.</ref> Weiters wurde Bradley Wiggins Mitglied beim Archer Road Club. Er trat damit in die Fußstapfen seines Vaters, der in den 1970er Jahren für den englischen Club gefahren war und dort Wiggins Mutter kennengelernt hatte. In späteren Interviews meinte Bradley Wiggins, dass er sich bereits damals, im Alter von zwölf Jahren, einen Olympiasieg und den Gewinn der Tour de France als Ziel setzte.<ref>The Big Interview: Bradley Wiggins. 19. Februar 2006, abgerufen am 15. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ab dem Jahr 1993 bestritt Wiggins Wettkämpfe im Herne Hill Velodrome und Crystal Palace National Sports Centre und kombinierte somit bereits in jungen Jahren den Bahn- und Straßenradsport.<ref name=":5">Cyclingnews talks with Bradley Wiggins. Abgerufen am 15. Mai 2025.</ref> In den nachfolgenden Jahren überzeugte Bradley Wiggins bei den Wettkämpfen seiner Altersklassen, wobei sich der 72-jährige Veteran Stan Knight als sein Förderer etablierte. Aufgrund seiner Erfolge wurde Wiggins bereits früh von Condor's Olympia Sport und Team Brite finanziell unterstützt.<ref name=":5" /> Später berichtete Wiggins, dass er zwischen seinem 13. und 16. Lebensjahr wiederholt von seinem Mentor sexuell missbraucht wurde.<ref>James Reynolds: Bradley Wiggins says his coach sexually abused him 36 times as a child. 24. Juli 2024, abgerufen am 15. Mai 2025.</ref>
Frühe Jahre und erste Erfolge
Mit 16 Jahren wurde Bradley Wiggins erstmals nationaler Meister, als er auf der Bahn das Zeitfahren der Junioren über 1000 Meter gewann.<ref name=":4" /> Im Jahr darauf brach er die Schule ab und schrieb sich für einen BTEC-Grundkurs der Betriebswirtschaft ein, da er aufgrund seines fehlenden A-levels nicht zum Studium berechtigt war.<ref>Jack Lefley, Evening Standard: The boy who became a double Olympic champion. 13. April 2012, abgerufen am 15. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":4" /> Nach kurzer Zeit brach er die weiterführende Ausbildung jedoch ab, um sich ganz auf den Radsport konzentrieren zu können. Im Jahr 1997 wurde Wiggins nationaler Junioren-Meister im Zeitfahren, Punktefahren, Scratch und in der Einerverfolgung über 3000 Meter, ehe er als einziger britischer Teilnehmer bei den Bahnradsport-Weltmeisterschaften der Junioren in Kapstadt an den Start ging und den vierten Platz im Punktefahren belegte.<ref name=":4" />
Mit dem Jahr 1998 ging Wiggins vermehrt bei internationalen Rennen der Junioren an den Start. Zudem erzielte er seine ersten Erfolge auf der Straße, ehe er im August zu den Bahnradsport-Weltmeisterschaften der Junioren von Havanna reiste. In der Einerverfolgung über 3000 Meter setzte er sich dabei vor dem Deutschen Daniel Palicki durch und gewann somit im Alter von 18 Jahren seinen ersten Weltmeistertitel.<ref>www.cyclingnews.com presents ... Abgerufen am 15. Mai 2025.</ref> Weiters verteidigte er seine nationalen Titel aus dem Vorjahr und vertrat England bei den Commonwealth Games von Kuala Lumpur, wo er Vierter in der Einerverfolgung wurde und gemeinsam mit Colin Sturgess, Jon Clay und Rob Hayles die Silbermedaille in der Mannschaftsverfolgung holte.<ref>News for July 28, 1998. Abgerufen am 15. Mai 2025.</ref><ref>Second Edition News for July 30, 1998. Abgerufen am 15. Mai 2025.</ref><ref>www.cyclingnews.com presents ... Abgerufen am 15. Mai 2025.</ref> Weiters ging Wiggins am Ende des Jahres auch bei den Straßenradsport-Weltmeisterschaften der Junioren an den Start. Aufgrund seiner Erfolge wurde er in den World Class Performance Plan des britischen Radsportverbands aufgenommen und verdiente als von der National Lottery gesponserter Athlet rund 20.000 Britische Pfund pro Jahr.<ref>Cyclingnews talks with Bradley Wiggins. Abgerufen am 7. Juni 2025.</ref><ref name=":4" />
Im Jahr 1999 begann er mit dem Nationalteam der Mannschaftsverfolgung zu trainieren, wobei der Fokus auf die Olympischen Spielen von Sydney gelegt wurde. Auf der Straße ging er im Alter von 19 Jahren für eine britische Auswahl bei der Tour of Britain an den Start, wo er den 55. Gesamtrang belegte. Im Oktober ging er erstmals bei den Bahnradsport-Weltmeisterschaften der Elite-Klasse an den Start und belegte mit dem britischen Vierer den fünften Rang in der Mannschaftsverfolgung. Weiters wurde er gemeinsam mit Rob Hayles Zehnter im Madison.<ref>www.cyclingnews.com presents the World Track Championships. Abgerufen am 7. Juni 2025.</ref> Am Ende der Saison bestritt er mit seinem Teamkollegen auch die Sechstagerennen von Gent und Zürich.
Im Jahr 2000 konzentrierte sich Bradley Wiggins vorrangig auf die Olympischen Spiele und bestritt nur wenige Rennen auf der Straße. Im Juli belegte er mit dem britischen Vierer den dritten Rang bei der Mannschaftsverfolgung der Bahnrad-Weltcup-Station von Turin. Bei den Olympischen Spielen musste sich die britische Auswahl im Semi-Finale der ukrainischen Nationalmannschaft geschlagen geben, ehe sich der britische Vierer im Kampf um die Bronze-Medaille mit einer Zeit von 4:01:979 min vor dem französischen Team durchsetzte.<ref>Track Cycling - Day 4, September 19. Abgerufen am 7. Juni 2025.</ref> Wenige Tage später ging Bradley Wiggins gemeinsam mit Rob Hayles im Madison an den Start und verpasste jedoch als Vierter eine weitere Medaille.<ref>Track Cycling - Day 6, September 21. Abgerufen am 7. Juni 2025.</ref> Im Oktober stand Bradley Wiggins auch bei den Weltmeisterschaften im Aufgebot der Mannschaftsverfolgung und belegte mit seinen Teamkollegen hinter der deutschen Auswahl den zweiten Rang.<ref>World Track Championships - CM Manchester, October 25-29, 2000. Abgerufen am 7. Juni 2025.</ref> Am Ende der Saison ging Bradley Wiggins erneut mit Rob Hayles bei mehreren Sechstagerennen an den Start, wobei das Duo in Grenoble Dritter wurde.
Im Alter von 20 Jahren unterschrieb Bradley Wiggins seinen ersten Profi-Vertrag für das britische Team Linda McCartney – Jacob’s Creek – Jaguar, das sich jedoch noch vor der Saison 2001 aufgrund von internen Problemen auflöste.<ref>Wiggins wheels his way to history. 31. Dezember 2004 (bbc.co.uk [abgerufen am 7. Juni 2025]).</ref> Als Teil des britischen Nationalteams und aufgrund der Finanzierung durch die National Lottery bestritt er dennoch mehrere Rennen auf der Straße und belegte zu Beginn der Saison hinter Fabian Cancellara und Alexei Markow den dritten Gesamtrang bei der Tour of Rhodos. Im weiteren Saisonverlauf konnte er zudem die Gesamtwertung des Cinturón a Mallorca und Flèche du Sud gewinnen. Zwei Wochen vor den Bahnradsport-Weltmeisterschaften kam er zu Sturz, wobei er sich am rechten Handgelenk verletzte. Dennoch holte er mit dem britischen Vierer erneut die Silbermedaille und wurde Siebter in der Einerverfolgung.
Profi-Vertrag bei FDJ und erster Weltmeistertitel (2002–2003)
Im Jahr 2002 erhielt Bradley Wiggins mit 21 Jahren einen Profi-Vertrag bei der französischen La-Française-des-Jeux-Mannschaft, die von dem früheren Radsportler Marc Madiot geleitet wurde. Er verlegte seinen Lebensmittelpunkt kurzfristig nach Nantes, wobei er später wieder in seine Heimat zurückkehrte.<ref>Bradley Wiggins : des descentes au pub de Nantes à sa formidable ascension. Abgerufen am 24. September 2025.</ref> In seiner ersten Saison ging er bei der Flandern-Rundfahrt an den Start, die er jedoch nicht beendete. Weiters ging er bei der Tour de l’Avenir an den Start, bei der er sich im Auftaktzeitfahren nur knapp dem Italiener Filippo Pozzato geschlagen geben musste. Neben seinen Ambitionen im Straßenradsport blieb er auch weiterhin dem Bahnradsport treu und holte bei den Commonwealth Games von Manchester hinter seinem La Française des Jeux-Teamkollegen Bradley McGee die Silbermedaille in der Einerverfolgung. Auch in der Mannschaftsverfolgung gewann er die Silbermedaille, wobei sich die englische Auswahl im Finale nur den Australiern geschlagen geben musste.<ref>Aussies ride to gold. 31. Juli 2002 (bbc.co.uk [abgerufen am 24. September 2025]).</ref> Bei den Bahnradsport-Weltmeisterschaften folgte eine Bronzemedaille in der Mannschaftsverfolgung, während Wiggins in der Einerverfolgung den fünften Platz belegte. Unzufrieden mit seiner Leistung wurde ihm nun die britische Radsport-Ikone Chris Boardman als Mentor zur Verfügung gestellt, der seine Karriere kurz zuvor beendet hatte.<ref>Cycling: How rising star of British cycling Bradley Wiggins is. 23. Februar 2003, abgerufen am 24. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Mai des Jahres 2003 gab Bradley Wiggins sein Grand-Tour-Debüt beim Giro d’Italia. Nach der anspruchsvollen 18. Etappe musste er die Rundfahrt jedoch verfrüht verlassen, da er gemeinsam mit 53 anderen Fahrern das Ziel nicht im vorgegebenen Zeitlimit erreicht hatte.<ref>www.cyclingnews.com presents the 86th Giro d'Italia, 2003. Abgerufen am 24. September 2025.</ref> Im Juli ging Wiggins zum fünften Mal als Elite-Fahrer bei den Bahnradsport-Weltmeisterschaften an den Start. In der Einerverfolgung fuhr er die schnellste Zeit im Vorlauf, ehe er sich für das Finale qualifizierte. Dort setzte er sich mit einer Zeit von 4:18:570 min gegenüber dem Australier Luke Roberts durch und holte sich im Alter von 23 Jahren seinen ersten Weltmeistertitel in der Elite-Klasse.<ref>www.cyclingnews.com presents the World Track Championships 2003. Abgerufen am 24. September 2025.</ref> Im Anschluss folgte eine weitere Silbermedaille in der Mannschaftsverfolgung.<ref>www.cyclingnews.com presents the World Track Championships 2003. Abgerufen am 24. September 2025.</ref> Nach seinem bislang größten Erfolg kehrte Bradley Wiggins auf die Straße zurück und gewann das Auftaktzeitfahren der Tour de l’Avenir, die er jedoch nicht zu Ende fuhr. Im November triumphierte er gemeinsam mit dem Australier Matthew Gilmore beim Sechstagerennen von Gent.
Wechsel zu Crédit Agricole und Olympia-Sieg (2004–2005)
Auf Anraten von Chris Boardman wechselte Bradley Wiggins im Jahr 2004 zur französischen Crédit-Agricole-Mannschaft.<ref>VeloNews.com: Wiggins jumps to Crédit Agricole. In: Velo. 30. November 1, abgerufen am 24. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auf der Straße konnte er in seiner ersten Saison keine nennenswerten Ergebnisse einfahren, wobei sich der zwischenzeitlich 23-jährige Brite nach seinem ersten Weltmeistertitel nun auf die Bahnradsport-Bewerbe bei den Olympischen Spielen von Athen vorbereitete. In der Einerverfolgung qualifizierte er sich mit einem olympischen Rekord von 4:15.165 min für das Finale, wo er auf den Australier Bradley McGee traf. Im Kampf um die Goldmedaille setzte er sich deutlich mit einem Vorsprung von mehr als vier Sekunden durch, womit er sich im Alter von 24 Jahren zum Olympiasieger krönte.<ref>www.cyclingnews.com presents the 28th Olympic Games. Abgerufen am 24. September 2025.</ref> Im Anschluss folgten zwei weitere olympische Medaillen, als er gemeinsam mit Steve Cummings, Paul Manning und Rob Hayles Zweiter in der Mannschaftsverfolgung wurde und mit Letzteren den dritten Platz im Madison belegte.<ref>Wiggins claims third medal. 25. August 2004 (bbc.co.uk [abgerufen am 24. September 2025]).</ref> Bradley Wiggins war somit der erste britische Athlet seit 40 Jahren, der drei Medaillen bei einer Olympiade gewonnen hatte, und wurde dafür am 31. Dezember 2004 für seine Leistungen im Sport mit dem Order of the British Empire (OBE) ausgezeichnet.<ref>Wiggins shocked by medal haul. 25. August 2004 (bbc.co.uk [abgerufen am 24. September 2025]).</ref><ref>Wiggins wheels his way to history. 31. Dezember 2004 (bbc.co.uk [abgerufen am 24. September 2025]).</ref>
Nach seinen Erfolgen im Bahnradsport verlagerte Bradley Wiggins seinen Fokus ab dem Jahr 2005 vermehrt auf die Straße, wo er nach wie vor für das Team Crédit Agricole fuhr.<ref>Cycling jester takes to the road. Abgerufen am 24. September 2025.</ref> Im April gewann er ein Einzelzeitfahren beim Circuit de Lorraine, ehe er den Giro d’Italia auf dem 123. Gesamtrang beendete. Seine beste Tagesplatzierung erreichte er dabei als Elfter im Prolog der Rundfahrt. Bei seiner dritten Tour de l’Avenir musste er sich im Einzelzeitfahren nur dem Deutschen Christian Müller geschlagen geben, ehe er die achte Etappe um Aurillac gewann. Dies war sein erster Sieg bei einem Straßenrennen seit dem Jahr 2001, wobei er sich bereits in der frühen Rennphase gemeinsam mit seinem Teamkollegen Saul Raisin vom Peloton abgesetzt hatte.<ref>www.cyclingnews.com - the world centre of cycling. Abgerufen am 24. September 2025.</ref> Als letztes Saisonziel gab er nun die Straßenradsport-Weltmeisterschaften in Madrid aus, wo er mit Rang sieben im Einzelzeitfahren aufzeigte. Sein Rückstand auf den siegreichen Australier Michael Rogers betrug dabei rund eineinhalb Minuten.
Wechsel zu Cofidis und zweiter Weltmeistertitel (2006–2007)
Im Jahr 2006 wechselte Bradley Wiggins im Alter von 25 Jahren zur französischen Cofidis-Mannschaft, da er sich bei Crédit Agricole nicht konkret auf einzelne Saisonziele vorbereiten konnte.<ref>Wiggins switches to Cofidis team. 28. September 2005 (bbc.co.uk [abgerufen am 24. September 2025]).</ref> Seinen Fokus legte Wiggins nun auf den Prolog der Tour de France, der auf einer 7,1 Kilometer langen Strecke in Straßburg abgehalten wurde.<ref>ahood: Thursday's Eurofile: Hincapie 'protected' at next Tour; Wiggins wants yellow. In: Velo. 10. November 2005, abgerufen am 24. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er verpasste als 14. jedoch eine Top-Platzierung und wies dabei einen Rückstand von 13 Sekunden gegenüber dem siegreichen Norweger Thor Hushovd auf.<ref>VeloNews.com: Hushovd storms to prologue win. In: Velo. 30. November 1, abgerufen am 24. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seine erste Tour de France beendete Bradley Wiggins schließlich auf dem 122. Gesamtrang ohne nennenswerte Akzente gesetzt zu haben.
Nach einer enttäuschenden Saison kehrte Wiggins im Jahr 2007 auf die Bahn zurück und feierte im Februar bei der Weltcup-Station von Manchester Siege in der Einerverfolgung und Mannschaftsverfolgung. Zudem nahm er erstmals seit dem Jahr 2004 wieder an den Bahnradsport-Weltmeisterschaften teil. Diese fanden Ende März auf Mallorca statt, wobei Bradley Wiggins in der Einerverfolgung, Mannschaftsverfolgung und im Madison an den Start ging. Im Vorlauf der Einerverfolgung lag er mit 4:15:976 min nur knapp über seiner Rekordzeit von den Olympischen Spielen, ehe er sich im Finale vor Robert Bartko seinen zweiten Weltmeistertitel sicherte. Dabei holte er den Deutschen bereits nach drei Vierteln der Renndistanz ein.<ref>www.cyclingnews.com presents the 2007 UCI Track Cycling World Championships. Abgerufen am 24. September 2025.</ref> Wenige Tage später wurde er gemeinsam mit Ed Clancy, Paul Manning und Geraint Thomas erstmals Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung, wobei sich die britische Auswahl vor dem ukrainischen Nationalteam durchsetzte. Damals fehlten dem britischen Vierer 0,878 Sekunden auf den Weltrekord, der nun als realistisches Ziel ausgegeben wurde.<ref>www.cyclingnews.com presents the 2007 UCI Track Cycling World Championships. Abgerufen am 24. September 2025.</ref> Im Madison-Bewerb verpasste Bradley Wiggins gemeinsam mit Rob Hayles eine weitere Medaille.<ref>www.cyclingnews.com presents the 2007 UCI Track Cycling World Championships. Abgerufen am 24. September 2025.</ref>
Im April 2007 stieg Bradley Wiggins in die Straßensaison ein und gewann kurz darauf ein Einzelzeitfahren bei den Vier Tagen von Dünkirchen. Im Juni setzte er sich im Prolog des Critérium du Dauphiné Libéré durch, das er im Anschluss für zwei Tage anführte. Das Saisonhighlight war jedoch der Tour-de-France-Start in seiner Heimat. Dabei wurde der Auftakt im Rahmen eines 7,9 Kilometer langen Prologs in London ausgetragen. Bradley Wiggins galt als Anwärter auf das Gelbe Trikot, wobei er sich schließlich als Vierter geschlagen geben musste und dabei einen Rückstand von 23 Sekunden gegenüber dem siegreichen Schweizer Fabian Cancellara aufwies.<ref>WIGGINS: SATISFIED WITH PROLOGUE RIDE. 7. Juli 2007, abgerufen am 24. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nachdem er im Gesamtklassement weit zurückgefallen war, beendete Bradley Wiggins das 54 Kilometer lange Einzelzeitfahren der 13. Etappe auf dem fünften Rang, wobei der Etappensieger Alexander Winokurow wegen eines positiven Doping Tests im Nachhinein aus den Ergebnislisten gestrichen wurde.<ref>Cofidis pull out after failed test - CNN.com. Abgerufen am 24. September 2025.</ref> Wenige Tage später wurde auch Wiggins Teamkollege Cristian Moreni positiv auf Testosteron getestet, woraufhin sich die Cofidis-Mannschaft aus dem Rennen zurückzog. Wenige Tage nach dem Zwangsausstieg meinte Bradley Wiggins, dass er in seiner ersten Emotion sogar daran gedacht habe, seine Radsport-Karriere zu beenden.<ref>Staff: I considered quitting cycling, admits Wiggins. In: The Guardian. 27. Juli 2007, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 24. September 2025]).</ref> Er kehrte jedoch Ende Juli ins Renngeschehen zurück und gewann bei der Tour du Poitou-Charentes ein weiteres Zeitfahren. In Vorbereitung auf die Straßenradsport-Weltmeisterschaften setzte er sich zudem bei der Duo Normand durch, ehe er im Einzelzeitfahren der Weltmeisterschaften den enttäuschenden zehnten Rang belegte. Sein Rückstand auf Fabian Cancellara betrug dabei etwas mehr als zwei Minuten.
Fokus auf den Bahnradsport beim Team Colombia (2008)
Bereits im September des Jahres 2007 gab Bradley Wiggins seinen Wechsel zum deutschen T-Mobile-Team bekannt, das im Jahr als Team Columbia an den Start ging. Er wurde somit der Teamkollege des aufstrebenden Sprinters Mark Cavendish, der sein neuer Partner im Madison wurde.<ref>WIGGINS: "I'M PLEASED TO BE JOINING T-MOBILE'. 28. September 2007, abgerufen am 24. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zudem verlagerte Wiggins seinen Fokus nun zurück auf den Bahnradsport, wobei er die Bahnradsport-Weltmeisterschaften von Manchester und die Olympischen Spiele von Peking als Ziel ausgab. Am Ende der Saison 2007 bestritt er aus diesem Grund bei zwei Stationen des Bahnrad-Weltcups an den Start. In Sydney setzte er sich dabei mit seinen Teamkollegen in der Mannschaftsverfolgung durch, ehe er die Einerverfolgung von Peking gewann. Bei der Weltcup-Station von Peking ging er zudem mit Mark Cavendish im Madison an den Start, wo das britische Duo den zweiten Platz belegte.
Im März des Jahres 2008 ging Bradley Wiggins bei den Bahnradsport-Weltmeisterschaften an den Start. In der Einerverfolgung setzte er sich in einer Zeit von 4:18:519 min vor dem Niederländer Jenning Huizenga durch, womit er zum dritten Mal Weltmeister in dieser Disziplin wurde.<ref>Wiggins claims gold for Team GB. 26. März 2008 (bbc.co.uk [abgerufen am 24. September 2025]).</ref> Tags darauf ging er gemeinsam mit Ed Clancy, Paul Manning und Geraint Thomas in der Mannschaftsverfolgung an den Start. Der britische Vierer setzte sich dabei im Finale gegen die dänische Auswahl durch, wobei sie mit einer Zeit von 3:56:32 min einen neuen Weltrekord aufstellten.<ref>www.cyclingnews.com presents the 2008 UCI Track Cycling World Championships. Abgerufen am 24. September 2025.</ref> Nach seinen zwei Weltmeistertiteln ging er auch im Madison an den Start, wo Mark Cavendish kurzfristig für den gesperrten Rob Hayles als Partner von Bradley Wiggins einsprang.<ref>Richard Moore: Hayles vows to clear name as blood test forces exit from world championships. In: The Guardian. 27. März 2008, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 24. September 2025]).</ref> Das britische Duo lag zur Hälfte des Rennens eine Runde zurück, ehe die beiden 25 Runden vor dem Schluss selbst einen Rundengewinn verbuchen konnten und ihre Führung nicht mehr abgaben. Schlussendlich setzten sich Bradley Wiggins und Mark Cavendish mit 19 Punkten vor dem deutschen Duo Roger Kluge und Olaf Pollack durch, die 13 Punkte erzielten.<ref>www.cyclingnews.com presents the 2008 UCI Track Cycling World Championships. Abgerufen am 24. September 2025.</ref> Nach seinen drei Weltmeistertiteln auf der Bahn kehrte Bradley Wiggins auf die Straße zurück. Nach der Tour de Romandie nahm er seinen dritten Giro d'Italia in Angriff, bei dem er das Abschlusszeitfahren als Vierter beendete.
Im August ging Bradley Wiggins bei seinen dritten Olympischen Spielen an den Start. Zum Auftakt fuhr er im Vorlauf der Einerverfolgung mit einer Zeit von 4:15:031 min einen neuen olympischen Rekord, ehe er sich im Semi-Finale gegen den Russen Alexander Serow durchsetzte.<ref>Richard Williams: Olympics: Bradley Wiggins and Chris Hoy lead cycling goldrush as Britain pile on the medals. In: The Guardian. 16. August 2008, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 24. September 2025]).</ref> Im Finale gewann er gegen den Neuseeländer Hayden Roulston, womit er als erster Fahrer in der Geschichte den Olympia-Titel in der Einerverfolgung erfolgreich verteidigte.<ref>Superb Wiggins grabs pursuit gold. 16. August 2008 (bbc.co.uk [abgerufen am 24. September 2025]).</ref> Tags darauf gewann er auch mit dem britischen Vierer die Goldmedaille in der Mannschaftsverfolgung. Dabei stellten Bradley Wiggins, Ed Clancy, Paul Manning und Geraint Thomas im Finale mit 3:53:314 min einen neuen Weltrekord auf.<ref>www.cyclingnews.com presents the 29th Olympic Games. Abgerufen am 24. September 2025.</ref> Im Madison blieben Bradley Wiggins und Mark Cavendish mit Platz neun deutlich hinter ihren Erwartungen zurück, wobei Mark Cavendish die Schuld bei Wiggins sah.<ref>WIGGINS AND CAV MISS OUT ON OLYMPIC MADISON. 20. August 2008, abgerufen am 24. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Anschluss sprachen die beiden über mehrere Jahre nicht miteinander.<ref>Bradley Wiggins hasn't spoken to Mark Cavendish since Beijing Olympics. Abgerufen am 24. September 2025.</ref> Aufgrund seiner sportlichen Erfolge wurde er am 31. Dezember 2007 in den Stand eines Commander of the Order of the British Empire (CBE) erhoben.
Fokus auf den Straßenradsport beim Team Garmin-Slipstream (2009)
Nach seinen zahlreichen Erfolgen auf der Bahn, fokussierte sich Bradley Wiggins ab der Saison 2009 ganz auf den Straßenradsport. Er wechselte zum US-amerikanischen Team Garmin-Slipstream, das von Jonathan Vaughters aufgebaut worden war. Wiggins und Vaughters standen bereits im Vorfeld der Saison 2008 in engem Kontakt, wobei Bradley Wiggins aus mangelnden Garantien auf einen möglichen Grand-Tour-Start einen Wechsel zum T-Mobile-Team vorzog. Bei Garmin-Slipstream hob er die "Liebe zum Detail" hervor, die er von seiner Zeit bei British Cycling kannte und bei seinen früheren Mannschaften auf der Straße vermisst hatte.<ref>Wiggins walks a different road | Cyclingnews.com. 2. Januar 2009, abgerufen am 24. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei seinem ersten Rennen, der Tour of Qatar, verhalf er seinen Teamkollegen zum Sieg im Mannschaftszeitfahren, wobei er für einen Tag die Gesamtwertung der Rundfahrt anführte. Nach zwei zweiten Plätzen bei den Einzelzeitfahren von Paris–Nizza und dem Critérium International feierte er seinen ersten Etappensieg im Abschlusszeitfahren der Drei Tage von De Panne. Im Mai ging Bradley Wiggins erneut beim Giro d’Italia an den Start. Im Mannschaftszeitfahren der 1. Etappe musste sich das Team Garmin-Slipstream dabei nur dem Team Columbia um sechs Sekunden geschlagen geben. Nachdem Wiggins in der Gesamtwertung weit zurückgefallen war, verpasste er im Abschlusszeitfahren seinen ersten Grand-Tour-Etappensieg, als er Ignatas Konovalovas nur um eine Sekunde unterlag.<ref>Wiggins: Next stop, Tour de France prologue. 31. Mai 2009, abgerufen am 24. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Obwohl er beim Giro d’Italia nur auf dem 71. Gesamtrang beendet hatte, gab Bradley Wiggins eine Top-20-Platzierung bei der Tour de France als Ziel aus. Seit seiner ersten Frankreich-Rundfahrt hatte er sechs Kilogramm an Körpergewicht verloren und erhielt daher den Spitznamen "Twiggo".<ref>From track star to Tour contender. 26. Juli 2009 (bbc.co.uk [abgerufen am 24. September 2025]).</ref> Im anspruchsvollen Auftaktzeitfahren von Monaco belegte er den dritten Platz, wobei er sich nur dem zweifachen Zeitfahrweltmeister Fabian Cancellara und Alberto Contador, dem Top-Favoriten auf den Gesamtsieg, geschlagen geben musste.<ref>Cancellara ist der König der Uhr | radsport-news.com. Abgerufen am 24. September 2025.</ref> Für Aufsehen sorgte er auf der 7. Etappe, als er seine gute Position im Gesamtklassement auch bei der ersten Bergankunft in Andorra Arcalis verteidigte.<ref>Wiggins, the Tour de France overall contender, has arrived. 10. Juli 2009, abgerufen am 24. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auch in den Alpen erwies er sich als einer der stärksten Fahrer und rückte nach dem Einzelzeitfahren der 18. Etappe auf den vierten Gesamtrang vor. Zudem lag er vor der abschließenden Bergankunft auf dem Mont Ventoux nur 15 Sekunden hinter dem drittplatzierten Lance Armstrong, der im Jahr 2009 ins Fahrerfeld zurückgekehrt war.<ref>Jeremy Whittle Annecy: Bradley Wiggins to battle Lance Armstrong for third. 24. Juli 2009, abgerufen am 24. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Schlussendlich beendete Bradley Wiggins seine dritte Tour de France auf dem vierten Gesamtrang,<ref>Wiggins reflects on his fantastic fourth in the Tour. 26. Juli 2009, abgerufen am 24. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> wobei ihm nach dem Doping-Skandal des US-Amerikaners, der dritte Platz im Jahr 2012 zugesprochen wurde. Somit war er der erste Brite, der eine Grand Tour auf dem Podium beendete.<ref>Bradley Wiggins 2009 Tour de France result upgraded. In: BBC Sport. 29. Oktober 2012 (bbc.com [abgerufen am 24. September 2025]).</ref>
Nach der Tour de France wurde Bradley Wiggins erstmals britischer Zeitfahrmeister. Bei den Straßenradsport-Weltmeisterschaften von Mendrisio lag er im Einzelzeitfahren auf Bronze-Kurs, ehe er aufgrund eines Defekts viel Zeit verlor und schlussendlich nur 21. wurde.<ref>Wiggins accepts Worlds time trial defeat. 24. September 2009, abgerufen am 24. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2009 und 2011 siegte er in der Beaumont Trophy. Sein letztes Saisonrennen bestritt er der Herald Sun Tour, wo er nach einem Sieg im Einzelzeitfahren seinen ersten Gesamtsieg bei einer Rundfahrt feierte.<ref>Wiggins ends the season with Sun Tour win. 17. Oktober 2009, abgerufen am 24. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Wechsel zum Team Sky (2010–2011)
Obwohl Bradley Wiggins noch einen gültigen Vertrag bei Garmin-Slipstream hatte, löste er diesen im Vorfeld der Saison 2010 auf und wechselte zum neugegründeten Team Sky. Als Teamchef der britischen Mannschaft fungierte Dave Brailsford, der zuvor British Cycling geleitet hatte und so einen wesentlichen Anteil an Wiggins Olympia-Siegen im Jahr 2008 hatte. Der Wechsel wurde am 10. Dezember des Jahres 2009 bekanntgegeben, wobei der zwischenzeitlich 29-jährige Bradley Wiggins als Kapitän für den ersten britischen Tour-de-France-Sieg sorgen sollte.<ref>On this day in 2009: Bradley Wiggins signs for Team Sky. 10. Dezember 2020, abgerufen am 24. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Wiggins eyes Team Sky Tour win. 4. Januar 2010 (bbc.co.uk [abgerufen am 24. September 2025]).</ref>
Im Frühjahr der Saison 2010 gewann Bradley Wiggins mit seinen Teamkollegen das Mannschaftszeitfahren der Tour of Qatar, ehe er in Vorbereitung auf den Giro d’Italia drei Etappenrennen in Spanien bestritt. Bei der Italien-Rundfahrt setzte sich Wiggins im Auftaktzeitfahren von Amsterdam durch und schlüpfte somit in die Maglia Rosa.<ref>Wiggins savours pink jersey moment | Cyclingnews.com. 8. Mai 2010, abgerufen am 24. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er musste die Gesamtführung jedoch bereits nach nur einem Tag abgeben, da er das Ziel nach einem Sturz im Hauptfeld in einer abgehängten Gruppe erreichte.<ref>Farrar siegt, Evans im Rosa Trikot | radsport-news.com. Abgerufen am 24. September 2025.</ref> Auch auf den nachfolgenden Etappen büßte Bradley Wiggins wertvolle Zeit gegenüber seinen Kontrahenten ein, ehe er auf der 11. Etappe in die Top 10 der Gesamtwertung vorrückte. Auf der 15. Etappe, die auf dem Monte Zoncolan zu Ende ging, verlor er jedoch mehr als 25 Minuten und rutschte im Gesamtklassement weit zurück. Trotz seines Einbruchs hielt das Team Sky an seinem Kapitän fest, der im Juli bei der Tour de France an den Start ging.<ref>Brutal day ends Wiggins Giro bid. 23. Mai 2010 (bbc.co.uk [abgerufen am 24. September 2025]).</ref> Das Auftaktzeitfahren der Frankreich-Rundfahrt verlief jedoch ebenfalls nicht nach Plan. Aufgrund der Wetterprognose hatte die Mannschaft ihren Leader mit einer frühen Startnummer ins Rennen geschickt, wobei Wiggins letztlich mit Regen und starkem Wind zu kämpfen hatte. Er beendete die Etappe nur auf dem 76. Rang und verlor fast eine Minute gegenüber den anderen Gesamtklassementfahrern.<ref>Tim Lewis: Tour de France 2010: Sky falls in on Bradley Wiggins’ prologue gamble. In: The Guardian. 3. Juli 2010, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 24. September 2025]).</ref> Im Anschluss wurde er Achter der Kopfsteinpfalster-Etappe, ehe er bei der ersten Bergankunft als 17. fast zwei Minuten einbüßte. Im Vergleich zum Vorjahr konnte er auch auf den nachfolgenden Etappen nur bedingt überzeugen und beendete die Tour de France letztlich nur auf dem enttäuschenden 22. Gesamtrang. Später bezeichnete Bradley Wiggins sein schlechtes Abschneiden im Jahr 2010 als eine Initialzündung, die ihm zu seinen nachfolgenden Erfolgen verhalf.<ref>Wiggins: Tour-Pleite von 2010 war Initialzündung | radsport-news.com. Abgerufen am 24. September 2025.</ref> Am Ende der Saison wiederholte Wiggins seinen Sieg bei der nationalen Zeitfahrmeisterschaft. Bei den Straßenradsport-Weltmeisterschaften und den Commonwealth Games ging er wegen Ermüdung jedoch nicht an den Start.<ref>Richard Moore: Tour de France 2010: Bradley Wiggins to take a break after struggles. In: The Guardian. 25. Juli 2010, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 24. September 2025]).</ref>
Im Jahr 2011 wählte Bradley Wiggins im Frühjahr ein anderes Rennprogramm, wobei er eine Podiumsplatzierung bei der Tour de France als möglich einstufte.<ref>Wiggins talks about his Tour de France failure | Cyclingnews.com. 30. November 2010, abgerufen am 25. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im März belegte er den dritten Gesamtrang bei Paris–Nizza, ehe er seinen ersten Saisonsieg im Einzelzeitfahren der Bayern-Rundfahrt feierte. Im Juni ging er beim Critérium du Dauphiné an den Start, wo er im Zeitfahren der 3. Etappe die Gesamtführung übernahm. Diese verteidigte er auf den abschließenden Bergetappen, womit er erstmals eine bedeutende Rundfahrt der neugeschaffenen UCI WorldTour gewann.<ref>Wiggins wins Criterium du Dauphine overall. 12. Juni 2011, abgerufen am 25. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach seinem dritten nationalen Meistertitel in Folge ging Wiggins als Mitfavorit bei der Tour de France an den Start. Auf der 7. Etappe kam er rund 40 Kilometer vor dem Ziel zu Sturz und musste das Rennen als Gesamtsechster mit einem Schlüsselbeinbruch aufgeben.<ref>Tour de France: Wiggins crashes out, Cavendish wins stage. In: BBC Sport. 8. Juli 2011 (bbc.com [abgerufen am 25. September 2025]).</ref> Nach seiner Genesung ging Bradley Wiggins Ende August erstmals bei der Vuelta a España an den Start. Im Mannschaftszeitfahren der 1. Etappe enttäuschte das Team Sky aufgrund von Abstimmungsproblemen und belegte nur den 20. Platz.<ref>Team Sky's Vuelta TTT horror on troublesome course. 20. August 2011, abgerufen am 25. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Anschluss hielt sich Wiggins jedoch schadlos, ehe er die erste Bergankunft auf dem fünften Platz beendete und im anschließenden Einzelzeitfahren Dritter wurde. Zugleich rückte er auf den dritten Gesamtrang vor, wobei sein Teamkollege Chris Froome überraschend das Rote Trikot übernahm. Dennoch hielt das Team Sky an Bradley Wiggins als Kapitän fest, da dieser zu diesem Zeitpunkt nur 20 Sekunden zurücklag.<ref>Press Association: Bradley Wiggins happy for team-mate Chris Froome to lead Tour of Spain. In: The Guardian. 30. August 2011, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 25. September 2025]).</ref> Bei der nachfolgenden Bergankunft bei der Estación de Montaña Manzaneda stellte sich Chris Froome in die Dienste seines Kapitäns, wodurch dieser am 11. Abschnitt die Gesamtführung übernahm.<ref>Richard Simpson: Wiggins roars into red. Abgerufen am 25. September 2025.</ref> Auf der 15. Etappe erwies sich Chris Froome im Schlussanstieg der Alto de Angliru jedoch als der stärkere Fahrer, während Bradley Wiggins das Rote Trikot an den Spanier Juan José Cobo abgeben musste.<ref>Wiggins Loses Vuelta Lead. Abgerufen am 25. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Anschluss kam es zum Zweikampf zwischen Cobo und Froome, während Bradley Wiggins nach und nach an Zeit verlor. Schlussendlich beendete er die Vuelta a España hinter seinem Teamkollegen auf dem dritten Gesamtrang, wobei der siegreiche Juan José Cobo im Jahr 2019 wegen Unregelmäßigkeiten im Biologischen Blutpass nachträglich disqualifiziert wurde.<ref>Chris Froome and Bradley Wiggins make Vuelta history. In: BBC Sport. 11. September 2011 (bbc.com [abgerufen am 25. September 2025]).</ref><ref>rad-net.de - Content. Abgerufen am 25. September 2025.</ref> Zehn Tage nach der Spanien-Rundfahrt gewann Bradley Wiggins bei den Straßenradsport-Weltmeisterschaften von Kopenhagen die Silbermedaille im Einzelzeitfahren, ehe er Mark Cavendish zu dessen Weltmeistertitel im Straßenrennen verhalf.<ref>World Road Cycling: Bradley Wiggins wins time trial silver. In: BBC Sport. 21. September 2011 (bbc.com [abgerufen am 25. September 2025]).</ref><ref>World Road Cycling: Mark Cavendish and Britain win road race title. In: BBC Sport. 25. September 2011 (bbc.com [abgerufen am 25. September 2025]).</ref>
Tour de France und Olympia-Sieg (2012)
Bereits im Vorfeld der Olympia-Saison 2012 gab Bradley Wiggins bekannt, dass er weder seinen Titel in der Einerverfolgung noch in der Mannschaftsverfolgung verteidigen werde. Stattdessen fokussierte er sich weiterhin auf den Straßenradsport.<ref>William Fotheringham: Bradley Wiggins unlikely to defend team pursuit gold at London 2012. In: The Guardian. 2. Dezember 2011, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 25. September 2025]).</ref> Sein Saison-Debüt gab er bei der Algarve-Rundfahrt, wo er das Einzelzeitfahren vor dem damaligen Zeitfahrweltmeister Tony Martin gewann. In der Gesamtwertung belegte er beim Sieg seines Teamkollegen Richie Porte den dritten Rang. Im Anschluss folgten Gesamtsiege bei Paris–Nizza, der Tour de Romandie und dem Critérium du Dauphiné, wobei Wiggins jeweils auch eine Etappe gewann. Diese erzielte er dabei vorrangig in den Einzelzeitfahren, wo seine größten Stärken lagen. Mit der Katalonien-Rundfahrt bestritt er nur ein weiteres Etappenrennen, das er jedoch aufgrund der schlechten Wetterbedingungen aufgab.<ref>| Volta a Catalunya stage four: Uran sprints to victory from elite breakaway group. In: Road Cycling UK. Abgerufen am 25. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Aufgrund seiner Resultate ging Bradley Wiggins im Juli als Top-Favorit bei der Tour de France an den Start.<ref>Tour de-France 2012: Bradley Wiggins is the outstanding favourite says 1987 Triple-Crown winner Stephen Roche. Abgerufen am 25. September 2025.</ref> Nachdem er sich im Auftaktzeitfahren nur dem Schweizer Fabian Cancellara geschlagen geben musste, übernahm Wiggins bei der ersten Bergankunft auf der Planche des Belles Filles erstmals das Gelbe Trikot. Den Etappensieg sicherte sich dabei jedoch sein Teamkollege Chris Froome, der zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits rund eineinhalb Minuten zurücklag.<ref>Froome siegt vor Evans, Wiggins in Gelb | radsport-news.com. Abgerufen am 25. September 2025.</ref> Im 41,5 Kilometer langen Einzelzeitfahren der 9. Etappe feierte Bradley Wiggins seinen ersten Tour-de-France-Etappensieg, wobei er sich mit einem Vorsprung von 35 Sekunden vor Chris Froome durchsetzte, der nun auf den dritten Gesamtrang vorrückte.<ref>Wiggins gewinnt Zeitfahren vor Froome | radsport-news.com. Abgerufen am 25. September 2025.</ref> Nach dem ersten Ruhetag führte die Frankreich-Rundfahrt in die Alpen, wo das Team Sky mit seiner Mannschaftsstärke das Renngeschehen kontrollierte und die Anstiege mit einem gleichmäßig hohem Tempo bestritt. Auf der 11. Etappe kam es jedoch zu einem Eklat als Chris Froome seinen Kapitän kurzzeitig im Schlussanstieg von La Toussuire distanzierte. Nach der Etappe kam es zu Spekulationen, ob sich Chris Froome auch weiterhin in die Dienste von Bradley Wiggins stellen würde, da er zwischenzeitlich auf den zweiten Gesamtrang vorgerückt war und nun rund zwei Minuten zurücklag.<ref>Froome explains his attack on La Toussuire. 12. Juli 2012, abgerufen am 25. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Bradley Wiggins says he regrets feud with Chris Froome. 26. Oktober 2021, abgerufen am 25. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nicht zuletzt aufgrund der Ereignisse während der Vuelta a España 2011 kam es nun zu Spannungen in der Mannschaft, wobei Bradley Wiggins eine Textnachricht an seinen sportlichen Leiter Sean Yates schickte, in der er androhte, die Tour zu verlassen.<ref>Press Association: Bradley Wiggins almost quit 2012 Tour de France, says Sean Yates. In: The Guardian. 12. September 2013, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 25. September 2025]).</ref> In der abschließenden dritten Woche führte die Frankreich-Rundfahrt in die Pyrenäen, wo eine weitere Bergankunft in Peyragudes stattfand.
Auf der 17. Etappe erwies sich Chris Froome erneut als stärkster Fahrer, wobei er sich diesmal sichtlich seinem Kapitän unterordnete.<ref>Valverde holt Etappe, Wiggins vor Gesamtsieg | radsport-news.com. Abgerufen am 25. September 2025.</ref> Nach den Bergetappen fixierte Bradley Wiggins seinen Gesamtsieg, als er auch das zweite lange Zeitfahren der 19. Etappe gewann. Tags darauf fuhr er als erster britischer Tour-de-France-Sieger in Paris ein. Sein Vorsprung gegenüber Chris Froome betrug letztlich drei Minuten und 21 Sekunden.<ref>Bradley Wiggins wins 2012 Tour de France. In: BBC Sport. 22. Juli 2012 (bbc.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref>
Nur fünf Tage nachdem er die Tour de France gewonnen hatte, eröffnete Bradley Wiggins die Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele mit dem Läuten der Olympic Bell.<ref>London 2012 Opening Ceremony Bell to return to Queen Elizabeth Olympic Park | Queen Elizabeth Olympic Park. Abgerufen am 25. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Diesmal nahm er jedoch nicht an den Bahnradsport-Bewerben teil, sondern bestritt die beiden olympischen Disziplinen des Straßenradsports. Nachdem er das Straßenrennen als Helfer des Sprinters Mark Cavendish bestritten hatte, ging er am 1. August als großer Favorit im Einzelzeitfahren an den Start. Er nahm die 44 Kilometer lange Strecke als vorletzter Starter in Angriff und stellte bei beiden Zwischenzeiten neue Bestzeiten auf. Schlussendlich erreichte er das Ziel in einer Zeit von 50 Minuten und 39 Sekunden, womit er den deutschen Tony Martin mit einem Vorsprung von 42 Sekunden von der ersten Position verdrängte. Als letzter Starter erreichte der vierfache Zeitfahrweltmeister Fabian Cancellara das Ziel, wobei sich der Schweizer mit einem Rückstand von mehr als zwei Minuten geschlagen geben musste.<ref>Bradley Wiggins wins Olympics gold in cycling time trial. In: BBC Sport. 19. Juli 2012 (bbc.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref> Mit 32 Jahren gewann Bradley Wiggins somit seine vierte Olympische Goldmedaille und setzte sich dabei vor Tony Martin und seinem Landsmann Chris Froome durch. Zugleich war dies seine sechste Medaille, womit er zum erfolgreichsten britischen Athleten bei den Olympischen Spielen aufstieg.<ref>Bradley Wiggins wins Olympic gold in men's time trial. 1. August 2012, abgerufen am 26. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Weiters war er nach Robert Charpentier und Viatcheslav Ekimov erst der dritte männliche Fahrer, der eine olympische Goldmedaille in zwei unterschiedlichen Disziplinen des Radsports errang. Am Ende der Saison ging er bei der Tour of Britain an den Start und beim Straßenrennen der Weltmeisterschaften von Limburg. Im Einzelzeitfahren ging er aufgrund von mangelnder Vorbereitung nicht an den Start.<ref>No Worlds time trial for Wiggins | Cyclingnews.com. 21. August 2012, abgerufen am 26. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Oktober wurde Bradley Wiggins mit dem Vélo d’Or geehrt, ehe er im Dezember zur BBC Sports Personality of the Year gewählt wurde.<ref>Bradley Wiggins’ historic 2012 season is recognised with Velo d'Or award. In: Sky Sports. (skysports.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref> Dabei erhielt er 30,25 % der Stimmen.<ref>Bradley Wiggins wins BBC Sports Personality of the Year. In: BBC Sport. 16. Dezember 2012 (bbc.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref> Weiters wurde er bei den Laureus World Sports Awards als Weltsportler des Jahres nominiert. Aufgrund seiner sportlichen Leistung der Saison 2012 wurde er im nachfolgenden Jahr von Queen Elisabeth II zum Ritter geschlagen.<ref>Bradley Wiggins knighted at Buckingham Palace. In: BBC News. 10. Dezember 2013 (bbc.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref> Bis heute ist Bradley Wiggins der einzige Fahrer, der die Tour de France und eine olympische Goldmedaille in einer Saison gewinnen konnte.
Kapitänsfrage und Zeitfahr-Weltmeistertitel (2013–2014)
Im Vorfeld der Saison 2013 kam es im Team Sky zur Kapitänsfrage. Trotz der Erfolge von Bradley Wiggins sah der Teamchef Dave Brailsford den um fünf Jahre jüngeren Chris Froome als bessere Alternative. Im Dezember gab Wiggins die Titelverteidigung bei der Tour de France als Ziel aus, wobei er eine Doppelspitze in Aussicht stellte. Er meinte zudem, dass es Brailsfords Problem sei, eine Lösung zu finden.<ref>Bradley Wiggins wants to defend his Tour de France title. In: BBC Sport. 13. Dezember 2012 (bbc.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref> Im Februar bestritt Bradley Wiggins die Tour of Oman jedoch in den Helferdiensten von Chris Froome, womit seine Ambitionen bei der Tour de France zunächst in den Hintergrund rückten. In einem Interview meinte er, dass er seine Erlebnisse bei der Frankreich-Rundfahrt gerne wiederholen würde, wobei er offenließ, ob dies im Jahr 2013 oder in einer anderen Saison geschehen würde. Zudem galt nun sein Start beim Giro d’Italia als wahrscheinlich.<ref>William Fotheringham: Bradley Wiggins jousts with Chris Froome in Oman over Team Sky's No1. In: The Guardian. 8. Februar 2013, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref> Nach zwei fünften Gesamträngen bei der Katalonien-Rundfahrt und dem Giro del Trentino, wiederholte Bradley Wiggins seine Ambitionen die Tour de France zu gewinnen, wobei er zunächst den Giro d’Italia im Mai bestreiten würde.<ref>Sir Bradley Wiggins wants Tour de France and Giro d'Italia double. In: BBC Sport. 29. April 2013 (bbc.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref> Bei der Italien-Rundfahrt ging er als unumstrittener Kapitän des Team Sky an der Start, wobei er neben Vincenzo Nibali zu den Top-Favoriten zählte.<ref>VeloNews.com: The Favorites: Wiggins, Nibali top list of Giro contenders in 2013. In: Velo. 3. Mai 2013, abgerufen am 26. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nachdem er mit seinen Teamkollegen das Mannschaftszeitfahren der zweiten Etappe gewonnen hatte, lag er in der Gesamtwertung auf dem zweiten Rang, ehe er auf der vierten Etappe ein paar Sekunden einbüßte.<ref>Battaglin siegt, Wiggins büßt Zeit ein | radsport-news.com. Abgerufen am 26. September 2025.</ref> Auf der 7. Etappe verlor er rund eineinhalb Minuten als er im Finale auf den nassen Straßen von Pescara zu Sturz kam.<ref>Hansen feiert größten Sieg seiner Karriere | radsport-news.com. Abgerufen am 26. September 2025.</ref> Wiggins rutschte auf den 23. Gesamtrang ab, bevor er sich tags darauf mit Rang zwei im Einzelzeitfahren wieder auf den vierten Platz schob. Sein Rückstand in der Gesamtwertung betrug zu diesem Zeitpunkt eine Minute und 16 Sekunden.<ref>Nibali holt Rosa und hält Wiggins auf Distanz | radsport-news.com. Abgerufen am 26. September 2025.</ref> Mit der zehnten Etappe erreichte der Giro d’Italia schließlich die Alpen, wobei eine Bergankunft in Altopiano del Montasio auf dem Programm stand. Während Bradley Wiggins 37 Sekunden auf den in Rosa fahrenden Vinzenco Nibali verlor, gewann sein Teamkollege Rigoberto Urán die Etappe. Obwohl der Kolumbianer nun in der Gesamtwertung an Bradley Wiggins vorbeizog, bestätigte Dave Brailsford dessen Kapitänsrolle.<ref>Ändert die erste Bergankunft die Sky-Hierarchie? | radsport-news.com. Abgerufen am 26. September 2025.</ref> Zwei Tage später musste Wiggins seine Ambitionen im Gesamtklassement begraben, als er aufgrund einer Stirnhöhlenentzündung mehr als dreieinhalb Minuten auf einem flachen Abschnitt verlor.<ref>Cavendish sprintet zu seinem 100. Sieg | radsport-news.com. Abgerufen am 26. September 2025.</ref> Tags darauf verließ er die Rundfahrt. Ende Mai musste er zudem seinen Start bei der Tour de France wegen einer Knieverletzung absagen.<ref>William Fotheringham: Bradley Wiggins out of Tour de France because of knee injury. In: The Guardian. 31. Mai 2013, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref> Im Spätsommer gewann Bradley Wiggins jeweils ein Einzelzeitfahren der Polen-Rundfahrt und Tour of Britain, wobei er bei Letzterer auch die Gesamtwertung für sich entschied. Am Ende der Saison wurde er bei den Straßenradsport-Weltmeisterschaften hinter dem Deutschen Tony Martin Zweiter im Einzelzeitfahren.<ref>Sir Bradley Wiggins wins silver in World Championships time trial. In: BBC Sport. 24. September 2013 (bbc.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref>
Im Jahr 2014 gab Bradley Wiggins das Eintagesrennen Paris–Roubaix als Ziel aus. Zudem visierte er die Gesamtwertung der Kalifornien-Rundfahrt an, ehe er Chris Froome bei dessen Tour-de-France-Titelverteidigung unterstützen sollte.<ref>Bradley Wiggins still aiming for Paris-Roubaix. 14. März 2014, abgerufen am 26. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Frühjahr bestritt er zunächst die Flandern-Rundfahrt, wo er Geraint Thomas zu dessen achten Platz verhalf. Eine Woche später ging er als erster Tour-de-France-Sieger seit Greg LeMond im Jahr 1992 bei Paris–Roubaix an den Start ging.<ref>Greg LeMond talks Paris-Roubaix | Cyclingnews.com. 12. April 2014, abgerufen am 26. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dabei erreichte er das Ziel hinter dem Solist Niki Terpstra in der ersten Gruppe und fuhr als Neunter erstmals in die Top 10 bei einem Monument des Radsports.<ref name=":7">William Fotheringham: Bradley Wiggins keen for another tilt as Niki Terpstra wins Paris-Roubaix. In: The Guardian. 13. April 2014, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref> Im Mai gewann er die Kalifornien-Rundfahrt nach einem Sieg im Einzelzeitfahren, ehe er am 6. Juni bekannt gab nicht bei der Tour de France zu starten, da das Team wie im Jahr zuvor um Chris Froome aufgebaut worden war.<ref>William Fotheringham: Bradley Wiggins: ‘I won’t be riding the Tour de France this year’. In: The Guardian. 6. Juni 2014, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref> Nachdem er zum vierten Mal nationaler Zeitfahrmeister geworden war, kehrte Wiggins im Juli auf die Bahn zurück und gewann gemeinsam mit Steven Burke, Ed Clancy und Andrew Tennant die Silbermedaille in der Mannschaftsverfolgung bei den Commonwealth Games. Tags darauf meinte er, dass er fertig mit dem Straßenradsport sei, und kritisierte die dort mangelnde Loyalität. Auch einen weiteren Start bei der Tour de France schloss er aus. Als neues Ziel setzte er sich nun die Bahnradsport-Bewerbe bei den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro.<ref>Sir Bradley Wiggins - I will not ride Tour de France again. In: BBC Sport. 24. Juli 2014 (bbc.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref> Trotz seiner Ankündigung ging er im Herbst bei der Tour of Britain an den Start, wo er das Abschlusszeitfahren gewann und den dritten Platz in der Gesamtwertung belegte. Nachdem er bei den Straßenradsport-Weltmeisterschaften mit dem Team Sky nur knapp eine Medaille im Mannschaftszeitfahren verpasst hatte, krönte er sich im Alter von 34 Jahren erstmals zum Einzelzeitfahr-Weltmeister. Er setzte sich dabei auf der 47,1 Kilometer langen Strecke von Ponferrada mit einem Vorsprung von 26 Sekunden vor Tony Martin durch, der ihn in den Jahren 2011 und 2013 auf Platz zwei verwiesen hatte.<ref>Sir Bradley Wiggins wins Road World Championships time trial. In: BBC Sport. 24. September 2014 (bbc.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref>
Stundenweltrekord und fünfter Olympia-Sieg mit dem Team Wiggins (2015–2016)
Im Jahr 2015 gründete Bradley Wiggins mit dem Team Wiggins seine eigene Mannschaft, um sich auf den Stundenweltrekord und die Olympischen Spielen von Rio de Janeiro vorzubereiten.<ref>Former Tour winner Wiggins launches his own cycling team. 8. Januar 2015, abgerufen am 26. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 5. Januar wurde die Mannschaft als UCI Continental Team vom internationale Radsportverband (UCI) zugelassen, wobei Bradley Wiggins seinen auslaufenden Vertrag beim Team Sky bis zum 30. April 2025 verlängerte. Somit war er bei dem Klassiker Paris–Roubaix startberechtigt, der am 12. April 2025 stattfand. Im Anschluss würde sich Wiggins seiner eigenen Mannschaft anschließen, um seine eigenen Projekte zu verfolgen.<ref>Sir Bradley Wiggins signs new Team Sky contract until April 2015 and will target Paris-Roubaix in final race. In: Sky Sports. (skysports.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref> Im Frühjahr bestritt Bradley Wiggins 20 Renntage, wobei er auch beim Omloop Het Nieuwsblad, Gent–Wevelgem und der Flandern-Rundfahrt am Start stand. Seinen 35. und letzten Profi-Sieg auf der Straße feierte er bei den Drei Tagen von De Panne, wo er das Abschlusszeitfahren im Regenbogentrikot des Weltmeisters gewann. Bei Paris–Roubaix bestritt er kurz darauf sein letztes Rennen für das Team Sky, wobei er auf den finalen 30 Kilometern im Sektor Pavé du Moulin-de-Vertain angriff. Er konnte sich jedoch nicht entscheidend von der Favoritengruppe absetzen und belegte schlussendlich den 18. Platz. Das Ziel erreichte er dabei in der zweiten größeren Gruppe mit einem Rückstand von 31 Sekunden.<ref>Brailsford: Wiggins was exceptional in Paris-Roubaix. 14. April 2015, abgerufen am 26. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Wenige Tage nach Paris–Roubaix gab Bradley Wiggins bekannt den Stundenweltrekord am 7. Juni im Lee Valley VeloPark Velodrom anzugreifen.<ref>Wiggins to attempt Hour Record on June 7 | Cyclingnews.com. 15. April 2015, abgerufen am 26. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zuvor ging er jedoch am 1. Mai im Rahmen der Tour de Yorkshire erstmals für das Team Wiggins an den Start.<ref>William Fotheringham: Sir Bradley Wiggins and his new team get into gear for Tour de Yorkshire. In: The Guardian. 30. April 2015, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref> Im Vorfeld der Rundfahrt meinte er, das er sich seit dem Wechsel befreit und glücklicher fühle.<ref>Wiggins happy again after leaving Sky. 30. April 2015, abgerufen am 26. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach längerer Vorbereitung brach Bradley Wiggins mit 35 Jahren den Stundenweltrekord, wobei er eine Distanz von 54,526 Kilometern zurücklegte und den früheren Rekord von Alex Dowsett um 1589 Meter überbot.<ref>William Fotheringham: Sir Bradley Wiggins smashes Alex Dowsett’s Hour record. In: The Guardian. 7. Juni 2015, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref> Am Ende der Saison bestritt er mit der Prudential RideLondon-Surrey Classic und Tour of Britain zwei weitere Wettkämpfe auf der Straße, wobei er keine nennenswerten Resultate einfuhr. Stattdessen verlegte er seinen Fokus wieder auf den Bahnradsport, wo er bei der Revolution-Serie mit dem Team Wiggins in der Mannschaftsverfolgung und mit Mark Cavendish im Madison erfolgreich war. Im Oktober holte Bradley Wiggins gemeinsam mit Owain Doull, Andrew Tennant und Jonathan Dibben den Europameistertitel in der Mannschaftsverfolgung.<ref>Bradley Wiggins 'really happy' with European team pursuit title. 16. Oktober 2015, abgerufen am 26. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
In Vorbereitung auf die Olympischen Spiele von Rio de Janeiro suchte der britische Radsportverband (British Cycling) die optimale Abstimmung für die Mannschaftsverfolgung. Neben Bradley Wiggins wurden auch Jonathan Dibben, Owain Doull, Andrew Tennant, Steven Burke und Ed Clancy aufgestellt, wobei alle außer dem letztgenannten ab dem Jahr 2016 für das Team Wiggins fuhren.<ref>Team Wiggins 2016. Abgerufen am 26. September 2025.</ref> Nachdem der britische Vierer am Ende des Jahres 2015 beim Weltcup von Cali nur den fünften Platz belegt hatte, sicherte er sich bei den Bahnradsport-Weltmeisterschaften von London die Silbermedaille hinter der australischen Auswahl. Wiggins zeigte sich dabei mit seiner eigenen Leistung sehr zufrieden und blickte zuversichtlich auf die Olympischen Spiele.<ref>'There's a bit of life left in me yet' says Bradley Wiggins after Track Worlds team pursuit silver. 3. März 2016, abgerufen am 26. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Drei Tage später feierte er gemeinsam mit Mark Cavendish seinen zweiten Weltmeistertitel im Madison.<ref>William Fotheringham: Bradley Wiggins and Mark Cavendish double act is something to savour. In: The Guardian. 6. März 2016, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref> Obwohl er auf der Straße keine nennenswerten Resultate einfahren konnte, zeigte er auf der Bahn auch weiterhin mit seiner physischen Leistungsfähigkeit auf.<ref>Salzwedel: Wiggins and the team are breaking world records in training for Olympics | Cyclingnews.com. 4. August 2016, abgerufen am 26. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ende Juni gab British Cycling seine Nominierungen für die Olympischen Spiele bekannt, wobei Bradley Wiggins, Owain Doull, Steven Burke und Ed Clancy die Mannschaftsverfolgung bestreiten sollten. Als Ersatzfahrer kam Mark Cavendish hinzu, dessen Fokus jedoch auf dem Omnium lag.<ref>Team GB confirms riders for Rio Olympic Games cycling events: Cavendish is in. 24. Juni 2016, abgerufen am 26. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Bei den Olympischen Spielen von Rio fuhr der britische Vierer die schnellste Zeit im Vorlauf.<ref>Great Britain qualify fastest for Rio Olympics men's team pursuit. 11. August 2016, abgerufen am 26. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Semifinale stellten sie mit 3:50:570 min einen neuen Weltrekord auf,<ref>Great Britain set new world record in men's team pursuit to book place in Olympic final. 12. August 2016, abgerufen am 26. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ehe sie diesen im Final-Duell mit Australia erneut unterboten. Bradley Wiggins, Owain Doull, Steven Burke und Ed Clancy absolvierten die 4000 Meter dabei in einer Zeit von 3:50:265 min, womit Bradley Wiggins im Alter von 36 Jahren seine fünfte olympische Goldmedaille holte.<ref>Great Britain pushed to limit to win gold in Olympic men's team pursuit. 12. August 2016, abgerufen am 26. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zwei Tage später gab Bradley Wiggins sein Karriereende bekannt.<ref>Sir Bradley Wiggins to retire after Six Days of Ghent in November. 14. August 2016, abgerufen am 26. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im September bestritt er bei der Tour of Britain 2016 sein letztes Straßenrennen, ehe er seine letzten beiden Wettkämpfe mit Mark Cavendish bei den Sechstagerennen von London und Gent absolvierte. Im Lee Valley VeloPark, wo er im Jahr zuvor seinen Stundenweltrekord aufgestellt hatte, wurde er mit seinem Partner Zweiter, bevor er in seinem Geburtsort Gent am 20. November 2016 sein letztes Rennen bestritt. Nachdem er die Sechstage von Gent gewonnen hatte, stellte Bradley Wiggins eine Verlängerung seiner Karriere in Aussicht,<ref>Ghent Six Day: Sir Bradley Wiggins unsure on future after win. In: BBC Sport. 20. November 2016 (bbc.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref> ehe er am 28. Dezember sein endgültiges Karriereende mit den Worten "2016 is the end of the road for this chapter, onwards and upwards, “feet on the ground, head in the clouds” kids from Kilburn don’t win Olympic Golds and Tour de Frances’! They do now." bestätigte.<ref>Barry Glendenning: Bradley Wiggins announces retirement from professional cycling. In: The Guardian. 29. Dezember 2016, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 26. September 2025]).</ref><ref>Cycling hero Bradley Wiggins’ message to Kilburn kids as he retires. 29. Dezember 2016, abgerufen am 26. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Rudersport seit 2017
Im Juni 2017 erklärte Wiggins, dass er sich für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio im Rudern qualifizieren wolle. Er gab sein Debüt im Dezember des Jahres bei den britischen Hallen-Rudermeisterschaften, belegte aber nur einen enttäuschenden 21. Platz.<ref name="co-3867">Ben Tufnell: Bradley Wiggins falls short at Indoor Rowing Champs. In: cyclist.co.uk. 9. Dezember 2017, abgerufen am 10. Dezember 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im September 2018 erklärte er, er habe seine Ambitionen in diese Richtung aufgegeben. Er habe nicht genug Zeit, um ausreichend zu trainieren.<ref name="rad-net-45381">Wiggins will nicht als Ruderer nach Tokio. In: rad-net.de. 22. September 2018, abgerufen am 22. September 2018.</ref>
Privates und Berufliches
Bradley Wiggins ist der Sohn des australischen Radrennfahrers Gary Wiggins. Dessen englische Ehefrau Linda, Bradleys Mutter, ging mit ihren Kindern aus Belgien nach Großbritannien zurück, nachdem ihr Mann sie verlassen hatte. Bradley Wiggins war zu diesem Zeitpunkt zwei Jahre alt und hatte anschließend 14 Jahre lang keinen Kontakt zu seinem Vater.<ref>auf telegraph.co.uk (englisch) Wiggins senior met Bradley’s mother, Linda (17) while racing in London. They married and Bradley was born in Ghent</ref> Im September 2012 erzählte der frühere Radrennfahrer Maurice Burton in einem Interview, Bradley Wiggins habe von seinem Vater den Mittelnamen Marc erhalten, damit sein Name abgekürzt BMW sei.<ref>Maurice Burton reveals the harsh truths about Bradley Wiggins’ father – and why Bradley’s middle name is Marc auf telegraph.co.uk v. 21. September 2012 (englisch)</ref>
Wiggins begann 2004 mit dem Schreiben von Kolumnen für den Observer bzw. den Guardian.<ref>Autorenprofil auf der Website des Guardian, eingesehen am 23. Juli 2012</ref>
2009 veröffentlichte Bradley Wiggins seine Autobiografie In Pursuit of Glory. Darin geht er auf seine schwierige Beziehung zu seinem Vater Gary ein. Er berichtet auch, dass er nach den Olympischen Spielen 2004 in Athen depressiv geworden sei und mit dem Trinken angefangen habe. Durch die Geburt seines Sohnes Ben und die Erinnerung daran, wie er selbst von seinem alkoholkranken Vater verlassen worden war, sei er jedoch zur Besinnung gekommen.
Bei seiner Teilnahme an der Sportshow The Jump brach sich Wiggins im Februar 2017 das Bein.<ref name="radsport-102418">Wiggins bricht sich bei Reality-Sport-Show das Bein. In: radsport-news.com. 13. Februar 2017, abgerufen am 13. Februar 2017.</ref> Im September 2017 enthüllte Wiggins in dessen Geburtsort Haswell einen Gedenkstein für den Radsportler Tom Simpson, der am 30. September 80 Jahre alt geworden wäre. Wiggins: „He was my hero.“<ref>Nigel Wynn: Sir Bradley Wiggins unveils Tom Simpson memorial in County Durham. In: Cycling Weekly. 18. September 2017, abgerufen am 20. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
2019 war Wiggins als Experte für den Sender Eurosport bei der Tour de France tätig. Im August des Jahres erklärte er, dass er sich für ein Studium der Sozialarbeit einschreiben wolle.<ref name="rad-net-679312">Wiggins studiert Sozialarbeit: «Nichts schocken». In: rad-net.de. 27. August 2019, abgerufen am 27. August 2019.</ref>
Im November 2022 berichtete die Online-Seite Cycling Weekly, dass Wiggins hoch verschuldet sei. Nachdem im Jahr 2020 seine Unternehmen Wiggins Rights Limited und New Team Cycling Limited bankrottgegangen waren, gab es Forderungen von insgesamt 14 Gläubigern, die inzwischen auf 979.953 Britische Pfund (1.120.993,84 Euro) angewachsen seien. Die Gläubiger versuchten, ihre Forderungen über eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einzutreiben, indem das Unternehmen versuche, den Verbleib von Fahrradausrüstungen und Motorrädern herauszufinden, um damit die Forderungen zu befrieden. Ein Sprecher von Wiggins gab an, dass diese Gegenstände gestohlen worden seien und von der Polizei gesucht würden.<ref>Wiggins schuldet Gläubigern angeblich mehr als 1 Million Euro. In: radsport-news.com. 15. November 2022, abgerufen am 15. November 2022.</ref>
Im März 2023 machte Wiggins öffentlich, dass er als 12- und 13-Jähriger von seinem ersten Trainer sexuell missbraucht worden war.<ref>Ex-Tour-Sieger Wiggins konkretisiert sexuellen Missbrauch. In: rad-net.de. 30. März 2023, abgerufen am 31. März 2023.</ref> Anfang Juni 2024 wurde Wiggins vom Bezirksgericht Lancaster für insolvent erklärt.
In einem Interview im Mai 2025 gab er an, dass er nach dem Karriereende ein „funktionierender Süchtiger“ gewesen sei. Er habe jahrelang große Mengen an Kokain zu sich genommen. Er konnte sich nach eigenen Angaben im Jahr 2024 von der Sucht befreien.<ref>Ex-Tour-Sieger Wiggins über seine Drogensucht: "War jahrelang high". In: Der Standard. Abgerufen am 15. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Wiggins war verheiratet und hat zwei Kinder.<ref>Ein tief gefallener Ritter (28. April 2025)</ref>
Bücher
Auszeichnungen
- 2012 wurde Wiggins zur BBC Sports Personality of the Year gewählt.<ref>Wiggins zur BBC Sports Personality of the Year gewählt auf radsport-news.com vom 17. Dezember 2012</ref>
- Am 29. Dezember 2012 wurde er von Königin Elisabeth II. zum Knight Bachelor ernannt.<ref>Queen Elizabeth schlägt Tour-Sieger Wiggins zum Ritter auf radsport-news.com vom 29. Dezember 2012</ref>
- Bradley Wiggins wurde mit der Aufnahme in die Hall of Fame des europäischen Radsportverbandes Union Européenne de Cyclisme geehrt.
Sportliche Erfolge
Straße
|
Bahn
|
Wichtige Platzierungen
| Bahnradsport | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Olympic rings without rims.svg | Einerverfolgung | — | 1 | 1 | — | — | |||||||||||||
| Mannschaftsverfolgung | 3 | 2 | 1 | — | 1 | ||||||||||||||
| Madison | 4 | 3 | 9 | ||||||||||||||||
| Datei:Jersey rainbow.svg | Einerverfolgung | — | — | 7 | 5 | 1 | — | — | — | 1 | 1 | — | — | — | — | — | — | — | — |
| Mannschaftsverfolgung | 5 | 2 | 2 | 3 | 2 | — | — | — | 1 | 1 | — | — | — | — | — | — | — | 2 | |
| Madison | 10 | — | — | — | — | — | — | — | — | 1 | — | — | — | — | — | — | — | 1 | |
Skriptfehler: Ein solches Modul „Radsportplatzierungen“ ist nicht vorhanden. Vorlage:Straßenradsport-Weltmeisterschafts-Platzierungen Skriptfehler: Ein solches Modul „Radsportplatzierungen“ ist nicht vorhanden.
Weltrekorde
| Datum | Disziplin | Zeit/Distanz | Veranstaltung | Ort | gebrochen am |
|---|---|---|---|---|---|
| 27. März 2008 | Mannschaftsverfolgung | 3:56,322 min | Bahnradsport-Weltmeisterschaften | Vereinigtes Königreich Manchester (Manchester Velodrome) | 17. August 2008 |
| 17. August 2008 | Mannschaftsverfolgung | 3:55,202 min | Olympische Sommerspiele | Datei:Flag of the People's Republic of China.svg Peking (Laoshan-Velodrom) | 18. August 2008 |
| 18. August 2008 | Mannschaftsverfolgung | 3:53,314 min | Olympische Sommerspiele | Datei:Flag of the People's Republic of China.svg Peking (Laoshan-Velodrom) | 4. April 2012 |
| 7. Juni 2015 | Stundenweltrekord | 54,526 km | Vereinigtes Königreich London (Lee Valley Velodrome) | 16. April 2019 | |
| 12. August 2016 | Mannschaftsverfolgung | 3:50,570 min | Olympische Sommerspiele | Datei:Flag of Brazil.svg Rio de Janeiro (Velódromo Municipal do Rio) | 12. August 2016 |
| 12. August 2016 | Mannschaftsverfolgung | 3:50,265 min | Olympische Sommerspiele | Datei:Flag of Brazil.svg Rio de Janeiro (Velódromo Municipal do Rio) | 5. April 2018 |
Weblinks
- Bradley Wiggins in der Datenbank von rad-net.de
- [[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/rider.php?id=140851 Bradley Wiggins] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
- Bradley Wiggins in der Datenbank von Radsportseiten.com
- Vorlage:Olympedia
Einzelnachweise
<references />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
1903: Maurice Garin | 1904: Henri Cornet | 1905: Louis Trousselier | 1906: René Pottier | 1907, 1908: Lucien Petit-Breton | 1909: François Faber | 1910: Octave Lapize | 1911: Gustave Garrigou | 1912: Odiel Defraeye | 1913, 1914: Philippe Thys | 1915–1918: Keine Austragung | 1919: Firmin Lambot | 1920: Philippe Thys | 1921: Léon Scieur | 1922: Firmin Lambot | 1923: Henri Pélissier | 1924, 1925: Ottavio Bottecchia | 1926: Lucien Buysse | 1927, 1928: Nicolas Frantz | 1929: Maurice De Waele | 1930, 1932: André Leducq | 1931, 1934: Antonin Magne | 1933: Georges Speicher | 1935: Romain Maes | 1936, 1939: Sylvère Maes | 1937: Roger Lapébie | 1938, 1948: Gino Bartali | 1940–1946: Keine Austragung | 1947: Jean Robic | 1949, 1952: Fausto Coppi | 1950: Ferdy Kübler | 1951: Hugo Koblet | 1953, 1954, 1955: Louison Bobet | 1956: Roger Walkowiak | 1957, 1961, 1962, 1963, 1964: Jacques Anquetil | 1958: Charly Gaul | 1959: Federico Bahamontes | 1960: Gastone Nencini | 1965: Felice Gimondi | 1966: Lucien Aimar | 1967: Roger Pingeon | 1968: Jan Janssen | 1969, 1970, 1971, 1972, 1974: Eddy Merckx | 1973: Luis Ocaña | 1975, 1977: Bernard Thévenet | 1976: Lucien Van Impe | 1978, 1979, 1981, 1982, 1985: Bernard Hinault | 1980: Joop Zoetemelk | 1983, 1984: Laurent Fignon | 1986, 1989, 1990: Greg LeMond | 1987: Stephen Roche | 1988: Pedro Delgado | 1991, 1992, 1993, 1994, 1995: Miguel Indurain | 1996: Bjarne Riis | 1997: Jan Ullrich | 1998: Marco Pantani | 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005: Kein Gewinner | 2006: Óscar Pereiro | 2007, 2009: Alberto Contador | 2008: Carlos Sastre | 2010: Andy Schleck | 2011: Cadel Evans | 2012: Bradley Wiggins | 2013, 2015, 2016, 2017: Chris Froome | 2014: Vincenzo Nibali | 2018: Geraint Thomas | 2019: Egan Bernal | 2020, 2021, 2024, 2025: Tadej Pogačar | 2022, 2023: Jonas Vingegaard
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1933: Schepers | 1934: Rebry | 1935: Vietto | 1936: Archambaud | 1937: Lapébie | 1938: Lowie | 1939: Archambaud | 1940–1945: Keine Austragung | 1946: Camellini | 1947–1950: Keine Austragung | 1951: Decock | 1952: L. Bobet | 1953: Munch | 1954: Impanis | 1955: J. Bobet | 1956: De Bruyne | 1957: Anquetil | 1958: De Bruyne | 1959: Graczyk | 1960: Impanis | 1961: Anquetil | 1962: Planckaert | 1963: Anquetil | 1964: Janssen | 1965: Anquetil | 1966: Anquetil | 1967: Simpson | 1968: Wolfshohl | 1969: Merckx | 1970: Merckx | 1971: Merckx | 1972: Poulidor | 1973: Poulidor | 1974: Zoetemelk | 1975: Zoetemelk | 1976: Laurent | 1977: Maertens | 1978: Knetemann | 1979: Zoetemelk | 1980: Duclos-Lassalle | 1981: Roche | 1982: Moser | 1983: Kelly | 1984: Kelly | 1985: Kelly | 1986: Kelly | 1987: Kelly | 1988: Kelly | 1989: Indurain | 1990: Indurain | 1991: Rominger | 1992: Bernard | 1993: Zülle | 1994: Rominger | 1995: Jalabert | 1996: Jalabert | 1997: Jalabert | 1998: Vandenbroucke | 1999: Boogerd | 2000: Klöden | 2001: Jaksche | 2002: Winokurow | 2003: Winokurow | 2004: Jaksche | 2005: Julich | 2006: Landis | 2007: Contador | 2008: Rebellin | 2009: L. L. Sánchez | 2010: Contador | 2011: T. Martin | 2012: Wiggins | 2013: Porte | 2014: Betancur | 2015: Porte | 2016: Thomas | 2017: Henao | 2018: Soler | 2019: Bernal | 2020: Schachmann | 2021: Schachmann | 2022: Roglič | 2023: Pogačar | 2024: Jorgenson Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
1912: Datei:Flag of the United Kingdom.svg Rudolph Lewis | 1920: Schweden Harry Stenqvist | 1924: Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Armand Blanchonnet | 1928: Dänemark Henry Hansen | 1932: Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Attilio Pavesi | 1996: Spanien Miguel Indurain | 2000: Russland Wjatscheslaw Jekimow | 2004: Russland Wjatscheslaw Jekimow | 2008: Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Fabian Cancellara | 2012: Vereinigtes Königreich Bradley Wiggins | 2016: Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Fabian Cancellara | 2020: Datei:Flag of Slovenia.svg Primož Roglič | 2024: Datei:Flag of Belgium (civil).svg Remco Evenepoel
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
1964: Datei:Flag of the Czech Republic.svg Jiří Daler | 1968: Frankreich Daniel Rebillard | 1972: Datei:Flag of Norway.svg Knut Knudsen | 1976: Datei:Flag of Germany.svg Gregor Braun | 1980: Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Robert Dill-Bundi | 1984: Vereinigte Staaten Steve Hegg | 1988: Datei:Flag of the Soviet Union.svg Gintautas Umaras | 1992: Vereinigtes Königreich Chris Boardman | 1996: Vorlage:ITA-1946 Andrea Collinelli | 2000: Deutschland Robert Bartko | 2004: Vereinigtes Königreich Bradley Wiggins | 2008: Vereinigtes Königreich Bradley Wiggins
Anschließend wurde diese Disziplin nicht mehr bei Olympischen Spielen ausgetragen.
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1908 Datei:Flag of the United Kingdom.svg Jones / Kingsbury / Meredith / Payne | 1920 Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Magnani / Carli / Ferrario / Giorgetti | 1924 Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg De Martini / Dinale / Menegazzi / Zucchetti | 1928 Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Facciani / Gaioni / Lusiani / Tasselli | 1932 Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Pedretti / Borsari / Cimatti / Ghilardi | 1936 Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Le Nizerhy / Charpentier / Goujon / Lapébie | 1948 Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Decanali / Adam / Blusson / Coste | 1952 Vorlage:ITA-1946 Morettini / Campana / De Rossi / Messina | 1956 Vorlage:ITA-1946 Gasparella / Domenicali / Faggin / Gandini / Pizzali | 1960 Vorlage:ITA-1946 Vigna / Arienti / Testa / Vallotto | 1964 Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg Streng / Claesges / Henrichs / Link | 1968 Dänemark Lyngemark / Olsen / Asmussen / Frey / Pedersen | 1972 Datei:Flag of Germany.svg Schumacher / Colombo / Haritz / Hempel / Vonhof | 1976 Datei:Flag of Germany.svg Vonhof / Braun / Lutz / Schumacher | 1980 Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Manakow / Mowtschan / Ossokin / Petrakow / Krasnow | 1984 Australien Grenda / Turtur / Nichols / Woods | 1988 Datei:Flag of the Soviet Union.svg Jekimow / Kasputis / Neljubin / G. Umaras / M. Umaras | 1992 Deutschland Fulst / Glöckner / Lehmann / Steinweg / Walzer | 1996 Frankreich Capelle / Ermenault / Monin / Moreau | 2000 Deutschland Fulst / Bartko / Becke / Lehmann / Pollack | 2004 Australien Brown / Dawson / Lancaster / McGee / Roberts / Wooldridge | 2008 Vereinigtes Königreich Clancy / Manning / Thomas / Wiggins | 2012 Vereinigtes Königreich Burke / Clancy / Kennaugh / Thomas | 2016 Vereinigtes Königreich Burke / Clancy / Doull / Wiggins | 2020 Italien Consonni / Ganna / Lamon / Milan | 2024 Australien Bleddyn / Leahy / O’Brien / Welsford Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
1994 Chris Boardman | 1995 Miguel Indurain | 1996 Alex Zülle | 1997 Laurent Jalabert | 1998 Abraham Olano | 1999 Jan Ullrich | 2000 Serhij Hontschar | 2001 Jan Ullrich | 2002 Santiago Botero | 2003–2005 Michael Rogers | 2006, 2007 Fabian Cancellara | 2008 Bert Grabsch | 2009, 2010 Fabian Cancellara | 2011–2013, 2016 Tony Martin | 2014 Bradley Wiggins | 2015 Wassil Kiryjenka | 2017 Tom Dumoulin | 2018, 2019 Rohan Dennis | 2020, 2021 Filippo Ganna | 2022 Tobias Foss | 2023–2025 Remco Evenepoel
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
1946 Gerrit Peters | 1947, 1949 Fausto Coppi | 1948 Gerrit Schulte | 1950, 1951 Antonio Bevilacqua | 1952, 1953 Sydney Patterson | 1954–1956 Guido Messina | 1957–1959 Roger Rivière | 1960, 1961 Rudi Altig | 1962 Henk Nijdam | 1963, 1965, 1966 Leandro Faggin | 1964, 1969 Ferdinand Bracke | 1967 Tiemen Groen | 1968, 1970, 1972, 1973 Hugh Porter | 1971 Dirk Baert | 1974, 1975 Roy Schuiten | 1976 Francesco Moser | 1977, 1978 Gregor Braun | 1979 Bert Oosterbosch | 1980, 1986 Tony Doyle | 1981, 1982 Alain Bondue | 1983 Steele Bishop | 1984, 1985, 1987 Hans-Henrik Ørsted | 1988 Lech Piasecki | 1989 Colin Sturgess | 1990 Watschislaw Ekimow | 1991 Francis Moreau | 1992 Mike McCarthy | 1993, 1995 Graeme Obree | 1994, 1996 Chris Boardman | 1997, 1998 Philippe Ermenault | 1999, 2005, 2006 Robert Bartko | 2000 Jens Lehmann | 2001 Oleksandr Symonenko | 2002 Bradley McGee | 2003, 2007, 2008 Bradley Wiggins | 2004 Sergi Escobar | 2009, 2010 Taylor Phinney | 2011 Jack Bobridge | 2012, 2013 Michael Hepburn | 2014 Alexander Edmondson | 2015 Stefan Küng | 2016, 2018–2020, 2022, 2023 Filippo Ganna | 2017 Jordan Kerby | 2021 Ashton Lambie | 2024 Jonathan Milan | 2025 Josh Charlton
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
1993 Australien Aitken / O’Shannessey / Shearsby / O’Grady | 1994 Deutschland Fulst / Bach / Lehmann / Hondo | 1995 Australien B. McGee / O’Shannessey / R. McGee / O’Grady | 1996 Vorlage:ITA-1946 Collinelli / Capelli / Citton / Trentini | 1997 Vorlage:ITA-1946 Collinelli / Capelli / Citton / Benetton | 1998 Ukraine Symonenko / Matwjejew / Fedenko / Pidhornyj | 1999 Deutschland Fulst / Bartko / Becke / Lademann / Lehmann / Pollack | 2000 Deutschland Fulst / Siedler / Becke / Lehmann | 2001 Ukraine Symonenko / Tschernjawskyj / Fedenko / Polatajko | 2002 Australien Dawson / Lancaster / Wooldridge / Roberts | 2003 Australien Brown / Dawson / Lancaster / Wooldridge | 2004 Australien Dawson / Hutchinson / Roberts / Wooldridge | 2005 Vorlage:GBR-Rad Cummings / Hayles / Manning / Newton | 2006 Australien Dawson / Goss / Jamieson / Wooldridge | 2007, 2008 Vorlage:GBR-Rad Clancy / Thomas / Manning / Wiggins | 2009 Dänemark Jørgensen / Madsen / Mørkøv / Rasmussen | 2010 Australien Bobridge / Dennis / Hepburn / Meyer | 2011 Australien Bobridge / Dennis / Durbridge / Hepburn | 2012 Vorlage:GBR-Rad Burke / Clancy / Kennaugh / Tennant / Thomas | 2013 Australien O’Shea / Edmondson / Hepburn / Morgan | 2014 Australien Davison / O’Shea / Edmondson / Mulhern | 2015 Datei:Flag of New Zealand.svg Bulling / Gough / Kennett / Frame / Ryan | 2016 Australien Welsford / Hepburn / C. Scotson / M. Scotson / Porter / Davison | 2017 Australien Welsford / Meyer / Porter / Yallouris / O’Brien / Wight | 2018 Vorlage:GBR-Rad Clancy / Emadi / Hayter / Tanfield | 2019 Australien Welsford / O’Brien / Howard / Porter / Scott | 2020 Dänemark Hansen / Johansen / Madsen / Pedersen | 2021 Italien Bertazzo / Consonni / Ganna / Milan / Lamon | 2022 Vorlage:GBR-Rad Hayter / Wood / Vernon / Bigham | 2023 Dänemark Larsen / Bévort / Leth / Pedersen / Madsen | 2024 Dänemark Larsen / Bévort / Hansen / Pedersen / Madsen 2025 Dänemark Larsen / Hansen / Pedersen / Madsen / Leth
Frühere Ergebnisse siehe unter Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung (Amateure)
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
1995, 1996 Silvio Martinello/Marco Villa | 1997 Joan Llaneras/Miguel Alzamora | 1998 Etienne De Wilde/Matthew Gilmore | 1999, 2006 Isaac Gálvez/Joan Llaneras | 2000 Erik Weispfennig/Stefan Steinweg | 2001 Jérôme Neuville/Robert Sassone | 2002 Jérôme Neuville/Franck Perque | 2003, 2007 Bruno Risi/Franco Marvulli | 2004 Juan Esteban Curuchet/Walter Pérez | 2005 Mark Cavendish/Rob Hayles | 2008, 2016 Mark Cavendish/Bradley Wiggins | 2009 Michael Mørkøv/Alex Rasmussen | 2010, 2011 Leigh Howard/Cameron Meyer | 2012 Kenny De Ketele/Gijs Van Hoecke | 2013 Vivien Brisse/Morgan Kneisky | 2014 David Muntaner/Albert Torres | 2015 Bryan Coquard/Morgan Kneisky | 2017 Morgan Kneisky/Benjamin Thomas | 2018, 2019 Roger Kluge/Theo Reinhardt | 2020, 2021 Lasse Norman Hansen/Michael Mørkøv | 2022 Donavan Grondin/Benjamin Thomas | 2023 Jan-Willem van Schip/Yoeri Havik | 2024 Roger Kluge/Tim Torn Teutenberg | 2025 Lindsay De Vylder/Fabio Van den Bossche
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
2010 Vereinigtes Königreich Burke/Clancy/Queally/Tennant | 2011 Vereinigtes Königreich Burke/Clancy/Kennaugh/Thomas | 2012 Russland Jerschow/Markow/Serow/Kaikow | 2013 Vereinigtes Königreich Burke/Clancy/Doull/Tennant | 2014 Vereinigtes Königreich Clancy/Dibben/Doull/Tennant | 2015 Vereinigtes Königreich Burke/Dibben/Doull/Gibson/Tennant/Wiggins | 2016 Frankreich Denis/Ermenault/Maitre/Chavanel/Thomas | 2017 Frankreich Denis/Ermenault/Maitre/Pijourlet/Thomas | 2018 Italien Lamon/Ganna/Viviani/Bertazzo/Scartezzini | 2019 Dänemark Hansen/Johansen/Madsen/Pedersen | 2020 Russland Dubtschenko/Gonow/Bersenew/Jewtuschenko | 2021 Dänemark Bévort/Hansen/Malmberg/Pedersen | 2022 Frankreich Denis/Tabellion/Thomas/Lafargue | 2023 Italien Ganna/Lamon/Milan/Moro/Consonni | 2024 Vereinigtes Königreich Bigham/Hayer/Tanfield/Vernon/Wood | 2025 Dänemark Hansen/Larsen/Leth/Skivild | 2026 Dänemark Leth/Madsen/Pedersen/Skivild/Hansen
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
2000 Jimmi Madsen/Bruno Walrave | 2001, 2002 Matthew Gilmore/Joop Zijlaard | 2003 Bradley Wiggins/Joop Zijlaard | 2005 Alexei Schmidt/Cordiano Dagnoni | 2006 Iljo Keisse/Michel Vaarten | 2007, 2008 Matthé Pronk/Joop Zijlaard | 2009, 2015 Kenny De Ketele/Michel Vaarten | 2011 Peter Schep/Joop Zijlaard | 2012 Davide Viganò/Cordiano Dagnoni | 2013 Elia Viviani/Christian Dagnoni | 2014 Jesper Mørkøv/René Dupont | 2016 Casper von Folsach/Stinus Roslund | 2017, 2019 Achim Burkart/Christian Ertel | 2018 Nick van der Lijke/René Kos
Die Derny-Europameisterschaften 2004 und 2010 fielen aus organisatorischen Gründen aus. Die Europameisterschaften vor 2000 waren keine offiziellen Austragungen.
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Britische Meister im StraßenrennenVorlage:Klappleiste/Anfang
1997 Graeme Obree | 1998, 2001, 2003, 2005 Stuart Dangerfield | 1999, 2000 Christopher Newton | 2002, 2004, 2008 Michael Hutchinson | 2006 Jason MacIntyre | 2007 David Millar | 2009, 2010, 2014 Bradley Wiggins | 2011–2013, 2015, 2016, 2019 Alex Dowsett | 2017 Steve Cummings | 2018 Geraint Thomas | 2020 nicht ausgetragen | 2021, 2022, 2025 Ethan Hayter | 2023, 2024 Joshua Tarling
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wiggins, Bradley |
| ALTERNATIVNAMEN | Wiggins, Bradley Marc (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | britischer Radrennfahrer |
| GEBURTSDATUM | 28. April 1980 |
| GEBURTSORT | Gent, Belgien |
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Radsportler (Großbritannien)
- Olympiateilnehmer (Vereinigtes Königreich)
- Olympiasieger (Radsport)
- Weltmeister (Radsport)
- Europameister (Radsport)
- Britischer Meister (Radsport)
- Tour-de-France-Sieger
- Bahnradfahrer
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2000
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2004
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2008
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2012
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2016
- Commander des Order of the British Empire
- Brite
- Geboren 1980
- Mann
- Sportler des Jahres (Großbritannien)
- Teilnehmer an den Commonwealth Games (England)