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Sportschule der Bundeswehr

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Sportschule der Bundeswehr
— SportSBw —


internes Verbandsabzeichen
Aufstellung 5. Feb. 1957
Staat DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Streitkräfte Datei:Bundeswehr Kreuz.svg Bundeswehr
Organisationsbereich Datei:Bundeswehr Kreuz.svg Unterstützungsbereich
Unterstellung Datei:COA SKA.svg Streitkräfteamt
Standort Datei:DE Warendorf COA.svg Warendorf
Marsch Per aspera ad astra<ref>Zentrum Militärmusik der Bundeswehr (Hrsg.): A2-2750/0-0-3 Zuteilung von Truppenmärschen. Version 3.1 Auflage. 13. September 2022 (Anlage 4.1 [PDF; abgerufen am 6. September 2024]).</ref>
Auszeichnungen Datei:Flag of North Rhine-Westphalia.svg Fahnenband
Nordrhein-Westfalen (1998)
Website SportSBw
Führung
Kommandeur Oberst Helge Gerken
Datei:Entwurf Verbandsabzeichen Sportschule der Bundeswehr.jpg
Detailskizze eines ersten Entwurfs des Verbandsabzeichen der Sportschule der Bundeswehr des Feldwebels Josef Fröhlich aus dem Jahr 1957

Die Sportschule der Bundeswehr (SportSBw) in Warendorf ist eine Dienststelle des Unterstützungsbereichs. Sie ist die Zentrale Ausbildungseinrichtung der Bundeswehr und bildet im Kernauftrag Trainer für das sportliche Training und das militärisches Fitnesstraining aus.

Zusätzlich ist sie auch die Heimat der Gruppe Sporttherapie und kümmert sich um einsatzgeschädigte Soldaten. Seit 2025 sind der Sportschule auch alle Sportfördergruppen der Bundeswehr unterstellt.

Geschichte

Vorläufer

Vorläufer der Schule waren die Heeressportschule Wünsdorf bei Berlin (gegründet 1914), die Marinesportschule in Flensburg-Mürwik (gegründet 1924) sowie die Luftwaffensportschule in Berlin-Spandau (gegründet in den 1930er Jahren). Besagte Schulen engagierten sich stark hinsichtlich der Olympischen Sommerspiele 1928 und der Olympischen Sommerspiele 1936.<ref>Athletik, Emotion, Technik, Die Sportschule Bundeswehr, Sport hat Tradition (PDF), Seite 14; abgerufen am: 9. August 2015</ref>

Gründung der Sportschule der Bundeswehr

Die Sportschule der Bundeswehr wurde am 5. Februar 1957 in Sonthofen im Allgäu eröffnet und war dort beheimatet, bis sie im Jahr 1978 an ihren heutigen Standort, ins westfälische Warendorf verlegt wurde. Auf dem Gelände der ehemaligen Wehrkreis-Reit- und Fahrschule entstand seit der Grundsteinlegung durch den damaligen Verteidigungsminister Georg Leber am 15. November 1974, die „neue“ Sportschule der Bundeswehr. Nach vier Jahren Bauzeit konnte der erste Lehrgang in einer der modernsten und größten zusammenhängenden Sportanlagen Deutschlands durchgeführt werden. Am 6. Juli 2017 wurde die Liegenschaft in Warendorf nach ihrem Grundsteinleger in Georg-Leber-Kaserne benannt.<ref>Markus Hein: Ein Name zum 60. Geburtstag. In: Presseportal.de. news aktuell GmbH, 6. Juli 2017, abgerufen am 7. Juli 2017.</ref> Eine Außenstelle der Sportschule ist bis heute in Sonthofen geblieben.<ref>Außenstelle Sonthofen</ref>

Auftrag und Angebot

Das aktuelle Ausbildungsangebot umfasst ca. 30 unterschiedliche Lehrgangstypen, an denen jährlich ca. 3000 Offiziere und Unteroffiziere teilnehmen. Neben der Grundlagen-Ausbildung zum Trainer Level 1 (Ausbilder KLF/SK), mit Anerkennung durch den Deutschen Olympischen Sportbund, werden Soldaten in den Aufbau-Lehrgängen in verschiedenen Sportarten (z. B. Fußball, Gesundheitssport, Kondition und Fitnes, Ski-Alpin) und Militärische Fitness, zu Trainern Level 2 für die Bundeswehr ausgebildet.

Neben der Ausbildung von Trainern für die Bundeswehr in den beiden Ausbildungsteilgebieten Sport und Militärische Fitness umfasst der Auftrag auch die Förderung des Militärsports und die Unterstützung des Spitzen- und Breitensports. Seit 2025 sind alle Sportfördergruppen der Bundeswehr der Sportschule der Bundeswehr unterstellt. Aufgrund dessen nutzen sowohl diverse Spitzensportler und Nationalmannschaften als auch lokale Sportvereine die Infrastruktur der Sportschule für die Durchführung von Trainingsmaßnahmen. Darüber hinaus werden an der Sportschule regelmäßig Weltmeisterschaften des internationalen Militärsportverbandes (CISM) ausgerichtet.

Auf einer Fläche von 40 Hektar befinden sich u. a. ein Fußball- und Leichtathletikstadion mit Flutlichtanlage für 8000 Zuschauer, zwei Schwimmhallen mit bis zu 600 Zuschauerplätzen, eine Leichtathletikhalle sowie viele weitere Sporthallen, Sportplätze und Spielfelder.

Auf dem Gelände der Sportschule der Bundeswehr befinden sich auch eine Sportfördergruppe der Bundeswehr, das Zentrum für Sportmedizin der Bundeswehr, sowie der Olympiastützpunkt Westfalen.

Kommandeure

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  • seit 4. Dezember 2025: Oberst Helge Gerken<ref>[1]</ref>

Weltmeisterschaften

Die regelmäßig durchgeführten Weltmeisterschaften des Internationalen Militärsportverbandes (CISM) finden in unterschiedlichen Sportarten statt.

Übersicht der durchgeführten Militärweltmeisterschaften (CISM)

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  • 1960 – 14. Militärweltmeisterschaft Schwimmen, Wasserball und Springen (in Sonthofen)
  • 1966 – 03. Militärweltmeisterschaft im Modernen Fünfkampf
  • 1974 – 10. Militärweltmeisterschaft im Modernen Fünfkampf
  • 1977 – 12. Militärweltmeisterschaft im Modernen Fünfkampf
  • 1978 – 21. Militärweltmeisterschaft im Fechten
  • 1981 – 16. Militärweltmeisterschaft im Modernen Fünfkampf
  • 1982 – 26. Militärweltmeisterschaft Schwimmen, Wasserball und Springen
  • 1985 – 28. Militärweltmeisterschaft Schwimmen, Wasserball und Springen
  • 1987 – 33. Militärweltmeisterschaft in der Leichtathletik
  • 1988 – 17. Militärweltmeisterschaft im Judo
  • 1989 – 28. Militärweltmeisterschaft im Fechten
  • 1991 – 23. Militärweltmeisterschaft im Modernen Fünfkampf
  • 1992 – 18. Militärweltmeisterschaft im Volleyball
  • 1997 – 10. Militärweltmeisterschaft im Handball
  • 1998 – 44. Militärweltmeisterschaft im Boxen
  • 2000 – 08. Militärweltmeisterschaft im Hockey
  • 2001 – 33. Militärweltmeisterschaft im Modernen Fünfkampf
  • 2004 – 16. Militärweltmeisterschaft Taekwondo
  • 2005 – 41. Militärweltmeisterschaft Fußball
  • 2006 – 50. Militärweltmeisterschaft Boxen, 15.–25. September 2006
  • 2008 – 29. Militärweltmeisterschaft Volleyball 20.–29. Juni 2008
  • 2010 – 44. Militärweltmeisterschaft im Schwimmen und Rettungsschwimmen 24.–28. August 2010

Übersicht der durchgeführten Militäreuropameisterschaften (CISM)

  • 2013 – 1. integrative Militäreuropameisterschaft in der Leichtathletik

Übersicht der durchgeführten Weltmeisterschaften

Literatur

  • 50 Jahre Sportschule der Bundeswehr – Schriftenreihe Sport in der Bundeswehr (Hrsg.: Sportschule der Bundeswehr), Warendorf 2007.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein Koordinaten: 51° 58′ 3″ N, 7° 59′ 41″ O

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