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Schweizer Bauernverband

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Schweizer Bauernverband
(SBV)
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Rechtsform Verein
Gründung 1897 in Bern
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Brugg, SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz
Vorläufer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Interessenvertretung des Bauernstandes, insbesondere gegenüber den Bundesbehörden, den Politikern und den Wirtschafts- und Sozialpartnern.<ref>Schweizer Bauernverband (SBV). Handelsregisteramt des Kantons Aargau, abgerufen am 12. November 2023.</ref>
Präsident Markus Ritter
Geschäftsführung Martin Rufer (Direktor)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Website www.sbv-usp.ch
Datei:Haus des Schweizer Bauern.jpg
Der Hauptsitz des Schweizer Bauernverbandes an der Laurstrasse 10 in Brugg

Der Schweizer Bauernverband (kurz: SBV; bis 2013 Schweizerischer Bauernverband; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) vertritt als Dachverband die Interessen des Bauernstandes in der Schweiz und gilt als eine der einflussreichsten Organisationen des Landes.<ref>Thomas Angeli, Otto Hostettler: Die Macht der Bauern. Die Landwirtschaftslobby hat ein Paralleluniversum errichtet. Mit durchschlagendem Erfolg: Sie erstickt jede Sparidee im Keim und kanalisiert die Finanzströme in ihre Richtung. In: Beobachter 20/2016 vom 30. September 2016, S. 16–25.</ref><ref>Marco Schnurrenberger: Erfolgreiches Lobbying - Der Bauernverband hat viel Einfluss – zu viel? In: srf.ch. 28. August 2019, abgerufen am 29. August 2019.</ref>

Geschichte

Die Gründung erfolgte 1897 im Berner Rathaus.<ref>Renate Hodel, Jonas Ingold: «Am wichtigsten ist, dass die Schweizer Landwirtschaft weiterhin ein Wirtschaftsfaktor ist». In: lid.ch. Landwirtschaftlicher Informationsdienst, 10. Juni 2022, abgerufen am 26. September 2022.</ref> Seither enthielt sich der Schweizerische Landwirtschaftliche Verein (SLV) jeglicher wirtschaftspolitischer Tätigkeit.<ref name=":0">Schweizerischer Landwirtschaftlicher Verein (SLV). In: Archiv für Agrargeschichte. Abgerufen am 21. April 2025.</ref> Mitbegründer waren u. a. Johann Jenny und Caspar Decurtins. Drei Jahre später wurde der Verbandssitz von Bern nach Brugg verlegt, da die Ehefrau des damaligen Verbandsdirektors Ernst Laur von dort stammte und auf keinen Fall nach Bern ziehen wollte. Eine weitere prägende Person in den Anfangsjahren war Fritz Zaugg. Ab Juli 1901 gab der SBV die erste Schweizerische Bauernzeitung als monatliches Organ heraus, das zahlreichen schweizerischen und kantonalen landwirtschaftlichen Zeitungen beigelegt wurde (Heinrich Eugen Abt war erster Redaktor, welchem 1903 Hans Moos folgte). Das Organ wurde 1975 zu den Brugg-Informationen fusioniert, welche wiederum 1994 in der neuen Bauernzeitung aufging. Aus dem kleinen Bauernsekretariat (Schweizerisches Bauernsekretariat; kurz SBS) entwickelte sich durch die Schaffung neuer Abteilungen mit der Zeit ein Verband mit über 80 Festangestellten. 1941 hat sich der Schweizerische Landfrauenverband dem SBV angeschlossen<ref>Peter Moser: Schweizerischer Landfrauenverband. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 4. November 2011, abgerufen am 31. Januar 2021.</ref>. 1937 war der SBV bei der Gründung des Landwirtschaftlichen Informationsdiensts (LID) beteiligt.<ref>Landwirtschaftlicher Informationsdienst (LID). In: Archiv für Agrargeschichte. Abgerufen am 28. Mai 2021.</ref> 1947 wurde eine Vermittlungsstelle für landwirtschaftliche Arbeitskräfte und Praktikanten ins Leben gerufen. Die Arbeitskräfte wurden vorerst hauptsächlich in Italien, später in Spanien, Portugal und Jugoslawien rekrutiert.<ref>SBV – Geschichte (Abgerufen am 16. März 2021)</ref> Der Bund übertrug Mitte der 1970er-Jahre die zentrale Auswertung der Buchhaltungsergebnisse auf die Forschungsanstalt für Betriebswirtschaft und Landtechnik in Tänikon. Infolge wurde der SBV 1979 reorganisiert und das SBS aufgelöst. Die Beeinflussung des Gesetzgebungsverfahrens zu Gunsten der Landwirtschaft und die Erbringung von Dienstleistungen für die Mitglieder rückten in den Vordergrund.<ref>Schweizer Bauernverband. In: Archiv für Agrargeschichte. Abgerufen am 28. Mai 2021.</ref> 1981 wurde die Kleinbauern-Vereinigung als Sektion aufgenommen, bevor 1982 der Austritt wegen Differenzen zur Kleinbauern-Initiative erfolgte.<ref>Vereinsgeschichte Kleinbauern-Vereinigung. (PDF) In: kleinbauern.ch. 2018, abgerufen am 16. Mai 2021.</ref>

Ab 1995 wurden unter dem Namen agri.ch Internetdienstleistungen vom Verband angeboten. Nach einem Management-Buy-out entstand daraus im Jahr 2001 das Unternehmen green.ch.

2002 hat der SBV die bildungspolitischen Aufgaben des im selben Jahr als Verein aufgelösten SLV übernommen.<ref name=":0" />

Organisation und Ziele

Zusammengesetzt ist der Verband aus Vertretern von 25 kantonalen Bauernverbänden und von 60 landwirtschaftlichen Dach- und Fachorganisationen (21 aus dem Bereich Tierproduktion, 13 aus dem Bereich Pflanzenbau, 4 Genossenschaftsverbände und 22 aus sonstigen Bereichen; Stand November 2023).<ref>Mitgliedorganisationen des Schweizer Bauernverbandes. In: sbv-usp.ch. Abgerufen am 12. November 2023.</ref>

Die angeschlossenen Teilverbände vertreten rund 49'000 Bauernbetriebe.<ref>SBV – Organisation (Abgerufen am 12. November 2023)</ref> Sie wählen 500 Mitglieder für die Delegiertenversammlung, welche die Verbandsziele festlegt und Grundsatzentscheide fällt. Die Delegierten wählen aus ihren Reihen eine hundertköpfige Landwirtschaftskammer (LAKA); deren Aufgaben sind Einkommenssicherung, Eingaben an Behörden und Aufsicht über die Geschäftsführung. Der Verbandsvorstand besteht aus 18 bis 21 Mitgliedern. Er behandelt die laufenden Verbandsgeschäfte, bildet Fachkommissionen und ernennt die Mitglieder der Geschäftsstelle.

Der SBV-Direktor Martin Rufer<ref>Interessenbindungen: Martin Rufer. in admin.ch</ref> und sein Stellvertreter Urs Schneider können direkt im Bundeshaus lobbyieren. Die Zutrittsberechtigung für das Parlamentsgebäude wurde ihnen vom SBV-Präsident sowie Nationalrat Markus Ritter erteilt.<ref>Register der Zutrittsberechtigten. In: parlament.ch. Abgerufen am 5. Mai 2021.</ref><ref>Geschäftsstelle des Schweizer Bauernverbandes. In: sbv-usp.ch. Abgerufen am 5. Mai 2021.</ref> Ritter ist der erste Biolandwirt, der dieses Amt innehat.<ref>Schweizer Bauernverband: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Markus Ritter ist neuer Bauern-Präsident (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sbv-usp.ch. Medienmitteilung vom 21. November 2012.</ref> Zu den mehr als 40 «bäuerlichen Parlamentariern» des Schweizer Bauernverbands gehören u. a. Ständerat Charles Juillard, Nationalrat Leo Müller und Nationalrat sowie VR-Präsident der Genossenschaft Migros Ostschweiz Nicolò Paganini.<ref>Vanessa Mistric: Bauernlobby: Wer alles bei den «bäuerlichen Parlamentariern» mitmischt. In: blick.ch. 9. Dezember 2023, abgerufen am 10. Dezember 2023.</ref>

Der SBV setzt sich folgende Ziele: Angebot verschiedener Dienstleistungen für Landwirte, Erhaltung des bäuerlichen Familienbetriebs, angemessenes Einkommen für die Bauern, Einflussnahme auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen, sinnvolle Nutzung des Bodens, Erzeugung von Qualitätsprodukten mittels transparenter Produktionsverfahren und Herkunftsbezeichnungen, Schutz des Kulturlandes und Schonung der Natur.

Zur Erfüllung dieser Ziele betreibt der SBV verschiedene Dienstleistungsbetriebe, diese umfassen Agrimpuls (Arbeitsvermittlung), Agriprof (Bildungswesen), Agriexpert (Treuhandleistungen, Rechts- und Bewertungsfragen), das Landwirtschaftliche Bau- und Architekturbüro LBA sowie die Agrisano-Unternehmungen. Bei letzteren handelt es sich um fünf rechtlich und wirtschaftliche unabhängige Unternehmungen (Agrisano Stiftung, Agrisano Krankenkasse AG, Agrisano Versicherungen AG, Agrisano Prevos und Agrisano Pencas), die gemeinsam auftreten und Bauernfamilien und deren Angestellten selbstentwickelte und bedürfnisgerechte Lösungen im Bereich der Personenversicherungen anbieten. Die Agrisano arbeitet eng mit den kantonalen landwirtschaftlichen Berufsorganisationen zusammen, die für die Agrisano regionale Geschäftsstellen (Regionalstellen) betreiben.

Finanzierung

Der Bauernverband finanziert sich zu zwei Drittel über die Erträge seiner Dienstleistungen und zu einem Drittel über die Beiträge seiner Mitgliedssektionen. Diese Beiträge werden von den Bauernfamilien direkt oder indirekt bezahlt und belaufen sich je nach Betriebsgrösse auf ca. Fr. 100.-- bis Fr. 150.-- pro Bauernfamilie und Jahr. Die Beiträge der Bauernfamilien ihrerseits unterteilen sich im Verhältnis 3:2 in Flächenbeiträge und Produktionsbeiträge. Grund für diese Aufteilung ist, dass damit sowohl die bewirtschaftete Fläche als auch die Wertschöpfung der verschiedenen Produktionszweige berücksichtigt wird. Die Delegiertenversammlung stimmt jährlich über die Flächenbeiträge ab und beschliesst zudem alle vier Jahre über die produktbezogenen Beiträge, welche dem aktuellen Anteil der Endproduktion angepasst werden.

Der jüngste Beschluss der Delegiertenversammlung passte die Höhe der produktbezogenen Beiträge per Anfang 2018 an. Die produktbezogenen Beiträge waren aufgrund der Endproduktion neu berechnet worden und brachten für einzelne Mitgliedssektionen zum Teil erhebliche Veränderungen mit sich. Darum passte der SBV gleichzeitig auch die Vertretungsrechte in den Gremien an.

Der Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP) akzeptierte den Beschluss der Delegiertenversammlung nicht und beschloss Ende Februar 2018 rückwirkend auf den 1. Januar 2018 aus dem SBV auszutreten.<ref>VSGP tritt aus dem Bauernverband aus In: gemuese.ch, 23. Februar 2018, abgerufen am 23. Februar 2018.</ref>

Positionen

Agrarpolitik 22+

Der Bauernverband begrüsst die Sistierung der Agrarpolitik 22+, da diese laut SBV den Bauernfamilien keine Perspektive biete und unausgereift sei.<ref>SRF 4 News: Nationalrat legt Agrar-Reform auf Eis. In: srf.ch. 16. März 2021, abgerufen am 16. April 2021.</ref><ref>Liz Horowitz: Agrarpolitik 22+ - Zu viel Ammoniak kostet Millionen – ein Ende ist nicht absehbar. In: srf.ch. 7. Dezember 2020, abgerufen am 7. Dezember 2020.</ref>

Tierschutz

Dem Verband ist der Tierschutz nach eigenen Angaben sehr wichtig. Er setzt sich deshalb für einen klaren Vollzug des Tierschutzgesetzes ein<ref>Catherine Boss: «Beim Tierschutz gibt es keine Schmerzgrenze». Tagesanzeiger, 4. Juli 2019, abgerufen am 27. Januar 2020.</ref> – auch ist der Verband gegen die Schlachtung trächtiger Kühe und Rinder. Laut Martin Rufer vom SBV sind Sanktionen durch Schlachthöfe aber effizienter als Bussen.<ref>Peter Fritsche: Trächtige Kühe im Schlachthof - Strafe für Bauern soll Leiden der ungeborenen Kälber stoppen. SRF, 29. November 2019, abgerufen am 15. Januar 2020.</ref> Der Verband findet Massentierhaltung aber in Ordnung und bekämpfte indes die Eidgenössische Volksinitiative «für ein naturnahes Bauern – gegen Tierfabriken (Kleinbauern-Initiative)». Ebenso wird die am 25. September 2022 zur Abstimmung kommende eidgenössische Volksinitiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz (Massentierhaltungsinitiative)» bekämpft.<ref>Pascal Tischhauser: SVP, FDP, Mitte und GLP: 1,2 Millionen für Abstimmungskampagnen. In: blick.ch. 4. Juli 2022, abgerufen am 12. Juli 2022.</ref> Ausserdem setzt sich der SBV dafür ein, dass die Direktzahlungen an die Bauern (rund 2,8 Milliarden Franken pro Jahr) nicht reduziert werden, da der grosse Teil an gemeinwirtschaftliche Leistungen gebunden ist.<ref>Curdin Vinzenz: Ein abgekartetes Spiel - Warum die Bauernlobby in der Schweiz immer noch so mächtig ist. In: srf.ch. 23. November 2019, abgerufen am 23. November 2019.</ref> Indes ist der SBV Mitglied bei der Branchenorganisation Proviande.

Parolen

CO2-Gesetz

Die Landwirtschaftskammer fasste nach einer kontradiktorischen Auseinandersetzung mit 56 zu 19 Stimmen und bei 9 Enthaltungen die Ja-Parole zum CO2-Gesetz.<ref>«Die Landwirtschaft will ihren Beitrag leisten» – der SBV sagt Ja zum CO2-Gesetz In: bauernzeitung.ch, 30. April 2021, abgerufen am 30. April 2021.</ref>

Pestizid-Initiativen

Eine nachhaltige Landwirtschaft ist dem Bauernverband gemäss eigenen Angaben sehr wichtig.<ref>StandPunkt von Markus Ritter, Präsident SBV, zur Ausbildung In: diegruene.ch, 15. November 2019, abgerufen am 27. Januar 2020.</ref> Allerdings bekämpft der Bauernverband die Trinkwasser- und Pestizid-Initiative – welche beide am 13. Juni 2021 zur Abstimmung kommen – weil diese seiner Meinung nach weit über das Ziel hinausschiessen.<ref>Bauernverband: Trinkwasserinitiative schiesst am Ziel vorbei In: aargauerzeitung.ch, 7. Mai 2019, abgerufen am 18. Mai 2019.</ref><ref>Angelika Hardegger: Agrarfilz, Fake-News und ein brisantes Gutachten: Der Kampf um die Trinkwasser-Initiative hat schon begonnen. In: nzz.ch, 7. Mai 2019, abgerufen am 18. Mai 2019.</ref> Laut SBV-Vizedirektor Urs Schneider sei dies die grösste Kampagne in der 125-jährigen Geschichte des Schweizer Bauernverbandes. Schneider koordiniert die 2x-NEIN-Kampagne.<ref>Georg Humbel: Agrarinitiativen – Die Millionenschlacht um die Zukunft der Landwirtschaft. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), 5. Mai 2021, abgerufen am 5. Mai 2021.</ref>

Referendum gegen Freihandelsabkommen mit Indonesien

Bei der Volksabstimmung vom 7. März 2021 wird das Freihandelsabkommen mit Indonesien vom Bauernverband befürwortet.<ref>Palmöl: Bauernverband für Freihandelsabkommen. In: schweizerbauer.ch, 25. Januar 2021, abgerufen am 26. Januar 2021.</ref>

Konzernverantwortungsinitiative

Die Landwirtschaftskammer hat die Nein-Parole zur Konzernverantwortungsinitiative beschlossen.<ref>Schweizer Bauernverband: Landwirtschaftskammer unterstützt Sistierung der Agrarpolitik 22+. 21. September 2020, abgerufen am 8. Oktober 2020.</ref>

Vorstandsmitglieder

Der 25-köpfige Vorstand des SBV ist stark von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) dominiert<ref>Die Agrarlobby gerät in Bern stärker unter Druck. In: cash.ch. 20. Februar 2023, abgerufen am 20. Februar 2023.</ref><ref>Agrarlobby in Bern unter Druck. In: blick.ch. 20. Februar 2023, abgerufen am 20. Februar 2023.</ref> und setzt sich neben dem SBV-Präsidenten Markus Ritter (Mitte) wie folgt zusammen:<ref>Vorstand des Schweizer Bauernverbandes. In: sbv-usp.ch. Abgerufen am 7. September 2025.</ref>

Name Funktion(en)
Anne Challandes Vizepräsidentin des SBV, Präsidentin Schweizerischer Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV)
Alois Huber-Troxler Nationalrat, Vizepräsident des SBV, ehemaliger Präsident Bauernverband Aargau (BVA)
Hugo Abt Vertreter Schweizer Rindviehproduzenten
Claude Baehler<ref>Eintrag. In: Archiv für Agrargeschichte. Abgerufen am 6. Dezember 2023.</ref> Präsident Prométerre
Jürg Bärtschi Vertreter Geflügelbranche
Boris Beuret<ref>Eintrag. In: Archiv für Agrargeschichte. Abgerufen am 6. Dezember 2023.</ref> Vertreter Schweizer Milchproduzenten (SMP)
Andreas Bernhard<ref>Eintrag. In: Archiv für Agrargeschichte. Abgerufen am 6. Dezember 2023.</ref> Vertretung Viehwirtschaft, Präsident Suisseporcs
Vincent Boillat Vertreter JU/NE/GE
Adrian Brügger Präsident AGRI Freiburg
Marc Brodbeck Vertreter SO/BL/BS, Präsident Bauernverbände beider Basel
Pierre-André Geiser VR-Präsident Fenaco Genossenschaft
Sem Genini<ref>Eintrag. In: Archiv für Agrargeschichte. Abgerufen am 6. Dezember 2023.</ref> Geschäftsführer Unione Contadini Ticinesi (UCT)
Willy Giroud<ref>Eintrag. In: Archiv für Agrargeschichte. Abgerufen am 6. Dezember 2023.</ref> Präsident Walliser Landwirtschaftskammer (WLK)
Maja Grunder<ref>Eintrag. In: Archiv für Agrargeschichte. Abgerufen am 6. Dezember 2023.</ref> Präsidentin Verband Thurgauer Landwirtschaft (VTL)
Ursin Gustin Vertreter Junglandwirte (JULA)
Martin Haab Nationalrat, Präsident Zürcher Bauernverband (ZBV)
Jürg Iseli<ref>Eintrag. In: Archiv für Agrargeschichte. Abgerufen am 6. Dezember 2023.</ref> Präsident Berner Bauern Verband (BEBV)
Damien Humbert-Droz Vertreter Pflanzenbau
Markus Kretz<ref>Eintrag. In: Archiv für Agrargeschichte. Abgerufen am 6. Dezember 2023.</ref> Präsident Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband (LBV)
Jakob Lütolf<ref>Eintrag. In: Archiv für Agrargeschichte. Abgerufen am 6. Dezember 2023.</ref> Präsident Zentralschweizer Bauernbund (ZBB)
Thomas Roffler Präsident Bündner Bauernverband (BBV), Schweizerischer Alpwirtschaftlicher Verband (SAV)
Peter Seiler<ref>Eintrag. In: Archiv für Agrargeschichte. Abgerufen am 6. Dezember 2023.</ref> Vertretung Berg- und Alpwirtschaft, Vorstand Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete und Schweizerischer Alpwirtschaftlicher Verband
Fritz Waldvogel<ref>Eintrag. In: Archiv für Agrargeschichte. Abgerufen am 6. Dezember 2023.</ref> Vertreter AR/AI/GL/SH, Präsident Glarner Bauernverband (BVGL)
Jeanette Zürcher-Egloff Vizepräsidentin Schweizerischer Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV)

Präsidenten seit 1897

Name Amtsdauer
Johann Jenny 1897–1930
Franz Moser 1930–1935
Ferdinand Porchet 1935–1949
Rudolf Reichling 1949–1961
Joachim Weber 1961–1974
Peter Gerber 1974–1988
Jean Savary 1988–1992
Marcel Sandoz 1992–2000
Hansjörg Walter 2000–2012
Markus Ritter 2012–heute

Direktoren seit 1897

Name Amtsdauer
Ernst Laur 1897–1939
Oskar Howald 1939–1949
Ernst Jaggi 1949–1958
René Juri 1958–1987
Melchior Ehrler 1987–2002
Jacques Bourgeois 2002–2020
Martin Rufer 2020–heute

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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