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Tecklenburg

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DE Tecklenburg COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 13′ N, 7° 49′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05566088}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 13′ N, 7° 49′ O
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Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Steinfurt
Höhe: 200 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05566088}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 49545
Vorwahlen: 05482, 05481, 05405, 05455, 05456Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: ST, BF, TE
Gemeindeschlüssel: 05 5 66 088
Stadtgliederung: 4 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Landrat-Schultz-Straße 1
49545 Tecklenburg
Website: tecklenburg.de
Bürgermeister: Stefan Streit (SPD)
Lage der Stadt Tecklenburg im Kreis Steinfurt
<imagemap>

Bild:Tecklenburg in ST.svg|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte poly 0 254 78 254 239 139 239 0 0 0 Nordrhein-Westfalen poly 0 351 37 392 27 412 90 445 103 432 135 503 112 524 58 524 0 574 0 356 Kreis Borken poly 0 574 60 524 112 524 135 503 192 539 217 524 270 574 Kreis Coesfeld poly 299 574 441 574 456 555 439 524 421 524 394 495 378 510 350 495 324 510 308 565 Münster poly 421 524 440 524 456 556 444 574 638 574 638 506 573 485 552 451 505 445 485 432 457 445 Kreis Warendorf poly 0 305 0 254 78 254 239 139 239 0 638 0 638 474 617 495 552 451 625 412 638 351 569 351 552 328 583 239 569 211 603 211 535 120 505 139 405 105 386 44 324 31 308 80 337 90 299 150 137 272 78 283 27 283 Niedersachsen poly 324 510 352 495 378 510 394 495 421 524 457 445 421 429 421 407 368 392 324 401 316 392 299 417 316 463 307 474 Greven poly 324 361 360 370 369 392 421 407 421 361 405 337 337 305 324 337 316 337 Saerbeck poly 638 351 625 412 552 451 527 445 509 417 569 351 Lienen poly 509 417 569 351 552 328 527 328 527 309 505 305 505 309 467 309 428 351 Lengerich poly 137 510 192 474 230 474 217 524 202 539 Laer poly 230 474 217 518 273 574 307 565 324 510 307 474 299 495 239 495 Altenberge poly 137 510 192 474 135 417 103 417 Horstmar poly 257 407 299 417 316 465 299 487 248 495 230 474 Nordwalde poly 421 361 421 428 457 445 485 431 505 445 527 445 509 417 448 361 Ladbergen poly 27 412 39 392 68 392 89 370 112 392 122 417 101 417 112 438 88 445 42 426 Metelen poly 337 305 381 328 394 272 337 172 299 180 299 150 239 194 285 211 Hörstel poly 475 135 505 139 535 120 551 139 552 230 535 272 485 242 476 164 467 159 Westerkappeln poly 383 328 405 337 436 283 470 283 505 258 428 211 428 185 390 194 352 172 337 180 395 272 Ibbenbüren poly 112 392 137 361 222 351 257 405 230 474 192 470 137 417 122 417 Steinfurt poly 78 283 137 272 154 258 154 301 192 351 137 361 Wettringen poly 177 242 155 258 154 305 197 351 219 351 230 361 Neuenkirchen poly 428 180 434 211 485 242 477 169 467 161 469 150 476 139 457 129 Mettingen poly 550 139 552 229 535 272 565 283 581 238 565 209 603 205 Lotte poly 299 150 299 180 350 174 379 141 381 107 405 107 384 45 323 31 309 81 337 90 Hopsten poly 0 309 0 351 38 390 70 392 87 369 112 389 137 361 77 283 25 284 Ochtrup poly 177 241 242 194 287 213 337 305 299 321 290 320 288 332 257 350 230 351 Rheine poly 405 107 457 130 424 186 389 194 350 171 379 143 380 114 Recke poly 405 335 417 361 429 352 465 305 498 318 500 305 532 313 524 327 551 325 565 284 530 265 501 258 466 283 436 280 Tecklenburg poly 230 351 254 405 294 417 320 390 323 400 369 387 359 371 318 367 315 331 325 332 341 305 305 320 292 318 288 332 257 351 Emsdetten desc bottom-right </imagemap>

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Tecklenburg Ortsteile.png
Ortsteile von Tecklenburg

Tecklenburg (ostwestfälisch Tiäkenbuorch) ist eine Kleinstadt im Kreis Steinfurt im Norden von Nordrhein-Westfalen. Sie liegt südwestlich von Osnabrück am Teutoburger Wald. Sehenswert ist der Stadtkern mit vielen Fachwerkhäusern. Tecklenburg liegt in der nach ihr benannten Region Tecklenburger Land (Kreis Steinfurt) im nördlichen Westfalen. Der Name lässt sich auf die in Tecklenburg befindliche Burg Tecklenburg und ihre Burgherren aus dem Grafenhaus Tecklenburg zurückführen. Des Weiteren war Tecklenburg einst Regierungssitz der Grafschaft Tecklenburg und später Verwaltungssitz des ehemaligen Kreises Tecklenburg.

Der weithin sichtbare historische Stadtkern ist, gemeinsam mit den Sichtachsen auf den Stadtkern sowie seiner Silhouette, denkmalgeschützt. Weitere denkmalgeschützte Baudenkmäler sind in der Liste der Baudenkmäler in Tecklenburg enthalten.

Geographie

Ein Großteil der Kernstadt Tecklenburg liegt auf dem Bergrücken des Teutoburger Waldes. Nordwestlich der Stadt befindet sich der Staatsforst Sundern mit dem 149 Meter hohen Proll.<ref>Schon im Mittelalter gab es einen Verbindungsweg. In: Ibbenbürener Volkszeitung. Nr. 216, 17. September 2002, S. IBB7 (archiv.ivz-aktuell.de [abgerufen am 27. September 2023]).</ref>

Stadtgliederung

Datei:Tecklenburg, alter Stadtkern.jpg
Tecklenburg, Blick auf einen Teil des Stadtkernes
Datei:Leinenweberhaus von 1693, Tecklenburg (01538).jpg
Das Leinenweberhaus von 1693 ist ein typisches Tecklenburger Fachwerkhaus

Das Stadtgebiet der Stadt Tecklenburg umfasst insgesamt vier Stadtteile:

  • Tecklenburg
  • Brochterbeck (mit den Bauerschaften Oberdorf, Niederdorf, Holthausen, Wallen-Lienen und Horstmersch)
  • Ledde (mit den Bauerschaften Danebrock, Oberbauer und Wieck)
  • Leeden (mit den Bauerschaften Loose und Oberberge)

Nachbargemeinden

Das Stadtgebiet mit allen vier Ortschaften grenzt an insgesamt acht Städte und Gemeinden. Dabei ist Tecklenburg die Brücke zwischen dem nördlichen und südlichen Tecklenburger Land. Bereits im Münsterland gelegen ist die Gemeinde Saerbeck im Westen. Im Osten grenzt Tecklenburg an die Gemeinden Hagen a. TW und Hasbergen im Osnabrücker Land an.

Wappen Stadt Ibbenbüren
Ibbenbüren
9 km
Wappen der Gemeinde Westerkappeln
Westerkappeln
12 km
Wappen der Gemeinde Lotte
Lotte
9 km
Wappen der Gemeinde Saerbeck
Saerbeck
13 km
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Wappen der Gemeinde Hasbergen
Hasbergen
10 km
Wappen der Gemeinde Ladbergen
Ladbergen
11 km
Wappen der Stadt Lengerich
Lengerich
4 km
Wappen der Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald
Hagen a. TW
12 km

Geschichte

Datei:Tecklenburg 2.jpg
Tecklenburg, Blick von der Legge auf die Altstadt

Die Grafen von Tecklenburg besaßen im 13. und 14. Jahrhundert zeitweise die Kirchenvogteirechte über Münster und Osnabrück und waren durch Auseinandersetzungen mit den benachbarten Bistümern und Herrscherhäusern sowie Erbfolgen und Ehen in wechselnden Verhältnissen insbesondere mit den Grafen von Bentheim und den Herren von Steinfurt verbunden. Sie gründeten das Kloster Malgarten in Bramsche. In der evangelischen Pfarrkirche von Tecklenburg befindet sich das Grabmal des Grafen Konrad von Tecklenburg († 1557), das der Bildhauer Johann Brabender aus Münster (Westfalen) schuf.

Die Grafen besaßen unter anderem Herrschaftsrechte, Ländereien und Schlösser im südwestlichen Niedersachsen sowie insbesondere in den Herrschaften Lingen, Rheda und Limburg. Die Stadt Tecklenburg wurde 1226 als Suburbium urkundlich erwähnt und 1388 erstmals „stad“ genannt. Sie erhielt zu Beginn des 17. Jahrhunderts vom Grafen Adolf von Bentheim-Tecklenburg ein eigenes Stadtrecht. 1707 kam Tecklenburg unter preußische Herrschaft, nachdem das Königreich Preußen Grafschaft und Stadt gekauft hatte.

Die Grafschaft Tecklenburg gehörte zum Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis.

Datei:Tecklenburg Haus Marck.jpg
Haus Marck

Unterhalb des Südwesthangs des Teutoburger Waldes befindet sich das Wasserschloss Haus Marck, ein im 14. Jahrhundert erbauter Herrensitz, auf dem 1643 die Vorverhandlungen zum Westfälischen Frieden stattfanden.<ref>NRW-Stiftung „Natur. Heimat. Kultur“: Wasserschloss Haus Marck bei Tecklenburg – Wiege des Westfälischen Friedens</ref>

Wichtigster Wirtschaftsfaktor war im 17. und 18. Jahrhundert die Produktion des so genannten Tecklenburger Löwendlinnens, grobe Leinwand, die insbesondere nach England, in die Niederlande und nach Spanien verkauft wurde.

Nach erfolglosen Versuchen, die Burg instand zu setzen, begann man auf Anordnung der preußischen Regierung, ab 1744 Teile der Burg zu schleifen. Nach dem Ende der Napoleonischen Kriege wurde 1815 der Landkreis Tecklenburg gebildet.

Am 8. September 1904 vernichtete ein Großfeuer am Markt fünf Häuser und zwei Schuppen. Aufgrund der Löschwasserknappheit wurde daraufhin das Wasserwerk Tecklenburg gebaut, welches eines der Vorläufer des Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land darstellte.<ref>Ibbenbürener Volkszeitung vom 3. September 2004: „Tecklenburgs Markt in Flamen“</ref>

Datei:Tecklenburg, St.-Michael-Kirche -- 2014 -- 9787 -- Ausschnitt.jpg
St.-Michael-Kirche

Die Stadt war bis 1974 Sitz der Kreisverwaltung. Bei der Kreis- und Gemeindegebietsreform, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat, wurden die Orte der Amtsgemeinde Tecklenburg (Brochterbeck, Leeden, Ledde und Tecklenburg) zur Stadt Tecklenburg zusammengeschlossen und aus dem Kreis Tecklenburg und dem alten Kreis Steinfurt der neue Kreis Steinfurt gebildet.<ref></ref>

Seit dem 26. August 1974 ist Tecklenburg ein staatlich anerkannter Luftkurort. Die Anerkennung Tecklenburgs zum Kneippkurort erfolgte am 10. Dezember 1999.<ref>Ibbenbürener Volkszeitung vom 11. Dezember 1999: „Tecklenburg darf sich seit gestern Kneip-Kurort nennen.“</ref>

2014 erhielt Tecklenburg bezugnehmend auf die Freilichtspiele den Namenszusatz Die Festspielstadt.<ref>Ruth Jacobus: Tecklenburg ist offiziell „Festspielstadt“ In: Westfälische Nachrichten, 11. September 2014, abgerufen am 11. Mai 2023.</ref>

Konfessionsstatistik

Laut dem Zensus 2011 waren im Jahr 2011 49,0 % der Einwohner evangelisch, 32,9 % römisch-katholisch und 18,1 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.<ref>Stadt Tecklenburg Religion, Zensus 2011</ref> Die Zahl der Protestanten und Katholiken ist seitdem gesunken. Ende Dezember 2020 waren von den 9544 Einwohnern 42,2 % (4031) evangelisch, 30,1 % (2868) römisch-katholisch und 27,7 % (2645) gehörten entweder einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder waren konfessionslos.<ref>Haushaltssatzung 2022 Zahlen Daten Fakten Seite 7, abgerufen am 20. Februar 2022</ref>

Besonderheiten

Tecklenburg ist eine der wenigen Ortschaften im Münsterland, in denen sich der historische Stadtkern weitgehend erhalten hat. Die Burg Tecklenburg, die heute als Bühne der Freilichtspiele Tecklenburg benutzt wird, war im Mittelalter wegen ihrer günstigen Lage, durch die eine wichtige Passstraße über den Osning überwacht und Zölle und Abgaben verlangt werden konnten, regional von großer Bedeutung. Sowohl die Burg als auch die Stadt waren ein Stützpunkt auf der Handelsstrecke Lübeck–Bremen–Münster–Köln. Gleichzeitig führte eine Teilstrecke des Jakobsweges über diesen Pass, den die Pilger des nördlichen Europas auf dem Weg zum Grab des Apostels nach Santiago de Compostela benutzten. Auch den Rompilgern wurde der Weg über Tecklenburg empfohlen.

Das dem reformierten Glauben angehörende Grafenhaus unterstützte den aus Brabant stammenden Arzt Johann Weyer (oder Wier), der sich in Deutschland als erster öffentlich gegen die Hexenverfolgungen ausgesprochen hatte. Insbesondere die von 1562 bis 1580 herrschende Gräfin Anna von Tecklenburg-Schwerin, die selbst Heilkräuterkundige war, förderte seine Tätigkeit. Die Exzesse der Hexenverbrennung wurden so im Tecklenburger Territorium verhindert. 1588 starb Weyer auf der Tecklenburg. Er wurde in der von 1562 bis 1566 erbauten Stadtkirche bestattet; zu seinem Gedenken wurde 1884 der Wierturm errichtet, mit dessen Bau der Verschönerungsverein das Burggelände prägen wollte.<ref name="lwl" /> Heute wird das Thema „Hexen“ touristisch vermarktet. Der Rundwanderweg „Hexenpfad“ führt von der Burgruine aus über die sogenannte Hexenküche, das Rolandsgrab und am Heidentempel vorbei nach etwa fünf Kilometern zurück in die Stadt. Über diese Orte sind viele Sagen und Geschichten überliefert.

Aus der Tecklenburger Bürgerfamilie Krummacher stammen zwei bekannte evangelische Theologen, die die niederrheinische Erweckungsbewegung stark beeinflussten. Es sind die Brüder Friedrich Adolf Krummacher (1767–1845) – seine auch von Goethe rezensierten Parabeln waren in ganz Deutschland und in Übersetzungen im europäischen Ausland verbreitet – und Gottfried Daniel Krummacher (1774–1837). An Friedrich Adolf Krummacher erinnern in Tecklenburg die Krummacherstraße, das Krummacher-Haus und die Krummacher-Schule.

Ein weiterer berühmter Sohn der Stadt ist der Theologe Friedrich von Bodelschwingh der Ältere, der in Bielefeld die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel aufbaute.

Aus dem Ortsteil Leeden stammte wahrscheinlich die Patrizier- und Adelsfamilie Leden, die im Mittelalter einen Bürgermeister und zwei zweite Bürgermeister der Altstadt von Osnabrück stellte. Sie hatte dort ihren Sitz im Ledenhof, einem Steinwerk mit Palas, sowie im Schloss Ledenburg in Nemden.

Weinberg

Datei:Tecklenburg Weinberg 01.JPG
Der Weinberg am Burgberg

Am Südhang des Burgberges wurde schon zu Zeiten der Grafen von Tecklenburg Wein angebaut. Im Jahr 1987 wurden am alten Weinberg wieder Rebstöcke gepflanzt. Der erste Wein wurde 1989 gekeltert. Kurzzeitig galt dieser Weinberg in den 1980er Jahren als der nördlichste in Deutschland.<ref>„Giovanni Rizzi musste sich für Lagerung ein Bierfass borgen“ Ibbenbürener Volkszeitung vom 22. Oktober 1999</ref><ref>noz.de „Das sind die Weinberge im Osnabrücker Land“. Neue Osnabrücker Zeitung vom 21. Juli 2017; abgerufen am 8. Februar 2019</ref> Im Frühjahr 2015 wurden am Weinberg Reben der Rotweinsorte Regent gepflanzt. Die Trauben dieser Sorte wurden 2017 erstmals gekeltert.<ref>In Ibbenbürener Volkszeitung vom 9. August 2018: „VWG präsentiert neue Rebe Regent“</ref>

Politik

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Kommunalwahl 2025
Wahlbeteiligung: 68,9 % (2020: 60,0 %)
 %
40
30
20
10
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37,8 %
33,8 %
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7,4 %
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Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2020
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   8
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+5,3 %p
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−2,5 %p
+6,7 %p

Stadtrat

Die Sitze des Stadtrats verteilten sich nach den vergangenen Kommunalwahlen wie folgt:

Jahr CDU SPD FDP Grüne Volt EB Gesamt
2025<ref>Ergebnis. Abgerufen am 1. März 2026.</ref> 10 08 02 04 02 26
2020<ref>Ratswahl – Kommunalwahlen 2020 in der Stadt Tecklenburg - Gesamtergebnis. Abgerufen am 18. September 2020.</ref> 08 09 03 06 26
2014 10 11 01 04 26
2009 10 11 05 03 1 30
2004 12 10 05 03 30

Bürgermeister

  • 2009–0000 Stefan Streit (SPD)
  • 1995–2009 Wilfried Brönstrup<ref>Internetauftritt des Bürgermeisters a. D. Brönstrup; abgerufen am 11. Mai 2023</ref>
  • 1994–1995 Klaus Martin Lausberg (CDU)
  • 1989–1994 Klaus Holthaus (SPD)<ref>archiv.ivz-aktuell.de Ibbenbürener Volkszeitung am 17. Oktober 1989: „Neuer Bürgermeister von Tecklenburg:Klaus Holthaus (SPD)“; abgerufen am 9. August 2018</ref>
  • 1984–1989 Klaus Martin Lausberg (CDU)<ref>archiv.ivz-aktuell.de Ibbenbürener Volkszeitung am 9. November 1994: „Lausberg Bürgermeister Holthaus Stellvertreter“; abgerufen am 9. August 2018</ref>
  • 1979–1984 Gunther Sieg (SPD)
  • 1975–1979 Walter Lagemann (FDP)<ref>archiv.ivz-aktuell.de Ibbenbürener Volkszeitung am 21. November 1998: „Aus dem Benjamin ist ein erfahrener Politiker geworden“; abgerufen am 9. August 2018</ref>
  • 1975–0000 Florenz Peters (kommissarisch)<ref>archiv.ivz-aktuell.de Ibbenbürener Volkszeitung am 30. Dezember 1974: „Amtsvertretung Tecklenburg tagt zum letzten Mal“; abgerufen am 14. September 2018</ref>

Städtepartnerschaft

Seit 1982 ist die französische Stadt Chalonnes-sur-Loire im Département Maine-et-Loire Partnerstadt von Tecklenburg.

Wappen

Wappen der Stadt Tecklenburg
Wappen der Stadt Tecklenburg
Blasonierung: „Ein durch einen blauen Balken mit goldenem (gelben) liegendem Anker geteilter silberner (weißer) Schild. Im Schildhaupt zwei rote Seerosenblätter und im Schildfuß ein rotes Seerosenblatt.“<ref name="Wappen">Tecklenburg – Heraldry-wiki</ref>
Wappenbegründung: Das Wappen der Stadt Tecklenburg besteht aus zwei wesentlichen Elementen. Die Seerosenblätter versinnbildlichen die Verbundenheit mit der Grafschaft Tecklenburg und stammen aus dem Grafschaftswappen. Der Anker war das Symbol der Grafschaft Lingen. Wie der Anker in das Stadtwappen gelangen konnte, ist strittig, da keine historische Verbindung zwischen der Stadt Tecklenburg und der Grafschaft Lingen besteht. Die Grafschaft Tecklenburg nahm später den Lingener Anker in das Wappen auf, um die historischen Rechte auf diese Gebiete zu verdeutlichen. Eine Übernahme dieser Symbolik in das Stadtwappen wird daher angenommen. Viele Gemeinden im Tecklenburger Land führen die Seerosenblätter oder den Anker in ihrem Wappen.

Verkehr

Datei:$04882 Tecklenburg 27.06.12.jpg
Seit Unwettern im Sommer 2010 sind Gleise der Bahnstrecke Ibbenbüren–Hövelhof der Teutoburger Wald-Eisenbahn (TWE) gesperrt.

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Eisenbahnverkehr

Datei:Tecklenburg - station.jpg
Ehemaliges Bahnhofsgebäude Tecklenburg

Der bis 1968 auch im Personenzugverkehr bediente Bahnhof Tecklenburg liegt an dem 1901 eröffneten Streckenabschnitt Ibbenbüren / Hafen DörentheLengerich (Westf) der Bahnstrecke Ibbenbüren–Hövelhof der Teutoburger Wald-Eisenbahn und wird heute nur noch sporadisch für den Güterverkehr und Sonderfahrten des Teuto-Express genutzt.

Nachdem es infolge der Sommerunwetter im August 2010 zu einem Dammrutsch gekommen ist, endet der „Teuto-Express“ aus Lengerich bereits in Tecklenburg und kann nicht mehr weiter über Brochterbeck bis Ibbenbüren Aasee fahren.<ref>TWE auf dem Abstellgleis? Westfälische Nachrichten 8. Oktober 2010</ref>

Als nach einem Jahr die Gleise auch noch in Richtung Süden unterbrochen und vom neuen TWE-Eigentümer Captrain Deutschland nicht repariert wurden, gründete sich im Januar 2012 ein „Aktionsbündnis pro TWE“, das sich u. a. den langfristigen Erhalt und die regelmäßige Nutzung der Teutoburger Wald-Eisenbahn in den Bereichen Freizeit- und Tourismusverkehr zum Ziel gesetzt hat.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. Neue Westfälische Zeitung 27. Januar 2012</ref>

Busverkehr

Es gibt von Tecklenburg im Taktverkehr eine Buslinie zum Bahnhof Lengerich, wo Zuganschlüsse nach Osnabrück und Münster–Düsseldorf bestehen sowie zum Bahnhof Ibbenbüren mit Zuganschlüssen nach Osnabrück und Rheine. Vom Ortsteil Leeden fährt eine Buslinie nach Lotte (mit Busanschluss in Lotte nach Osnabrück) sowie nach Lengerich. Zudem verkehren saisonal am Wochenende Freizeitbusse mit Fahrradanhänger.<ref>Fahrradbusse auf muensterland.com, abgerufen am 11. Mai 2023.</ref>

Straßenverkehr

Über die Anschlussstelle „Lengerich“ der Bundesautobahn 1 oder die Anschlussstelle „Laggenbeck“ über die A 30 ist Tecklenburg erreichbar.

Fahrradverkehr

Tecklenburg ist an die Radwanderwege 100-Schlösser-Route und Radroute Historische Stadtkerne angeschlossen.<ref>Münsterland e. V.: Radfahren in Tecklenburg. Münsterland e. V. Tourismus, abgerufen am 3. Juni 2017.</ref>

Flugverkehr

Der Flughafen Münster-Osnabrück ist etwa 19 km entfernt.

Pendler

Tecklenburg ist eine Einpendlergemeinde, in der mehr Personen ein- als auspendeln<ref>pendleratlas.nrw.de Daten der Stadt Tecklenburg</ref>. Die Zahl der Auspendler betrug im Jahr 2015 3388 Personen, die der Einpendler 3854. Die wichtigsten Arbeitsorte der Tecklenburger Bevölkerung sind Osnabrück, Ibbenbüren und Lengerich. Innerörtlich pendeln 1175 Tecklenburger Bürger zu ihrem Arbeitsplatz.

Auspendler
Arbeitsort 2013 2014 2015
Lengerich 766 751 775
Ibbenbüren 467 445 467
Osnabrück 452 466 457
Münster 260 263 278
Rheine 081 092 084
Hörstel 080 077 086
Georgsmarienhütte 077 074 072
Hagen 070 079 076
Westerkappeln 062 074 080
Lotte 060 k. A. k. A.
Hasbergen k. A. 062 072
Einpendler
Wohnort 2013 2014 2015
Ibbenbüren 974 973 1034
Lengerich 692 714 0692
Westerkappeln 186 172 0186
Greven 160 172 0169
Hörstel 156 163 0167
Lienen 140 146 0158
Mettingen 141 146 0158
Osnabrück 133 136 0147
Recke 107 115 0133
Münster 112 125 0130

Öffentliche Einrichtungen

Freiwillige Feuerwehr

Insgesamt vier Löschzüge<ref>Im Einsatz für Tecklenburg. Feuerwehr Tecklenburg Website, abgerufen am 7. September 2024.</ref> befinden sich in den Ortschaften Brochterbeck, Ledde, Leeden und Tecklenburg.

Polizei

Eine Dienststelle befindet sich im Untergeschoss des Rathauses in Tecklenburg.

Grundschulen

Es gibt eine Grundschule (Teutoburger-Wald-Schule) mit vier Standorten:

  • Bruder-Klaus-Schule Brochterbeck
  • Stiftsschule Leeden
  • Friedrich-Adolf-Krummacher-Schule Tecklenburg
  • Grundschule Ledde

Weiterführende Schulen

Bäder

Am 19. Mai 1973 wurde das Waldfreibad Tecklenburg im Stadtteil Tecklenburg eröffnet.<ref>Karin Klostermann: Am Freitag wird das Waldfreibad die Jubiläumssaison eröffnen. In: Ibbenbürener Volkszeitung. Nr. 112, 14. Mai 1998, S. ibb4 (ivz-aktuell.de [abgerufen am 9. März 2026]).</ref>

Weitere Einrichtungen

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Mit der Stadt verbundene Personen

  • Dietrich Becker (* 7. Juli 1923 in Königsberg), Kreisamtsrat, seit 1949 Mitglied der Freilichtbühne und ab 1970 Leiter der Freilichtspiele Tecklenburg
  • Alf Depser (1899–1990), Chemiker, Maler, Zeichner, Holzschneider und Grafiker, wirkte u. a. in Tecklenburg
  • Hermann Höhn (1912–1997), war von 1958 bis 1978 Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ledde und wesentlich an Gründung und Aufbau der Ledder Werkstätten beteiligt; wohnte ab 1978 in Tecklenburg
  • Heinz Peter Kämmerer (1927–2017), war von 1974 bis 1992 Chefarzt der chirurgischen Abteilung des Lengericher Krankenhauses, der jetzigen Helios Klinik, und im Vorstand des Matthias-Claudius-Hauses in Tecklenburg. Er lebte von 1980 bis zu seinem Tode in Tecklenburg.
  • Anja Karliczek (* 1971), Kauffrau, Politikerin und vom 14. März 2018 bis 8. Dezember 2021 Bundesministerin für Bildung und Forschung (CDU), in Brochterbeck beheimatet
  • Walter Rehmer (1893–1984), Ehrenbürger der Stadt Tecklenburg, Bürgermeister der Stadt Tecklenburg, Kommunalpolitiker (Kreistagsmitglied), stellvertr. Schulleiter am Graf–Adolf–Gymnasium Tecklenburg.
  • Hans-Jürgen Wegener (1928–2016), der Forstbeamte war fast 19 Jahre lang forstlicher Leiter der Höheren Forstbehörde Westfalen-Lippe in Münster; er lebte von 1968 bis zu seinem Tode in Tecklenburg.
  • Johann Weyer (oder Wier) (1515 oder 1516–1588), hatte sich in Deutschland als erster öffentlich gegen die Hexenverfolgungen ausgesprochen. Insbesondere die von 1562 bis 1580 herrschende Gräfin Anna von Tecklenburg-Schwerin, die selbst Heilkräuterkundige war, förderte seine Tätigkeit.

Literatur

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  • Friedrich Ernst Hunsche: Tecklenburg 1226–1976. Suburdium – Wicbeld – Stadt. Hrsg. v. d. Stadt Tecklenburg, Tecklenburg 1976.
  • Gerhard Arnold Rump: Des Heil. Röm. Reichs uhralte hochlöbliche Graffschafft Tekelenburg. Bremen 1672, 1. Nachdruck Bremen 1935, 2. Nachdruck Tecklenburg 1988.
  • Siegfried Rauer: Historische Nachricht von der Grafschaft Tecklenburg (um 1670). In: Tecklenburger Beiträge III. Hrsg. v. Geschichts- und Heimatverein Tecklenburg, Tecklenburg 1996, S. 31–60.
  • Christof Spannhoff (Hrsg.): Die „Kurtze Beschreibung der Uhralten Grafschaft Tecklenburg und der Herschaft Rheda“ des Moritz Meier (um 1685). Norderstedt 2008.
  • Geschichtskreis des Geschichts- und Heimatvereins Tecklenburg (Hrsg.): Tecklenburg im Mittelalter. Geschichts- und Heimatverein Tecklenburg, Tecklenburg 2013, ISBN 978-3-925147-30-2.

Weblinks

Commons: Tecklenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="lwl"> Jürgen Reuter: Der denkmalgeschützte Stadtkern von Tecklenburg. Auf: lwl.org, Denkmal des Monats Oktober 2018, abgerufen am 3. Oktober 2018. </ref> </references>

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