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Bob Seagren

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Bob Seagren Vorlage:SportPicto

Datei:BobSeagren.jpg
Bob Seagren im Jahr 2012

Voller Name Robert Lloyd Seagren
Nation Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
Geburtstag 17. Oktober 1946 (79 Jahre)
Geburtsort Pomona, Vereinigte Staaten
Größe 183 cm
Karriere
Disziplin Stabhochsprung
Bestleistung 5,63 m Freiluft
5,36 m Halle
Status zurückgetreten
Karriereende 1975
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Panamerikanische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold Mexico City 1968 5,40 m
Silber München 1972 5,40 m
 Panamerikanische Spiele
Gold Winnipeg 1967 4,90 m

Robert „Bob“ Lloyd Seagren (* 17. Oktober 1946 in Pomona, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Olympiasieger und ehemaliger Weltrekordhalter im Stabhochsprung.

Leben

Bob Seagren war ab Mitte der 1960er bis in die frühen 1970er Jahre einer der weltbesten Stabhochspringer. Er gewann sechs Mal die US-amerikanische Meisterschaft und 1967 die Panamerikanischen Spiele. Seinen ersten Weltrekord (5,32 m) sprang er am 14. Mai 1966 in Fresno. Danach verbesserte er den Weltrekord 1967 in San Diego (5,36 m), 1968 in South Lake Tahoe (5,41 m) und 1972 in Eugene (5,63 m) noch drei Mal. Außerdem sprang er zwischen 1966 und 1969 insgesamt sechs Mal einen neuen Hallenweltrekord. Er verstand es ohne Probleme College- und Vereinssportlaufbahn zu koordinieren.<ref>Arnd Krüger: Amerikanischer Sport zwischen Isolationismus und Internationalismus. Leistungssport. 18(1988), 1, S. 43–47; 2, S. 47–50 aufg. 4. November 2016</ref>

Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt wurde er in einem der spannendsten Stabhochsprungfinale Olympiasieger. Am Ende des Tages hatten außer ihm auch der Silbermedaillengewinner Claus Schiprowski (BRD) und Wolfgang Nordwig (DDR) die neue olympische Rekordhöhe von 5,40 m übersprungen. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München war er Favorit, hatte aber das Pech, dass der von ihm benutzte neuartige Katapult-Stab in letzter Minute für den Wettkampf nicht zugelassen wurde. Trotzdem stand er auch in München auf dem Siegerpodest und gewann Silber. Die Goldmedaille ging an Wolfgang Nordwig, der mit neuem olympischen Rekord (5,50 m) als erster Nicht-US-Amerikaner Olympiasieger in dieser technisch schwierigen Disziplin wurde.<ref>SportsReference zu Bob Seagren aufg. 4. November 2016</ref>

Als Absolvent der University of Southern California versuchte er nach 1972 für kurze Zeit als Leichtathletikprofi bei der International Track Association sein Glück. Hier lieferte er sich regelmäßig spannende Duelle gegen seinen langjährigen Rivalen Steve Smith. Danach verzichtete er auf die Reamateurisierung und wurde Filmschauspieler und im Fernsehen als Serien-Schauspieler und Showmaster erfolgreich.<ref>http://www.imdb.com/name/nm0780479/bio aufg. 4. November 2016</ref> Schließlich wurde er Vorstand einer Firma, die sich auf die Entwicklung, Organisation und das Management großer Straßen-Langstreckenläufe und Fitness-Events – wie z. B. den Long Beach International City Marathon in Kalifornien – spezialisiert hat.

Weblinks

Commons: Bob Seagren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1896: Vereinigte Staaten 44Datei:Flag of the United States (1891-1896).svg William Hoyt | 1900: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Irving Baxter | 1904: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Charles Dvorak | 1908: Vereinigte Staaten 46Datei:Flag of the United States (1908-1912).svg Edward Cook und Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alfred Gilbert | 1912: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Harry Babcock | 1920: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Frank Foss | 1924: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Lee Barnes | 1928: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Sabin Carr | 1932: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Bill Miller | 1936: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Earle Meadows | 1948: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Guinn Smith | 1952: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Bob Richards | 1956: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Bob Richards | 1960: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Don Bragg | 1964: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fred Hansen | 1968: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Seagren | 1972: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Wolfgang Nordwig | 1976: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Tadeusz Ślusarski | 1980: Polen 1980Datei:Flag of Poland.svg Władysław Kozakiewicz | 1984: FrankreichFrankreich Pierre Quinon | 1988: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sergei Bubka | 1992: Vereintes TeamDatei:Olympic flag.svg Maxim Tarassow | 1996: FrankreichFrankreich Jean Galfione | 2000: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Nick Hysong | 2004: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Timothy Mack | 2008: AustralienAustralien Steve Hooker | 2012: FrankreichFrankreich Renaud Lavillenie | 2016: BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Thiago Braz | 2020: SchwedenSchweden Armand Duplantis | 2024: SchwedenSchweden Armand Duplantis Vorlage:Klappleiste/Ende

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