AstraZeneca
| AstraZeneca PLC
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | AstraZeneca logo.svg | |
| Rechtsform | PLC |
| ISIN | GB0009895292 |
| Gründung | 6. April 1999 |
| Sitz | Cambridge, Vereinigtes Königreich (Hauptsitz) Södertälje, Schweden |
| Leitung | Pascal Soriot Marc Dunoyer Leif Johansson<ref name="the_board">Our leadership team – The Board. AstraZeneca, abgerufen am 3. August 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| Mitarbeiterzahl | 89.900 (2023)<ref name="AR2023"></ref> |
| Umsatz | 45,8 Mrd. USD (2023)<ref name="AR2023">Full Year 2023 Results, AstraZeneca, abgerufen am 24. Dezember 2024.</ref> |
| Branche | Pharmazeutika |
| Website | www.astrazeneca.com |
| Stand: 31. Dezember 2023 | |
AstraZeneca ist ein internationaler Pharmakonzern, der 1999 aus der schwedischen Astra AB und der britischen Zeneca PLC entstand. Der Hauptsitz ist in Cambridge, die Entwicklungs- und Forschungsabteilung sitzt im schwedischen Södertälje südlich von Stockholm und seit 2021 auch im britischen Cambridge. AstraZeneca war 2022 mit 44,4 Milliarden US-Dollar Umsatz<ref>Full Year andQ4 2022 Results, AstraZeneca Präsentation vom 9. Februar 2023, abgerufen am 11. Februar 2023.</ref> und 83.000 Beschäftigten<ref>Our People, Corporate Website, Stand Dezember 2022, abgerufen am 11. Februar 2023.</ref> einer der größten Arzneimittelhersteller weltweit.
Einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurde AstraZeneca mit seinem Impfstoff Vaxzevria als einer der führenden Hersteller eines COVID-19-Impfstoffs.
Produkte
Wesentliche Produkte sind (In alphabetischer Folge):
<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />
- Acerbon (Lisinopril)
- Arimidex (Anastrozol)
- Axanum (Esomeprazol/Acetylsalicylsäure)
- Beloc-Zok (Metoprololsuccinat)
- Bevespi (Glycopyrroniumbromid/Formoterol)
- Brilique (Ticagrelor)
- Bydureon (Exenatid)
- Calquence (Acalabrutinib)
- Casodex (Bicalutamid) (Antiandrogen)
- Crestor (Rosuvastatin)
- Daxas (Roflumilast)
- Duaklir/Brimica (Aclidiniumbromid/Formoterol)
- Eklira/Bretaris (Aclidiniumbromid)
- Evusheld (Tixagevimab/Cilgavimab)
- Fasenra (Benralizumab)
- Fluenz Tetra (Influenzaimpfstoff)
- Forxiga (Dapagliflozin)
- Imfinzi (Durvalumab)
- Komboglyze (Saxagliptin/Metforminhydrochlorid)
- Lokelma (Natriumzirconiumcyclosilicat)
- Lynparza (Olaparib) (PARP-Inhibitor)
- Modip (Felodipin)
- Nolvadex (Tamoxifen)
- Ondexxya (Andexanet alfa)
- Onglyza (Saxagliptin)
- Pulmicort (Budesonid)
- Saphnelo (Anifrolumab)
- Seroquel (Quetiapin)
- Symbicort (Budesonid/Formoterol)
- Tagrisso (Osimertinib)
- Trixeo (Glycopyrroniumbromid/Formoterol/Budesonid)
- Vaxzevria (SARS-CoV-2-Impfstoff)
- Xigduo (Dapagliflozin/Metforminhydrochlorid)
- Xylocain (Lidocain)
- Zibotentan
- Zoladex (Goserelinacetat)
- Zoliflodacin
Firmengeschichte
Das heutige Unternehmen geht auf das schwedische Pharmaunternehmen Astra AB zurück, das nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Ziel der Entwicklung und Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe gegründet worden war. Diese wurden als Betäubungsmittel bei Operationen und zur Linderung von Schmerzen dringend gebraucht. Bald entstanden Tochterunternehmen im eigenen Land und in anderen europäischen Ländern. Im Jahr 1999 erfolgte ein Zusammenschluss mit der 1993 unter dem Namen Zeneca ausgegliederten Pharmasparte des britischen Chemieunternehmens Imperial Chemical Industries<ref>Unternehmensgeschichte - AstraZeneca. Abgerufen am 26. September 2025.</ref>. Das neue Unternehmen gab sich den Namen AstraZeneca.
Standorte in Deutschland
Bereits im Mai 1962 eröffnete die Astra-Tochtergesellschaft Pharma-Stern im Beisein des schwedischen Generalkonsuls in Wedel im Kreis Pinneberg bei Hamburg eine Produktionsstätte mit etwa 70 Mitarbeitern.<ref name="Wedel_1962">Industrie und Firmengeschichte(n) Wedels, wedel.de, abgerufen am 23. Dezember 2022.</ref> Diese diente zunächst der Herstellung des Lokalbetäubungsmittels Lidocain.<ref name="Wedel_1962" /> Die deutsche Tochtergesellschaft war später in AstraZeneca GmbH umbenannt worden.<ref name="Abbau_2012" /> In der Folge vergrößerte sich das Unternehmen durch Zukäufe kleinerer Pharmahersteller zur AstraZeneca Group.
Von Wedel nach Hamburg
Nach Jahrzehnten des Wachstums in Wedel beschloss das Management 2012 den Abbau von rund 400 Stellen aufgrund veränderter wirtschaftlicher und gesundheitspolitischer Rahmenbedingungen, wodurch die Anzahl der Mitarbeiter auf etwa 625 sank.<ref name="Abbau_2012">AstraZeneca stellt sich im deutschen Markt neu auf. AstraZeneca, 4. Dezember 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. August 2014; abgerufen am 23. Dezember 2022.</ref> Im September 2019 kündigte AstraZeneca an, den bisherigen Produktionsstandort in Wedel Ende 2021 vollständig zu schließen.<ref>Astra-Zeneca schließt Produktion in Wedel Ende 2021. In: welt.de. Axel Springer SE, 19. September 2019, abgerufen am 23. Dezember 2022.</ref> Als Grund hierfür gab AstraZeneca Rückgänge bei Tablettenverpackungen nach Produktverkäufen und eine zunehmende Konzentration auf Spezialpräparate mit kleineren Volumen an. Statt einer vollständigen Schließung verlegte die Tochtergesellschaft jedoch im April 2022 ihre Firmenzentrale nach 61 Jahren von Wedel nach Hamburg-Bahrenfeld auf das Gelände einer ehemaligen Marzipanfabrik.<ref>Stadt Wedel bedauert Abwanderung von AstraZeneca, wedel.de, abgerufen am 23. Dezember 2022.</ref><ref name="Umzug_Bahrenfeld">Wolfgang Horch: Astrazeneca zieht nach Hamburg und sucht Personal. In: abendblatt.de. Hamburger Abendblatt, 22. April 2022, abgerufen am 23. Dezember 2022.</ref> An diesem Standort arbeiten rund 450 Beschäftigte im Innendienst.<ref name="Umzug_Bahrenfeld" /> Zuvor waren etwa 175 Beschäftigte, die in Wedel Medikamente verpackt hatten, entlassen und die Distribution von Medikamenten auf den Logistikpartner Movianto umgestellt worden.<ref name="Umzug_Bahrenfeld" /><ref>Janina Seiffert: AstraZeneca: Keine Direktbestellung vom 14. bis 19. Juli. In: gelbe-liste.de. 5. Juli 2021, abgerufen am 23. Dezember 2022.</ref>
Plankstadt
AstraZeneca unterhielt einen weiteren Standort in Plankstadt in Baden-Württemberg mit rund 430 Mitarbeitern. Am 26. April 2007 wurde bekannt, dass der Standort Plankstadt bis 2009 verkauft oder geschlossen werden soll.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Pressemitteilung des Unternehmens ( vom 19. Mai 2007 im Internet Archive).</ref> Der Standort wurde an die International Chemical Investors Group verkauft und firmiert seit dem 1. Februar 2008 als Auftragshersteller unter dem Namen Corden Pharma.<ref>Corden Pharma GmbH heißt die Zukunft für das AstraZeneca Werk in Plankstadt, ic-investors.com, 1. Februar 2008.</ref>
München
Zudem gehören sowohl die Alexion Pharma Germany GmbH sowie die AstraZeneca Computational Pathology GmbH jeweils mit Sitz in München zur AstraZeneca Gruppe. Insgesamt sind in Deutschland über 900 Beschäftigte für AstraZeneca tätig.<ref>AstraZeneca Deutschland wird künftig von einer Frau geführt. In: abendblatt.de. Hamburger Abendblatt, 1. März 2022, abgerufen am 23. Dezember 2022.</ref>
Auslagerungen und Firmenbeteiligungen
- Im Dezember 1999 wurde informiert, dass die Agrarbereiche von Novartis und AstraZeneca ausgegliedert und zum weltgrößten Agrarkonzern Syngenta mit Firmensitz in Basel fusioniert werden.
- Im Dezember 2013 gab AstraZeneca die Übernahme der Diabetes-Sparte von Bristol-Myers Squibb zum Preis von 2,7 Milliarden US-Dollar nebst Meilensteinzahlungen in Höhe von 1,6 Milliarden US-Dollar bekannt.<ref>AstraZeneca: Diabetes-Deal mit BMS abgeschlossen. Ärzte-Zeitung, 5. Februar 2014, abgerufen am 6. Mai 2015.</ref>
- Nachdem im Laufe des Jahres 2014 ein Übernahmeversuch des Unternehmens durch den US-Pharmakonzern Pfizer abgelehnt worden war<ref name="n-tv-12906016">AstraZeneca bleibt eigenständig: Pfizer schluckt die bittere Pille. n-tv, 26. Mai 2014, abgerufen am 6. Mai 2015.</ref>, expandierte AstraZeneca im Juli 2014 mit der Übernahme der Atemwegssparte des spanischen Wettbewerbers Almirall für 1,22 Milliarden US-Dollar inklusive Meilensteinzahlungen<ref name="finanztr-9922059">AstraZeneca kauft Atemwegsmedikamentengeschäft von Almirall. Finanztreff, 30. Juli 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. Februar 2015; abgerufen am 6. Mai 2015.</ref> sowie im November 2014 mit der Übernahme der Münchener Definiens AG selbst.<ref>Orrick/Freshfields/CMS – AstraZeneca kauft Definiens. In: Legal Tribune Online. 6. November 2014, abgerufen am 12. Februar 2023.</ref> Im Februar 2015 gab das Unternehmen schließlich bekannt, auch die Rechte an den von Almirall gekauften Atemwegsprodukten in den USA und Kanada von Actavis zum Preis von 700 Millionen US-Dollar inklusive Meilensteinzahlungen zu übernehmen.<ref name="zacks-163510">Actavis to Divest Respiratory Business to AstraZeneca. Zacks Investment Research, 6. Mai 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. Mai 2015; abgerufen am 12. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Im August 2016 kündigte Pfizer den Kauf großer Teile des Antibiotika-Geschäfts von AstraZeneca an.<ref>Pfizer übernimmt AZ-Antibiotika. Abgerufen am 24. August 2016.</ref>
- Im Dezember 2020 wurde bekannt, dass AstraZeneca Alexion für 39 Milliarden Dollar übernehmen wird.<ref>AstraZeneca to Buy Alexion for $39 Billion in Rare-Disease Push. In: bloomberg.com. 12. Dezember 2020, abgerufen am 12. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>FY 2020 results. (PDF) Präsentation. AstraZeneca, 11. Februar 2021, abgerufen am 16. Februar 2021.</ref> Im Juli 2021 erhielt AZ seitens der Europäischen Kommission die Genehmigung zur Übernahme von Alexion.<ref>AstraZeneca receives clearance from the European Commission for the proposed acquisition of Alexion, PM AZ vom 6. Juli 2021, abgerufen am 7. Juli 2021</ref> Die endgültige Übernahme-Genehmigung kam ebenfalls im Juli 2021 seitens der britischen Wettbewerbsbehörde.<ref>AstraZeneca receives final regulatory clearance for the proposed acquisition of Alexion from the UK’s Competition and Markets Authority, PM AZ vom 14. Juli 2021, abgerufen am 14. Juli 2021</ref>
Reaktion auf die COVID-19-Pandemie
Im März 2020 gab das Unternehmen bekannt, persönliche Schutzausrüstung, einschließlich 9 Millionen Mund-Nasen-Masken, zu spenden, um verschiedene internationale Gesundheitsorganisationen bei der Eindämmung der COVID-19-Pandemie zu unterstützen.<ref>Coronavirus: AstraZeneca donates nine million face masks and steps up Covid-19 drugs research. In: Cambridge Independent. 29. März 2020, abgerufen am 3. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im April berichtete der CEO Pascal Soriot, dass das Unternehmen mit GlaxoSmithKline und der Universität Cambridge zusammenarbeite, um ein neues Labor aufzubauen, das 30.000 COVID-19-Tests pro Tag durchführen könne.<ref>Reuters Staff: UK coronavirus testing capacity boosted by new AstraZeneca, GSK lab. In: Reuters. 8. April 2020 (reuters.com [abgerufen am 4. Februar 2021]).</ref>
Das Unternehmen kündigte außerdem Pläne für eine klinische Studie an, um den potenziellen Einsatz seines Krebsmedikaments Calquence bei der Behandlung von COVID-19 zu prüfen.<ref>AstraZeneca to test one of its cancer medicines for Covid-19 patients. In: itv. 14. April 2020, abgerufen am 4. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im April 2020 schloss AstraZeneca einen Vertrag mit der Oxford University ab, mit dem die Firma Exklusivrechte an dem in Entwicklung befindlichen Impfstoff Vaxzevria (zuvor AZD1222) bekam.<ref>Jay Hancock: They Pledged to Donate Rights to Their COVID Vaccine, Then Sold Them to Pharma. In: Kaiser Health News. 25. August 2020, abgerufen am 4. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Phase-3-Studien wurden im August gestartet und am 23. November 2020 gaben die Oxford University und AstraZeneca bekannt, dass der Coronavirus-Impfstoff erfolgreich getestet worden sei.
Im Januar 2021 hat Indien den von AstraZeneca und der Universität Oxford entwickelten Impfstoff COVID-19 zugelassen und damit den Weg für eine große Impfkampagne im zweitbevölkerungsreichsten Land der Welt geebnet. Es wurde bekannt gegeben, dass der AstraZeneca/Oxford-Impfstoff vor Ort vom Serum Institute of India (SII) unter dem Markennamen COVISHIELD hergestellt werden soll.<ref>Krishna N. Das: India's drugs experts approve AstraZeneca, local COVID vaccines. In: Reuters. 3. Januar 2021 (reuters.com [abgerufen am 4. Februar 2021]).</ref> Am 29. Januar 2021 erhielt der Impfstoff eine bedingte Marktzulassung in der EU<ref>Europäische Kommission erteilt dritte Zulassung für sicheren und wirksamen Impfstoff gegen COVID-19. Europäische Kommission, 29. Januar 2021, abgerufen am 4. Februar 2021.</ref>, am 15. Februar folgte eine Notfallzulassung der WHO für das COVAX-Programm.<ref>WHO erteilt AstraZeneca-Impfstoff eine Notfallzulassung. In: Zeit online. 15. Februar 2021, abgerufen am 16. Februar 2021.</ref>
AstraZeneca im weltweiten Vergleich der Pharmaunternehmen
Die zu Beginn des 21. Jahrhunderts erfolgreich eingeführten Medikamente in der Krebsbehandlung, auch die Massenproduktion der Covid-19-Impfstoffe, hat dazu geführt, dass sich AstraZeneca im Jahr 2023 nach Erlösen den siebten Platz unter den großen Pharmakonzernen gesichert hat.<ref name="GroßerPlan">Claudia Wanner: AstraZenecas großer Plan. Die Welt, 28. Mai 2024, Rubik Wirtschaft und Geld, S. 11.</ref>
Forschungs- und Entwicklungslabor in Cambridge
Die Schweizer Architekten Herzog & de Meuron entwarfen im Auftrag der Geschäftsleitung von AstraZeneca einen kompletten neuen Forschungsstandort in der Nähe der Universität Cambridge, das Discovery Center, auch kurz DISC. Es ist ein dreigeschossiger Glas-Stahl-Bau, dessen Bau und Einrichtung rund 10,3 Milliarden US-Dollar gekostet hatte. Hier sind seit dessen Fertigstellung im Jahr 2021 mehr als 2000 Wissenschaftler mit der Forschung, Entwicklung und Erprobung neuartiger Wirkstoffe auf allen Therapiebereichen befasst, die die Produkte des Konzerns abdecken. Dazu gehören vor allem die Schwerpunkte Onkologie, Biopharmazie, Diabetes, Adipositas und Seltene Krankheiten (Stand im Frühjahr 2024).<ref name="GroßerPlan"/>
Weitere Forschungs- und Produktionseinrichtungen und Ausblick
In Göteborg, in Boston, in Gaithersburg und in Shanghai wurden ebenfalls große Forschungsbereiche eröffnet. Angekündigt wurde im Frühjahr 2024 auch, dass in Singapur ein neuer Produktionsstandort errichtet werden soll, an dem ab 2029 Medikamente zur Ablösung der herkömmlichen Chemotherapie entwickelt werden. – Die auf Krebsbehandlungen spezialisierte Firma Eccogene wurde 2023 übernommen.<ref name="GroßerPlan"/> Bis zum Ende der 2020er Jahre sollen 20 neue Medikamente für die oben genannten Schwerpunkte auf den Markt kommen.<ref name="GroßerPlan"/>
Kritiken
Omeprazol
Astra war der Hersteller, Entwickler und Patentinhaber des Protonenpumpenhemmers Omeprazol. Bevor jedoch der Patentschutz für Omeprazol auslief, entwickelte das Unternehmen das racemische Omeprazol weiter und brachte das Enantiomeren-reine Esomeprazol mit dem Handelsnamen Nexium auf den Markt und bewarb es intensiv, um seine Kunden auf das neue Mittel mit Patentschutz überzuleiten („Evergreening“),<ref>AstraZeneca's PPI (Evergreening). In: thepharmamarketer.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. März 2021; abgerufen am 12. Februar 2023.</ref> was zu Klagen führte.<ref>AstraZeneca Nexium Marketing. In: www.hbsslaw.com. Abgerufen am 6. April 2021.</ref><ref>AstraZeneca to Pay $7.9 Million to Resolve Kickback Allegations. In: justice.gov. 11. Februar 2015, abgerufen am 6. April 2021.</ref>
Corona-Impfstoff
Die weltweit auftretende Pandemie mit der Krankheit SARS-CoV-2 veranlasste viele Pharmahersteller zur schnellen Entwicklung und provisorischen Zulassung eines geeigneten Impfstoffs. AstraZeneca hatte auch eine Einsatzreife seines Corona-Impfstoffs erreicht. Über Verträge mit der EU wurden Herstell- und Absatzmengen sowie die Zahlungsmodalitäten vereinbart. Da innerhalb eines Jahres, also zwischen Frühjahr 2020 und Spätherbst 2021 die Pandemie abebbte, kündigte nun auch AstraZeneca die Verringerung der Produktion an<ref>Angela Dewan: AstraZeneca’s vaccine contract with the UK is based on ‚best efforts‘, just like its deal with a frustrated EU, www.cnn.com vom 25. Februar 2021</ref>, obwohl die EU eine Vorproduktion gefordert und vorfinanziert hatte und nun mögliche rechtliche Schritte androhte.<ref>EU: AstraZenca</ref><ref>Ntv.de, Jog/Dpa/Afp: Impfstoff-Export-Register kommt: Von der Leyen zählt Astrazeneca an. In: n-tv.de. 25. Januar 2021, abgerufen am 10. Februar 2024.</ref><ref>Impfstreit zwischen der EU und Astra-Zeneca eskaliert FAZ vom 27. Januar 2021.</ref>
Bereits im Dezember des Jahres 2020 war Kritik an AstraZenecas Impfstoff-Studie der Phase III lautgeworden, nachdem aufgrund eines Fehlers in der Produktion nur die Hälfte der Dosis abgefüllt wurde. Während die Wirksamkeit bei zwei Mal voller Dosis bei 62 Prozent lag, sollte die Wirksamkeit bei einer halben und einer anschließenden vollen Dosis 90 Prozent betragen.<ref>Corona-Impfstoff AZD1222 wissenschaftlich bewertet. Abgerufen am 27. Januar 2021.</ref><ref>Impfstoffe gegen Coronavirus – aktueller Entwicklungsstand | vfa. Abgerufen am 27. Januar 2021.</ref>
→ Zum Thema Kritik und Probleme mit dem Impfstoff selbst siehe auch Hauptartikel Impfstoff AZD1222.←
Siehe auch
Weblinks
- Offizielle Website
- Offizielle Website AstraZeneca GmbH Deutschland
- Die 4 Forschungszentren von AstraZeneca (Mai 2024).
Einzelnachweise
<references responsive />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
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