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Roslagsbanan

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Datei:Stockholm - L -Lokalbanor Logo.svg Roslagsbanan (27, 28, 29)
Datei:Neue Stocksundbrücke.jpg
Zug der Roslagsbanan auf der neuen Stocksundbrücke
Zug der Roslagsbanan auf der neuen Stocksundbrücke
Datei:Roslagsbanan linjekarta.png
Linienplan 2024
Linienplan 2024
Streckenlänge:65,1 km
Spurweite:891 mm (schwed. 3-Fuß-Spur)
Stromsystem:1500 V =
Streckengeschwindigkeit:120<ref>Nationale Eisenbahndatenbank. In: Trafikverket. 30. Januar 2026, abgerufen am 30. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> km/h
Zugbeeinflussung:ATC
Zweigleisigkeit:Stockholms östra–Vallentuna
Roslags Näsby–Viggbyholm
Hägernäs–Arninge
Rydbo–Åkersberga
<templatestyles src="BS/styles.css" />
55,1 Rimbo
49,5
47,7 Sparren
41,7 Kårsta
38,5 Ekskogen
34,6 Frösunda
28,8 Lindholmen
27,2
Bahnbetriebswerk Molnby
25,5 Molnby
24,1 Ormsta
22,7 Vallentuna
21,5 Bällsta
19,9 Kragstalund
19,5 Byle
18,8 Täby kyrkby
16,8 Karby (geplant bis 2030)
14,2 Visinge
13,2 Ensta
11,9 Tibble
29,4 Österskär
28,6 Tuna Gård
27,2 Åkersberga
25,5 Åkers Runö
23,2 Täljö
20,0 Rydbo
17,1 Arninge (2021–)
15,6 Hägernäs
14,3 Viggbyholm
13,1 Galoppfältet (Åkerby)
12,4 Täby Centrum (Grindtorp)
11,2
11,0 Roslags Näsby
9,9 Enebyberg
8,3 Djursholms Ekeby
7,4 Bråvallavägen (nur Linie 28)
11,7 Näsbypark
11,0 Näsby Allé
10,2 Lahäll
8,5 Altorp
7,8 Östberga
7,2 Vendevägen
12,0 Svalnäs
11,2 Eddavägen
10,7 Vikingavägen
Vägporten
9,9 Djursholms Framnäsviken
9,3 Germania
9,1 Slottsvägen
8,7 Restauranten/Djursholms torg (1924–1975)
8,3 Auravägen (1924–1952)
8,1 Sveavägen (1924–1975)
7,5 Bragevägen (1924–1975)
6,8
6,7 Djursholms Ösby
6,5
6,4 Depot
5,6 Mörby
Betriebswerk und Depot Mörby
4,9
4,8
4,6 Stocksund (1996–, nur Linie 29)
4,5 Stocksund (1885–1996)
Sikrenotunnel (1996–) 101 m
Stocksundsbron
3,9
Ålkistan (1885–1923)
Ålkistebron
2,9 Frescati (–14. Juni 2009)
2,2 Universitetet (7. Januar 2010–)
1,7 Universitetet (Experimentalfältet, –14. Juni 2009)
Bahnstrecke Karlberg/Tomteboda–Värtan
1,0 für Überführung (Normalspur) –1996
0,0 Stockholms östra Übergang 14
Datei:Stockholm - L -Lokalbanor Logo.svg

Die schmalspurige Eisenbahnstrecke Roslagsbanan mit einer Spurweite von 891 mm verbindet die nordöstlichen Vororte von Stockholm mit der schwedischen Hauptstadt. Der Name bezieht sich auf die Region Roslagen, in der mehrere Stationen liegen. Es handelt sich dabei um einen Rest des Netzes der Eisenbahngesellschaft Stockholm–Roslagens Järnvägar AB (SRJ). Ursprünglich wurde das gesamte Netz dieser Gesellschaft umgangssprachlich als Roslagsbanan bezeichnet.


Geschichte

Die Geschichte bis 1972 wird im Artikel über Stockholm–Roslagens Järnvägar behandelt. Das Streckenband rechts zeigt das Streckennetz zwischen Stockholm und Rimbo zum Zeitpunkt der Übergabe an SL mit den späteren Änderungen.

Übernahme durch SL

Am 1. Mai 1972 übergab die staatliche schwedische Eisenbahngesellschaft Statens Järnvägar (SJ) die verbliebenen elektrifizierten Strecken der Stockholm–Roslagens Järnvägar südlich von Rimbo mitsamt den Fahrzeugen an Storstockholms Lokaltrafik (SL). SL betreibt auf diesen Strecken Regionalverkehr unter dem Namen Roslagsbanan, der umgangssprachlichen Bezeichnung für das ehemalige Gesamtnetz.<ref name="SL85">Storstockholms Lokaltrafik: Roslagsbanan 100 år, Stockholm, 1985 (schwedisch).</ref> Der nördlichste Abschnitt zwischen Kårsta und Rimbo wurde von SL im Januar 1981 vollständig stillgelegt und anschließend abgebaut. Seitdem ist der ehemalige Eisenbahnknoten Rimbo ohne jeglichen Gleisanschluss.

Stilllegung der Djursholmsbahn

Ab dem 27. August 1973 reduzierte SL den Verkehr auf der Djursholmsbahn Djursholms Ösby – Eddavägen auf ein Zugpaar pro Tag. Am 1. Januar 1976 wurde dieser Streckenabschnitt stillgelegt und anschließend abgebaut.<ref name="Historiskt_om_SRoJ">Rolf Sten: Snabbfakta Stockholm - Roslagens Järnvägar. In: Historiskt om Svenska Järnvägar. 16. Juli 2002, abgerufen am 2. April 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Neutrassierung bei Stocksund

Im Zuge des zweigleisigen Ausbaus wurde die Streckenführung bei Stocksund 1996 geändert. Die ehemalige eingleisige Drehbrücke über den Stocksund wurde durch eine feste, zweigleisige Brücke einige hundert Meter weiter westlich ersetzt. Der unmittelbar nördlich des Stocksundes gelegene Sikrenoberg, der von der alten Trasse umfahren worden war, wurde untertunnelt. Unmittelbar am nördlichen Tunnelportal wurde ein neuer Haltepunkt Stocksund gebaut. Die alte Trasse wurde teilweise durch Straßen, teilweise durch Fuß- und Radwege überbaut. Der ehemalige Bahnhof Stocksund ist seitdem ohne Gleisanschluss, das unter Denkmalschutz stehende Empfangsgebäude von 1904 wird als Wohnhaus genutzt.<ref>Roslagsbanan. järnväg.net, abgerufen am 6. Januar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Streckennetz

Aktuelle Strecken

Die Stammstrecke der heutigen Roslagsbana ist der Abschnitt Stockholms östra–Kårsta der ehemaligen Stammstrecke der SRJ. Von dieser zweigt in Djursholms Ösby die ebenfalls ursprünglich von der SRJ erbaute Strecke nach Näsbypark ab. In Roslags Näsby zweigt die ehemalige Södra Roslags Kustbana nach Åkersberga ab. Alle diese Strecken sind durchgehend mit 1500 Volt Gleichstrom elektrifiziert und mit dem Zugbeeinflussungssystem ATC ausgestattet. Eigentümer ist die Gesellschaft AB Storstockholms Lokaltrafik. Die Roslagsbahn wird seit 2010 ausgebaut, modernisiert und auf zahlreichen Teilstrecken zweigleisig ausgebaut. Seit Herbst 2014 werden die Teilstrecken Visinge–Täby kyrkby, Kragstalund–Vallentuna sowie Rydbo–Åkers Runö zweigleisig betrieben, die Teilstrecke Roslags Näsby–Visinge seit 2017. Der zweigleisige Ausbau weiterer Teilstrecken ist in Vorbereitung.<ref>Marianne Gundmark: Bygga kollektivtrafik - Roslagsbanan. Stockholms läns landsting, 23. Februar 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Januar 2014; abgerufen am 8. April 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Strecken werden aktuell (Stand April 2024) von folgenden Linien bedient:

Linie Strecke Länge Stationen
27 Stockholms östra – Kårsta 41,5 km 22
28 Stockholms östraÖsterskär 29,5 km 19
29 Stockholms östraNäsbypark 11,5 km 11
Total 65,0 km 38

Planungen

Als wichtigste Ergänzung wird der Neubau einer Stichbahn von Vallentuna zum Flughafen Arlanda diskutiert, die die Reisedauer mit öffentlichen Verkehrsmitteln drastisch verkürzen und die Emissionen von Treibhausgasen verringern soll.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorstudie einer Querverbindung zwischen Roslagsbanan und Arlanda (schwedisch) (Memento vom 25. Dezember 2015 im Internet Archive)</ref> Die Wirtschaftlichkeit der Strecke ist allerdings in Frage gestellt worden, es sind noch keine konkreten Beschlüsse dazu gefasst worden.<ref>Anna Gustafsson: Arlandaspår får tummen ner. Svenska Dagbladet, 11. Dezember 2012, abgerufen am 11. März 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Stockholmer Nahverkehrsplan 2050, der am 21. Juni 2022 vom Verkehrsausschuss der Region Stockholm beschlossen worden ist, wird dieser Streckenast als Maßnahme Åtgärder 67 Nivå 3 aufgeführt.<ref>Trafikkoncept 2050 - Bilaga 1 Åtgärder till 2050 - Förlängning av Roslagsbanan från Vallentuna till Arlanda. (PDF; 5,0 MB) Region Stockholm, S. 188, abgerufen am 27. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weitere diskutierte Projekte sind der Wiederaufbau der Abschnitte Kårsta–Rimbo sowie Rimbo–Norrtälje. Beide Städte verfügen derzeit über stark frequentierte Busverbindungen nach Stockholm. Da eine Bahnlinie von Norrtälje über Rimbo nach Stockholm gegenüber dem derzeitigen Busverkehr nahezu keine Zeitersparnis erbringen würde, wurde auch eine Neubaustrecke parallel zur Autobahn E18 diskutiert, die dann etwa bei Täby auf die Roslagsbana getroffen wäre.<ref>Reidar Carlsson: Tåg via Rimbo är en dålig idé. Norrtelje Tidning, 13. Juni 2012, abgerufen am 8. April 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Davon ist im Stockholmer Nahverkehrsplan 2050 keine Rede mehr. Zwar werden die erheblichen Reisezeiten auf dieser Relation, insbesondere nach Norrtälje, als Defizit deutlich benannt, jedoch sind als Maßnahmen bis 2030 lediglich für die Verbindung Danderyds sjukhus, Roslags Näsby, Arninge nach Rimbo ein Expressbus (Maßnahme 13) sowie eine neue Direktbuslinie von Karolinska und Solna nach Norrtälje (Maßnahme 50) aufgeführt.<ref>Trafikkoncept 2050 - Bilaga 1 Åtgärder till 2030. (PDF; 5,0 MB) Region Stockholm, S. 133, 150, abgerufen am 27. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Erst für den längerfristigen Zeithorizont bis 2050 ist als Maßnahme Åtgärder 66 Nivå 3 die Streckenverlängerung von Kårsta nach Rimbo aufgenommen.<ref>Trafikkoncept 2050 - Bilaga 1 Åtgärder till 2050 - Åtgärder 66 Nivå 3 Roslagsbanan ... till Rimbo. (PDF; 5,0 MB) Region Stockholm, S. 187, abgerufen am 27. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Darüber hinaus soll auf der Stammstrecke zwischen den derzeitigen Stationen Visinge und Täby kyrkby eine neue Umsteigehaltestelle Karby an der Überquerung des Länsväg 265 entstehen<ref>Trafikkoncept 2050 - Bilaga 1 Åtgärder till 2050 - Åtgärder 68 Nivå 3 Roslagsbanan Ny station i Karby. (PDF; 5 MB) Region Stockholm, S. 189, abgerufen am 27. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, um die neue tangentiale Expressbuslinie Kista–Sollentuna C–Täby C anzuschließen (bis 2030 geplante Maßnahme 28 des Nahverkehrsplanes 2050).<ref>Trafikkoncept 2050 - Bilaga 1 Åtgärder till 2030 - Åtgärder 28 Nivå 2 Tvärgående expressbuss Kista Täby. (PDF; 5,0 MB) Region Stockholm, S. 148, abgerufen am 27. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Schließlich gibt es seit 2017 Planungen, die aktuelle Endstation Stockholms östra aufzugeben und stattdessen die Bahn in einem Tunnel zum Odenplan und weiter zum Hauptbahnhof zu führen.<ref>Roslagsbanan till city. Stockholms läns landsting, 3. April 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. April 2017; abgerufen am 16. April 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Voruntersuchungen und Projektierungsarbeiten dazu begannen 2020.<ref>Evelina Hertz, Albin Tingstedt, Josefine Thureson Kämpe: Roslagsbanan till T-centralen tidigareläggs. Stockholmdirekt, 14. Oktober 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Oktober 2019; abgerufen am 26. November 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stockholmdirekt.se</ref>

Als Maßnahme 65 Niveau 1 ist im Nahverkehrsplan 2050 für die Roslagsbanan die Verlängerung der Bahnsteige für Zuglängen von 180 Metern vorgesehen, um die Streckenkapazität deutlich zu erhöhen. Die neuen Triebwagen vom Typ SL X15p sind dafür bereits ausgelegt und sollen zukünftig in Dreifachtraktion verkehren. Die in Planung befindlichen neuen Innenstadtstationen City und Odenplan werden bereits mit der neuen Bahnsteiglänge errichtet.<ref>Trafikkoncept 2030 - Bilaga 1 Åtgärder till 2050 - Åtgärder 65 Nivå 1 Roslagsbanan ökad kapacitet. (PDF; 5,0 MB) Region Stockholm, S. 186, abgerufen am 27. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weil mit den Ausbauplänen ein um 70 Prozent erhöhter Platzbedarf in den Zugdepots der Roslagsbanan entsteht, soll bis 2030 am Streckenzweig Österkärs ein neues Depot entstehen.<ref>Trafikkoncept 2030 - Bilaga 1 Åtgärder till 2030 - Åtgärder 57 Nivå 1 Depåer Utökad depåkapacitet för Roslagsbanan. (PDF; 5,0 MB) Region Stockholm, S. 177, abgerufen am 27. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Fahrzeuge

Heutige Fahrzeuge

X10p

Datei:S6.12 Bf Stockholm Östra, 152.jpg
Steuerwagen UBxp 152 (1995)

Die Triebwagen vom Typ X10p sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h zugelassen und wurden zwischen 1988 und 1995 gebaut. Die Züge wurden zwischen 2012 und 2016 modernisiert. Dabei wurden unter anderem die Mittelwagen mit einem Niederflurteil ausgerüstet, um einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen. Die Einsatzdauer der Züge soll sich so bis nach 2025 verlängern.<ref>Upprustade och nya tåg på Roslagsbanan. Stockholms läns landsting, abgerufen am 27. Januar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

X15p

2016 wurden 22 neue Dreiwagenzüge bei Stadler Rail bestellt. Sie erhalten die Baureihenbezeichnung X15p. Das erste Fahrzeug wurde im Oktober 2020 nach Schweden geliefert und für umfangreiche Testfahrten genutzt. Der erste Betriebseinsatz fand dann am 31. Oktober 2023 statt.<ref>Nu kommer nya vagnarna. In: mitti.se. 20. Oktober 2023, abgerufen am 22. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Züge sind für eine Geschwindigkeit von 120 km/h ausgelegt und können 312 Fahrgäste aufnehmen, 162 bieten sie einen Sitzplatz.<ref>Weiterer Erfolg in Schweden: Stadler liefert 22 maßgeschneiderte elektrische Triebzüge nach Stockholm. (PDF) In: Bahnonline.ch. 24. April 2017, abgerufen am 22. Januar 2023.</ref><ref>SL köper in nya tåg till Roslagsbanan. In: mynewsdesk.com. 23. August 2016, abgerufen am 22. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Roslagsbanans nya tåg – i trafik 2022. Region Stockholm, 23. Oktober 2020, abgerufen am 22. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Anfang 2022 wurden vier Züge nachbestellt, im August 2025 zehn weitere.<ref>Stadler to supply more custom-designed EMUs for Stockholm narrow gauge suburban line. In: Railway Gazette International. 28. August 2025, abgerufen am 23. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ehemalige Fahrzeuge

X2p

Die Triebwagen der Baureihe X2p waren 1918–1919 von ASEA für die SRJ gebaut worden. Es wurden drei Wagen gebaut. Sie hatten die Achsfolge Bo’Bo’, eine Antriebsleistung von 280 kW, eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h und boten 56 Sitzplätze für Reisende. Wegen ihrer hölzernen Außenverkleidung erhielten sie den Spitznamen Träburkar (Holzkisten). Sie wurden nicht mehr an SL übergeben und 1975 ausgemustert. Der Triebwagen 33 ist als nicht betriebsfähiges Museumsfahrzeug erhalten geblieben, die übrigen wurden verschrottet.<ref>SL X2p. AB Storstockholms Lokaltrafik litt X2p nr 32–34. Svenska Spårvägssällskapet, abgerufen am 12. Oktober 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

X3p

Datei:Roslagsbanan X3p 35 - SRJ 18 (2014b).jpg
Triebwagen X3p 35

Von der Baureihe SL X3p wurden 1934 von ASEA lediglich zwei Triebwagen gebaut. Sie waren weitgehend baugleich mit den 1918–1919 gebauten X2p und übernahmen von diesen auch den Spitznamen Träburkar. Beide Triebwagen wurden 1972 an SL übergeben und fuhren dort bis 1993. Der Wagen 36 wurde anschließend verschrottet, während der Wagen 35 als betriebsfähiges Museumsfahrzeug erhalten geblieben ist und auf der Roslagsbahn zu Sonderfahrten eingesetzt wird.<ref>SL X3p. AB Storstockholms Lokaltrafik litt X3p nr 35–36. Svenska Spårvägssällskapet, abgerufen am 12. Oktober 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

X4p

Datei:Roslagsbanan X4p 37 - SRJ 21 (2014a).jpg
Triebwagen X4p 37

Von dieser Baureihe wurden zwischen 1938 und 1940 insgesamt neun Fahrzeuge gebaut. Sie fuhren zunächst unter den Ordnungsnummern 121 bis 129 auf der Djursholmsbahn. Später wurden sie mit den Ordnungsnummern 37–45 in das Nummernschema der Roslagsbahn eingereiht. Im Gegensatz zu den älteren Baureihen waren bei ihnen die Wagenkästen mit Stahlblech und nicht mehr mit Holz verkleidet. Der Wagen 37 ist als Museumsfahrzeug betriebsfähig erhalten.<ref>SL X4p. AB Storstockholms Lokaltrafik litt X4p nr 37–45. Svenska Spårvägssällskapet, abgerufen am 12. Oktober 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

X7p

Von der Baureihe X7p wurden insgesamt elf Triebwagen zwischen 1946 und 1949 ebenfalls von ASEA gebaut. Sechs von ihnen wurden zwischen 1984 und 1985 für den Betrieb mit Steuerwagen umgebaut. Ab 1990 wurden die Triebwagen nach und nach durch die Einheiten der neuen Baureihe X10p ersetzt, ausgemustert und verschrottet. Der Wagen 54 ist in nicht betriebsfähigem Zustand erhalten geblieben und steht heute im Stockholmer Straßenbahnmuseum Stockholms Spårvägsmuseum.<ref>SL X7p. AB Storstockholms Lokaltrafik litt X7p nr 46–56. Svenska Spårvägssällskapet, abgerufen am 12. Oktober 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

X9p

Die Triebwagen der Baureihe X9p wurden ebenfalls wieder von ASEA in Stahlblechbauweise gebaut. Sie wurden 1962 geliefert. Ähnlich wie die Wagen der Baureihe SL X7p wurden auch diese zwischen 1984 und 1985 für den Betrieb mit Steuerwagen ausgerüstet, ab 1990 aber ausgemustert. Von der Baureihe X9p ist kein Fahrzeug erhalten geblieben.<ref>SL X9p. AB Storstockholms Lokaltrafik litt X9p nr 57–90. Svenska Spårvägssällskapet, abgerufen am 12. Oktober 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Betrieb

In Stockholms östra ist ein direktes Umsteigen in die rote Linie der Stockholmer U-Bahn (Station Tekniska högskolan) und zu zahlreichen Buslinien, u. a. nach Vaxholm und Norrtälje möglich. Der Betrieb lag von 2013 bis 2022 bei Arriva Sverige, die eine entsprechende Ausschreibung gewonnen hatte.<ref>DB Arriva gewinnt in Stockholm. In: Eisenbahn-Revue International 2012/1, S. 41</ref> Arriva kam im Sommer 2013 international in die Schlagzeilen, da das männliche Personal den Dienst teilweise in Röcken antrat, weil der Arbeitgeber trotz hoher Temperaturen in den Zügen keine kurzen Hosen zuließ.<ref>Luftiger Protest in Stockholm: Lokführer tragen Rock im Dienst. Spiegel Online, 10. Juni 2013, abgerufen am 11. März 2014.</ref>

Seit 2022 werden die Strecken von Transdev Sverige betrieben.<ref>Transdev hat den Betrieb der Roslagsbana übernommen. 20. April 2022, abgerufen am 22. Januar 2023.</ref>

Im Allgemeinen fahren die Züge im 15-Minuten-Takt, im Berufsverkehr werden Eilzüge eingesetzt. Pro Tag fahren durchschnittlich 38.000 Personen mit der Roslagsbanan. Die Transportleistung liegt bei 2,5 Millionen Zugkilometern im Jahr.

Weblinks

Commons: Roslagsbanan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Organisation

Storstockholms Lokaltrafik

U-Bahn

Tunnelbanan (Blå linjen 10 11 • Röda linjen 13 14 • Gröna linjen 17 18 19 • Geplant: Gula linjen)

Lokal- und S-Bahnen

Saltsjöbanan 25 26 • Roslagsbanan 27 28 29 • Pendeltåg 40 – 48

Straßenbahnen

Straßenbahn Stockholm (Spårväg City) 7 • Nockebybanan 12 • Lidingöbanan 21 • Tvärbanan 30 31)

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