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Heckershausen

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Heckershausen
Gemeinde Ahnatal
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2092)&title=Heckershausen 51° 22′ N, 9° 25′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2092) 51° 21′ 59″ N, 9° 25′ 26″ O
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Höhe: 215 m ü. NHN
Fläche: 6,42 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 2092 (1970)<ref name="lagis" />
Bevölkerungsdichte: 326 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 34292
Vorwahl: 05609

Heckershausen ist der östliche Ortsteil der Gemeinde Ahnatal im nordhessischen Landkreis Kassel.

Geografie

Das Dorf befindet sich im Landkreis Kassel nordöstlich des Habichtswalds, wenige Kilometer nordwestlich von Kassel bzw. direkt östlich von Weimar. Es liegt wenige Hundert Meter östlich der Rasenallee, dem historischen Verkehrsweg zwischen Kassel und dem etwa 3 km nordwestlich von Heckershausen gelegenen Schloss Wilhelmsthal, das zur Gemeinde Calden gehört.

Durch Heckershausen fließt die Ahne, die hiesig vom Staufenberg (361 m ü. NN) im Norden und der Firnskuppe (313,9 m) im Süden eingerahmt wird. Nördlich des Dorfs erhebt sich der Stahlberg (348 m), ein südwestlicher Ausläufer des Staufenbergs, an dem ein Grillplatz mit Hütte errichtet wurde.

Geschichte

Datei:Heckershausen Choir Tower f sse.jpg
Chorturm von Südosten (2003)

Im Jahr 1106 findet sich die erste bekannte urkundliche Erwähnung des Ortes Hekereshusun in einem Güterverzeichnis (Breviarium Sancti Lulli) der Abtei Hersfeld. In erhaltenen Urkunden späterer Zeit wurde das Dorf unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):<ref name="lagis" /> Heggereshusun (1107); Hekkereshusun (1146); Höckershausen (1505).

Ein erster Pfarrer wurde 1357 genannt. 1585 werden 31 Haushaltungen verzeichnet. Das Kirchenpatronat stand dem Kasseler Martinsstift zu und war seit der Reformation landgräflich.<ref name="lagis" />

Am 1. August 1972 wurden die beiden bis dahin eigenständigen Gemeinden Heckershausen und Weimar, im Zuge der Gebietsreform in Hessen, kraft Landesgesetz zur Großgemeinde Ahnatal zusammengeschlossen.<ref>Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Hofgeismar, Kassel und Wolfhagen (GVBl. II 330-17) vom 11. Juli 1972. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 225, § 8 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 1,2 MB]).</ref><ref name="Destatis" />

Im Jahr 2006 wurde Heckershausen 900 Jahre alt. Dieses Jubiläum wurde vom 19. Mai bis 6. Juni 2006 im Rahmen einer Festwoche gefeiert.

Sehenswürdigkeiten

  • Das Langhaus der mitten im Ort stehenden Kirche (links) wurde im 19. Jahrhundert in historisierenden Formen neu errichtet. Die Wetterfahne auf dem Knauf der Haube des im Kern wohl mittelalterlichen Chorturms ist auf 1886 datiert. Das ins queroblonge Achteck übergeführte Glockengeschoss ist verschiefert.
  • Die 3-bogige, aus Quadermauerwerk bestehende Eisenbahnbrücke, über welche die nachfolgend erwähnte Bahnstrecke führt, steht am Südrand der Ortschaft.

Verkehr

Datei:Heckershausen-eisenbahnbruecke-v-s.jpg
Eisenbahnbrücke aus Quadermauerwerk von Süden (2003)
Linie Verlauf Takt

Vorlage:Linienverlauf SPNV NVV

  • Heckershausen verfügt auch über eine Busverbindung, welche bislang die Orte Weimar, Kammerberg, Heckershausen, Vellmar und Kassel bedient. Seit Dezember 2006 verkehren Busse zweier Linien in Ahnatal: Die NVV-Linie 49 verbindet die Ahnataler Ortsteile Heckershausen und Weimar und fungiert damit als Ortsbus, welcher kostenlos genutzt werden kann. Die Linie 48 verkehrt von Ahnatal durch Vellmar und Fuldatal nach Kassel.
  • Besonders die A 44 und die Bundesstraßen 7, 83 und 251, welche zum Beispiel den Bereich Kassel kreuzen, sind in meist kurzer Zeit erreichbar.

Literatur

  • Carl Wilhelm Hermann Hochhuth: Statistik der evangelischen Kirche im Regierungsbezirk Cassel, S. 53.
  • Heinrich Reimer: Historisches Ortslexikon für Kurhessen, S. 214 f.
  • Vorlage:HessBib

Weblinks

Commons: Heckershausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="lagis">Heckershausen, Landkreis Kassel. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 18. März 2016). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).</ref> <ref name="Destatis">Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 401.</ref> </references>

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