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Hubertus Meyer-Burckhardt

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Hubertus Meyer-Burckhardt (2025)

Hubertus Meyer-Burckhardt (* 24. Juli 1956 in Kassel) ist ein deutscher Fernsehmoderator und -produzent sowie Journalist, Manager in der Medienbranche und Schriftsteller.

Leben und Karriere

Meyer-Burckhardt wuchs als Sohn des Angestellten Hubertus Meyer-Burckhardt und seiner Frau Brigitte, geborene Vollbrecht, als Einzelkind in Kassel auf.<ref>Traueranzeigen von Brigitte Meyer-Burckhardt | Trauer.HNA.de. Abgerufen am 9. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er legte 1975 das Abitur am Kasseler Friedrichsgymnasium ab. Meyer-Burckhardt studierte zunächst Geschichte und Philosophie an der FU Berlin und in Hamburg. Zwischen 1979 und 1981 war er Regieassistent am Thalia-Theater in Hamburg und an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin, unter anderem von Boy Gobert und Hans Hollmann. Von 1981 bis 1984 besuchte er die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München. Zwischen 1984 und 1993 arbeitete er für TC-E, als Creative Director für die Werbeagentur BBDO in Düsseldorf und für die neue deutsche Filmgesellschaft (ndF) in München. 1993 gründete er mit der ndF die Akzente Film, deren geschäftsführender Gesellschafter er war. Für die ARD entwickelte und moderierte er 1994 Sowieso – Die Sonntagsshow, für die er mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Bekannt wurde Meyer-Burckhardt als Moderator der NDR Talk Show (mit Alida Gundlach) von 1994 bis 2001.

Von 1999 bis 2001 war er außerdem Vorsitzender der Geschäftsführung der Multimedia Film- und Fernsehproduktion GmbH, eines Joint Venture der Axel Springer AG mit der Studio Hamburg GmbH. Von Dezember 2001 bis Juli 2004 war er Mitglied des Vorstands der Axel Springer AG im Ressort Elektronische Medien und Buch. Zum 1. Juli 2004 wechselte er vom Aufsichtsrat der ProSiebenSat.1 Media AG in deren Vorstand. 2006 zog Meyer-Burckhardt zurück nach Hamburg, wo er als Nachfolger von Matthias Esche Geschäftsführer der Polyphon-Gruppe wurde, die zum Studio Hamburg des NDR gehört.<ref>Thomas Lückerath: Hubertus Meyer-Burckhardt wechselt zur Studio Hamburg Gruppe. In: DWDL.de. 23. Januar 2006, abgerufen am 23. November 2022.</ref> Gemeinsam mit Fred Kogel übernahm Meyer-Burckhardt die Geschäftsführung von Polyscreen, einem paritätischen Joint Venture der Polyphon mit der Constantin Film AG.<ref>Uwe Mantel: Constantin Film und Polyphon gründen Joint Venture. In: DWDL.de. 12. Dezember 2006, abgerufen am 1. April 2023.</ref>

Zum 31. Mai 2013 verließ Meyer-Burckhardt die Geschäftsführung von Polyphon auf eigenen Wunsch. Er arbeitete bis zum 31. Dezember 2019 als Produzent weiter für die Polyphon.<ref>Jörg Michael Seewald: Ein stilles, genaues Porträt über einen Fernfahrer. Im Gespräch: Hubertus Meyer-Burckhardt. In: faz.net. FAZ, 6. Mai 2013, abgerufen am 12. Mai 2013.</ref> Meyer-Burckhardt war Jury-Mitglied des Deutschen Fernsehpreises.

Datei:2017 NDR Talk Show - Barbara Schoeneberger - Hubertus Meyer-Burckhardt - by 2eight - 8SC0580.jpg
Barbara Schöneberger (l.) und Hubertus Meyer-Burckhardt (r.) als Gastgeber der NDR Talkshow (2017)

Von 2007 bis 2012 war er Professor an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und war in dieser Eigenschaft bis 2012 einer von zwei Verantwortlichen für den Bereich Produktion der Hamburg Media School. Seit Januar 2008 ist Meyer-Burckhardt wieder Gastgeber der NDR Talk Show, gemeinsam mit Barbara Schöneberger.<ref>Angesagt: Schöneberger übernimmt "NDR Talk Show". In: Der Spiegel. 18. September 2007, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 2. August 2024]).</ref> Im Oktober 2023 moderierten sie zusammen die 1000. Folge.<ref>Die 1000. NDR Talk Show! In: ndr.de. Abgerufen am 7. Juni 2024.</ref>

Von 2014 bis 2024 hatte er mit Meyer-Burckhardts Frauengeschichten seinen eigenen Podcast, in dem am ersten Sonntag eines Monats beim Radiosender NDR Info bemerkenswerte Frauen vorgestellt wurden.<ref>NDR: Der Talk. Abgerufen am 2. August 2024.</ref> Angelehnt an die Radiosendung erschien 2017 sein erstes Sachbuch mit dem Titel Frauengeschichten – Was ich von starken Frauen gelernt habe.<ref>Hubertus Meyer-Burckhardt: "Frauengeschichten - Was ich von starken Frauen gelernt habe" In: penguin.de, 13. November 2017, abgerufen am 24. Mai 2024.</ref> Daraufhin folgte 2022 die Veröffentlichung des zweiten Sachbuchs zu Meyer-Burckhardts Frauengeschichten mit dem Titel Zehn Frauen.

In einer Folge der Reihe Pfarrer Braun, die in seiner Heimatstadt Kassel spielte, übernahm er 2010 eine Gastrolle als Elektromonteur. Seit 2010 ist er Pate des Kinderhospizes Bethel für unheilbar erkrankte Kinder.<ref>Hubertus Meyer-Burckhardt | Kinder- und Jugendhospiz Bethel. Abgerufen am 2. August 2024.</ref> Ferner unterstützt er verschiedene Sterbe-Hospize. In der NDR Quizsendung Kaum zu glauben! ist er seit 2014 Teil des Rateteams. Vom 1. Januar 2016 bis zum 14. Mai 2020 war Hubertus Meyer-Burckhardt Aufsichtsratsmitglied des Ernst-Deutsch-Theaters in Hamburg.

Privates

Meyer-Burckhardt ist Vater zweier Kinder und mit der Journalistin Dorothee Röhrig verheiratet. Im Jahre 2017 wurde bei ihm eine Krebserkrankung diagnostiziert.<ref>Hubertus Meyer-Burckhardt hat Krebs: "Irgendwann wird der Tod gewinnen". In: brigitte.de. 4. November 2019, abgerufen am 26. November 2019.</ref><ref>Katja Papelitzky: Hubertus Meyer-Burckhardt: Krebserkrankung hält „NDR Talk Show“-Moderator nicht auf. In: promipool.de. 16. Juni 2022, abgerufen am 23. Mai 2024.</ref>

Auszeichnungen

Veröffentlichungen

  • Die Kündigung. Roman. Ullstein, Berlin 2011, ISBN 978-3-550-08849-0 (Hörbuch: procella books/Hypertension, Hamburg 2011, ISBN 978-3-9814740-0-8).
  • Die kleine Geschichte einer großen Liebe. Roman. Bastei Lübbe, Köln 2014, ISBN 978-3-431-03901-6.
  • Meine Tage mit Fabienne. Roman. Bastei Lübbe, Köln 2016, ISBN 978-3-431-03953-5 (Hörbuch, Lübbe Audio, Köln 2016, ISBN 978-3-7857-5218-0)
  • Frauengeschichten - Was ich von starken Frauen gelernt habe. Sachbuch. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2017, ISBN 978-3-579-08659-0
  • Diese ganze Scheiße mit der Zeit: Meine Entdeckung des Jetzt. Gräfe und Unzer, München 2019, ISBN 978-3-8338-7037-8 (Hörbuch: GU Audiobook, München 2021, EAN 9783833882234)
  • Zehn Frauen. Meyer-Burckhardts Frauengeschichten. Sachbuch. Gräfe und Unzer, München 2022, ISBN 978-3-8338-8230-2
  • "Die Sonne scheint immer. Für die Wolken kann ich nichts." Was meine Großmutter mir über das Leben erzählte. Heyne, München 2025, ISBN 978-3-453-21888-8 (Autobiografie).

Filmografie (Auswahl)

  • 1993–1994: Sowieso – die Sonntagsshow (ARD) (Adolf-Grimme-Preis)
  • 1994–2001: NDR Talk Show mit Alida Gundlach (NDR)
  • 1996: Trickser (TV-Film, Regie: Oliver Hirschbiegel)<ref>Der Trickser bei crew united, abgerufen am 23. Mai 2024.

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Weblinks

Einzelnachweise

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