Nvidia
| Nvidia Corporation
| |
|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | NVIDIA logo.svg | |
| Rechtsform | Corporation |
| ISIN | US67066G1040 |
| Gründung | 5. April 1993 |
| Sitz | Santa Clara, Kalifornien, Vereinigte Staaten |
| Leitung | Jen-Hsun Huang (Präsident und CEO) Colette Kress (EVP und CFO)<ref>Exec Bios. Abgerufen am 19. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| Mitarbeiterzahl | 42.000 (2026)<ref name="fy">nvda-20260126. Abgerufen am 26. Februar 2026.</ref> |
| Umsatz | 216 Mrd. US-Dollar (GJ 2025/26)<ref name="fy" /> |
| Branche | Mikroelektronik, Informationstechnik |
| Website | nvidia.de |
| Stand: 2026 | |
Die Nvidia Corporation (Eigenschreibweise: NVIDIA,<ref>NVIDIA LOGO GUIDELINES AT A GLANCE. (PDF) In: nvidia.com. Abgerufen am 29. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Aussprache: <templatestyles src="IPA/styles.css" />, von lateinisch Invidia, Neid) ist ein US-amerikanisches Unternehmen und einer der größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen für Personal Computer, Server und Spielkonsolen. Der Hauptsitz liegt in Santa Clara, Kalifornien. Das Unternehmen hielt auf dem Markt der diskreten Desktop-Grafikkarten im zweiten Quartal des Jahres 2022 einen Anteil von über 80 %.<ref>Anton Shilov: GPU Market 'Healthy and vibrant' in Q2 2023: Report. 6. September 2023, abgerufen am 20. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Nvidia Corporation besitzt keine eigenen Fertigungsstätten und arbeitet somit nach dem Fabless-Prinzip.
Das Unternehmen konnte stark von Markterwartungen im Bereich der künstlichen Intelligenz profitieren und stieg 2024 sowie 2025<ref>Companies ranked by Market Cap – CompaniesMarketCap.com. Abgerufen am 29. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> zeitweise zum wertvollsten börsenorientierten Unternehmen der Welt auf. Im Oktober 2025 erreichte Nvidia als erstes Unternehmen einen Börsenwert von 5 Billionen US-Dollar.<ref>tagesschau.de: Rekordbörsenwert: Nvidia knackt Fünf-Billionen-Dollar-Marke. Abgerufen am 5. November 2025.</ref>
Geschichte
Das Unternehmen wurde am 5. April 1993<ref>bizfileonline.sos.ca.gov (englisch).</ref><ref>Jensen Hsun Huang: Executive Profile & Biography – Bloomberg. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Juni 2018; abgerufen am 11. Juli 2025.</ref> von Jen-Hsun Huang, Curtis Priem und Chris Malachowsky gegründet.<ref name="timeline.93">nvidia.de S. 93; abgerufen am 8. Februar 2015.</ref> Mit dem NV1 (STG-2000) brachte Nvidia im Mai 1995 einen der ersten 3D-Beschleuniger-Prozessoren (GPU) heraus.<ref>nvidia.de S. 95; abgerufen am 8. Februar 2015.</ref> Da dieser auf der NURBS-Technik basierte, konnte er sich wegen Kompatibilitätsproblemen nicht am Markt durchsetzen. Bedingt durch diesen Misserfolg war die Marke Nvidia bis 1997/98 relativ unbekannt. Änderung brachte die Serie der Riva-PC-Grafikchips, die den Erfolg des Unternehmens begründete.
Im Januar 1999 wurde Nvidia in den Nasdaq (NVDA) aufgenommen<ref name="timeline.99">nvidia.de S. 99; abgerufen am 8. Februar 2015.</ref> und lieferte im selben Jahr bereits den zehnmillionsten Grafikchip aus. Im Februar 2002 waren über 100 Millionen Grafikchips ausgeliefert worden. Weiterhin kooperierte Nvidia mit Sony, um Grafikchips für die PlayStation 3 und andere Geräte zu entwickeln. Auch wenn das Unternehmen durch diverse Übernahmen heute wesentlich breiter aufgestellt ist als in den Anfangsjahren, so beruht dessen Marktmacht weiterhin vorwiegend auf der Serie der GeForce-Grafikchips, die 1999 zum ersten Mal vorgestellt wurde.<ref name="timeline.99" />
Im Dezember 2006 eröffnete das US-amerikanische Justizministerium aufgrund von Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht ein Verfahren gegen Nvidia.<ref>Tom Krazit: Justice Dept. subpoenas AMD, Nvidia. In: zdnet.com. 1. Dezember 2006, abgerufen am 17. August 2012.</ref> Ein Jahr später wählte das Forbes Magazine Nvidia wegen überragender Erfolge in den letzten Jahren zur Firma des Jahres 2007: Nvidia habe die Entwicklung im Grafikbereich entscheidend vorangetrieben und damit seine Bruttohandelsspanne von 29 Prozent im Jahr 2004 auf aktuell 46 Prozent gesteigert.<ref>zdnet.de abgerufen am 8. Februar 2015.</ref>
Im selben Jahr veröffentlichte Nvidia mit CUDA eine Software, mit der auf Nvidias Grafikprozessoren parallelisierbare Programmteile sehr schnell abgearbeitet werden können (siehe auch: GPGPU). Es zeigte sich schnell, dass viele Anwendungen davon stark profitieren können. Ein Beispiel ist das Mining von Bitcoins, welches eine Zeitlang sehr gewinnbringend war. Später liefen dann Algorithmen der Künstlichen Intelligenz auf Grafikprozessoren von Nvidia. In diesem Bereich konnte sich Nvidia eine fast monopolartige Position erarbeiten.
Am 13. September 2020 wurde bekannt, dass Nvidia die Übernahme von ARM Limited für 40 Milliarden US-Dollar von Softbank beabsichtigte.<ref>Nvidia acquires Arm from SoftBank for $40 billion. In: venturebeat.com. 13. September 2020, abgerufen am 14. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>NVIDIA to Acquire Arm for $40 Billion. In: nvidianews.nvidia.com. 13. September 2020, abgerufen am 14. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Februar 2022 teilten Nvidia und Softbank den Abbruch der geplanten Übernahme mit; ARM sollte stattdessen bis Anfang 2023 an die Börse gehen. Gründe nannten die beteiligten Firmen nicht, allerdings wurden diese schon in den letzten 1,5 Jahren klar: Kartellbehörden und andere Branchenriesen – Google, Microsoft und Qualcomm – stemmten sich weltweit gegen den Kauf. Nvidia musste wegen einer Vertragsklausel trotzdem 1,25 Milliarden US-Dollar an SoftBank zahlen, auf die sich beide Firmen einigten, sollte die Übernahme nicht klappen. Bei ARM trat infolgedessen Simon Segars als Firmenchef zurück und machte Platz für Rene Haas, der zuvor die IP Products Group (IPG) verantwortete. Vor seiner Zeit bei ARM leitete er sieben Jahre lang das Computing Products Business bei Nvidia.<ref>Mark Mantel: Jetzt offiziell: Nvidia bläst ARM-Übernahme mit Milliardenverlust ab. In: Heise online. 8. Februar 2022.Vorlage:Abrufdatum</ref>
In den Forbes Global 2000 der weltweit größten Unternehmen belegt Nvidia im Jahr 2023 Platz 241. Im Mai 2023 stieg der Börsenwert erstmals auf über eine Billion US-Dollar.<ref>Nvidias Aufstieg zur KI-Supermacht. In: spiegel.de. Spiegel, 31. Mai 2023, abgerufen am 31. Mai 2023.</ref> Mitte Juni 2024 hatte Nvidia eine Marktkapitalisierung von 3,34 Billionen US-Dollar und stieg damit zeitweise zum wertvollsten börsenorientierten Unternehmen der Welt auf.<ref>Felix Holtermann, Joachim Hofer: Chiphersteller überholt Microsoft und ist wertvollster Konzern der Welt. 18. Juni 2024, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref> Das Unternehmen konnte stark von den aktuellen Entwicklungshoffnungen im Bereich der künstlichen Intelligenz profitieren.<ref>KI-Boom macht Nvidia zum weltweit wertvollsten Unternehmen. 19. Juni 2024, abgerufen am 23. August 2024.</ref><ref>Nvidia wird mit KI-Chips zum wertvollsten Unternehmen. 19. Juni 2024, abgerufen am 23. August 2024.</ref><ref>Eflamm Mordrelle: Die Superstar-Aktie Nvidia treibt dank KI-Phantasien die Weltbörsen fast im Alleingang voran – warum das ein Problem ist. In: Neue Zürcher Zeitung. 22. Juni 2024, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 16. Januar 2025]).</ref> Am 27. Januar 2025 stellte der chinesische Konkurrent DeepSeek ein KI-Modell vor, das deutlich weniger Hardware-Ressourcen benötigen soll, und löste damit einen Kurseinbruch der Nvidia-Aktie um 17 Prozent aus. Der Tagesverlust lag bei etwa 593 Milliarden US-Dollar und ist damit der größte eines Unternehmens an der Wall Street.<ref>DeepSeek-Hype: Nvidia-Aktie stürzt ab. In: zdf.de. 28. Januar 2025, abgerufen am 28. Januar 2025.</ref>
Im ersten Quartal 2025 hat Nvidia bekannt gegeben, dass in Texas zwei Supercomputer-Fabriken gemeinsam mit asiatischen Auftragsfertigern gebaut werden sollen. Eines mit der Firma Foxconn Technology Group in Houston und eines mit der Firma Wistron Corporation in Dallas. Dort sollen in erster Linie KI-Chips hergestellt werden.<ref>Nvidia baut für eine halbe Billion Dollar KI-Chips in den USA. 15. April 2025, abgerufen am 18. Mai 2025.</ref>
Auf der Consumer Electronics Show (CES) 2025 stellte Nvidia die neue Nvidia-GeForce-50-Serie mit Blackwell-Architektur vor.<ref>CES 2025: NVIDIA stellt die GeForce RTX 50-Serie mit Blackwell-Architektur vor und setzt neue Maßstäbe. 7. Januar 2025, abgerufen am 18. Mai 2025.</ref>
Am 18. September 2025 gab Nvidia bekannt, dass es 5 Milliarden US-Dollar in Intel investieren werde, um den angeschlagenen US-Chiphersteller zu unterstützen – nur wenige Wochen, nachdem das Weiße Haus eine Vereinbarung getroffen hatte, wonach die US-Bundesregierung eine bedeutende Beteiligung an dem Unternehmen übernehmen würde. Durch die Investition wird Nvidia sofort einen Anteil von etwa 4 % an Intel halten, sobald neue Aktien ausgegeben werden, um die Vereinbarung abzuschließen. Außerdem wurde eine Partnerschaft mit Intel vereinbart.<ref>Robbie Whelan, Amrith Ramkumar, Lauren Thomas and Joseph De Avila: Nvidia to Invest $5 Billion in Intel, Furthering Trump’s Turnaround Plan. In: The Wall Street Journal. 18. September 2025, abgerufen am 5. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Am 22. September 2025 gaben Nvidia und OpenAI eine Partnerschaft bekannt, in deren Rahmen Nvidia 100 Milliarden US-Dollar in OpenAI investieren und OpenAI Nvidia-Chips und -Systeme in neuen Rechenzentren einsetzen wird. OpenAI wird neue KI-Rechenzentren mit Nvidia-Systemen bauen, deren Systemleistung mindestens 10 Gigawatt betragen wird, was der Energie entspricht, die von mehr als vier Hoover-Staudämmen erzeugt wird. Der Deal ist eine zirkuläre Vereinbarung (das Handelsblatt sprach von einem „Taschenspielertrick“), bei der OpenAI die Investition von Nvidia durch den Kauf von Nvidia-Chips zurückzahlen wird, was ein gängiges Modell bei KI-Partnerschaften ist.<ref>Berber Jin and Robbie Whelan: Nvidia to Invest Up to $100 Billion in OpenAI. In: The Wall Street Journal. 22. September 2025, abgerufen am 5. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Nvidia will bis zu 100 Milliarden Dollar in OpenAI investieren. In: Handelsblatt. 5. November 2025, abgerufen am 5. November 2025.</ref>
Größere Übernahmen
- Am 15. Dezember 2000 übernahm Nvidia seinen bis dahin größten Konkurrenten im Grafikchip-Markt, den Chip-Designer und Grafikkarten-Fertiger 3dfx, zum Preis von ungefähr 120 Millionen US-Dollar<ref name="golem-nvidia-kauft-3dfx">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig NVidia kauft 3dfx für 112 Millionen US-Dollar.] In: golem.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Juni 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und ist seitdem Marktführer in diesem Segment. Außer der Übernahme von Patenten und einigen Mitarbeitern nutzte Nvidia die Übernahme lediglich, um einen Konkurrenten zu beseitigen. Sämtliche Produktlinien von 3dfx wurden umgehend eingestellt.
- Am 4. August 2003 übernahm Nvidia für den Preis von ungefähr 70 Millionen US-Dollar<ref name="golem-nvidia-kauft-mediaq">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nvidia kauft MediaQ.] In: golem.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Juni 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> die 1997 in Santa Clara gegründete Firma MediaQ, einen führenden Anbieter von Grafik- und Multimedia-Technologien für drahtlose mobile Endgeräte. Die wichtigsten Absatzbereiche von MediaQ waren 2,5G- und 3G-Handys, PDAs, LCD-Bildschirme sowie andere mobile Endgeräte. Zu den Kunden von MediaQ zählten führende Handy- und PDA-Hersteller wie Mitsubishi, Siemens, Dell, HP, Palm, Philips, Sharp und Sony.
- Am 14. Dezember 2005 übernahm Nvidia zum Preis von ungefähr 52 Millionen US-Dollar<ref name="golem-nvidia-kauft-uli">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nvidia übernimmt Chipsatz-Hersteller ULi.] In: golem.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Juni 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> das Unternehmen ULi, einen seiner größten Wettbewerber im Markt für Chipsätze. Außer der Übernahme von Patenten und einigen Mitarbeitern nutzte Nvidia auch diese Übernahme lediglich, um sich eines Konkurrenten zu entledigen. Sämtliche Produktlinien der übernommenen Firma wurden unverzüglich eingestellt.
- Am 22. März 2006 übernahm Nvidia zum Preis von ungefähr 37 Millionen US-Dollar die finnische Firma Hybrid Graphics, einen 2D- und 3D-Grafiksoftware-Entwickler für mobile Geräte.<ref name="golem-nvidia-kauft-hybrid-graphics">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nvidia übernimmt Hybrid Graphics.] In: golem.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Juni 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Drei Monate später brachten beide Firmen zusammen ein erstes Entwickler-Kit für auf Windows Mobile 5.0 basierende Handys und PDAs heraus. Hybrid Graphics vertrieb keine Produkte an Endkunden, sondern setzte ausschließlich auf den Vertrieb über die Hersteller.
- Am 6. November 2006 übernahm Nvidia zum Preis von ungefähr 357 Millionen US-Dollar die kalifornische Firma PortalPlayer.<ref name="golem-nvidia-kauft-portalplayer">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nvidia kauft iPod-Zulieferer PortalPlayer.] In: golem.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Juni 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> PortalPlayer ist ein Hersteller von ARM-basierenden CPUs und stattete damit z. B. die ersten Generationen der iPods von Apple aus. Nvidia wurde durch die Übernahme schlagartig zu einem der größten Anbieter von sogenannten SoCs (Systems on Chips). Direkt nach der Übernahme wurden alle PortalPlayer-Produktlinien vom Markt genommen und unter Nvidias Markennamen wieder neu aufgelegt. Später versuchte Nvidia seine Grafikkartentechnologie mit den CPU-Bausteinen zu verbinden und so in den Handy-Markt zu bringen. Die dafür aufgelegte Produktreihe nannte sich Nvidia Tegra, verbaut wurden die Chips vor allem in Nvidias Nexus-Geräten. Letztendlich konnte sich die Technologie im Handy-Bereich nicht durchsetzen, erlebte aber in der Nintendo Switch ein erfolgreiches Comeback.
- Am 30. November 2007 übernahm Nvidia zum Preis von ungefähr 88 Millionen US-Dollar die Mental Images GmbH aus Berlin.<ref name="golem-nvidia-kauft-mental-images">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nvidia kauft Mental-Ray-Entwickler.] In: golem.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Juni 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Mental Images GmbH war ein Entwickler von Raytracing-Software und ist heute eine unselbstständige Niederlassung von Nvidia. Grund der Übernahme war vermutlich der Einkauf von Wissen in diesem Bereich, da Raytracing als zukünftige Schlüsseltechnologie im Bereich der Computer-(Spiele)-Grafik angesehen wird.
- Am 4. Februar 2008 übernahm Nvidia seinen bis dahin größten Konkurrenten im Physik-Prozessor-Markt, das Unternehmen Ageia.<ref name="golem-nvidia-kauft-ageia">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nvidia übernimmt PhysX-Entwickler Ageia.] In: golem.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Juni 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Direkt nach der Übernahme wurden sämtliche Produktlinien des Konkurrenten eingestellt. Die von Ageia entwickelte Technologie zur Physik-Beschleunigung wurde von Nvidia in seine Grafikkartentreiber integriert, sodass alle Grafikkarten ab der GeForce-8-Serie hardwareseitig Physik-Beschleunigung unterstützen.
- Am 11. März 2019 übernahm Nvidia seinen israelischen Konkurrenten Mellanox für 6,8 Milliarden US-Dollar. Insidern zufolge schien auch Intel interessiert zu sein. Strategisch ist die Übernahme bedeutsam für Nvidia, da damit das zukunftsorientierte Cloud-Geschäft weiter ausgebaut werden kann, das über 30 % des Umsatzes ausmacht.<ref name="Milliardenschwerer-Zukauf-von-Nvidia">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Milliardenschwerer Zukauf von Nvidia.] In: boerse.ard.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
- Am 30. Dezember 2024 wurde der Abschluss der Übernahme des israelischen Softwareherstellers Run:ai bekannt. Run:ai hat sich auf Optimierung und Orchestrierung von GPU-Ressourcen für künstliche Intelligenz spezialisiert. Der Wert der Übernahme beträgt geschätzt 700 Millionen Dollar. Ursprünglich sollte die Übernahme bereits im April 2024 erfolgen, verzögerte sich jedoch wegen wettbewerbsrechtlicher Bedenken des US-Justizministeriums bezüglich Nvidias Marktmacht bei KI-Chips. Die Software von Run:ai soll als Open Source bereitgestellt werden, sodass eine Nutzung auch außerhalb von Nvidias GPUs möglich ist. Bereits seit 2020 arbeiteten beide Unternehmen eng zusammen.<ref>Nicole Bechtel: Nvidia kauft Run:ai und plant Open-Source der Anwendungen. In: heise online. 30. Dezember 2024, abgerufen am 31. Dezember 2024.</ref>
Umsatz- und Gewinnentwicklung
Weil Nvidia seine gesamte Chipfertigung seit Beginn der Geschäftstätigkeit an externe Partner wie TSMC oder UMC auslagert (und somit keine eigenen Chipfabriken unterhalten muss), war in den Anfangsjahren ein extrem starkes Wachstumstempo möglich.
Gebremst wurde dieses Wachstum erst Ende 2002 (Nvidia-Geschäftsjahr 2003), als ATI mit dem R300 einen enorm leistungsfähigen Grafikchip auf den Markt brachte. Seit Mitte 2005 (Nvidia-Geschäftsjahr 2006) wächst Nvidia mit einem seitdem wesentlich breiteren Produktportfolio wieder mit hohem Tempo und bei enormen Gewinnspannen, wobei Haupttreiber des Umsatzes nach wie vor die Grafikkarten sind.
Mit der Einführung der DirectX-10-fähigen GeForce-8-Serie im Jahr 2006/07 (Nvidia-Geschäftsjahr 2007/08) erfuhr Nvidia einen weiteren Wachstumsschub, da sich AMDs Konkurrenzprodukt ATI-Radeon-HD-2000-Serie verspätete und sich auch bei Erscheinen im High-End- und Performance-Segment nicht erfolgreich gegen die Nvidia-Karten positionieren konnte. Erneute Rückschläge musste das Unternehmen in den Jahren 2008 und 2009 (Nvidia-Geschäftsjahr 2009/10) hinnehmen, hauptsächlich verursacht durch den allgemeinen Rückgang an verkauften Grafikkarten wegen der Wirtschaftskrise. Hinzu kam eine wachsende Konkurrenz durch die leistungsfähige Radeon-HD-4000-Serie des Dauerkonkurrenten AMD sowie ein starker Rückgang der Marktanteile in der Chipsatzbranche. Im Geschäftsjahr 2010/11 dämpfte die verspätete Einführung der DirectX-11-fähigen GPUs das Wachstum. Die Entwicklung der Fermi-Plattform sowie der Tegra-Prozessoren für den Smartphone-Markt brachten Umsatz- und Ergebniszuwächse in den Jahren 2011 und 2012.
Während der Corona-Pandemie profitierte Nvidia von einer starken Nachfrage nach Gaming-Ausrüstung und Technik für Rechenzentren. Allein im 2. Quartal des Fiskaljahres 2021 stieg der Umsatz auf einen Rekordwert von 6,5 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn von 2,4 Milliarden US-Dollar.<ref>Gaming-Boom beschert Nvidia Rekorderlöse und Gewinnsprung. In: sueddeutsche.de, 19. August 2021.</ref> Damit wurde beim Gewinn eine Steigerung um 276 % gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres erreicht.<ref>Frank Schräer: Gaming-Boom: Nvidia verzeichnet Rekorderlöse und Gewinnsprung. In: Heise online. 19. August 2021.Vorlage:Abrufdatum</ref> Aufgrund eines durch künstliche Intelligenz ausgelösten Booms bei Datencentern konnte Nvidia seinen Umsatz im Fiskaljahr 2024 mehr als verdoppeln und seinen Gewinn fast versechsfachen.<ref>NVIDIA Announces Financial Results for Fourth Quarter and Fiscal 2024. In: Nvidia. Abgerufen am 22. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Fiskaljahr 2025 setzte Nvidia seinen starken Wachstumskurs fort und steigerte den Umsatz auf 130,5 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 114 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.<ref name="FY2025">NVIDIA Announces Financial Results for Fourth Quarter and Fiscal 2025. NVIDIA, 26. Februar 2025, abgerufen am 27. November 2025 (englisch).</ref> Auch der Gewinn wuchs deutlich. Im zweiten Quartal des Fiskaljahres 2026 lag der Umsatz bei 46,7 Milliarden US-Dollar, im dritten Quartal sogar bei 57,0 Milliarden US-Dollar, was jeweils Steigerungen von mehr als 50 % gegenüber dem Vorjahr sind.<ref name="Q3FY2026">NVIDIA Announces Financial Results for Third Quarter Fiscal 2026. NVIDIA, 18. November 2025, abgerufen am 27. November 2025 (englisch).</ref> Das Geschäft mit Rechenzentren, vor allem durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz, wuchs besonders stark: Dieses Segment erzielte im dritten Quartal 51,2 Milliarden US-Dollar Umsatz, ein Plus von 66 %.<ref name="Q3FY2026" /> Die Netzwerksparte legte sogar um 162 % auf 8,2 Milliarden US-Dollar zu.<ref name="Q3FY2026" /> Für das vierte Quartal des Fiskaljahres 2026 rechnet Nvidia mit einem Umsatz von rund 65 Milliarden US-Dollar.<ref name="Q3FY2026" />
| GJ<ref>NVIDIA Financial Statements 2005–2020 | NVDA. Abgerufen am 27. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | Umsatz | Gewinn | Umsatz- wachstum |
Umsatz- rendite |
|---|---|---|---|---|
| (Mio. US$) | ||||
| 1996 | 4 | −3 | – | −75 % |
| 1997/98 | 38 | −2 | 850 % | −5 % |
| 1999 | 151 | 4 | 297 % | 3 % |
| 2000 | 375 | 41 | 148 % | 11 % |
| 2001 | 735 | 98 | 96 % | 13 % |
| 2002 | 1369 | 142 | 86 % | 10 % |
| 2003 | 1909 | 51 | 39 % | 3 % |
| 2004 | 1823 | 49 | −5 % | 3 % |
| 2005 | 2010 | 87 | 10 % | 4 % |
| 2006 | 2376 | 301 | 18 % | 13 % |
| 2007 | 3069 | 449 | 29 % | 15 % |
| 2008 | 4098 | 798 | 34 % | 19 % |
| 2009 | 3425 | −30 | −16 % | −1 % |
| 2010 | 3326 | −68 | −3 % | −2 % |
| 2011 | 3543 | 253 | 7 % | 7 % |
| 2012 | 3998 | 581 | 13 % | 15 % |
| 2013 | 4280 | 563 | 7 % | 13 % |
| 2014 | 4130 | 440 | −4 % | 11 % |
| 2015 | 4682 | 631 | 13 % | 13 % |
| 2016 | 5010 | 614 | 7 % | 12 % |
| 2017 | 6910 | 1666 | 38 % | 24 % |
| 2018 | 9714 | 3047 | 41 % | 31 % |
| 2019 | 11.716 | 4141 | 21 % | 35 % |
| 2020 | 10.918 | 2796 | −7 % | 26 % |
| 2021 | 16.675 | 4332 | 52 % | 26 % |
| 2022 | 26.914 | 9752 | 61 % | 36 % |
| 2023 | 26.974 | 4368 | 0 % | 16 % |
| 2024 | 60.922 | 29.760 | 126 % | 49 % |
| 2025 | 130.497 | 72.880 | 114 % | 56 % |
| 2026 | 215.938 | 120.067 | 65 % | 56 % |
Bemerkung: Das Geschäftsjahr 2026 ging vom 1. Februar 2025 bis zum 31. Januar 2026.
Produkte
Grafikchips für PCs
- Nvidia NV1
- Nvidia Riva
- Nvidia Vanta
- Nvidia GeForce
- Nvidia GeForce M (für Notebooks)
- Nvidia GeForce Go (für Notebooks)
- Nvidia GeForce Max-Q (für Notebooks)
- Nvidia GoForce (für Mobiltelefone)
- Nvidia Quadro (für Workstations)
Chipsätze für PCs
Ab Juni 2001 bot Nvidia auch Chipsätze für Hauptplatinen an. Diese wurden unter dem Markennamen nForce verkauft. Ende 2005 wurde außerdem der Chipsatz-Hersteller ULi Electronics übernommen. Nvidia bot Chipsätze für AMD- und Intel-Plattformen an, vor allem um eine Basis für die Multi-GPU-Technik Scalable Link Interface (SLI) zu besitzen. Im November 2011 gab CEO Jen-Hsun Huang bekannt, dass Nvidia die Herstellung von Chipsätzen eingestellt habe und sich stattdessen auf die Produktion von SoCs konzentrieren werde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nvidia: We Are Not Building Chipsets Anymore. ( vom 18. Oktober 2011 im Internet Archive) In: xbitlabs. 11. November 2011. (englisch).</ref>
- Nvidia nForce
- Nvidia nForce2
- Nvidia nForce3
- Nvidia nForce4
- Nvidia nForce 500
- Nvidia nForce 600
- Nvidia nForce 700
Kritikpunkt: Allgemein galten die Treiber von Nvidia als Schwachpunkt der Chipsätze. Vor allem die IDE-Treiber verursachten öfter Probleme. Auch die Treiber für den SoundStorm brauchten einige Zeit, bis sie einwandfrei funktionierten. Laut einem Artikel von ZDNet verursachten im Frühjahr 2007 Nvidia-Treiber etwa 30 % der Windows-Vista-Abstürze.<ref>Nvidia-Treiber verursachen die meisten Vista-Abstürze (31. März 2008).</ref> Angesichts der vielen Komponenten in einem Chipsatz ist schwer einzuschätzen, ob dies ein eher hoher oder ein eher niedriger Anteil ist.
Ein weiterer Kritikpunkt war die große Hitzeentwicklung besonders der nForce4-Chipsätze.
Grafikchips für Konsolen
HPC-Produkte (High Performance Computing)
CPU-/SoC-Chips
Software
- Chat with RTX<ref>Gil Press: $1 Trillion Question: Will Nvidia Dominate The Coming Ubiquitous AI Era? Abgerufen am 29. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- CUDA
- Deep Learning Super Sampling
- Mental Ray
- Nvidia Gelato
- GeForce Experience
- Nvidia PhysX
- Nvidia Hairworks
- Nvidia Canvas<ref>Stanley Tack: NVIDIA Canvas App Launches in Beta. 23. Juni 2021, abgerufen am 29. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Nvidia Maxine<ref>Kyle Wiggers: AI Weekly: Nvidia’s Maxine opens the door to deepfakes and bias in video calls. In: VentureBeat. 9. Oktober 2020, abgerufen am 2. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Nvidia App<ref>Nvidia App löst das antike Control-Panel ab: Ersteindruck zur neuen Geforce-Systemsteuerung. 22. Februar 2024, abgerufen am 19. August 2024.</ref>
- RTX Remix<ref>Alexander Köpf: RTX Remix: Wie das kostenlose Nvidia-Tool die Spielelandschaft revolutionieren will. In: GameStar. 27. September 2022 (gamestar.de [abgerufen am 30. November 2024]).</ref>
Tablet-PCs
Im September 2013 wurde bekannt gegeben, dass Nvidia einen eigens entwickelten Tabletcomputer unter dem Namen Tegra Note herausbringen wird.<ref>200-Dollar-Tablet mit Tegra 4 und Stifteingabe von Nvidia. In: Heise online. 19. September 2013.Vorlage:Abrufdatum</ref> Das Tegra Note wird den Prozessor Tegra 4 besitzen, einen 7-Zoll-Display haben und mit einer 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite ausgestattet sein.
Seit 2014 ist Nvidia Shield Tablet erhältlich.
Komponenten selbstfahrender Kraftfahrzeuge
Nvidia stellt unter der Bezeichnung Nvidia Drive eine Plattform für künstliche Intelligenz in selbstfahrenden Kraftfahrzeugen her.<ref>Zukunftsweisende Innovationen: NVIDIA-Automobillösungen. Website von Nvidia (abgerufen am 28. März 2018).</ref> Nach einem tödlichen Unfall eines Fahrzeugs des Personenbeförderungsunternehmens Uber stellte Nvidia Testfahrten mit Fahrzeugen seiner Komponenten vorübergehend ein.<ref>Uber: Nvidia stoppt Tests mit selbstfahrenden Autos. Zeit Online, veröffentlicht am 28. März 2018 (abgerufen am 28. März 2018).</ref>
CMP-Produkte (Cryptocurrency Mining Processor)
Zum Marktstart der GeForce RTX 3060 im Februar 2021 kündigte Nvidia an, die Hashraten von GeForce-Karten durch Modifikation des Treibers künftig künstlich halbieren zu wollen. Im Blogpost des Unternehmens wurde speziell auf die Kryptowährung Ethereum verwiesen, es ist jedoch davon auszugehen, dass auch andere Währungen betroffen sein werden. Diese Entscheidung begründete die Firma damit, dass die GeForce-Reihe ausschließlich für Spieler gedacht sei und man so der Nutzung für andere Einsatzzwecke und der damit verbundenen hohen Nachfrage vorbeugen wolle.<ref>Matt Wuebbling: GeForce Is Made for Gaming, CMP Is Made to Mine. 18. Februar 2021, abgerufen am 24. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Vermutlich ist die Entscheidung auf die Kursexplosion des Bitcoin und anderer Kryptowährungen im Frühjahr 2021 zurückzuführen.<ref>Mareike Müller, Andreas Neuhaus: Bitcoin auf Rekordhoch – Tesla investiert 1,5 Milliarden Dollar in Kryptowährung. Abgerufen am 24. Februar 2021.</ref>
Kritik löste die Entscheidung hauptsächlich auf dem englischsprachigen YouTube-Kanal Linus Tech Tips aus. Man kritisierte, dass die hergestellten Karten nach Abebben des Mining-Hypes aufgrund der speziellen Kühllösung und fehlenden Grafikausgänge nicht mehr von Spielern und normalen Endverbrauchern genutzt werden können. Damit würden sie trotz des globalen Mangels an Mikrochips<ref>Silke Hahne: Lieferengpässe bei Halbleitern – Die Macht der Mikrochips. Abgerufen am 24. Februar 2021.</ref> wahrscheinlich zu Elektroschrott, da die alten Karten kaum Wiederverkaufswert besitzen. Nvidia argumentiert jedoch, dass ausschließlich Karten als Mining-GPUs verkauft werden, welche nicht den GeForce-Qualitätsstandards entsprechen.<ref>Robert Kohlick: Abrechnung mit Nvidia: Bekanntem YouTuber platzt endgültig der Kragen. 23. Februar 2021, abgerufen am 24. Februar 2021.</ref>
- CMP 30HX
- CMP 40HX
- CMP 50HX
- CMP 90HX
GPU Technology Conference
Unter dem Titel GPU Technology Conference veranstaltet Nvidia eine Hausmesse, bei der regelmäßig neue Technologien vorgestellt werden. Der Vorläufer dieser Hausmesse war die NVision, die im Herbst 2008 zum ersten Mal stattfand, dann aber aus Kostengründen abgesagt wurde. Nvidia will mit dieser Hausmesse vorrangig Fachbesucher wie Ingenieure, Wissenschaftler und Journalisten ansprechen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />NVISION 08 ( vom 16. Dezember 2008 im Internet Archive) (englisch).</ref><ref>Die Zukunft der KI beginnt hier | Erleben Sie die NVIDIA GTC in San José (Kalifornien) vom 17. bis 21. März. In: nvidia.com. Abgerufen am 28. Januar 2025.</ref>
Kritik
Linux-Treiber
Linus Torvalds, der Hauptentwickler des Linux-Kernels, hat Nvidia als „die schlimmste Firma“, mit der er und sein Team bisher zusammengearbeitet hatten, bezeichnet. Sein Unmut beruht auf der mangelnden Treiberunterstützung von Nvidia-Grafikchips unter Linux und der fehlenden Zusammenarbeit von Nvidia mit den Kernel-Entwicklern. Nvidia stellt selbst keinen freien Treiber mit 3D-Unterstützung für Linux zur Verfügung. Deshalb hat die Open-Source-Entwicklergemeinschaft die Entwicklung eines freien Treibers unter dem Namen nouveau gestartet. Da Nvidia sich an dem Projekt nicht beteiligt, müssen die Entwickler mittels Reverse Engineering des proprietären Nvidia-Treibers die benötigten Informationen gewinnen.<ref>Jörg Thoma: Linus Torvalds: Stinkefinger für Nvidia. Golem.de, 18. Juni 2012, abgerufen am 11. Dezember 2014.</ref><ref>Björn Greif: Linus Torvalds schimpft über Nvidias mangelnden Linux-Support. ZDNet, 18. Juni 2012, abgerufen am 11. Dezember 2014.</ref> Selbst in den Folgejahren hat sich die Zusammenarbeit nicht verbessert.<ref>Golem.de: Nvidia versucht, alles zu verstecken. In: golem.de. Abgerufen am 10. Mai 2022.</ref>
2022 hat Nvidia angekündigt, eigene Treiber für ihre Grafikkarten unter GPL und MIT-Lizenz zu veröffentlichen.<ref>NVIDIA Releases Open-Source GPU Kernel Modules. In: developer.nvidia.com. 19. Mai 2022, abgerufen am 22. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Marketing
Nvidia wurden in der Vergangenheit Marketingtricksereien vorgeworfen.<ref>Martin Fischer: Kommentar: Nvidias schmutzige Kartentricks. In: Heise online. 27. Januar 2015.Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Auf der GPU Technology Conference 2009 wurde vom Nvidia-Chef persönlich eine Attrappe als erste Grafikkarte mit Fermi-Architektur vorgestellt.<ref>Volker Briegleb: GTC: Gezeigte Fermi-Karte war eine Attrappe. In: Heise online. 3. September 2009.Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Die an mehreren Stellen suggerierte vollständige Unterstützung von DirectX 11.1 für GeForce-600-Grafikkarten erwies sich als unvollständig.<ref>Martin Fischer: Nvidias Kepler-GPUs nicht vollständig zu DirectX 11.1 kompatibel. In: Heise online. 21. November 2012.Vorlage:Abrufdatum</ref> Ein ähnlicher Vorwurf wird auch bezüglich der DirectX-12-Unterstützung der GeForce-900-Serie erhoben.
- Mit Einführung der GeForce GTX 970 hat Nvidia falsche technische Angaben zu der neuen Grafikkarte veröffentlicht. Abweichend von den tatsächlichen technischen Eigenschaften bestehen Beschränkungen beim Speicherzugriff. Dies wurde jedoch erst aufgrund von Anwendertests bekannt. Nvidia hat erst nach massiver Kritik und der Einreichung einer Klage in den USA öffentlich zu den Vorwürfen Stellung bezogen.
GeForce-Partner-Programm
Nvidia wird seitens der Konkurrenz vorgeworfen, sie würden durch das GeForce-Partner-Programm den Grafikkartenherstellern verbieten, unter der am Partnerprogramm partizipierenden Marke auch Nvidia-fremde Chips (z. B. von AMD) zu verbauen. Etliche Grafikkartenhersteller haben daher andere Marken gegründet.<ref>Martin Fischer: Schwere Vorwürfe gegen Nvidia: Marktmacht-Missbrauch über Partnerprogramm. In: Heise online. 18. April 2018.Vorlage:Abrufdatum</ref>
Siehe auch
Literatur
- Stephen Witt: The thinking machine. Jensen Huang, Nvidia und der begehrteste Mikrochip der Welt. Campus, Frankfurt am Main 2025, ISBN 978-3-593-52058-2.
- Tae Kim: The Nvidia Way. Jensen Huang and the Making of a Tech Giant. W. W. Norton, New York 2024, ISBN 978-1-324-08671-0.
Weblinks
Einzelnachweise
<references responsive />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Grafikprozessoren: NV1 | Riva | TNT | TNT2 | Vanta | GeForce | Quadro | Titan
Mobil und Ultramobil: GoForce | Tegra | GeForce Go | GeForce M
Chipsätze: nForce | nForce2 | nForce3 | nForce4 | nForce 500 | nForce 600 | nForce 700 | ION
Prozessoren: Nvidia Tegra | Nvidia Tesla
Sonstiges: Optimus | CUDA | PhysX | PureVideo HD | SLI | TurboCache | VDPAU Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang
| DirectX 7 | |
| DirectX 8 | |
| DirectX 9 | |
| DirectX 10 |
GeForce 8 • GeForce 9 • GeForce 100 • GeForce 200 • GeForce 300 |
| DirectX 11 | |
| DirectX 12 |
GeForce 900 • GeForce 10 • GeForce 16 • GeForce 20 • GeForce 30 • GeForce 40 • GeForce 50 |
Adobe Inc. | Advanced Micro Devices | Airbnb | Alnylam Pharmaceuticals | Alphabet | Amazon | American Electric Power | Amgen | Analog Devices | Apple | Applied Materials | AppLovin | ARM Holdings | ASML Holding | Autodesk | Automatic Data Processing | Axon Enterprise | Baker Hughes | Booking Holdings | Broadcom Inc. | Cadence Design Systems | Charter Communications | Cintas | Cisco Systems | Coca-Cola Europacific Partners | Cognizant Technology Solutions | Comcast | Constellation Energy | Copart | CoStar Group | Costco Wholesale | Crowdstrike | CSX | Datadog | Dexcom | Diamondback Energy | DoorDash | Electronic Arts | Exelon | Fastenal | Ferrovial | Fortinet | GE Healthcare | Gilead Sciences | Honeywell International | IDEXX Laboratories | Insmed | Intel | Intuit | Intuitive Surgical | Keurig Dr Pepper | KLA Corporation | The Kraft Heinz Company | Lam Research | Linde | Marriott International | Marvell Technology Group | MercadoLibre | Meta Platforms | Microchip Technology | Micron Technology | Microsoft | Mondelez International | Monolithic Power Systems | Monster Beverage | Netflix | Nvidia | NXP Semiconductors | Old Dominion Freight Line | O’Reilly Auto Parts | Paccar | Palantir Technologies | Palo Alto Networks | Paychex | PayPal | PepsiCo | Pinduoduo | Qualcomm | Regeneron Pharmaceuticals | Roper Technologies | Ross Stores | SanDisk | Seagate Technology | Shopify | Starbucks | Strategy | Synopsys | Take 2 Interactive | Tesla | Texas Instruments | Thomson Reuters | T-Mobile US | Verisk Analytics | Vertex Pharmaceuticals | Walmart | Warner Bros. Discovery | Western Digital | Workday | Xcel Energy | Zscaler
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
3M | Abbott Laboratories | Abbvie | Accenture | Adobe Inc. | Alphabet Inc. (Class C) | Altria Group | Amazon | AMD | American Express | American International Group | American Tower | Amgen | Apple | AT&T | Bank of America | Bank of New York Mellon | Berkshire Hathaway (Class B) | BlackRock | Boeing | Booking Holdings | Bristol-Myers Squibb | Broadcom Inc. | Capital One | Caterpillar | Charles Schwab Corporation | Charter Communications | Chevron Corporation | Cisco Systems | Citigroup | Colgate-Palmolive | Comcast (Class A) | ConocoPhillips | Costco Wholesale | CVS Health | Danaher Corporation | Duke Energy | Eli Lilly and Company | Emerson Electric Company | ExxonMobil | FedEx | Ford | GE Aerospace | General Dynamics | General Motors | Gilead Sciences | Goldman Sachs | Honeywell International | IBM | Intel | Intuit | Intuitive Surgical | John Deere | Johnson & Johnson | JPMorgan Chase | Linde plc | Lockheed Martin | Lowe’s | Mastercard (Class A) | McDonald’s | Medtronic | Merck & Co. | Meta Platforms (Class A) | MetLife Inc. | Microsoft | Mondelez International | Morgan Stanley | Netflix | NextEra Energy | Nike (Unternehmen) (Class B) | Nvidia | Oracle | Palantir Technologies | PayPal | PepsiCo | Pfizer | Philip Morris International | Procter & Gamble | Qualcomm | RTX Corporation | Salesforce | ServiceNow | Simon Property Group | Southern Company | Starbucks | T-Mobile US | Target Corporation | Tesla, Inc. | Texas Instruments | The Coca-Cola Company | The Home Depot | The Walt Disney Company | Thermo Fisher Scientific | Union Pacific Corporation | United Parcel Service (Class B) | UnitedHealth | U.S. Bancorp | Verizon Communications | Visa Inc. (Class A) | Walmart | Wells Fargo
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
3M | AbbVie | Allianz SE | Alphabet Inc. | Amazon | Amgen | Anheuser-Busch InBev | Apple | BHP | Boeing | BP | British American Tobacco | Chevron | Cisco | Citigroup | Coca-Cola | DuPont | ExxonMobil | Facebook | General Electric | GlaxoSmithKline | HSBC | IBM | Intel | Johnson & Johnson | JPMorgan Chase | Mastercard | McDonald’s | Merck & Co. | Microsoft | Nestlé | Novartis | Nvidia | Oracle | PepsiCo | Pfizer | Philip Morris International | Procter & Gamble | Roche | Royal Bank of Canada | Royal Dutch Shell | Samsung Electronics | Sanofi | Siemens | Taiwan Semiconductor | TotalEnergies | Toyota | Visa Inc. | Walmart | The Walt Disney Company
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Aktuell: Aixtron | Aspen Pharmacare | Billerud | Biontech | East Japan Railway Company | First Solar | Geberit | Hannon Armstrong | Interface | Kadant | Kingfisher | Kurita Water Industries | Molina Healthcare | Natura Cosméticos | Nvidia | Ormat Technologies | Pearson | Potlatch | Ricoh | Scatec | Signify | Sims Metal Management | Smith & Nephew | Steelcase | Steico | Svenska Cellulosa | Tesla, Inc. | Tomra Systems | United Natural Foods | Vestas Wind Systems
Ehemalige: Acciona | Aegion | Boiron | BWT | Energy Conversion Devices | Gaia, Inc. | Green Mountain Coffee | Hankore | Höganäs | Insituform | Li-Cycle Holdings | Mayr-Melnhof Karton | Shimano | Sims Metal | SNS Reaal | Solarworld | Starbucks | Stericycle | SunOpta | Triodos Groenfonds | Umweltbank | Westpac Vorlage:Klappleiste/Ende
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Börsennotiertes Unternehmen
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