Deutsch-Griffen
Deutsch-Griffen
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| Wappen | Österreichkarte | |||||
[[Datei:{{#property:p94}}|100px|Wappen von Deutsch-Griffen]]
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Austria.svg Österreich | |||||
| Land: | Vorlage:AT-K | |||||
| Politischer Bezirk: | St. Veit an der Glan | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | SV | |||||
| Hauptort: | Deutsch Griffen | |||||
| Fläche: | 71,46 km² | |||||
| Koordinaten: | 46° 51′ N, 14° 4′ O
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|
dim=10000 | globe= | name= | region=AT-2 | type=city
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| Höhe: | 847 m ü. A. | |||||
| Einwohner: | 822 (1. Jän. 2025) | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 12 Einw. pro km² | |||||
| Postleitzahl: | 9572 | |||||
| Vorwahl: | 04279 | |||||
| Gemeindekennziffer: | 2 05 03 | |||||
| NUTS-Region | AT213 | |||||
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Deutsch-Griffen 23 9572 Deutsch-Griffen | |||||
| Website: | ||||||
| Politik | ||||||
| Bürgermeister: | Michael Reiner (FPÖ) | |||||
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2021) (11 Mitglieder) |
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| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Deutsch-Griffen ist eine Gemeinde mit 822 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) im Bezirk St. Veit an der Glan in Österreich, im Bundesland Kärnten.
Geographie
Die Gemeinde Deutsch-Griffen liegt im Norden Kärntens, am Nordwestrand des Bezirks St. Veit an der Glan, rund 30 bis 45 Kilometer Luftlinie und rund 40 bis 70 Straßenkilometer nordwestlich von Klagenfurt in den Östlichen Nockbergen in einem linken Seitental des Gurktales am Griffenbach. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von der Gurk im Süden bis zur kärntnerisch-steirischen Landesgrenze im Nordwesten. Am nördlichen Rand der Gemeinde befindet sich der Talschluss des Paalbaches, der in die Mur entwässert. Dieser etwa 20 km² große, kaum bewohnte Teil der Gemeinde ist von der Flattnitz aus erschlossen und vom Gemeindehauptort Deutsch Griffen aus nur mit großem Umweg erreichbar und wird daher umgangssprachlich auch zur Flattnitz gezählt. Die Nachbargemeinden in Kärnten sind Glödnitz Osten und Albeck im Süden und Westen. Im Norden grenzt die Gemeinde an die Steiermark.
Gemeindegliederung
Die Gemeinde besteht aus der einzigen Katastralgemeinde Deutsch Griffen. Das Gemeindegebiet umfasst 25 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>):
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- Albern (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Arlsdorf (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Bach (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Bischofsberg (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Brunn (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Deutsch Griffen (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Faulwinkel (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Gantschach (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Göschelsberg (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Graben (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Gray (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Hintereggen (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Hochrindl (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Leßnitz (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Meisenberg (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Messaneggen (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Mitteregg (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Oberlamm (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Pesseneggen (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Ratzendorf (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Rauscheggen (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Sand (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Spitzwiesen (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Tanzenberg (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Unterlamm (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
Nachbargemeinden
| Stadl-Predlitz (MU) | Glödnitz | |
| Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt | ||
| Albeck (FE) |
Geschichte
Griffen wurde 927 erstmals urkundlich als „Grivinne“ erwähnt. Um 1043 wurde eine Kirche genannt. Die heutige Pfarrkirche wurde 1157 erstmals genannt, als der Gurker Bischof in ihren Besitz kam.
Die Gemeinde konstituierte sich im Jahr 1850, wobei sich der Namenszusatz Deutsch – in Abgrenzung zur im Bezirk Völkermarkt im damals noch slowenischen Sprachgebiet gelegenen Gemeinde Griffen – erst in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts entwickelte.
1920 gab es gegenüber der Nachbargemeinde Albeck Grenzkorrekturen: Die Gemeinde Deutsch-Griffen wurde dabei im Südwesten um mehr als 5 km² vergrößert, bis dahin hatten sogar Teile des Gemeindehauptorts Deutsch Griffen zur Nachbargemeinde Albeck gehört. 1973 wurde Deutsch-Griffen in die neu gebildete Großgemeinde Weitensfeld-Flattnitz integriert, verselbständigte sich aber 1991 nach einer Volksbefragung wieder.
Bevölkerung
Staatsbürgerschaft, Religion
Die Gemeinde Deutsch-Griffen hatte 1023 Einwohner (2001), davon waren 97,8 % österreichische und 1,6 % deutsche Staatsbürger. 93,9 % der Bevölkerung bekannten sich zur römisch-katholischen und 2,5 % zur evangelischen Kirche, 3,2 % waren ohne religiösem Bekenntnis.
Bevölkerungsentwicklung
Da sowohl die Geburtenbilanz als auch die Wanderungsbilanz negativ wurden, ging die Bevölkerungszahl nach 2001 stark zurück.<ref>Ein Blick auf die Gemeinde Deutsch-Griffen, Bevölkerungsentwicklung. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 26. November 2020.</ref> Vorlage:Einwohner B Diagramm
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Deutsch-Griffen zählen die Pfarrkirche Hl. Jakobus der Ältere, ein im Kern romanischer und später erweiterter und zur Wehrkirche ausgebauter Bau aus dem 12. Jahrhundert, das Krippenmuseum im Pfarrstadel, der Mühlenwanderweg und das Fastentuch. Auf der Flattnitz steht auf Gemeindegebiet von Deutsch Griffen ein Kalkofen.
-
Pfarrkirche Sankt Jakobus der Ältere
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Pfarrstadel mit Krippenmuseum
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Filialkirche hl. Johannes der Täufer in Spitzwiesen
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Kalkbrandofen auf der Flattnitz
Wirtschaft und Infrastruktur
Laut Volkszählung 2001 gibt es 82 Beschäftigte in der Gemeinde und 271 Auspendler. Wirtschaftlich dominierend ist die Land- und Forstwirtschaft. Es gibt 96 land- und forstwirtschaftliche Betriebe (davon 38 im Haupterwerb), die zusammen 5169 ha bewirtschaften (1999). Im Norden des Gemeindegebietes liegt das Schigebiet Hochrindl, das auch die Gemeinde Albeck umfasst.
Wirtschaftssektoren
Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Anzahl der Betriebe und der Beschäftigten in den Wirtschaftssektoren:<ref>Ein Blick auf die Gemeinde Deutsch-Griffen, Land- und forstwirtschaftliche Betriebe. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref><ref>Ein Blick auf die Gemeinde Deutsch-Griffen, Arbeitsstätten. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref><ref>Ein Blick auf die Gemeinde Deutsch-Griffen, Erwerbstätige. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref>
| Wirtschaftssektor | Anzahl Betriebe | Erwerbstätige | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2021<ref name=":0">STATcube. Statistik Austria, abgerufen am 24. Oktober 2023.</ref> | 2011 | 2001 | 2021<ref name=":0" /> | 2011 | 2001 | |
| Land- und Forstwirtschaft 1) | 51 | 85 | 93 | 58 | 65 | 54 |
| Produktion | 10 | 5 | 6 | 20 | 17 | 14 |
| Dienstleistung | 27 | 25 | 23 | 81 | 82 | 70 |
1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999, Arbeitsstätten im Jahr 2021
Verkehr
Deutsch-Griffen hat über die Landesstraße L 64 Anbindung an die an der südlichen Gemeindegrenze vorbeiführende Gurktal Straße (B 93).
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat besteht aus 11 Mitgliedern.
- Nach der Gemeinderatswahl 2015 setzte er sich wie folgt zusammen: 7 FPÖ, 3 ÖVP und 1 SPÖ.Vorlage:Gemeinderatswahl Kärnten Ref
- Nach der Gemeinderatswahl 2021 setzt er sich wie folgt zusammen: 7 FPÖ, 2 ÖVP, 2 SPÖ.Vorlage:Gemeinderatswahl Kärnten Ref
Bürgermeister
Direkt gewählter Bürgermeister ist Michael Reiner (FPÖ).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Amt der Kärntner Landesregierung ( vom 18. November 2015 im Internet Archive)</ref>
Wappen
Der Gemeinde Deutsch-Griffen wurde am 12. September 1995 ein Wappen mit folgender Blasonierung verliehen: „In Grün ein silberner Schrägrechtsbalken in Form eines mit Schindeln gedeckten und zwischen gemauerten Pfeilern über einem Geländer von Holzlatten schwarz durchbrochenen Ganges, oben begleitet von einer silbernen gotischen Kreuzblume, unten von einer silbernen entwurzelten Fichte.“<ref>zitiert nach Wilhelm Deuer: Die Kärntner Gemeindewappen. Verlag des Kärntner Landesarchivs, Klagenfurt 2006, ISBN 3-900531-64-1, S. 70</ref> Die Fahne ist Grün-Weiß mit eingearbeitetem Wappen.
Die Gestaltung des Schrägrechtsbalkens ist einem Wahrzeichen der Gemeinde nachempfunden, dem langen Stiegenaufgang zu der über dem Dorf gelegenen Pfarrkirche St. Jakob dem Älteren. Die Kreuzblume deutet die Verzierungen an, die auf den Fialen der Triumphbogenwand links vom Chor der Kirche angebracht sind. Die Fichte steht für den Waldreichtum und dessen Bedeutung sowohl für die Forstwirtschaft als auch für den Tourismus.
Partnergemeinde
- Utenbach, seit 1994 Ortsteil der Stadt Apolda, Thüringen, Deutschland<ref>Gemeinde Deutsch-Griffen. Abgerufen am 26. November 2020.</ref>
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde
- Gerhard Dörfler (* 1955), ehemaliger Politiker (FPÖ, BZÖ, später FPK), von 2008 bis 2013 Landeshauptmann von Kärnten
- Sieglinde Trannacher (1961–2015), Politikerin (SPÖ)
Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten
- Gregor Huber (1879–1941), österreichischer Landwirt und Politiker, 1911 und 1922 und erneut von 1928 bis 1938 Bürgermeister von Deutsch-Griffen
- Michael Reiner (* 1985), Bürgermeister und Abgeordneter zum Kärntner Landtag
Weblinks
- 20503 – Deutsch-Griffen. Gemeindedaten der Statistik Austria
- Gemeinde Deutsch-Griffen
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Deutsch-Griffen Vorlage:Klappleiste/Anfang
Althofen | Brückl | Deutsch-Griffen | Eberstein | Frauenstein | Friesach | Glödnitz | Gurk | Guttaring | Hüttenberg | Kappel am Krappfeld | Klein St. Paul | Liebenfels | Metnitz | Micheldorf | Mölbling | St. Georgen am Längsee | St. Veit an der Glan | Straßburg | Weitensfeld im Gurktal
Ehemalige Gemeinden im Bezirk:
Glantschach (1850–1875) |
Grades (1850–1973) |
Hardegg (1850–1958) |
Hochfeistritz (1850–1871; 1850/51 als Feistritz) |
Hörzendorf (1850–1972; 1850–1854 als Karlsberg) |
Kraig (1899–1973) |
Krasta (so 1850–1958 der Name der Gde. Kappel am Krappfeld) |
Liemberg (1850–1958) |
Lölling (1850–1973) |
Meiselding (1899–1973) |
Obermühlbach (1850–1973) |
Pfannhof (1850–1899) |
Pisweg (1850–1973) |
Pulst (1850–1958; davon 1850–1875 als Feistritz) |
Rabing (1850–1973; davon 1956–1973 als Mölbling) |
St. Donat (1895–1958) |
St. Filippen (1850–1865) |
St. Johann am Pressen (1850–1973) |
St. Martin am Silberberg (1850–1865 und 1922–1973) |
St. Salvator (1850–1973) |
Schaumboden (1850–1973) |
Silberegg (1850–1870) |
Sörg (1875–1973) |
Treibach (1850–1871) |
Waitschach (1850–1865) |
Weitensfeld-Flattnitz (1973–1991) |
Wieting (1850–1973) |
Zeltschach (1890–1973)
Gemeinde, die früher zum Bezirk St. Veit gehörte:
Albeck (1850–1854)