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Aksel Lund Svindal

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Aksel Lund Svindal Vorlage:SportPicto
Aksel Lund Svindal im Februar 2011
Aksel Lund Svindal im Februar 2011
Nation NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen
Geburtstag 26. Dezember 1982 (43 Jahre)
Geburtsort LørenskogNorwegen
Größe 189 cm
Gewicht 98 kg
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G, Riesenslalom,
Slalom, Kombination
Verein Nero Alpin
Status zurückgetreten
Karriereende 9. Februar 2019
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 5 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
JWM-Medaillen 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 2010 Vancouver Super-G
Silber 2010 Vancouver Abfahrt
Bronze 2010 Vancouver Riesenslalom
Gold 2018 Pyeongchang Abfahrt
 Alpine Skiweltmeisterschaften
Silber 2005 Bormio Kombination
Gold 2007 Åre Abfahrt
Gold 2007 Åre Riesenslalom
Gold 2009 Val-d’Isère Super-Kombination
Bronze 2009 Val-d’Isère Super-G
Gold 2011 Garmisch-Partenk. Super-Kombination
Gold 2013 Schladming Abfahrt
Bronze 2013 Schladming Super-G
Silber 2019 Åre Abfahrt
 Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Gold 2002 Tarvisio Kombination
Silber 2002 Tarvisio Super-G
Bronze 2002 Tarvisio Abfahrt
Bronze 2002 Tarvisio Slalom
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 28. Oktober 2001
 Einzel-Weltcupsiege 36
 Gesamtweltcup 1. (2006/07, 2008/09)
 Abfahrtsweltcup 1. (2012/13, 2013/14)
 Super-G-Weltcup 1. (2005/06, 2008/09, 2011/12,
2012/13, 2013/14)
 Riesenslalomweltcup 1. (2006/07)
 Slalomweltcup 13. (2005/06)
 Kombinationsweltcup 1. (2006/07)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 14 8 10
 Super-G 17 6 7
 Riesenslalom 4 2 4
 Kombination 1 2 4
 Parallel-Rennen 0 1 0
 

Aksel Lund Svindal (* 26. Dezember 1982 in Lørenskog) ist ein ehemaliger norwegischer Skirennläufer, der heute als Coach aktiv ist. Er gehört zu den erfolgreichsten Skiathleten der Gegenwart. Als Allrounder gewann er im Alpinen Skiweltcup in vier von fünf Disziplinen 36 Rennen, was norwegischer Rekord ist. In den Saisonen 2006/07 und 2008/09 gewann er den Gesamtweltcup und konnte zudem neun Weltcup-Disziplinenwertungen für sich entscheiden. Er wurde zweimal Olympiasieger und fünfmal Weltmeister. Hinzu kommen mehrere weitere Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften sowie 21 norwegische Meistertitel.

Biografie

Jugend und Aufstieg

Svindal erlernte das Skifahren im Alter von drei Jahren. Er wuchs zunächst in Fetsund auf, später in Skedsmo. Als er acht Jahre alt war, wurde er durch den Tod seiner Mutter zum Halbwaisen. Mit 15 Jahren zog er nach Oppdal ins dortige Sportgymnasium, das er vier Jahre später abschloss.<ref>Biography. Website von Aksel Lund Svindal, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Oktober 2012; abgerufen am 22. August 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> FIS-Rennen bestritt Svindal ab Dezember 1998, ab November 2000 startete er auch im Europacup. Bedeutende internationale Erfolge konnte er erstmals bei den Juniorenweltmeisterschaften 2002 in Tarvis feiern. Dort gewann er die Goldmedaille in der Kombinationswertung, die Silbermedaille im Super-G sowie je eine Bronzemedaille in der Abfahrt und im Slalom. Früh galt er als möglicher Nachfolger der erfolgreichen norwegischen Skirennläufer Kjetil André Aamodt und Lasse Kjus.<ref name="skiinfo">Portrait Aksel Lund Svindal. skiinfo.de, 14. Februar 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Oktober 2010; abgerufen am 20. Februar 2011.</ref>

Sein Debüt im Weltcup hatte Svindal am 28. Oktober 2001 beim Riesenslalom von Sölden. Im Winter 2002/03 konnte er sich an der Spitze des Europacups etablieren. Er gewann fünf Rennen, womit er die Slalomwertung für sich entschied und in der Gesamtwertung den dritten Platz belegte. Weltcuppunkte gewann Svindal erstmals am 15. Dezember 2002 mit Platz 23 im Riesenslalom von Val-d’Isère. Fünf Tage später fuhr er im Super-G von Gröden mit der hohen Startnummer 56 überraschend auf den sechsten Platz. Weitere zwei Tage später wurde er im Riesenslalom von Alta Badia Neunter mit der Startnummer 57.<ref name="skiinfo" /> Am 26. Januar 2003 gelang ihm mit dem zweiten Platz in der Hahnenkamm-Kombination von Kitzbühel die erste Podestplatzierung im Weltcup. Bei den Weltmeisterschaften 2003 in St. Moritz wurde er im Riesenslalom Fünfter.

Etablierung an der Weltspitze

In den Saisons 2003/04 und 2004/05 klassierte sich Svindal regelmäßig und in allen fünf Disziplinen in den Punkterängen. Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Bormio gewann er die Silbermedaille in der Kombination. Am 27. November 2005 gelang ihm beim Super-G von Lake Louise der erste Sieg in einem Weltcuprennen. Mit Top-10-Platzierungen in allen Disziplinen belegte er in der Saison 2005/06 den zweiten Platz im Gesamtweltcup. Außerdem entschied er die Super-G-Disziplinenwertung für sich, mit lediglich zwei Punkten Vorsprung auf Hermann Maier. Die Entscheidung fiel erst im letzten Rennen, als Svindal neun Hundertstelsekunden schneller fuhr als der Österreicher. Hingegen war bei den Olympischen Winterspielen 2006 ein fünfter Platz das beste Ergebnis.

Bei den Weltmeisterschaften 2007 in Åre gewann Svindal Goldmedaillen in der Abfahrt und im Riesenslalom. Im Laufe der Saison 2006/07 duellierte er sich mit Benjamin Raich um den Sieg in der Weltcup-Gesamtwertung. Die Entscheidung fiel erst beim Weltcupfinale in Lenzerheide knapp zugunsten Svindals, als er drei Rennen in Folge für sich entscheiden konnte und im abschließenden Slalom gerade noch den für Punktegewinne notwendigen 15. Platz erreichte, was trotz Raichs Rennsieg den knappen Vorsprung von 13 Punkten ergab. Außerdem entschied er den Riesenslalom- und den Kombinationsweltcup für sich.<ref>Krimi in Lenzerheide: Raich gewinnt, aber Svindal triumphiert. skiinfo.de, 18. März 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. Juli 2012; abgerufen am 21. Februar 2011.</ref> Daraufhin gewann er die Wahl zu Norwegens Sportler des Jahres, die Aftenposten-Goldmedaille und den Skieur d’Or.

Verletzungspause und Comeback

Zu Beginn der Saison 2007/08 gelangen Svindal zunächst zwei weitere Siege. Doch am 27. November 2007 stürzte er im Training zur Abfahrt in Beaver Creek schwer und erlitt dabei einen Jochbeinbruch, einen doppelten Nasenbeinbruch und eine tiefe Schnittwunde am Gesäß.<ref>Svindal stürzt schwer. Netzeitung, 28. November 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. November 2010; abgerufen am 28. November 2007.</ref> Aufgrund der Schwere der Verletzungen – vorübergehend musste ein künstlicher Darmausgang gelegt werden<ref>100 Kilogramm Feingefühl. Neue Zürcher Zeitung, 20. Februar 2010, abgerufen am 21. Februar 2011.</ref> – verbrachte er mehrere Wochen im Krankenhaus und konnte in jenem Winter keine Rennen mehr bestreiten.

Svindal fand aber bereits im Folgewinter 2008/09 wieder den Anschluss an die Weltspitze. Auf der Piste Birds of Prey in Beaver Creek, wo er knapp ein Jahr zuvor schwer gestürzt war, siegte er im Dezember 2008 sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G, womit ihm ein beeindruckendes Comeback gelang.<ref>Der ganze Weltcup freut sich mit Aksel Svindal. skionline.ch, 6. Dezember 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. September 2012; abgerufen am 21. Februar 2011.</ref> Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Val-d’Isère gewann er die Goldmedaille in der Super-Kombination und die Bronzemedaille im Super-G. Erneut kam es zu einem Wettstreit mit Raich um die Gesamtwertung des Weltcups. Vor dem letzten Rennen der Saison, dem Slalom beim Weltcupfinale in Åre, führte der Norweger mit zwei Punkten Vorsprung. Sowohl Raich als auch Svindal schieden aus, womit letzterer zum zweiten Mal und mit dem knappsten Vorsprung in der Geschichte des Weltcups die Gesamtwertung für sich entschied.<ref>Raich patzt, Matt glänzt, Svindal Weltcupsieger. Der Standard, 14. März 2009, abgerufen am 21. Februar 2011.</ref> Hinzu kam der Sieg in der Super-G-Disziplinenwertung.

Olympiasieger und Weltmeister

In der Weltcupsaison 2009/10 gewann Svindal ein Rennen, in der Gesamtwertung und in den Disziplinenwertungen konnte er nicht ganz das Niveau des vorherigen Winters halten. Jedoch gewann er bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver in der Abfahrt die Silbermedaille, wurde Olympiasieger im Super-G und komplettierte schließlich seinen Medaillensatz mit der Bronzemedaille im Riesenslalom. In der Saison 2010/11 siegte Svindal wie im Vorjahr in einem Weltcuprennen. Ebenfalls wie im Vorjahr belegte er Rang vier im Gesamtweltcup. Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Garmisch-Partenkirchen verteidigte er seinen Weltmeistertitel in der Super-Kombination erfolgreich. Im Riesenslalom führte er nach dem ersten Durchgang, fiel dann aber auf den vierten Platz zurück. In der Gesamtweltcupwertung belegte er ebenfalls den vierten Platz.

Im Weltcupwinter 2011/12 zeigte Svindal beständig gute Leistungen und klassierte sich insgesamt 21 Mal in den Top 10. Podestplätze fielen etwas spärlicher aus. Er gewann einen Super-G in Lake Louise und eine Abfahrt in Schladming, hinzu kamen zwei zweite und ein dritter Platz. Mit 13 Punkten Vorsprung auf Didier Cuche entschied er zum dritten Mal die Super-G-Disziplinenwertung für sich, in der Gesamtwertung belegte er den dritten Platz.

Eine deutliche Steigerung gelang Svindal im Weltcupwinter 2012/13. In den ersten vier Super-G-Rennen des Winters siegte er dreimal (in Lake Louise, Gröden und Kitzbühel) und wurde einmal Zweiter. Dazu gewann er die Abfahrt von Lake Louise, gefolgt von zwei weiteren Podestplätzen in dieser Disziplin. Bis zur ersten Januarhälfte führte er in der Gesamtwertung vor Marcel Hirscher. Jedoch musste er den Österreicher an sich vorbeiziehen lassen, nachdem er in Wengen nur 14. der Super-Kombination geworden war und in der Lauberhornabfahrt nach einem Sturz ausschied. Bei den Weltmeisterschaften 2013 in Schladming galt er als Favorit für den Super-G. Er lag bis kurz vor dem Ziel in Führung, fiel dann aber nach einem Fahrfehler auf den dritten Platz zurück und gewann die Bronzemedaille.<ref>Super-G: Gold für Ligety, Zurbriggen disqualifiziert. skionline.ch, 6. Februar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. März 2014; abgerufen am 6. Februar 2013.</ref> Drei Tage später gelang ihm bei diesen Weltmeisterschaften der zweite Titelgewinn in der Abfahrt. Zwei Wochen vor Saisonende entschied er zum vierten Mal die Super-G-Disziplinenwertung für sich. Mit seinem Sieg im Super-G von Kvitfjell konnte er zum ersten Mal in seiner Karriere sein Heimrennen gewinnen. Nachdem die letzte Abfahrt der Saison beim Weltcupfinale in Lenzerheide abgesagt werden musste, stand er auch in dieser Disziplinenwertung als Sieger fest.

In der Weltcupsaison 2013/14 zeigte Svindal weiter konstant starke Leistungen in den Speed-Disziplinen. Wie auch schon im Jahr zuvor hieß sein härtester Konkurrent im Kampf um den Gesamtweltcup Marcel Hirscher. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi zählte er in der Abfahrt und im Super-G zu den Topfavoriten, ging jedoch leer aus. Dies war nach den Weltmeisterschaften in St. Moritz und den Olympischen Winterspielen in Turin erst das dritte Großereignis, bei dem er ohne Medaille blieb. Im weiteren Verlauf der Saison sicherte er sich frühzeitig zum zweiten Mal den Abfahrts-Weltcup und bereits zum fünften Mal den Super-G-Weltcup. Nur Hermann Maier gelang es, ebenfalls fünfmal die kleine Kristallkugel im Super-G zu gewinnen.

Saisonausfall, Comeback und erneute Verletzung

Wenige Tage vor Beginn der Saison 2014/15 erlitt Svindal beim Fußballspielen einen Riss der Achillessehne.<ref>Achillessehnenriss stoppt Aksel Lund Svindal. Der Standard, 19. Oktober 2014, abgerufen am 5. Februar 2015.</ref> Zunächst schien es, als könne er in jenem Winter kein Rennen bestreiten. Doch die Heilung verlief weitaus schneller als ursprünglich angenommen. Svindal erhielt eine Skischuh-Spezialanfertigung, die es ihm ermöglichte, trotz der weiterhin geschwollenen Sehne Ski zu fahren.<ref>«Sind Sie verrückt, Herr Svindal?» Aargauer Zeitung, 4. Februar 2015, abgerufen am 5. Februar 2015.</ref> Ohne zuvor einen Renneinsatz gehabt zu haben, startete er bei den Weltmeisterschaften 2015 und wurde sowohl im Super-G als auch in der Abfahrt starker Sechster.

Svindal startete eindrucksvoll in den Weltcupwinter 2015/16, als er sieben der ersten neun Speedrennen für sich entscheiden konnte. Im Gesamtweltcup bahnte sich daher erneut ein Zweikampf zwischen ihm und Marcel Hirscher an. Vor der Abfahrt in Kitzbühel führte Svindal 107 Punkte vor Hirscher und ging am 23. Januar 2016 als Favorit ins Rennen. In der Kompression nach der Hausbergkante stürzte Svindal schwer, wie bereits die Österreicher Reichelt und Streitberger vor ihm. Er konnte aufstehen und selbst weitergehen, wurde dann aber zur Untersuchung nach Innsbruck gebracht, wo ein Riss des vorderen Kreuzbandes und des Meniskus im rechten Knie diagnostiziert wurde. Er fiel mehrere Monate aus.<ref>Svindal muss Saison beenden. sport.orf.at, 23. Januar 2016, abgerufen am 23. Januar 2016.</ref>

Comeback, Olympiagold und erneute Verletzung

Am 2. Dezember 2016 gab Svindal beim Super-G von Val-d’Isère sein Comeback nach seiner Verletzung und landete auf dem zweiten Platz. Am Tag darauf erreichte er bei der Abfahrt den dritten Platz. In der Abfahrt von Gröden schaffte er es mit einem zweiten Platz erneut auf das Podest. Wegen Knieproblemen musste Svindal die Saison 2016/17 vorzeitig beenden.

In der Saison 2018/19 fuhr Svindal drei Podestplätze ein, davon ein Sieg im Super-G in Gröden. Für das Kitzbühel-Wochenende musste er wegen Knieproblemen passen. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 gewann er Gold in der Abfahrt. Am 26. Januar 2019 gab er bekannt, dass er seine Karriere mit den Skiweltmeisterschaften 2019 in Åre beenden werde.<ref>Svindal hört nach WM in Aare auf. tt.com, 27. Januar 2019, abgerufen am 27. Januar 2019.</ref> Nach einem enttäuschenden 16. Platz im WM-Super-G trat er am 9. Februar 2019 zur Abfahrt an und gewann zum Abschluss seiner Karriere die Silbermedaille, nur zwei Hundertstelsekunden hinter seinem Landsmann Kjetil Jansrud.<ref>Svindal-Silber: Verlierer grummeln. Sport1, 9. Februar 2019, abgerufen am 9. Februar 2019.</ref>

Zeit nach dem Karriereende und Coaching

Im Jahr 2021 gewann Svindal die zwölfte Staffel der Reality-Serie Mesternes mester. Anschließend wurde bekannt gegeben, dass er ab der 13. Staffel die Moderation der Sendung übernehme.<ref>Heather Ørbeck Eliassen: Aksel Lund Svindal blir Dag Erik Pedersen sin arvtaker. In: NRK. 9. März 2021, abgerufen am 28. Mai 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Seit dem Sommer 2025 ist er der Coach der US-amerikanischen Skirennläuferin Lindsey Vonn.<ref>Abfahrt Zauchensee - Lindsey Vonn feiert zweiten Saisonsieg und dankt Coach Aksel Lund Svindal für Zusammenarbeit (11. Januar 2026)</ref><ref>Alpin-Coup im Skiweltcup: Vonn holt Svindal als Trainer (6. August 2025)</ref><ref>Neues Ski-Traumpaar: Lindsey Vonn und Aksel Lund Svindal (17. Dezember 2026)</ref>

Privates

Svindal war von 2010 bis 2013 mit der zwei Jahre jüngeren US-amerikanischen Skirennläuferin Julia Mancuso (* 1984) liiert.<ref>Svindal und Mancuso: Trennung! ski-online.ch, 15. September 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Dezember 2013; abgerufen am 15. September 2013.</ref> In seiner Freizeit widmet er sich dem Freeriden und war bereits in mehreren Freeride-Filmdokumentationen zu sehen.<ref>The Evolution of a Freeskier - Aksel Lund Svindal. RedBull, 23. Dezember 2013, abgerufen am 23. Dezember 2013.</ref>

Während seiner Karriere investierte er in börsennotierte Aktien. Spätestens seit seinem Rücktritt verlagerte er seine Investitionen in verschiedene Start-ups, die wirtschaftlich nachhaltig ausgerichtet sind. Bei einigen dieser Firmen sitzt er im Aufsichtsrat.<ref>Warum Ski-Weltmeister Aksel Lund Svindal heute in Startups investiert. In: Trending Topics. 27. Januar 2020, abgerufen am 14. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Darüber hinaus hat Svindal die Skibekleidungslinie Sweet Protection entworfen.<ref>Aksel Lund Svindal: Skibekleidung vom Skistar • Skiing Penguin. In: Skiing Penguin. 3. März 2020, abgerufen am 14. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im November 2020 erschien seine Autobiografie mit dem Titel Größer als ich. Die Autobiografie (original: Større enn meg. En selvbiografi) in deutscher Übersetzung.<ref>Bernd Steinle: Skistar Aksel Lund Svindal: Auf der Fahrt seines Lebens. In: FAZ.NET. 21. Oktober 2020, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 14. Dezember 2020]).</ref>

Svindal ist seit 2020 mit der norwegischen Leichtathletin Amalie Iuel (* 1994) liiert. Zusammen haben sie ein Kind (* 2023).<ref>Ex-Ski-Star Aksel Lund Svindal präsentiert Amalie Iuel als neue Freundin. 27. Mai 2020, abgerufen am 7. September 2023.</ref><ref>Jonas Klinke: AKSEL LUND SVINDAL IM BABY-GLÜCK: EX-WELTKLASSE-ABFAHRER UND FREUNDIN AMALIE IUEL SIND ELTERN GEWORDEN. In: Eurosport. 6. September 2023, abgerufen am 7. September 2023.</ref> Im September 2022 machte er seine Erkrankung an Hodenkrebs öffentlich.<ref>Aksel Lund Svindal erzählt von seiner Hodenkrebs-Erkrankung und rät zur Vorsorge. Abgerufen am 24. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erfolge

Datei:Aksel Lund Trysil 4.jpg
Aksel Lund Svindal beim Training im März 2010

Olympische Spiele

Weltmeisterschaften

Weltcupwertungen

Saison Gesamt Abfahrt Super-G Riesenslalom Slalom Kombination CityEvent
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2002/03 39. 225 58. 4 23. 54 26. 54 38. 33 4. 80
2003/04 19. 396 36. 40 15. 138 19. 103 41. 38 6. 77
2004/05 21. 370 30. 83 11. 156 17. 96 37. 35
2005/06 2. 1006 13. 182 1. 284 10. 195 13. 205 7. 140
2006/07 1. 1268 7. 321 5. 181 1. 416 21. 118 1. 232
2007/08 40. 234 45. 14 22. 100 19. 100 50. 20
2008/09 1. 1009 4. 356 1. 292 5. 260 11. 101
2009/10 4. 883 7. 248 3. 314 8. 211 54. 9 9. 101
2010/11 4. 789 10. 220 16. 113 2. 306 5. 120 5. 30
2011/12 3. 1131 6. 370 1. 413 11. 205 5. 128 9. 15
2012/13 2. 1226 1. 439 1. 480 7. 229 47. 15 5. 63 13. 15
2013/14 2. 1091 1. 570 1. 346 16. 130 12. 45
2014/15 verletzungsbedingt keine Ergebnisse
2015/16 5. 916 2. 436 3. 310 27. 90 9. 80
2016/17 39. 220 15. 140 18. 80
2017/18 3. 886 2. 612 3. 274
2018/19 20. 419 10. 200 7. 219

Weltcupsiege

Svindal errang 80 Podestplätze, davon 36 Siege (14 × Abfahrt, 17 × Super-G, 4 × Riesenslalom, 1 × Alpine Kombination):

Abfahrt

Datum Ort Land
15. März 2006 Åre Schweden
14. März 2007 Lenzerheide Schweiz
5. Dezember 2008 Beaver Creek USA
11. März 2009 Åre Schweden
14. März 2012 Schladming Österreich
24. November 2012 Lake Louise Kanada
6. Dezember 2013 Beaver Creek USA
29. Dezember 2013 Bormio Italien
28. November 2015 Lake Louise Kanada
4. Dezember 2015 Beaver Creek USA
19. Dezember 2015 Gröden Italien
16. Januar 2016 Wengen Schweiz
2. Dezember 2017 Beaver Creek USA
16. Dezember 2017 Gröden Italien

Riesenslalom

Datum Ort Land
21. Dezember 2006 Hinterstoder Österreich
17. März 2007 Lenzerheide Schweiz
28. Oktober 2007 Sölden Österreich
8. Januar 2011 * Adelboden Schweiz

Super-G

Datum Ort Land
27. November 2005 Lake Louise Kanada
15. März 2007 Lenzerheide Schweiz
25. November 2007 Lake Louise Kanada
6. Dezember 2008 Beaver Creek USA
18. Dezember 2009 Gröden Italien
27. November 2011 Lake Louise Kanada
25. November 2012 Lake Louise Kanada
14. Dezember 2012 Gröden Italien
25. Januar 2013 Kitzbühel Österreich
3. März 2013 Kvitfjell Norwegen
1. Dezember 2013 Lake Louise Kanada
20. Dezember 2013 Gröden Italien
29. November 2015 Lake Louise Kanada
18. Dezember 2015 Gröden Italien
22. Januar 2016 Kitzbühel Österreich
19. Januar 2018 Kitzbühel Österreich
14. Dezember 2018 Gröden Italien

Alpine Kombination

Datum Ort Land
30. November 2006 Beaver Creek USA

* zeitgleich mit Cyprien Richard

Europacup

  • Saison 2002/03: 3. Gesamtwertung, 1. Slalomwertung, 4. Riesenslalomwertung
  • 7 Podestplätze, davon 5 Siege
Datum Ort Land Disziplin
11. Dezember 2002 St. Vigil Italien Riesenslalom
7. Januar 2003 Kranjska Gora Slowenien Slalom
16. Januar 2003 Saas-Fee Schweiz Riesenslalom
24. Februar 2003 Madesimo Italien Slalom
25. Februar 2003 Madesimo Italien Slalom

Weitere Erfolge

  • 21 norwegische Meistertitel:
    • 3 × Abfahrt: 2006, 2010 und 2013
    • 5 × Super-G: 2004, 2006, 2010, 2012 und 2013
    • 4 × Riesenslalom: 2003, 2005, 2006, 2007 und 2012
    • 3 × Slalom: 2003, 2004 und 2006
    • 5 × Kombination: 2003, 2004, 2006, 2012 und 2013
  • 2 Super-G-Siege im Australia New Zealand Cup
  • 13 Siege in FIS-Rennen (3 × Abfahrt, 2 × Super-G, 5 × Riesenslalom, 3 × Slalom)

Auszeichnungen

Literatur

  • Aksel Lund Svindal: Größer als ich. Die Autobiografie Piper-Verlag, München 2020, ISBN 3-89029-542-8.

Weblinks

Commons: Aksel Lund Svindal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1948: Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Henri Oreiller | 1952: Vorlage:ITA-1946 Zeno Colò | 1956: OsterreichÖsterreich Toni Sailer | 1960: FrankreichFrankreich Jean Vuarnet | 1964: OsterreichÖsterreich Egon Zimmermann | 1968: FrankreichFrankreich Jean-Claude Killy | 1972: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Bernhard Russi | 1976: OsterreichÖsterreich Franz Klammer | 1980: OsterreichÖsterreich Leonhard Stock | 1984: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bill Johnson | 1988: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Pirmin Zurbriggen | 1992: OsterreichÖsterreich Patrick Ortlieb | 1994: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tommy Moe | 1998: FrankreichFrankreich Jean-Luc Crétier | 2002: OsterreichÖsterreich Fritz Strobl | 2006: FrankreichFrankreich Antoine Dénériaz | 2010: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Didier Défago | 2014: OsterreichÖsterreich Matthias Mayer | 2018: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Aksel Lund Svindal | 2022: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Beat Feuz | 2026: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Franjo von Allmen Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1988: Vorlage:FRA-1974 Franck Piccard | 1992: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Kjetil André Aamodt | 1994: DeutschlandDeutschland Markus Wasmeier | 1998: OsterreichÖsterreich Hermann Maier | 2002: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Kjetil André Aamodt | 2006: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Kjetil André Aamodt | 2010: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Aksel Lund Svindal | 2014: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Kjetil Jansrud | 2018: OsterreichÖsterreich Matthias Mayer | 2022: OsterreichÖsterreich Matthias Mayer | 2026: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Franjo von Allmen Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1931: Walter Prager | 1932: Gustav Lantschner | 1933: Walter Prager | 1934: David Zogg | 1935: Franz Zingerle | 1936: Rudolf Rominger | 1937: Émile Allais | 1938: James Couttet | 1939: Hellmut Lantschner | 1948: Henri Oreiller | 1950: Zeno Colò | 1952: Zeno Colò | 1954: Christian Pravda | 1956: Toni Sailer | 1958: Toni Sailer | 1960: Jean Vuarnet | 1962: Karl Schranz | 1964: Egon Zimmermann | 1966: Jean-Claude Killy | 1968: Jean-Claude Killy | 1970: Bernhard Russi | 1972: Bernhard Russi | 1974: David Zwilling | 1976: Franz Klammer | 1978: Josef Walcher | 1980: Leonhard Stock | 1982: Harti Weirather | 1985: Pirmin Zurbriggen | 1987: Peter Müller | 1989: Hansjörg Tauscher | 1991: Franz Heinzer | 1993: Urs Lehmann | 1996: Patrick Ortlieb | 1997: Bruno Kernen | 1999: Hermann Maier | 2001: Hannes Trinkl | 2003: Michael Walchhofer | 2005: Bode Miller | 2007: Aksel Lund Svindal | 2009: John Kucera | 2011: Erik Guay | 2013: Aksel Lund Svindal | 2015: Patrick Küng | 2017: Beat Feuz | 2019: Kjetil Jansrud | 2021: Vincent Kriechmayr | 2023: Marco Odermatt | 2025: Franjo von Allmen Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1950: Zeno Colò | 1952: Stein Eriksen | 1954: Stein Eriksen | 1956: Toni Sailer | 1958: Toni Sailer | 1960: Roger Staub | 1962: Egon Zimmermann | 1964: François Bonlieu | 1966: Guy Périllat | 1968: Jean-Claude Killy | 1970: Karl Schranz | 1972: Gustav Thöni | 1974: Gustav Thöni | 1976: Heini Hemmi | 1978: Ingemar Stenmark | 1980: Ingemar Stenmark | 1982: Steve Mahre | 1985: Markus Wasmeier | 1987: Pirmin Zurbriggen | 1989: Rudolf Nierlich | 1991: Rudolf Nierlich | 1993: Kjetil André Aamodt | 1996: Alberto Tomba | 1997: Michael von Grünigen | 1999: Lasse Kjus | 2001: Michael von Grünigen | 2003: Bode Miller | 2005: Hermann Maier | 2007: Aksel Lund Svindal | 2009: Carlo Janka | 2011: Ted Ligety | 2013: Ted Ligety | 2015: Ted Ligety | 2017: Marcel Hirscher | 2019: Henrik Kristoffersen | 2021: Mathieu Faivre | 2023: Marco Odermatt | 2025: Raphael Haaser Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1932: Otto Furrer | 1933: Anton Seelos | 1934: David Zogg | 1935: Anton Seelos | 1936: Rudolf Rominger | 1937: Émile Allais | 1938: Émile Allais | 1939: Josef Jennewein | 1948: Henri Oreiller | 1954: Stein Eriksen | 1956: Toni Sailer | 1958: Toni Sailer | 1960: Guy Périllat | 1962: Karl Schranz | 1964: Ludwig Leitner | 1966: Jean-Claude Killy | 1968: Jean-Claude Killy | 1970: Billy Kidd | 1972: Gustav Thöni | 1974: Franz Klammer | 1976: Gustav Thöni | 1978: Andreas Wenzel | 1980: Phil Mahre | 1982: Michel Vion | 1985: Pirmin Zurbriggen | 1987: Marc Girardelli | 1989: Marc Girardelli | 1991: Stephan Eberharter | 1993: Lasse Kjus | 1996: Marc Girardelli | 1997: Kjetil André Aamodt | 1999: Kjetil André Aamodt | 2001: Kjetil André Aamodt | 2003: Bode Miller | 2005: Benjamin Raich | 2007: Daniel Albrecht | 2009: Aksel Lund Svindal | 2011: Aksel Lund Svindal | 2013: Ted Ligety | 2015: Marcel Hirscher | 2017: Luca Aerni | 2019: Alexis Pinturault | 2021: Marco Schwarz | 2023: Alexis Pinturault Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1967–1968: Jean-Claude Killy | 1969–1970: Karl Schranz | 1971–1973: Gustav Thöni | 1974: Piero Gros | 1975: Gustav Thöni | 1976–1978: Ingemar Stenmark | 1979: Peter Lüscher | 1980: Andreas Wenzel | 1981–1983: Phil Mahre | 1984: Pirmin Zurbriggen | 1985–1986: Marc Girardelli | 1987–1988: Pirmin Zurbriggen | 1989: Marc Girardelli | 1990: Pirmin Zurbriggen | 1991: Marc Girardelli | 1992: Paul Accola | 1993: Marc Girardelli | 1994: Kjetil André Aamodt | 1995: Alberto Tomba | 1996: Lasse Kjus | 1997: Luc Alphand | 1998: Hermann Maier | 1999: Lasse Kjus | 2000–2001: Hermann Maier | 2002–2003: Stephan Eberharter | 2004: Hermann Maier | 2005: Bode Miller | 2006: Benjamin Raich | 2007: Aksel Lund Svindal | 2008: Bode Miller | 2009: Aksel Lund Svindal | 2010: Carlo Janka | 2011: Ivica Kostelić | 2012–2019: Marcel Hirscher | 2020: Aleksander Aamodt Kilde | 2021: Alexis Pinturault | 2022–2026: Marco Odermatt Vorlage:Klappleiste/Ende

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