Zum Inhalt springen

Zinkdithionit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 23. Januar 2026 um 23:36 Uhr durch imported>ChemoBot (Entferne Parameter „Suchfunktion“ aus {{Infobox Chemikalie}} und bereinige Leerzeilen).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Strukturformel
Zinkion Dithionition
Allgemeines
Name Zinkdithionit
Andere Namen

Zinkhydrosulfit

Summenformel ZnS2O4
Kurzbeschreibung

weißes Pulver<ref>Datenblatt.</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 231-942-2
ECHA-InfoCard 100.029.038
PubChem 24517
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 193,45 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Löslichkeit

löslich in Wasser<ref>Datenblatt bei NOAA (englisch).</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Zinkdithionit (chem. Formel ZnS2O4) entsteht aus Schwefeldioxid oder Hydrogensulfiten durch Reduktion mit Zink.

Gewinnung und Darstellung

Hergestellt wird es durch Einleiten von Schwefeldioxid in eine Wasser-Zinkstaub-Mischung.

<math>\mathrm{Zn + 2 \ SO_2 \rightarrow ZnS_2O_4}</math>

oder

<math>\mathrm{Zn + 2 \ H_2SO_3 \rightarrow ZnS_2O_4 + 2 \ H_2O}</math>

Verwendung

Zinkdithionit wird als Bleichmittel in der Textil- und Papierindustrie eingesetzt. Dabei muss ein Kontakt mit Sauerstoff vermieden werden, da es von Sauerstoff oxidiert und unwirksam wird.<ref>Martin B. B. Hocking: Handbook of Chemical Technology and Pollution Control, 3rd Edition. Academic Press, 2006, ISBN 978-0-080-47827-2, S. 485 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

<math>\mathrm{2 \ ZnS_2O_4 + 2 \ O_2 + 2 \ H_2O \rightarrow Zn(HSO_4)_2 + Zn(HSO_3)_2}</math>

Aus ökologischen Gründen (keine Belastung des Abwassers mit Zinksalzen) wird es vermehrt u. a. durch Natriumdithionit ersetzt.<ref>G. Brauer (Hrsg.), Handbook of Preparative Inorganic Chemistry. 2nd ed., vol. 1, Academic Press 1963, S. 394–395.</ref><ref>Bleiche (peroxygen-chemicals).</ref>

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

  • Patent US3197289A: Modification of zinc hydrosulfite crystals by use of high molecular weight colloidal materials. Angemeldet am 11. Dezember 1961, veröffentlicht am 27. Juli 1965, Anmelder: Nopco Chem Co, Erfinder: Thomas E. Rogers.
  • Kinetics of Zinc Hydrosulfite Slurry Reaction (PDF; 363 kB)