Diedersen
Diedersen Flecken Coppenbrügge
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(439)&title=Diedersen 52° 6′ N, 9° 28′ O
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| Höhe: | 131 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 6,68 km²<ref name="destatis1950" /> | |||||
| Einwohner: | 439 (30. Juni 2022)<ref name="Einwo2022" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 66 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 | |||||
| Postleitzahl: | 31863 | |||||
| Vorwahl: | 05159 | |||||
Lage von Diedersen in Niedersachsen
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Diedersen ist eine Ortschaft im Flecken Coppenbrügge im Landkreis Hameln-Pyrmont in Niedersachsen und hat ungefähr 440 Einwohner.
Geografie
Diedersen liegt im Naturpark Weserbergland Schaumburg-Hameln östlich des Schecken, westlich des Ith und etwa zehn Kilometer östlich von Hameln. Der Ort liegt nahe der Bundesstraße 1. Das Dorf hat eine Fläche von 6,68 km² und liegt auf 131 m NHN.
Geschichte
Vorgeschichte
Bereits in der Bronzezeit lebten Menschen, die halbsesshaft waren, in der Ithbörde, wie das Hügelgrab (Tumulus) im Schecken westlich von Diedersen zeigt.<ref>Joachim Schween: Die archäologischen Fundstellen im Landkreis Hameln-Pyrmont: Katalog der archäologischen Bodenurkunden bis 1992. Hrsg.: Landkreis Hameln-Pyrmont. Teil 1 und 2 + Katalog-Beilage, Nr. 654. Hameln 1993.</ref>
Von der Römischen Kaiserzeit bis zum Frühmittelalter
Das Weserbergland, in dem Diedersen liegt, gehörte nach Edward Schröder in der Römischen Kaiserzeit und in der Spätantike zum Siedlungsgebiet des germanischen Stammes der Cherusker, in der Spätantike zum Siedlungsgebiet des germanischen Stammes der Angrivarier, in den die Cherusker wohl bereits vor der Völkerwanderungszeit aufgingen und im Frühmittelalter zum Siedlungsgebiet der Engern, einem Stammesverband der Sachsen, in den die Angrivarier und andere germanische Stämme aufgingen. Die in diesen Epochen im Weserbergland sesshaft gewordenen Menschen lebten vermutlich auch in der Gemarkung Diedersen in Pfosten- und Grubenhäusern auf einzelnen Gehöften auf gerodeten Waldinseln in der Nähe von Bachläufen.<ref>Edward Schröder: Sachsen und Cherusker. In: Walther Lammers (Hrsg.): Entstehung und Verfassung des Sachsenstammes. Darmstadt 1967, S. 207–231.</ref>
Vom Hochmittelalter bis zur Neueren Geschichte
Diedersen wurde erstmals 1007 in einer Grenzbeschreibung des Bistums Hildesheim als Dorf erwähnt und darin dem Tilithigau sowie dem Bistum Minden zugeordnet.<ref>Heimatverein Bessingen: Dorfchronik von Bessingen. Selbstverlag, Bessingen 1988, S. 7.</ref> 1120/1140 wurde der altsächsisch-engernsche Graf Theodericus von Holthusen aus einem Uradelsgeschlecht, der in Holtensen seinen Stammsitz als Allodium (Eigenbesitz) hatte,<ref>Carl Wilhelm Wippermann, Reg. Schaumburg, S. 13 erwähnt, dass ein „placitum comitis Theoderici de Holthusen in villa munere“ existierte, welches etwa 7 Parochien zwischen Münder und Hameln umfasst haben mag.</ref> als Herr der Gerichtsplätze Munnere (Bad Münder) und Diddelinchusen (Diedersen)<ref>Vgl. zur Ortsnamenforschung das Niedersächsische Ortsnamenbuch (NOB). Es ist ein langfristig angelegtes Projekt des Instituts für Historische Landesforschung an der Universität Göttingen.</ref> bezeugt.<ref>Stephan Alexander Würdtwein: Subsidia diplomatica ad selecta juris ecclesiastici Germaniae et historiarum capita elucidanda. Band VI. Heidelberg 1787, S. 327, 329.</ref> Der Edelherr Konrad von Arnheim („Conradus nobilis de Arnhem decimam in Diderecsen…“), wahrscheinlich ein Untergraf des Grafen von Schaumburg, dessen Familie auf dem Adelssitz in Holtensen der Familie von Holthusen nachfolgte, wurde um 1300 vom Bischof von Minden u. a. mit Gütern in Diedersen belehnt.<ref>Hermann Sudendorf: Urkundenbücher der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg und ihrer Lande. Band I. Carl Rümpler, Hannover 1859, S. 21, 184.</ref> 1324 besaß Thidericus (Dietrich) de Besinghusen eine Curie (Stiftshof) und eine Mühle in Diedersen, Grundherr war ebenfalls der Bischof von Minden.<ref>Hermann Sudendorf: Urkundenbücher der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg und ihrer Lande. Band I. Carl Rümpler, Hannover 1859, S. 109, 184.</ref><ref>Dieter Scriverius: Die weltliche Regierung des Mindener Stiftes von 1140 bis 1397. Lage und Geschichte des bischöflichen Lehnguts. Dissertation. Band 2. Hamburg 1966, S. 18.</ref> 1332 wird ein Johannes de Diederscinghusen und 1337 ein Diederich von Diederscinghusen mit Besitz in Diedersen erwähnt.
Diedersen lag im Gerichtsbezirk Goe auf der Hamel im Tilithigau und gehörte während des Mittelalters und der frühen Neuzeit zum Archidiakonat Ohsen der Diözese Minden (das historische Bistum Minden wurde 1803 aufgelöst).<ref>Siehe Schlieckau 2025, S. 37 f.</ref>
Anfang des 14. Jahrhunderts war neben dem Kloster Corvey auch das Abdinghofkloster Grundherr von neun Höfen und Subcolonenhöfen, die in Diedersen neu entstanden waren, nachdem eine unbekannte, nicht lokalisierte Hägersiedlung in der Nähe von Diedersen aufgegeben worden war.<ref name="Schäfer13">Adelgunde Schäfer: Dorfchronik Diedersen. Hrsg.: Flecken Coppenbrügge. Flecken Coppenbrügge, Coppenbrügge 1992, S. 13.</ref>
1394 belehnte der Abt von Corvey, Bodo von Pyrmont, den Knappen Hermann von Hastenbeck mit sieben Hufen (210 Morgen) und drei Hofstellen in Dydercksen (Diedersen) und mit 20 Hufen (600 Morgen) und 10 Hofstellen in Datherdessen (Dadersen).<ref name="Schäfer13" /> Nachdem das Geschlecht derer von Hastenbeck 1548 erloschen war, belehnte Abt Reinhardt von Corvey am 21. November 1557 Dietrich von Hake VIII. als Nachfolger seines Onkels Hartung von Hastenbeck mit einem Erblehen. Es bestand aus einem freien Sattelhof (dem heutigen Gut Diedersen am Mühlensiek), dem Patrimonialgericht (Untergericht) zu Diedersen und Dadersen in der gesamten Diederser und Daderser Gemarkung bis zur Remte, einer Mühlenstätte, einer Schäferei, sechs Hofstellen, 14 Hufen Land (420 Morgen) zu Diedersen und dem ganzen Dorf Dadersen, ausgenommen dem Zehnten. Die Patrimonialgerichtsbarkeit (niedere Gerichtsbarkeit) hatten die Herren von Hake bis 1836 inne. Danach übernahm das Amt Springe, dann das Amt Coppenbrügge und später das Amt Hameln durch ein neues Landesgesetz sämtliche Gerichtsbarkeiten.<ref>Adelgunde Schäfer: Dorfchronik Diedersen. Hrsg.: Flecken Coppenbrügge. Coppenbrügge 1992, S. 89.</ref>
Diedersen hatte ursprünglich keine Kirche und wurde nach Dadersen eingepfarrt, das bereits vor dem Dreißigjährigen Krieg wüst gefallen war. Danach konnten die Bewohner von Diedersen den Gottesdienst in der Kirche in Bisperode besuchen. Herzogin Elisabeth von Calenberg führte in ihrem Herrschaftsgebiet, zu dem Diedersen gehörte, bis 1544 die Reformation ein.<ref>Marion Müller: Reformation in Niedersachsen. CW Niemeyer, Hameln 2017, ISBN 978-3-8271-9312-4.</ref> 1733 wurde eine Kapelle in Diedersen gebaut. Unklar ist, ob es eine noch ältere Kapelle in Diedersen nach dem Wüstfallen von Dadersen gab. Als die Kapelle von 1733 baufällig wurde, erhielt Diedersen 1933 eine neue kleine Kirche, die zunächst noch namenlos blieb und erst 2007 nach Dietrich Bonhoeffer benannt wurde.<ref>Siehe Schlieckau 2025, S. 78–81.</ref>
Am 26. Juli 1757 fand während des Siebenjährigen Kriegs die Schlacht bei Hastenbeck westlich der Erhebung des Schecken statt. Die Bewohner von Diedersen litten unter Plünderungen, Morden durch die Franzosen und Kontributionen und Einquartierungen von Soldaten.
In den 1920er-Jahren gab es in Diedersen noch viele Handwerksbetriebe wie Tischlerei, Stellmacherei, Schuhwerkstatt, Bäckerei, Maurerbetrieb, Schmiede, Schneiderei, Webereien (fünf Webstühle), Kornmühle, eine Schlachterei sowie mehrere Gasthäuser.<ref>Siehe Schlieckau 2025, S. 76.</ref>
Neueste Geschichte
Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Evakuierte aus dem Raum Aachen, die dort ausgebombt worden waren, sowie Kriegsflüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten und aus Serbien nach Diedersen. Die Einwohnerzahl von Diedersen verdoppelte sich von 301 Einwohnern im Jahr 1925 auf 600 Einwohner im Jahr 1948. Zwischen 1952 und 1956 verließen 138 Bürger Diedersen wieder.<ref>Siehe Schlieckau 2025, S. 105.</ref> Nach 1945 wurden in der alten Schule in Diedersen zeitweise über 50 Schüler in einem ca. 60 m² großen Raum von der ersten bis zur achten Klasse unterrichtet. 1954 lebten der Schulleiter und ein zweiter Lehrer noch im Schulgebäude.<ref>Siehe Schlieckau 2025, S. 108.</ref>
Politische Zugehörigkeiten
Im Frühmittelalter um 1000 n. Chr. gehörte Diedersen zum Stammesherzogtum Sachsen. Im Hoch- und Spätmittelalter gehörte Diedersen mit seinen Ländereien und dem Scheckenwald zum Besitz der Klöster Fulda, Corvey und Abdinghof sowie des Bistums Minden, die damit jeweils verschiedene Grafenfamilien und Familien des niederen sächsischen Landadels belehnten. Von 1432 bis 1692 gehörte Diedersen zum Herzogtum Braunschweig-Lüneburg, von 1692 bis 1810 zum Kurfürstentum Hannover, von 1810 bis 1816 zum Königreich Westphalen, Departement Leine von Jérôme Bonaparte, von 1816 bis 1866 zum Königreich Hannover und nach dessen Annektierung durch Preußen von 1866 bis 1946 zur preußischen Provinz Hannover.<ref>Siehe Schlieckau 2025, S. 71.</ref>
Ab 1945 gehörte Diedersen zur Britischen Besatzungszone, 1946 zum Land Hannover und im selben Jahr zum Regierungsbezirk Hannover im Land Niedersachsen. Am 31. Dezember 2004 wurden die Regierungsbezirke aufgelöst.<ref>Siehe Schlieckau 2025, S. 103.</ref>
Eingemeindungen
Am 1. Januar 1973 wurde Diedersen in den Flecken Coppenbrügge eingegliedert.<ref name="BibISBN" />
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1664 | 1689 | 1812 | 1821 | 1840 | 1848 | 1885 | 1905 | 1910 | 1925 | 1933 | 1939 | 1946 | 1948 | 1950 | 1952 | 1956 | 1961 | 1991 | 2022 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 87 | 146 | 299 | 293 | 313 | 323 | 360 | 332 | 321 | 302 | 278 | 254 | 553 | 600 | 599 | 596 | 458 | 447 | 478 | 439 |
| Quelle | <ref name="Schlieckau126">Siehe Schlieckau 2025, S. 126.</ref> | <ref name="Schlieckau126" /> | <ref name="Westphalen" /> | <ref name="Schlieckau126" /> | <ref name="Schlieckau126" /> | <ref name="Schlieckau126" /> | <ref name="Schlieckau126" /> | <ref name="Schlieckau126" /> | <ref name="gemeindeverzeichnis" /> | <ref name="Rademacher" /> | <ref name="Rademacher" /> | <ref name="Rademacher" /> | <ref name="Schlieckau126" /> | <ref name="Schlieckau126" /> | <ref name="destatis1950" /> | <ref name="Schlieckau126" /> | <ref name="Schlieckau126" /> | <ref name="Schlieckau126" /> | <ref name="Schlieckau126" /> | <ref name="Schlieckau126" /> |
Politik
Der Ortsrat der Ortschaft Bisperode vertritt auf kommunaler Ebene die Coppenbrügger Ortsteile Behrensen, Bessingen, Bisperode, Diedersen und Harderode. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Wappen
| [[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen der ehemaligen Gemeinde Diedersen, Landkreis Hameln-Pyrmont]] | Blasonierung: „Gespalten von Blau und Silber (Weiß), vorn ein halbes springendes silbernes (weißes) Pferd am Spalt, hinten zwei schwarze Haken, der hintere linksgewendet.“<ref name="Wappen">Wappen der Coppenbrügger Ortsteile</ref> |
| Wappenbegründung: Die Haken entstammen dem Wappen der Freiherren von Hake, die in Diedersen das Herrenhaus Diedersen besaßen. Die Bedeutung des Pferdes ist unklar. Möglicherweise steht es für Zugehörigkeit zu Niedersachsen einerseits und andererseits erinnert es an die Lage Diedersens an einer früheren wichtigen Handelsstraße. |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
- Ein bronzezeitliches Hügelgrab (Tumulus) im Schecken
- Das Rittergut der Freiherren von Hake mit dem Herrenhaus Diedersen
- Die Obensburg im Schecken
- Die Sassenburg im Schecken
- Der Friedenswall
Vereine
Der Männergesangverein Diedersen e. V. (MGV) wurde 1891 gegründet und ist der älteste Verein des Ortes. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es Übungsabende des Männerchors und des Frauenchors. 1947 wurden Theaterstücke auf einer aus der Vorkriegszeit stammenden Theaterbühne in einer Diederser Gaststätte aufgeführt. 1965 trat der MGV dem Deutschen-Allgemeinen-Sängerbund bei. Anfang der 1970er Jahre fand am Waldrand des Schecken ein „Waldessingen“ statt. Der MGV tritt heute bei vielen Veranstaltungen auf, oft auch gemeinsam mit anderen Gesangvereinen.
Die DRK Ortsgruppe wurde 1910 gegründet und ist der zweitälteste Diederser Verein.
Die Freiwillige Feuerwehr Diedersen wurde 1924 gegründet; die Jugendfeuerwehr wurde 1999 gegründet. 1980 wurde das neue Feuerwehrhaus fertiggestellt. Alle fünf Jahre wird ein großes Feuerwehrfest gefeiert. Seit 1947 werden die Osterfeuer unter der Regie und Überwachung durch die Freiwillige Feuerwehr Diedersen und unter Mithilfe der Jugendfeuerwehr abgebrannt.<ref>Siehe Schlieckau 2025, S. 7, 78.</ref>
Der Turnclub Diedersen, der 1933 gegründet und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgelöst wurde, war der Vorläufer des Sport-Club Diedersen e. V.<ref>Siehe Schlieckau 2025, S. 112.</ref>
Im Sport-Club Diedersen von 1947 e. V. werden verschiedene Sportarten angeboten, darunter Aerobic, Damengymnastik, Darts, Fußball, Kinderturnen, Orientalischer Tanz und Mensch & Hund. Die Abteilung Darts wurde 1999 gegründet. 2009 gelang der Bundesligaaufstieg. Bis 2022 spielten Vereinsmitglieder in der Bundesliga und konnten 2011 den Vizemeistertitel holen. Mehrere dritte Plätze wurden erreicht. Drei Spieler des SC Diedersen wurden zum Einsatz in die Deutsche Nationalmannschaft berufen.<ref>SC Diedersen - Abteilung Darts. In: SC Diedersen. Abgerufen am 20. Oktober 2025.</ref>
Der Kinderspielkreis Diedersen e. V. wurde 1972 gegründet, bestand bis 2020 im alten Schulgebäude und betreute zuletzt 22 Kinder.<ref>Siehe Schlieckau 2025, S. 111.</ref>
Der Heimatverein Diedersen e. V. besteht seit 2009. Der Verein führt u. a. Dorfverschönerungsarbeiten durch. Vor dem Zweiten Weltkrieg soll es noch einen älteren Heimatverein in Diedersen gegeben haben.
Der Familienkreis Diedersen e. V. wurde 2024 gegründet, um die Angebote für die Kinder im Dorf zu verbessern. Hauptanliegen ist es, den Spielplatz besser auszustatten, der zentral im Dorf liegt.
Persönlichkeiten
- Wilhelm von Altrock (1887–1952), Generalleutnant der Wehrmacht
Literatur
- Adolf Christoph von Hake II.: Hausbuch Diedersen, Selbstverlag, 1858.
- G. Wittje: Die wichtigsten Schlachten, Belagerungen und verschanzten Lager vom Jahre 1708 bis 1855. Band 1, 1861, In: EHV-History, Bremen 2013, ISBN 978-3-95564-500-7, S. 9–12.
- Katasteramt Hameln: Rezeßkarte, Teil Diedersen, 1868. In: Adelgunde Schäfer: Dorfchronik Diedersen, Flecken Coppenbrügge, Coppenbrügge 1992, S. 235.
- Joachim Schween: Die archäologischen Fundstellen im Landkreis Hameln-Pyrmont: Katalog der archäologischen Bodenurkunden bis 1992. Teil 1 und 2 + Katalog-Beilage, Kat. Nr. 654, 1993.
- Friedrich August Gustav Adolf von Hake: Geschichte der Freiherrlichen Familie von Hake, 1887.
- Robert Meyer: Abhandlungen über die Schlacht zu Diedersen, 1912.
- Edward Schröder: Sachsen und Cherusker. In: Walther Lammers (Hrsg.): Entstehung und Verfassung des Sachsenstammes. Darmstadt 1967, S. 207–231.
- Hermann von Hake: Rittergut Diedersen. 400 Jahre in der Familie von Hake, Selbstverlag, 1941.
- Adelgunde Schäfer: Dorfchronik Diedersen. Flecken Coppenbrügge, Coppenbrügge 1992.
- Jürgen Schlieckau: Die Geschichte der Dörfer Diedersen und Dadersen. Verlag Jörg Mitzkat, Holzminden 2025, ISBN 978-3-95954-174-9.
Weblinks
- Diedersen im Historischen Kirchengemeindelexikon der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers
Einzelnachweise
<references> <ref name="BibISBN"></ref> <ref name="destatis1950">Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Endgültige Ergebnisse nach der Volkszählung vom 13. September 1950. Band 33. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart/Köln August 1952, S. 29, Sp. 1 (Digitalisat [PDF; 26,4 MB; abgerufen am 11. November 2019] Landkreis Hameln-Pyrmont, S. 38).</ref> <ref name="gemeindeverzeichnis">Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Hameln. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 3. Februar 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Juni 2023; abgerufen am 13. November 2019.</ref> <ref name="Rademacher">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> <ref name="Einwo2022">Landkreis Hameln-Pyrmont (Hrsg.): Nahverkehrsplan 2023–2027 / ANLAGE 1 – Einwohnerzahlen Ortsteile 2022. 30. Juni 2022, S. 2 (online [PDF; 406 kB; abgerufen am 8. November 2024]).</ref> <ref name="Westphalen">Johann Georg Heinrich Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen, Vieweg, Braunschweig 1813, S. 24 Digitalisat (Hervorhebung=Diedersen); abgerufen am 27. April 2025.</ref> </references>