Zum Inhalt springen

Bebertal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 9. Oktober 2025 um 17:35 Uhr durch imported>Wivoelke (Einw. update).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Bebertal
Gemeinde Hohe Börde
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1574)&title=Bebertal 52° 14′ N, 11° 20′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1574) 52° 14′ 22″ N, 11° 20′ 10″ O
 {{#coordinates:52,239444444444|11,336111111111|primary
dim=10000 globe= name=Bebertal region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 91 m
Fläche: 25,97 km²
Einwohner: 1574 (11. Juni 2025)<ref>Amts- und Mitteilungsblatt Hohe Börde, 6. Ausgabe vom 2. Juli 2025. Gemeinde Hohe Börde, S. 9, abgerufen im Oktober 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 39343
Vorwahl: 039062

Bebertal ist ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Hohe Börde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Geografie

Datei:Markt und Dorf Alvensleben.jpg
Markt und Dorf Alvensleben, Lithografie von Eyraud bei Behrends (1826)

Bebertal liegt etwa sechs Kilometer südwestlich von Haldensleben.

Als Ortsteile der bis 2010 selbständigen Gemeinde Bebertal waren ausgewiesen:

  • Bebertal I (früher Alvensleben)
  • Bebertal II (früher Dönstedt)
  • Kuhlager

Gemäß dem aktuellen Flächennutzungsplan der Gemeinde Hohe Börde ist die Ortschaft Bebertal in die Ortsteile Alvensleben und Dönstedt gegliedert.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Flächennutzungsplanung der Gemeinde Hohe Börde.] hoheboerde.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. März 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hoheboerde.deVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Außerdem existieren noch die Wohnplätze Eiche und Hüsig.<ref name="OT-LSA-2013" />

Geschichte

Datei:Gut Doenstedt Sammlung Duncker.jpg
Gut Dönstedt um 1860, Sammlung Alexander Duncker
Datei:Bebertal Hohe Börde Veltheimsburg Innenhof.jpg
Burg Veltheimsburg

Die Gemeinde Bebertal ist am 1. Juli 1950 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Alvensleben und Dönstedt entstanden.<ref>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 340</ref> Bereits am 30. September 1928 erfolgte eine Zusammenlegung vom Gutsbezirk Alvensleben mit den Landgemeinden Dorf Alvensleben und Markt Alvensleben und Teilen der Gutsbezirke Bischofswald-Forst und Veltheimsburg (die heute den Burgenkomplex bilden) zu einer Landgemeinde Alvensleben.<ref name="AB-RB-Magdeburg">Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1928, ZDB-ID 3766-7, S. 225–226.</ref> Gleichzeitig wurde der Gutsbezirk Dönstedt mit der Landgemeinde Dönstedt vereinigt.<ref name="AB-RB-Magdeburg" />

Das Gebiet der heutigen Gemeinde Bebertal war schon sehr früh besiedelt, wie insgesamt 43 nachgewiesene Großsteingräber zeigen. Das größte und bekannteste ist das Königsgrab in der Nähe des Forsthauses Eiche. Auf bronzezeitliche Spuren weist das Depot von Bebertal.

Der Name des Ortes Dönstedt findet sich erstmals in einer Urkunde König Ottos I. aus dem Jahre 961. Im Mittelalter gehörte die Burg den Schencken von Dönstedt und Flechtingen.

Die erste, allerdings ungesicherte urkundliche Erwähnung von Alvensleben erfolgte 964 in einem Vermögensverzeichnis des Klosters Gernrode. Die Geschichte von Alvensleben ist eng mit der Burg Alvensleben verbunden und mit den auf ihr ansässigen bischöflichen Ministerialen von Alvensleben sowie den von Berwinkel und ab 1439 den von Veltheim.

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Bebertal, Ackendorf, Eichenbarleben, Groß Santersleben, Hermsdorf, Hohenwarsleben, Irxleben, Niederndodeleben, Nordgermersleben, Ochtmersleben, Schackensleben und Wellen zur neuen Gemeinde Hohe Börde zusammen.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010</ref>

Politik

Für den Ortsteil Bebertal wurde eine Ortschaftsverfassung eingeführt. Der Ortschaftsrat von Bebertal besteht aus sieben Mitgliedern.

Wappen und Flagge

Das Wappen wurde am 30. Januar 1996 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt. Es wurde von der Magdeburger Heraldikerin Erika Fiedler gestaltet.

Blasonierung: „Geteilt von Rot und Gold; oben ein goldener Balken begleitet von drei (2:1) silbernen Rosen mit goldenen Butzen und Kelchblättern, unten ein roter Lindenzweig.“

Die Schildteilung Rot über Gold (die von Alvenslebenschen Farben) symbolisiert die zwei Ortsteile Alvensleben und Dönstedt. Der obere Teil entstand durch Übernahme der zwei roten Balken im goldenen Feld, belegt mit 2:1 silbernen Rosen mit goldenen Butzen und Kelchblättern, aus dem Wappen des Hauses von Alvensleben. Im unteren Teil findet sich in Gold ein roter Lindenzweig als Symbol für den Ortsteil Dönstedt, der zu Zeiten seiner Eigenständigkeit eine Linde im Gemeindesiegel führte. Nach Behrends handelte es sich dabei um „... die alte Linde auf dem Kirchberg,“ die den Einwohnern als Ort für Versammlungen und Festlichkeiten diente.<ref>Das Wappen der Gemeinde Bebertal, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren, Hinterlegt 1996 im Landeshauptarchiv Magdeburg</ref>

Die Farben von Bebertal sind Rot–Gelb.

Die Flagge des Ortes ist rot-gelb gestreift mit dem aufgelegten Wappen.

Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehrsanbindung

An Bebertal vorbei aus Haldensleben in Richtung Eilsleben die Bundesstraße 245, die an die Bundesautobahn 2 (Anschlussstelle Eilsleben) anschließt. Zur Bundesstraße 1, die Magdeburg mit Berlin verbindet, sind es in südlicher Richtung etwa 4 km. Bebertal lag am Abzweig der Bahnstrecke Haldensleben–Weferlingen.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter des Ortes

Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen

Literatur

  • Kurt Bartels: Familienbuch Dönstedt, Bebertal II (Landkreis Börde). 1632–1814. Leipzig: AMF 2008 (= Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF 47)

Weblinks

Commons: Bebertal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="OT-LSA-2013"> Verzeichnis Gemeinden und Gemeindeteile. Gebietsstand: 1. April 2013 (= Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt [Hrsg.]: Verzeichnisse / 003. Nr. 2013). Halle (Saale) Mai 2013, S. 47 (destatis.de [PDF; 1,6 MB; abgerufen am 24. August 2019]). </ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein