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Ackendorf (Hohe Börde)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ackendorf
Gemeinde Hohe Börde
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(358)&title=Ackendorf 52° 13′ N, 11° 26′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(358) 52° 13′ 0″ N, 11° 26′ 0″ O
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Höhe: 108 m ü. NHN
Fläche: 6,94 km²
Einwohner: 358 (11. Juni 2025)<ref>Amts- und Mitteilungsblatt Hohe Börde, 6. Ausgabe vom 2. Juli 2025. Gemeinde Hohe Börde, S. 9, abgerufen im Oktober 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 39343
Vorwahl: 039202

Ackendorf ist Ortschaft und Ortsteil der Einheitsgemeinde Hohe Börde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Geografie

Ackendorf liegt ca. 16 km (Luftlinie) nordwestlich von Magdeburg.

Ortschaftsgliederung

Die Ortschaft Ackendorf bildet sich durch die Ortsteile Ackendorf und Glüsig.

Geschichte

Datei:Ackendorf Kirche (1).jpg
Kirche St. Bonifatius in Ackendorf

Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Glüsig mit der Landgemeinde Althaldensleben vereinigt.<ref name="AB-RB-Magdeburg">Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1928, ZDB-ID 3766-7, S. 226.</ref> Am 1. April 1934 wurde der ehemalige Gutsbezirk Glüsig aus der Gemeinde Althaldensleben in die Gemeinde Ackendorf umgemeindet.<ref name="AB-RB-Magdeburg-1935">Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1935, ZDB-ID 3766-7, S. 4.</ref>

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Ackendorf mit dem Ortsteil Glüsig, Bebertal, Eichenbarleben, Groß Santersleben, Hermsdorf, Hohenwarsleben, Irxleben, Niederndodeleben, Nordgermersleben, Ochtmersleben, Schackensleben und Wellen zur neuen Gemeinde Hohe Börde zusammen.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010</ref> Zusammen mit der neuen Gemeinde wurde die Ortschaft Ackendorf errichtet. Zur Ortschaft gehören die Ortsteile Ackendorf und Glüsig.<ref name="Haupsatzung Hohe Börde 2014">Gemeinde Hohe Börde (Hrsg.): Amtsblatt für die Gemeinde Hohe Börde. 4. Jahrgang, Nr. 34. Hohe Börde 13. August 2014, S. 1 ff. (hoheboerde.de [PDF; 300 kB; abgerufen am 13. September 2017]).</ref>

Politik

Für den Ortsteil Ackendorf wurde eine Ortschaftsverfassung eingeführt. Der Ortschaftsrat von Ackendorf besteht aus 5 Mitgliedern.

Wappen und Flagge

Das Wappen wurde am 28. Juni 2000 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt und im Landesarchiv Sachsen-Anhalt unter der Nr. 28/2000 registriert.

Blasonierung: „In Gold auf grünem Hügel ein linkssehender, stehender, silbern konturierter schwarzer Sperling, rechts überhöht von einem gestielten, steigenden grünen Lindenblatt.“

Die Gestaltung beruht auf einem alten Bildsiegel der Gemeinde. Der schwarze Sperling auf dem grünen Hügel ist redend für den in der Ackendorfer Gemarkung liegenden Sperlingsberg. Das Lindenblatt symbolisiert die Fruchtbarkeit der Bördelandschaft.

Die Farben von Ackendorf sind Schwarz - Gelb.

Das Wappen wurde von dem Magdeburger Heraldiker Ernst Albrecht Fiedler gestaltet.

Die Flagge von Ackendorf ist Schwarz - Gelb gestreift (Hissflagge: Streifen von oben nach unten, Querflagge: Streifen von links nach rechts verlaufend) mit dem aufgelegten Wappen.

Verkehr

Der Bahnhof Ackendorf lag an der Bahnstrecke Haldensleben–Eilsleben.

Sehenswürdigkeiten

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Gedenkstätten

Literatur

  • Kurt Bartels: Familienbuch Ackendorf (Landkreis Börde)Sachsen-Anhalt, 1580 bis 1875. Leipzig: AMF 2013 (= Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF 75)

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Ackendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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