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Franking

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Franking
Wappen Österreichkarte
[[Datei:{{#property:p94}}|100px|Wappen von Franking]]
Basisdaten
Staat: OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Land: Vorlage:AT-OÖ
Politischer Bezirk: Braunau
Kfz-Kennzeichen: BR
Fläche: 10,46 km²
Koordinaten: 48° 3′ N, 12° 55′ OKoordinaten: 48° 3′ 3″ N, 12° 54′ 50″ O
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Höhe: 457 m ü. A.
Einwohner: 1.034 (1. Jän. 2025)
Bevölkerungsdichte: 99 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5131
Vorwahl: 06277
Gemeindekennziffer: 4 04 08
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Franking 26
5131 Franking
Website: franking.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Josef Lasser (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2021)
(13 Mitglieder)
8
3
2
Insgesamt 13 Sitze
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Holzöstersee.jpg
Holzöstersee
Datei:Holzöstersee im Frühling.jpg
Holzöstersee

Franking ist eine kleine Gemeinde mit 1034 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) im oberösterreichischen Bezirk Braunau im Innviertel nahe an der Grenze zu Salzburg und Deutschland. Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Mattighofen, bis 2004 gehörte die Gemeinde zum Gerichtsbezirk Wildshut. In bescheidenem Ausmaß gibt es seit den 1950er Jahren im Sommer Fremdenverkehr, heute ist Franking das touristische Zentrum der Region Seelentium.

Geografie

Franking liegt auf 457 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 4,1 km, von West nach Ost 4,7 km. Die Gesamtfläche beträgt 10,5 km². 23,8 % der Fläche sind bewaldet, 67,6 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende neun Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Eggenham und Holzöster.

Nachbargemeinden

Eine der sechs Nachbargemeinden liegt im Bezirk Salzburg-Umgebung (SL).

Geretsberg Eggelsberg
Haigermoos Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Moosdorf
Sankt Pantaleon Sankt Georgen bei Salzburg (SL)

Geschichte

Datei:Wappen der Grafen von Franking.jpg
Wappen der Grafen von Franking auf einer Stiftungstafel in der Pfarrkirche

Der Name der Gemeinde geht auf den althochdeutschen Personennamen Franko oder Francho zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Name 1150, wo ein Ulricus von franchingen genannt wird. Der Stammsitz der Herren von Franking befand sich auf dem Burgstall, einem Hügel am Holzöstersee. Heute ist dieser Sitz nicht mehr zu sehen.

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Im Zug der josefinischen Reformen wurde Franking 1785 von der Mutterpfarre Ostermiething losgelöst und eine selbständige Pfarre. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Während der Besatzungszeit bis 1955 lag Franking in der US-amerikanischen Zone.

Mitte der 1950er Jahre wurden erste Anstrengungen zur Etablierung des Sommertourismus unternommen. So wurde am Holzöstersee eine Badeanstalt mit Kabinen und Buffet errichtet.

Liste der Erbhöfe in der Gemeinde

Nach dem Erbhofgesetz 1931 muss der Hof mindestens 200 Jahre von der Familie bewirtschaftet worden sein.

  • Dießengut in Dorfibm
  • Hanspetergut in Eisengöring
  • Josephengut in Neuhausen
  • Karnergut in Dorfibm
  • Kirchbauergut in Franking
  • Matheisengut in Eisengöring
  • Neuhausergut in Neuhausen
  • Schipflgut in Neuhausen
  • Anthallergut in Dorfibm
  • Pimperlgut in Neuhausen

Einwohnerentwicklung

Vorlage:Einwohner B Diagramm 1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 957 Einwohner, 2001 dann 945 Einwohner und 2021 sogar 1.007.

Altersgliederung
Einwohner nach höchster abgeschlossener Ausbildung
  • Allgemeinbildende Pflichtschule: 40,2 %
  • Lehre: 36,6 %
  • Fachschule: 11,1 %
  • Allgemeinbildende Höhere Schule: 1,9 %
  • Berufsbildende Höhere Schule: 6,4 %
  • Hochschule oder verwandte Lehranstalt: 3,7 %<ref name="rd" />

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Pfarrkirche Franking(von SO gesehen).JPG
Pfarrkirche Franking

Wirtschaft und Infrastruktur

Tourismus

  • Am Holzöstersee hat sich seit den 1950er Jahren der Badetourismus entwickelt, selbst Sophia Loren war hier zu Gast. 2011 wurde rund um den See ein durchgehend barrierefreier Rundweg eröffnet, der auf einer Länge von 400 Metern als Moorlehrpfad gestaltet ist.
  • Wanderbauerngolf – zu Fuß oder mit der Pferdekutsche
  • Bierbad im Moorhof
  • Traktor-Roas – Sightseeing mit alten Traktoren
  • Bienenlehrpfad

Bildung

In der Gemeinde gibt es eine dreiklassige Volksschule und einen Kindergarten mit zwei Gruppen für 3- bis 6-jährige Kinder.

Der erste Unterricht fand im alten Krämerhaus, einer kleinen hölzernen Sölde, statt. 1854 wurde das neue Schulhaus eingeweiht, das bis zum Beginn der 1970er Jahre in Verwendung stand. Es wurde durch einen Neubau mit Turnsaal ersetzt. Im Untergeschoß fand bis zum Umbau der Kindergarten Platz. Der Bau wurde in den Jahren 2007 bis 2009 renoviert, wobei ein zusätzlicher Klassenraum errichtet und der Turnsaal für moderne Anforderungen neu gestaltet wurde.

Vereine

Politik

Datei:Gemeindeamt Franking am 31.8.2025.jpg
Gemeindeamt

Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder. Nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen:

Bürgermeister

Datum = Amtsantritt

  • Thomas Pfaffinger 16. September 1850
  • Augustin Schnitzinger 1. Jänner 1855
  • Mathias Neuhauser, 1. Jänner 1858
  • Franz Romstötter, 21. Februar 1861
  • Rupert Piracher, 2. September 1864
  • Michael Wimmer, 16. Oktober 1867
  • Franz Romstötter, 18. August 1870
  • Bartolomäus Loiperdinger, 3. April 1873
  • Josef Hochradl, 7. September 1876
  • Georg Schnitzinger, 1. Jänner 1879
  • Franz Schmitzinger, 1. Jänner 1885
  • Andreas Kohlbacher, 15. Juli 1894
  • Franz Leitner, 18. Juli 1897
  • Mathias Schmitzberger, 24. August 1900
  • Jakob Niedermüller, 1. Jänner 1903
  • Mathäus Romstötter, 1. Jänner 1906
  • Mathäus Pfaffinger, 1. Jänner 1910
  • Johann Hochradl, 3. Februar 1913
  • Georg Wimmer, 1. Jänner 1919
  • Friedrich Renzl, 7. Mai 1924
  • Ferdinand Kreuzeder, 1. Jänner 1929
  • Josef Kirchbauer, 1. Jänner 1935
  • Johann Brunner, 1. Jänner 1942
  • Hermann Maier, 25. November 1945
  • Alois Braunsberger, 22. Oktober 1961
  • Johann Huber, 21. Oktober 1973
  • Franz Manglberger (ÖVP), 6. Oktober 1985
  • Josef Lasser (ÖVP), 27. September 2009

Wappen

Datei:Wappen at franking.png

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: Unter silbernem Schildhaupt, darin stehende blaue Rauten, gespalten; rechts in Gold ein schwarzer, rechtsgewendeter, flugbereiter Rabe; links in Blau übereinander zwei silberne Seerosenblüten. Die Gemeindefarben sind Gelb-Blau-Gelb. Das silber-blaue Schildhaupt steht für die lange Verbundenheit mit Bayern.Vorlage:Gemeindeinfo Land OÖ Ref

Weblinks

Commons: Franking – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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