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Aspach (Oberösterreich)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Marktgemeinde
Aspach
Wappen Österreichkarte
Aspach (Oberösterreich) (Österreich)
Aspach (Oberösterreich) (Österreich)
Basisdaten
Staat: OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Land: Vorlage:AT-OÖ
Politischer Bezirk: Braunau
Kfz-Kennzeichen: BR
Fläche: 31,46 km²
Koordinaten: 48° 11′ N, 13° 18′ OKoordinaten: 48° 11′ 10″ N, 13° 18′ 20″ O
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Höhe: 443 m ü. A.
Einwohner: 2.662 (1. Jän. 2025)
Bevölkerungsdichte: 85 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5252
Vorwahl: 07755
Gemeindekennziffer: 4 04 02
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Marktplatz 9
5252 Aspach
Website: www.aspach.at
Politik
Bürgermeister: Georg Gattringer (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2021)
(25 Mitglieder)
17
5
3
17 
Insgesamt 25 Sitze
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Aspach ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Braunau im Innviertel mit 2662 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025). Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Braunau am Inn.

Geografie

Aspach liegt auf 443 m Höhe im Innviertel am Kobernaußerwald. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 9,8 km, von West nach Ost 7,1 km. Die Gesamtfläche beträgt 31,5 km². 17,5 % der Fläche sind bewaldet, 73,3 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.<ref>Gemeinde von Aspach in der Region Oberösterreich. In: gemeinde-osterreich.at. Advercity SAS, abgerufen am 2. August 2022.</ref>

Durch Wildenau fließt die Mettmacher Ache, die in die Waldzeller Ache (Ach) mündet. Im äußersten Westen fließt der Sankt Veiter Bach für etwa 500 Meter durch das Gemeindegebiet.

Klima

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Aspach
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Temperatur (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format 8,2
Mittl. Tagesmax. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format 13,5
Mittl. Tagesmin. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format 3,7
Niederschlag (mm) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
Luftfeuchtigkeit (%) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format 62,8
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Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 38 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>):

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Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Aspach, Obermigelsbach und Wildenau.

Nachbargemeinden

Zwei der sieben Nachbargemeinden liegen im Bezirk Ried (RI).

St. Veit im Innkreis Polling im Innkreis Kirchheim im Innkreis (RI)
Roßbach Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Mettmach (RI)
Höhnhart Sankt Johann am Walde

Geschichte

Datei:Wening B026 Aspach, Schloss.jpg
Schloss Aspach, Kupferstich von Michael Wening, 1721
Datei:Aspach Rote Kapelle1.jpg
Rote Kapelle in Aspach

In die ur- und frühgeschichtliche Zeit reicht die ehemalige Wallanlage Burgstall Grindelsberg zurück.

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals ‚Innbaiern‘) zu Österreich. Im 18. Jahrhundert besaßen die von den Wittelsbachern abstammenden Grafen von Wartenberg in Aspach eine weitläufige Hofmark.

Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1816 endgültig zu Österreich ob der Enns bzw. ab 1918 zu Oberösterreich. Aspach war die erste Gemeinde, die mit Landesgesetz 1928 zur Marktgemeinde erhoben wurde. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Am 4. Juli 1929 tobte in den Abendstunden ein verhängnisvoller Sturm über Aspach, der den Kirchturm auf das Mesnerhaus stürzen ließ. Das Gebäude wurde teils vollständig zerstört, verletzt wurde niemand.

Einwohnerentwicklung

Vorlage:Einwohner B Diagramm Von 1981 bis 2001 war die Wanderungsbilanz negativ, wegen der hohen Geburtenrate stieg jedoch die Bevölkerungszahl. Seit 2001 sind sowohl Geburtenbilanz als auch Wanderungsbilanz positiv.<ref>Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Aspach, Bevölkerungsentwicklung. In: statistik.gv.at. Bundesanstalt Statistik Österreich, abgerufen am 7. April 2019.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Aspach Pfarrkirche1.jpg
Pfarrkirche Aspach

Das Kulturelle Angebot wurde in den letzten Jahren sehr stark ausgebaut, so sind neben dem Europäischen Konzertsommer auch noch die Aufführungen der Aspacher Theatergruppe und zahlreiche Volksmusik- und Brauchtumsveranstaltungen zu nennen.

  • 1. Innviertler Trachtenmusikkapelle Solinger
  • Aspacher Tridoppler
  • Aspacher Dreihöhengesang

Wirtschaft und Infrastruktur

Datei:Aspach Zwink.jpg
Bräugasthof

Aspach ist Nahversorger, landwirtschaftliche Produkte spielen eine große Rolle. Der Ort verfügt über einen Gemeindearzt und die vier Freiwillige Feuerwehren Aspach, Migelsbach, Wasserdobl und Wildenau, die für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe sorgen.

2005 fand in Aspach die Ortsbildmesse statt, wo 80 Gemeinden aus Oberösterreich und 50 weitere Aussteller Projekte aus den Bereichen Ortsbild, Kultur, Freizeit, Tourismus und Tradition präsentierten. Die Veranstaltung für Dorf- und Stadtentwicklung stand im Zeichen der zehnjährigen Mitgliedschaft Österreichs in der Europäischen Union.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ortsbildmesse in Aspach 2005 (Memento vom 15. April 2016 im Internet Archive), in: liebenswertes-ooe.at, abgerufen am 2. August 2022.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ortsbildmesse2152005 OÖ. Landeskorrespondenz Aspach ist heuer Schauplatz für die Ortsbildmesse (Memento vom 29. April 2016 im Internet Archive), in: land-oberoesterreich.gv.at, abgerufen am 2. August 2022.</ref>

Unternehmen

  • BOM Business Organisation Management GmbH
  • Autohaus Edinger
  • OptimaMed Gesundheitshotel Aspach
  • Villa Vitalis
  • Ehemaliges Kneipp-Kurhaus der Marienschwestern vom Karmel, das im November 2017 geschlossen wurde
  • Hotel Gasthof Danzer
  • Molkerei Seifried
  • creARTiv Werbegrafik Gufler
  • Gärtnerei Irran
  • Feichtinger Haustechnik GmbH
  • Brauerei Aspach
  • Modehaus Mittermayr
  • MC-U GmbH
  • Modehaus Zens
  • Lagerhaus

Verkehr

Aspach liegt direkt an der Oberinnviertler Landesstraße L507.

Bildung

In Aspach gibt es eine Volksschule und eine Neue Mittelschule sowie einen Kindergarten.<ref>Gemeinde Aspach, Schule und Bildung. In: aspach.at. Marktgemeinde Aspach, abgerufen am 7. April 2019.</ref>

Politik

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Die Wikipedia wünscht sich an dieser Stelle ein Bild vom hier behandelten Ort.

Motiv: Gemeindeamt/Rathaus der Gemeinde

Falls du dabei helfen möchtest, erklärt die Anleitung, wie das geht.
BW

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Gemeinderatswahl Aspach 2021
 %
70
60
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40
30
20
10
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67,8 %
(+7,5 %p)
20,3 %
(−4,7 %p)
12,0 %
(−2,8 %p)
20152021

Der Gemeinderat hat 25 Mitglieder. Nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen:

Bürgermeister

Wappen

Datei:AUT Aspach COA.png

Blasonierung: Gespalten und durch eine silberne Wellenleiste geteilt. Oben rechts in Blau auf grünem Hügel eine silberne, schwarz geöffnete und rot bedachte Kirche mit hohem Mittelschiff, zwei Seitenschiffen und einem links vorgebautem Turm mit fünf Absätzen und hohem Doppelzwiebelhelm; oben links dreimal von Silber und Rot gespalten. Unten rechts in Gold drei grüne, nebeneinander stehende, wurzellose, nach außen zu kleiner werdende Nadelbäume; unten links in Blau zwei goldene, schräggekreuzte Schlüssel mit auswärts gekehrten und nach oben gestellten Bärten, im Griff des oberen schräglinks gelegten der Buchstabe P, im Griff des anderen die römische Zahl II.

Die Kirche auf dem Hügel wurde als Wahrzeichen des Marktes wegen ihrer im ganzen Innviertel einmaligen basilikalen Bauform übernommen. Die OÖ-Landesfarben deuten darauf hin, dass Aspach die erste Gemeinde war, die mit dem Landesgesetz 1928 zur Marktgemeinde erhoben wurde. Die Waldbäume kennzeichnen die Lage der Gemeinde am Kobernaußerwald, die Dreizahl symbolisiert die Steuergemeinde Aspach, Wildenau und Obermigelsbach. Die Schlüssel mit den Initialen P und II weisen auf den ehemaligen Pfründeinhaber, Pfarrherr von Aspach und späteren Papst Pius II, Aeneas Sylvius Piccolomini, hin.<ref>Land Oberösterreich, Geschichte und Geografie, Wappen. In: land-oberoesterreich.gv.at. Abgerufen am 7. April 2019.</ref>

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Aspach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Hinweisbaustein