Zum Inhalt springen

Hubertus Heil

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. April 2026 um 20:58 Uhr durch ~2026-25423-36 (Diskussion) (Herkunft, Ausbildung und Privates: kein Possessivpronomen).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Hubertus Heil (2021).jpg
Hubertus Heil (2021)
Unterschrift Hubertus Heils
Unterschrift Hubertus Heils

Wolfgang-Hubertus Ernst Ulrich Heil<ref>Wahlkreisbewerberinnen und -bewerber in Gifhorn – Peine - Die Bundeswahlleiterin. Abgerufen am 14. Juli 2025.</ref> (* 3. November 1972 in Hildesheim) ist ein deutscher Politiker (SPD). Er war von März 2018 bis Mai 2025 Bundesminister für Arbeit und Soziales.

Seit Oktober 1998 ist Heil Mitglied des Deutschen Bundestages. Von November 2005 bis November 2009 und von Juni bis Dezember 2017 war er Generalsekretär seiner Partei. Von Dezember 2019 bis Juni 2025 war er stellvertretender Parteivorsitzender der SPD.

Herkunft, Ausbildung und Privates

Heil wurde am Hubertustag 1972 als Sohn einer Studienrätin in Hildesheim geboren. Er wuchs zusammen mit seinem Bruder Georg bei seiner alleinerziehenden Mutter auf.<ref>Interview mit Andreas Hoffmann, in: Stern Nr. 9, 25. Februar 2021, S. 38.</ref> Sein Vater verließ die Familie und ging nach Mexiko, wo er einen weiteren Sohn bekam und auch starb.<ref> "Sie hat gekämpft": Hubertus Heil spricht über häusliche Gewalt in seiner Kindheit. 19. Februar 2025, abgerufen am 14. Juli 2025. </ref> Nach dem Abitur 1992 am Gymnasium am Silberkamp in Peine leistete Heil Zivildienst beim Paritätischen Wohlfahrtsverband in Peine ab und begann 1995 ein Studium der Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Potsdam, das er im Jahr 2006 an der Fernuniversität in Hagen abschloss.<ref>deutschlandfunk.de: SPD-Generalsekretär und Examenskandidat. 14. Februar 2006, abgerufen am 14. Juli 2025.</ref> Er war von 1994 bis 1998 Mitarbeiter der brandenburgischen Landtagsabgeordneten Heidrun Förster und 1998 Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Eva Folta. In den Jahren 1995 bis 1997 war er außerdem Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit der SPD Brandenburg.<ref>Hubertus Heil im Munzinger-Archiv, abgerufen am 9. März 2024 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref>

Heil ist evangelisch.<ref>PRO: Wie christlich wird das neue Kabinett? In: PRO | Das christliche Medienmagazin. 9. März 2018, abgerufen am 14. Juli 2025.</ref> Er ist mit der Rechtsanwältin Solveig Orlowski verheiratet, mit der er einen Sohn (* 2012) und eine Tochter (* 2014) hat.<ref>Peiner Allgemeine Zeitung: Hubertus Heil wurde zum zweiten Mal Vater. 12. Mai 2014, abgerufen am 14. Juli 2025.</ref>

Politische Laufbahn

Datei:2017-06-25 SPD Bundesparteitag Gruppenaufnahme by Olaf Kosinsky-25.jpg
Martin Schulz (l.), Hubertus Heil (m.) und Manuela Schwesig (r.) zum Abschluss des SPD-Bundesparteitages am 25. Juni 2017 in Dortmund.

Übersicht

Heil trat 1988 der SPD bei. Er engagierte sich zunächst bei den Jusos, deren Bezirksvorsitzender in Braunschweig er von 1991 bis 1995 war. Von 2001 bis 2007 war er stellvertretender Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Peine und stellvertretender Vorsitzender des SPD-Bezirks Braunschweig. Er war von 2009 bis 2023 Vorsitzender des SPD-Bezirks Braunschweig und ist seit 2011 Mitglied des SPD-Parteivorstands.<ref>Bezirk Braunschweig: Kornblum Nachfolger von Heil als SPD-Chef. In: Die Zeit. 13. Mai 2023, abgerufen am 13. Juli 2023.</ref><ref name="bundestag">Deutscher Bundestag – Hubertus Heil. In: www.bundestag.de. Abgerufen am 14. Juli 2025.</ref> Auf dem Bundesparteitag am 6. Dezember 2019 wurde er mit 70,0 Prozent der Delegiertenstimmen zum stellvertretenden Parteivorsitzenden der SPD gewählt.<ref>Kevin Kühnert bekommt mehr Stimmen als Hubertus Heil. In: spiegel.de. 6. Dezember 2019, abgerufen am 6. Dezember 2019.</ref> Er amtierte bis zum 27. Juni 2025.

Bundestagsabgeordneter (seit 1998)

Seit 1998 ist Heil Mitglied des Deutschen Bundestages. Er gehörte von Oktober 2002 bis November 2005 dem Vorstand der SPD-Landesgruppe Niedersachsen und von Oktober 2002 bis November 2004 dem Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion an. Außerdem war er von April 2003 bis Oktober 2005 Vorsitzender der Fraktionsarbeitsgruppe Telekommunikation und Post. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des Netzwerkes Berlin, deren Sprecher er von 2003 bis 2005 war. Von 2009 bis 2017 war er stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für die Bereiche Wirtschaft und Energie, Bildung und Forschung sowie Tourismus.<ref name="bundestag"/>

In der 21. Wahlperiode des Deutschen Bundestag wurde er ordentliches Mitglied im Auswärtigen Ausschuss.<ref>Deutscher Bundestag – Hubertus Heil. In: www.bundestag.de. Abgerufen am 10. Juni 2025.</ref>

Er ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Gifhorn – Peine in den Bundestag eingezogen.

Hubertus Heil, Protestant und ehemaliges Mitglied des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchentags, wurde am 24. Juni 2025 neuer Religionsbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion; er ist Nachfolger von Lars Castellucci.<ref>Hubertus Heil ist neuer Religionsbeauftragter der SPD. Abgerufen am 25. Juni 2025.</ref>

SPD-Generalsekretär (2005 bis 2009 und 2017)

Nachdem der vom damaligen Parteivorsitzenden Franz Müntefering als Generalsekretär vorgeschlagene Kajo Wasserhövel im Bundesvorstand gegen Andrea Nahles unterlegen war, verkündete Müntefering seinen Rücktritt vom Parteivorsitz und Nahles verzichtete auf eine Generalsekretärs-Kandidatur. Der designierte Parteivorsitzende Matthias Platzeck schlug dem Vorstand daraufhin den noch recht unbekannten Abgeordneten Heil für die Nominierung zum Generalsekretär vor. Am 15. November 2005 wurde Heil mit 61,7 Prozent der Delegiertenstimmen gewählt und am 26. Oktober 2007 mit 80,9 Prozent wiedergewählt.<ref>95,5 Prozent für Beck. n-tv.de, 26. Oktober 2007.</ref> Zusammen mit Andrea Nahles und Wolfgang Thierse ist Hubertus Heil Hauptautor des aktuellen Grundsatzprogramms seiner Partei, das 2007 in Hamburg verabschiedet wurde.<ref>Grundsatzprogramm: Die SPD und der große Sprung nach links. In: Die Welt. 28. Oktober 2007 (welt.de [abgerufen am 14. Dezember 2019]).</ref> Mit diesem Programm spricht sich die SPD unter anderem für einen vorsorgenden Sozialstaat aus.<ref>Partei rückt nach links: SPD verabschiedet „Hamburger Programm“. In: Handelsblatt Online. 28. Oktober 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. September 2017; abgerufen am 14. Dezember 2019.</ref> Als Generalsekretär war er mitverantwortlich für den Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009, bei der die SPD mit 23 Prozent ihr bis damals schlechtestes Ergebnis überhaupt erzielte. Am 30. Mai 2017 gab der Parteivorsitzende Martin Schulz bekannt, Heil ab Juni 2017 erneut zum Generalsekretär zu berufen. Heil trat damit die Nachfolge Katarina Barleys an, die als Bundesfamilienministerin ins Kabinett wechselte.<ref>Hubertus Heil wird SPD-Generalsekretär. n-tv.de, 30. Mai 2017.</ref> Für die Bundestagswahl 2017 fungierte er erneut kurzfristig als Wahlkampfmanager. Nach dem mit 20,5 Prozent für die Sozialdemokraten enttäuschenden Ergebnis kündigte Heil an, nicht mehr als Generalsekretär anzutreten.<ref>Heil will nicht mehr Generalsekretär sein. n-tv.de, 26. September 2017.</ref> Sein Nachfolger wurde Lars Klingbeil.

Bundesminister für Arbeit und Soziales (2018 bis 2025)

Datei:2020-02-13 Deutscher Bundestag IMG 3227 by Stepro.jpg
Hubertus Heil auf der Regierungsbank (2020)

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ernannte Heil am 14. März 2018 zum Bundesminister für Arbeit und Soziales im Kabinett Merkel IV<ref>Das neue Kabinett auf einen Blick. spiegel.de, 14. März 2018.</ref> und erneut am 8. Dezember 2021 zum Bundesminister im Kabinett Scholz, zuständig für das Ressort Arbeit und Soziales. In das Kabinett Merz wurde Hubertus Heil trotz der Regierungsbeteiligung der SPD nicht erneut zum Bundesminister für Arbeit und Soziales berufen. Am 6. Mai 2025 schied er daher aus dem Amt aus. Seine Nachfolgerin wurde die vorherige Bundestagspräsidentin Bärbel Bas.

Politische Positionen

In dem von ihm herausgegebenen Buch Soziales Deutschland befasst sich Heil mit sozialer Exklusion, der sozialen Lage in Deutschland und Gerechtigkeitspolitik.<ref>Soziales Deutschland: Für eine neue Gerechtigkeitspolitik. VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2005, ISBN 978-3-531-14798-7 (springer.com [abgerufen am 14. Dezember 2019]).</ref> In seinem Buch Damit Deutschland vorankommt: Kompass für eine progressive Wirtschaftspolitik plädiert Heil für Strukturpolitik, eine Politik der Vollbeschäftigung und neue Regeln für die Finanzmärkte.<ref>„Damit Deutschland vorankommt: Kompass für eine progressive Wirtschaftspolitik“ von Hubertus Heil und Armin Steinbach, 2011, Vorwärts Buchverlag, 161 Seiten. In: Hubertus-Heil.de. 7. November 2011, abgerufen am 14. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Als Bundesminister für Arbeit rief Heil die „Konzertierte Aktion Pflege“ mit ins Leben.<ref>Auftakt der „Konzertierten Aktion Pflege“. Pressemitteilung. In: Bundesministerium für Arbeit und Soziales. 3. Juli 2018, abgerufen am 24. Januar 2026.</ref><ref>Ziel der Ausbildungsoffensive: Zehn Prozent mehr Pflege-Azubis. Artikel auf altenpflege-online.net vom 28. Januar 2019 (Link geprüft am 23. Juni 2019).</ref> Ein wichtiges Ziel ist die Steigerung der Gehälter in der Altenpflege. „Die von mir bevorzugte Lösung ist, dass ein Tarifvertrag verhandelt wird, den ich dann für allgemeinverbindlich für die gesamte Branche erklären kann“, so Heil im Juni 2019.<ref>Diese Woche im Kabinett: Gesetz für bessere Löhne in der Altenpflege. Artikel auf altenpflege-online.net vom 19. Juni 2019 (Link geprüft am 23. Juni 2019).</ref> Heil fordert die Einführung einer Grundrente, die mit 900 Euro über der derzeitigen Grundsicherung im Alter liegt.<ref>tagesschau.de: Arbeitsminister Heil fordert Grundrente von 900 Euro. Abgerufen am 14. Dezember 2019.</ref> Diese soll 2021 in Kraft treten.<ref>Abendzeitung München: Hubertus Heil über höheren Mindestlohn und Grundrente. Abgerufen am 14. Dezember 2019.</ref> Als Minister hat er das Paketboten-Schutz-Gesetz vorgelegt, das eine Generalunternehmerhaftung auch auf die Paketzustell-, Express- und Kurierbranche einführt.<ref>BMAS: Schutz für Paketboten. In: www.bmas.de. Abgerufen am 19. Dezember 2019.</ref> Damit soll sichergestellt werden, dass Subunternehmen Sozialbeiträge für ihre Angestellten zahlen, fairer Wettbewerb herrscht und soziale Sicherheit und Arbeitsbedingungen für Paketboten verbessert werden.<ref>Bundesarbeitsminister: Hubertus Heil will gegen Ausbeutung von Paketboten vorgehen. In: Die Zeit. 2. März 2019, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 14. Dezember 2019]).</ref> Heil spricht sich für einen Mindestlohn von mindestens 12 Euro aus und hat mit Finanzminister Olaf Scholz dazu 2021 ein Konzept vorgelegt.<ref>David Gutensohn: "Massenarbeitslosigkeit wäre um ein Vielfaches teurer als Kurzarbeit". In: Zeit.de. 16. März 2021, abgerufen am 22. März 2021.</ref><ref>Arbeitgeberpräsident warnt vor Einmischung beim Mindestlohn. In: Die Welt. 14. Dezember 2019 (welt.de [abgerufen am 14. Dezember 2019]).</ref> Bei der Rentenversicherung hält Heil eine hohe Beschäftigungsquote und niedrige Arbeitslosigkeit für zentral („Stabilisierung der Rente findet am Arbeitsmarkt statt“), da mit ausreichend Beitragszahlern die Rentenhöhe stabilisiert werden könne. Diese Strategie, die Beitragszahler statt Rentenreformen priorisiert, zog auch Kritik auf sich.<ref>Hubertus Heil verspricht "kräftige Rentenerhöhung". In: t-online.de. 13. Januar 2022, abgerufen am 13. Januar 2022.</ref> Eine Erhöhung des Rentenalters auf über 67 Jahre lehnt Heil klar ab.<ref>Arbeiten bis 70 - "eine Phantomdebatte". In: tagesschau.de. 29. Mai 2022, abgerufen am 29. Mai 2022.</ref>

Weitere Tätigkeiten

Im Jahr 2017 wurde Heil in den Aufsichtsrat der Bundesgesellschaft für Endlagerung berufen.<ref>PM – 06/17 – Aufsichtsrat der BGE berufen. Abgerufen am 30. Juli 2017.</ref> Das Mandat endete mit der Ernennung zum Bundesminister am 14. März 2018.

Veröffentlichungen

  • Hubertus Heil, Muzaffer Perik, Peter-Ulrich Wendt (Hrsg.): Jugend und Gewalt: Über den Umgang mit gewaltbereiten Jugendlichen. Schüren Verlag, Marburg 1993, ISBN 3-89472-075-1.
  • Hubertus Heil, Juliane Seifert (Hrsg.): Soziales Deutschland: Für eine neue Gerechtigkeitspolitik. VS Verlag, Wiesbaden 2005, ISBN 3-531-14798-6.
  • Hubertus Heil, Kurt Beck (Hrsg.): Sozialdemokratische Außenpolitik für das 21. Jahrhundert. Nomos Verlag, Baden-Baden 2007, ISBN 978-3-8329-2596-3.
  • Hubertus Heil, Armin Steinbach: Damit Deutschland vorankommt: Kompass für eine progressive Wirtschaftspolitik. Vorwärts Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-8660-2351-2.

Weblinks und Quellen

Commons: Hubertus Heil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Anton Storch (CDU, 1949–1957) | Theodor Blank (CDU, 1957–1965) | Hans Katzer (CDU, 1965–1969) | Walter Arendt (SPD, 1969–1976) | Herbert Ehrenberg (SPD, 1976–1982) | Heinz Westphal (SPD, 1982) | Norbert Blüm (CDU, 1982–1998) | Walter Riester (SPD, 1998–2002) | 2002–2005: Wolfgang Clement (SPD, Arbeit) | Ulla Schmidt (SPD, Soziales) | Franz Müntefering (SPD, 2005–2007) | Olaf Scholz (SPD, 2007–2009) | Franz Josef Jung (CDU, 2009) | Ursula von der Leyen (CDU, 2009–2013) | Andrea Nahles (SPD, 2013–2017) | Hubertus Heil (SPD, 2018–2025) | Bärbel Bas (SPD, seit 2025) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Angela Merkel (CDU) | Olaf Scholz (SPD) | Heiko Maas (SPD) | Horst Seehofer (CSU) | Katarina Barley (SPD, bis 27. Juni 2019) | Christine Lambrecht (SPD, ab 27. Juni 2019) | Peter Altmaier (CDU) | Hubertus Heil (SPD) | Julia Klöckner (CDU) | Ursula von der Leyen (CDU, bis 17. Juli 2019) | Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU, ab 17. Juli 2019) | Franziska Giffey (SPD, bis 20. Mai 2021) | Jens Spahn (CDU) | Andreas Scheuer (CSU) | Svenja Schulze (SPD) | Anja Karliczek (CDU) | Gerd Müller (CSU) | Helge Braun (CDU)

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Kabinett ScholzVorlage:Klappleiste/Anfang

Franz Müntefering (1999–2002) | Olaf Scholz (2002–2004) | Klaus Uwe Benneter (2004–2005) | Hubertus Heil (2005–2009) | Andrea Nahles (2009–2014) | Yasmin Fahimi (2014–2015) | Katarina Barley (2015–2017) | Hubertus Heil (2017) | Lars Klingbeil (2017–2021) | Kevin Kühnert (2021–2024) | Matthias Miersch (2024–2025; kommissarisch) | Tim Klüssendorf (seit 2025)

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Bezirksvorsitzende der SPD Braunschweig

Vorlage:Hinweisbaustein