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Sabine Spitz

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Sabine Spitz Vorlage:SportPicto
Sabine Spitz (2016)
Sabine Spitz (2016)
Zur Person
Geburtsdatum 27. Dezember 1971 (54 Jahre)
Nation DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Disziplin MTB
Karriereende 2019
Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
Gold Cross Country 2008
Silber Cross Country 2012
Bronze Cross Country 2004
Weltmeisterschaften
Regenbogentrikot Cross Country 2003
Regenbogentrikot Marathon 2009
Europäische Meisterschaften
Europameister-Trikot Cross-Country 2007, 2008
Europameister-Trikot Marathon 2007, 2015
Datei:Sabine Spitz La Bresse 2012.jpg
Sabine Spitz bei einem Rennen in La Bresse 2012

Sabine Spitz (* 27. Dezember 1971 in Bad Säckingen) ist eine ehemalige deutsche Radrennfahrerin. Sie ist Olympiasiegerin, zweifache Weltmeisterin, vierfache Europameisterin und 20-fache Deutsche Meisterin im Mountainbikesport.

Sportliche Laufbahn

Mit 22 Jahren fuhr Sabine Spitz 1994 das erste Mal ein Mountainbikerennen.<ref name="sabine-s-Sabine">Sabine Spitz – Portrait. In: sabine-spitz.com. Abgerufen am 30. November 2018.</ref> Bereits ein Jahr später startete sie für Deutschland bei der Mountainbike-Weltmeisterschaft in Kirchzarten und belegte den 45. Platz im Cross Country.

Im Jahr 2001 wurde sie erstmals Deutsche Meisterin im Cross Country und konnte sich diesen Titel bis zuletzt 2017 noch weitere 13 Mal sichern. Hinzu kamen vier Titel im Mountainbike-Marathon und einer im Eliminator-Sprint.

Ihren größten Karriereerfolg feierte Spitz bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking, wo sie Olympiasiegerin im Cross Country wurde, nachdem sie bereits 2004 in Athen die Bronzemedaille gewann. Bei ihrer dritten Teilnahme 2012 in London gewann sie Silber.

Bei Mountainbike-Welt- und Europameisterschaften gelangen Spitz zahlreiche Podiumsplatzierungen, darunter die Weltmeistertitel im Cross Country 2003 und im Marathon 2008 sowie vier Europameistertitel im Cross Country (2007, 2008) und im Marathon (2007, 2015). Außerdem gewann sie zwei Läufe im Cross-Country-Weltcup.

Spitz bestritt auch erfolgreich Cyclocrossrennen. Im Jahr 2005 gewann sie bei den Deutschen Meisterschaften und den Weltmeisterschaften jeweils die Silbermedaille.

Im August 2018 sagte Spitz nach einem Sturz beim Weltcup-Rennen in Val di Sole ihre Teilnahme an den Europameisterschaften in Glasgow und den Weltmeisterschaften in Lenzerheide ab.<ref name="faz-15774877">dpa: Sabine Spitz „spürt das Alter“. In: FAZ.net. 6. September 2018, abgerufen am 30. November 2018.</ref> Kurz darauf erklärte sie ihren Rücktritt von der Disziplin Cross Country und bestritt am 26. August 2018 ihr letztes Cross-Country-Weltcuprennen.<ref name="mountain-472342">Sabine Spitz: Karriereende im World Cup. In: mountainbike-magazin.de. 22. August 2018, abgerufen am 26. August 2018.</ref> Sie erklärte, weiterhin Marathon-Wettbewerbe bestreiten zu wollen.<ref name="faz-15774877" /> Nach den deutschen Meisterschaften im Marathon im September 2019, bei denen Sabine Spitz nochmals Bronze errang, beendete sie ihre Radsportkarriere.<ref name="bdr-medi-Meisters">Meisterschaften und WM-Qualifikationen. In: bdr-medienservice.de. 8. September 2019, abgerufen am 8. September 2019.</ref>

Engagement und Ehrungen

Sabine Spitz engagiert sich für benachteiligte Jugendliche. Als Botschafterin für IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg e. V. stiftete sie den Stiftungsfonds Sabine Spitz – für die Zukunft junger Menschen.<ref name=invia/> 2013 wurde sie UN-Dekade-Botschafterin für die Biologische Vielfalt.<ref name= biodiv>Prominente Botschafter(innen). un-dekade-biologische-vielfalt.de, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Februar 2015; abgerufen am 19. Februar 2015.</ref>

Im Dezember 2009 wurde sie vom IOC für ihre konsequente Anti-Doping-Haltung mit der IOC-Trophy, die in diesem Jahr unter dem Motto “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „Sport und der Kampf gegen Doping“) stand, geehrt. Dabei plädierte sie auch für eine strafrechtliche Verfolgung von Doping.<ref name=faz/>

Sabine Spitz wurde mit der Aufnahme in die Hall of Fame des europäischen Radsportverbandes Union Européenne de Cyclisme geehrt. In den Jahren 2003 und 2008 wurde sie zur Radsportlerin des Jahres gewählt.

Am 15. Dezember 2019 wurde Spitz in Baden-Baden, im Rahmen der ZDF-Gala Sportler des Jahres der „Sparkassenpreis für Vorbilder im Sport“ des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) überreicht.<ref>Gewinner des Sparkassenpreises 2019</ref>

Erfolge (Auswahl)

Olympische Spiele
Weltmeisterschaften

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Europameisterschaften

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Deutsche Meisterschaften
Weltcuprennen
Weltrangliste

Weblinks

Commons: Sabine Spitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name=faz> Anno Hecker: Couragierter Gegenkurs einer Radfahrerin. In: FAZ. 6. Dezember 2009, abgerufen am 12. August 2012. </ref> <ref name=invia> Stiftungsfonds unterstützt die Arbeit von IN VIA. (PDF; 32 kB) Presseinfo. 22. September 2010, abgerufen am 12. August 2012. </ref> </references>

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