Kirchwistedt
Kirchwistedt Karkwist (niederdeutsch) Gemeinde Beverstedt
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(442)&title=Kirchwistedt 53° 26′ N, 8° 54′ O
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| Höhe: | 14 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 25,17 km²<ref name="Info2021" /> | |||||
| Einwohner: | 442 (31. Dez. 2023)<ref name="Info2021" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 18 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. November 2011 | |||||
| Postleitzahl: | 27616 | |||||
| Vorwahl: | 04747 | |||||
Lage von Kirchwistedt in Niedersachsen
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Kirchwistedt ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Ortschaft in der Einheitsgemeinde Beverstedt im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven. Sie ist in der Gemeinde am dünnsten besiedelt und stark land- und forstwirtschaftlich ausgerichtet.
Geografie
Ortsgliederung
- Ahe
- Altwistedt
- Horst
- Kirchwistedt (Hauptort)
- Stemmermühlen
Nachbarorte
| Ortschaft Beverstedt | Appeln | Basdahl (Landkreis Rotenburg) |
| Wellen | Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt | |
| Holste (Landkreis Osterholz) |
Gnarrenburg (Landkreis Rotenburg) |
(Quelle:<ref name="Karte" />)
Geschichte
Ortsname und erste Erwähnung
Als Wicstede wurde der Ort 1340 erstmals erwähnt. Um das Jahr 1420 tauchte die alte Ortsbezeichnung Wichstede auf. Die Kirchengründung fand im 13. Jahrhundert statt. Durch die Kirche erweiterte sich der Name zu Kirchwistedt.
Der Ortsname Kirchwistedt ist zu trennen von Wistedt (Gemeinde Tostedt): 1458 Wiste, 1495 Wiste, 1498 to Wiste und von Wistedt (Landkreis Rotenburg, Wümme). Er leitet sich ab von „wik“, was „Siedlung, Dorf“ bedeutet. Es ist zu vermuten, dass die ursprüngliche Bezeichnung „Siedlungsstelle“ lautet.<ref name="Ortsnamenforscher" />
Ortsgeschichte
1859 wurden im Königreich Hannover die Ämter reduziert. Dabei wurde das Amt Beverstedt aufgelöst und das Kirchspiel Kirchwistedt geschlossen dem Amt Bremervörde zugeordnet. Bei Bremervörde blieb das Kirchspiel auch, als am 1. April 1885 in Preußen die Ämter aufgelöst und dafür Kreise gebildet wurden.<ref name="Mindermann" />
Im Jahre 2007 feierte die Kirchengemeinde Kirchwistedt ihren 700. Geburtstag, zu dem eine 336 Seiten starke Chronik erschienen ist.<ref name="Chronik" />
Eingemeindungen
Die vier Gemeinden Ahe, Altwistedt, Horst und Stemmermühlen wurden am 1. April 1929 in die Gemeinde Kirchwistedt eingemeindet.<ref>Amtsblatt der Regierung Stade 1929, S. 39</ref> Am 1. Oktober 1949 wurden Ahe und Altwistedt wieder zu eigenständigen Gemeinden.<ref>Verzeichnis der Namen- und Grenzänderungen deutscher Gemeinden 1.1.1943–13.9.1950, S. 35</ref>
Im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen am 1. März 1974 wurden Ahe und Altwistedt erneut nach Kirchwistedt eingemeindet. Gleichzeitig wechselte Kirchwistedt von dem Landkreis Bremervörde in die Samtgemeinde Beverstedt (Landkreis Wesermünde).<ref name="Flurnamen" /><ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />
Seit dem 1. November 2011 ist Kirchwistedt eine Ortschaft in der Einheitsgemeinde Beverstedt im Landkreis Cuxhaven.<ref name="Voris" /><ref name="Neubildung" />
Einwohnerentwicklung
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¹ 25 Feuerstellen
² in 24 Wohngebäuden
³ jeweils zum 31. Dezember
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Politik
Gemeinderat und Bürgermeister
Seit der Neubildung der Gemeinde Beverstedt wird die Ortschaft Kirchwistedt vom Beverstedter Gemeinderat vertreten. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Ortsvorsteher
Der Ortsvorsteher von Kirchwistedt ist Wilfried Windhorst (CDU).<ref name="CDU" /> Die Amtszeit läuft von 2021 bis 2026.
Wappen
| [[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Kirchwistedt]] | Blasonierung: „Ein aus einem wellenförmigen blauen Schildfuß wachsendes schwarzes Mühlenrad in Grün, oben drei goldene Ähren.“<ref name="Info2021">Kirchwistedt – Informationen und Wappen. In: Website Gemeinde Beverstedt. 15. November 2021, abgerufen am 1. März 2022.</ref> |
| Wappenbegründung: Der blaue Schildfuß weist auf die Lune hin, das Mühlrad auf die alte Wassermühle zu Stemmermühlen. Die drei Ähren symbolisieren die bis 1974 selbständigen Gemeinden Ahe, Altwistedt und Kirchwistedt. |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
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- Johannes-der-Täufer-Kirche, evtl. von 1340, aus Feldstein später mit Backsteinen erweitert und umgebaut; neugotischer Turm von 1895
- Gutshaus Stemmermühlen 21 von 1902; Erstbesitzer Gottlieb Rauch
- Hofanlagen Ahe 8 und 9 aus dem 19. Jahrhundert
- Wohn- und Wirtschaftsgebäude Hinrich-Busch-Straße 2 von um 1790 in Fachwerk
- Wohn- und Wirtschaftsgebäude Kuhstedter Straße 5 (Altwistedt) von 1873 in Fachwerk
Naturdenkmäler
- 1000-jährige Eibe im Pfarrgarten<ref name="Eibe" /><ref name="Baumkunde" />
Sonstiges
- Überörtlich bekannte Landjugendgruppe
Persönlichkeiten
Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen
- Johann Hinrich Röver (1812–1895), Orgelbauer, er baute 1863 die Orgel in der örtlichen Johannes-der-Täufer-Kirche
- Johann Diedrich Plate (1816–1902), Lehrer und Autor, er besuchte die Dorfschule in Kirchwistedt
Literatur
- Hans Mindermann (Hrsg.): Die Geschichte der Kirche zu Kirchwistedt. [als Manuskript vervielfältigt]. (o. J., (1984)).
- Hans Mindermann (Hrsg.): Stemmermühlen 1935–1985, Ein Rittergut im Wandel der Zeit. [als Manuskript vervielfältigt]. (o. J. (1985)).
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/393177127X ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Ev.-luth. Kirchengemeinde „Johannes der Täufer“ Kirchwistedt (Hrsg.): Festschrift zum Turmfest – Ansichten – Über 100 Jahre – Unser Kirchturm. 11. Juli 1999.
- Hans-Dieter Warda: Das grosse Buch der Garten- und Landschaftsgehölze. Verlag: Bruns-Pflanzen, 2002, ISBN 3-9803833-3-4.
- Kirchengemeinde Kirchwistedt (Hrsg.): 700 Jahre Chronik der Kirchengemeinde Kirchwistedt 1307–2007.<ref name="Chronik" />
Weblinks
Einzelnachweise
<references> <ref name="Baumkunde">
Baumregister – „Tausendjährige Eibe in Kirchwistedt“. In: baumkunde.de. Abgerufen am 28. Juni 2020.
</ref> <ref name="CDU">
Die Ortsvorsteher der Gemeinde Beverstedt. In: Website CDU Gemeinde Beverstedt. Abgerufen am 1. März 2021.
</ref> <ref name="Chronik">
Es war ein rauschendes Fest. (PDF; 3 kB) In: support.kkbz.de. Kirchengemeinde Kirchwistedt, Juni 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. März 2017; abgerufen am 26. September 2018.
</ref> <ref name="destatis">
Gemeindeverzeichnis – Archiv – Regionale Gliederung – Jahresausgaben – Niedersachsen. (Alle politisch selbständigen Gemeinden im EXCEL-Format). In: Website Destatis. Statistisches Bundesamt, abgerufen am 28. Juni 2020.
</ref> <ref name="destatis1973">
Niedersächsisches Landesverwaltungsamt (Hrsg.): Gemeindeverzeichnis für Niedersachsen. Gemeinden und Gemeindefreie Gebiete. Eigenverlag, Hannover 1. Januar 1973, S. 43, Landkreis Bremervörde (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Digitalisat ( vom 7. August 2019 im Internet Archive) [abgerufen am 28. Juni 2020]).
</ref> <ref name="destatis1975">
Gemeinden in Deutschland nach Fläche und Bevölkerung. (XLSX; 895 kB) Siehe unter: Niedersachsen, Nr. 1938. In: Website Destatis. Statistisches Bundesamt, 31. Dezember 1975, abgerufen am 28. Juni 2019.
</ref> <ref name="Eibe">
Günter Hoppe: Ein Baum für die Ewigkeit? Die tausendjährige Eibe in Kirchwistedt. In: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr. 806. Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven Februar 2017, S. 2 (Digitalisat [PDF; 2,5 MB; abgerufen am 12. Oktober 2018]).
</ref> <ref name="Flurnamen">
Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/393177127X ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1910">
Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Bremervörde. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 14. März 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. April 2023; abgerufen am 1. März 2022.
</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1956">
Vorlage:Gemeindeverzeichnis Deutschland 1956
</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"> </ref> <ref name="Handbuch1824">
Friedrich Jansen: Statistisches Handbuch des Königreichs Hannover (= Statistische Handbücher für das Königreich Hannover). Helwing’sche Hofbuchhandlung, Celle 1824, S. 332 (Digitalisat in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 28. Juni 2020]).
</ref> <ref name="Handbuch1848">
Friedrich W. Harseim, C. Schlüter: Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover (= Statistische Handbücher für das Königreich Hannover). Schlüter’sche Hofbuchdruckerei, Hannover 1848, S. 148 (Digitalisat in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 28. Juni 2020]).
</ref> <ref name="Info2016">
Informationen über Kirchwistedt. In: Website Gemeinde Beverstedt. 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. April 2016; abgerufen am 28. Juni 2020.
</ref> <ref name="Karte">
Übersichtskarte Landkreis Cuxhaven. In: cuxland-gis.landkreis-cuxhaven.de. November 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Dezember 2019; abgerufen am 1. März 2022.
</ref> <ref name="Mindermann">
Hans Mindermann, siehe Literatur 1984 („Samtgemeinde Beverstedt“).
</ref> <ref name="Neubildung">
Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Beverstedt, Landkreis Cuxhaven. In: Niedersächsische Staatskanzlei (Hrsg.): Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.). Nr. 5/2011. Hannover 17. Februar 2011, S. 61, S. 3 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Digitalisat ( vom 26. September 2018 im Internet Archive) [abgerufen am 26. September 2018]).
</ref> <ref name="Ortsnamenforscher">
Jürgen Udolph (Recherche): Der „Ortsnamenforscher“. In: Website NDR 1 Niedersachsen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Dezember 2016; abgerufen am 26. September 2018.
</ref> <ref name="Rademacher">
Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de
</ref> <ref name="Voris">Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Beverstedt, Landkreis Cuxhaven. In: Niedersächsisches Vorschrifteninformationssystem (NI-VORIS). 17. Februar 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. September 2018; abgerufen am 23. März 2018.</ref> </references>
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