Dorothee Stapelfeldt
Dorothee Stapelfeldt (* 12. August 1956 in Hamburg) ist eine deutsche Politikerin (SPD). Von April 2015 bis Dezember 2022 war sie Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg in den Senaten Scholz II, Tschentscher I und II.<ref name="Wahl_15">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Scholz mit großer Mehrheit wiedergewählt.] NDR, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. April 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Von März 2011 bis April 2015 war Stapelfeldt Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft und Forschung im Senat Scholz I. Zuvor war sie von 1986 bis 2011 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, von 2000 bis 2004 und erneut kurzzeitig im März 2011 deren Präsidentin.
Leben und Beruf
Stapelfeldt wuchs im Kreis Herzogtum Lauenburg auf und legte 1975 am Emil-von-Behring-Gymnasium in Großhansdorf das Abitur ab. Anschließend studierte sie an der Universität Hamburg Kunstgeschichte, Deutsche Literaturwissenschaft sowie Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Sie wurde promoviert 1989 bei Martin Warnke mit einer Arbeit über den Wohnungsbau der 1950er Jahre in Hamburg.
In den Jahren 2005 bis 2011 war sie bei der Volksfürsorge Versicherungsgruppe als Bereichsleiterin Kooperationen und als Vorstandsbeauftragte für Kooperationen der Volksfürsorge AG tätig.
Am 21. Dezember 2018 heiratete sie ihren langjährigen Lebensgefährten.<ref>Bausenatorin gibt das Ja-Wort – Stapelfeldt: Geheim-Hochzeit in Bergedorf, www.mopo.de vom 21. Dezember 2018, abgerufen am 21. Dezember 2018</ref> Sie ist Mutter zweier Kinder.
Politik
Während ihrer Studienzeit war sie sowohl in der studentischen als auch in der akademischen Selbstverwaltung aktiv. Im Jahr 1978 erfolgte ihr Eintritt in die SPD. Ende der 1970er Jahre war sie AStA-Vorsitzende der Universität Hamburg. Von 1980 bis 1984 war sie Mitglied im Landesvorstand der Jusos Hamburg, die sie auch im Landesvorstand der SPD Hamburg vertrat. Von 1994 bis 2000 sowie von 2004 bis 2007 war sie stellvertretende Landesvorsitzende. Von 2000 bis 2011 war sie zudem stellvertretende Vorsitzende des Parteirats der SPD.
In den Jahren 1981 bis 1985 war sie Deputierte der Behörde für Wissenschaft und Forschung. Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft ist sie seit 1986. In den Jahren 1997 bis 2000 arbeitete sie als Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion, von 2000 bis 2004 amtierte sie als Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft. 2005 versuchte Dorothee Stapelfeldt Direktkandidatin der SPD für den Wahlkreis 21 (Eimsbüttel) bei der Bundestagswahl 2005 zu werden, unterlag jedoch in der parteiinternen Abstimmung mit 31 zu 58 Stimmen ihrem Gegenkandidaten Niels Annen.
Auf der Landesvorstandssitzung der SPD Hamburg am 22. Januar 2007 gab sie bekannt, in einer Mitgliederabstimmung um den Platz als SPD-Bürgermeisterkandidatin 2008 gegen den SPD-Landesvorsitzenden Mathias Petersen antreten zu wollen. Diese Abstimmung wurde zwar am 25. Februar 2007 nach einem wochenlangen Wahlkampf durchgeführt, jedoch wurde die Auszählung wegen des Verschwindens von 959 Briefwahlstimmen abgebrochen. Bei der Zählung der vorhandenen Stimmen lag Petersen mit 2780 Stimmen zu 1730 Stimmen uneinholbar in Führung.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Vermisste Wahlzettel bei Hamburger SPD: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Unterschlagung.] Spiegel Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. April 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Der lange Weg zum Abgrund.] FAZ, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. April 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Dorothee Stapelfeldt erklärte kurz darauf, nicht weiter als SPD-Bürgermeisterkandidatin zur Verfügung zu stehen.
Von 2008 bis 2011 nahm sie das Amt einer stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion in der Bürgerschaft wahr und fungierte zugleich als Fachsprecherin für Wissenschaft und Forschung ihrer Fraktion.
In der konstituierenden Sitzung der 20. Hamburgischen Bürgerschaft am 7. März 2011 wurde sie mit 108 von 119 abgegebenen Stimmen wieder in das Amt der Bürgerschaftspräsidentin gewählt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Stapelfeldt wird Parlamentspräsidentin.] welt.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. April 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Jedoch gab sie dieses Amt bereits zwei Wochen später wieder ab, nachdem Olaf Scholz sie zur neuen Senatorin für Wissenschaft und Forschung und zweiten Bürgermeisterin im Senat Scholz I berufen hatte.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Dorothee Stapelfeldt: Die Zweite Bürgermeisterin.] welt.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. April 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Im rot-grünen Senat Scholz II übernahm Stapelfeldt am 15. April 2015 das Amt der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen.<ref name="Wahl_15"/> Diesen Posten hatte sie seit dem 28. März 2018 auch im Senat Tschentscher I und seit dem 10. Juni 2020 im Senat Tschentscher II inne. Im November 2022 gab Stapelfeldt bekannt, sich mit Wirkung zum 15. Dezember 2022 als Senatorin zurückzuziehen und in den Ruhestand zu treten. Ihre Nachfolge trat Karen Pein (SPD) an.<ref>Stellungnahme von Bürgermeister Tschentscher zur Senatsumbildung. Abgerufen am 30. November 2022.</ref>
Mitgliedschaften
Stapelfeldt ist Mitglied der Gewerkschaft ver.di, der SJD-Die Falken und des BUND. In Hamburg war sie 2002 die erste Frau, die im Rotary-Club Hamburg-Dammtor aufgenommen wurde. Zuvor war Rotary in Hamburg ein exklusiver Männerclub gewesen.<ref>Hans-Juergen Fink: Bewerbung zwecklos. 200 Rotarier feiern Neujahrsempfang im Atlantic-Hotel. In das sozial engagierte Netzwerk darf nur, wer von Mitgliedern empfohlen wurde. In: Hamburger Abendblatt, 20. Januar 2012, Nr. 17, S. 9.</ref> Außerdem ist sie Vorsitzende des Kuratoriums der „Stiftung Nachbarschaft“ des Hamburger Wohnungsunternehmens SAGA.<ref>Die Organe unserer Stiftung - Das Kuratorium „Stiftung Nachbarschaft“ der SAGA GWG</ref>
Kabinette
- Senat Scholz I: Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft und Forschung (2011–2015)
- Senat Scholz II, Tschentscher I und II: Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen (2015–2022)
Veröffentlichungen
- Wohnungsbau der 50er Jahre in Hamburg (= Oktogon. Studien zu Architektur und Städtebau. Band 7). Lit-Verlag, Münster/Hamburg 1993, ISBN 3-88660-775-5.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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John von Berenberg-Gossler | Max Schramm | Johannes Hirsch | Max Stavenhagen | Wilhelm Burchard-Motz | Max Leuteritz | Gerd Bucerius | Johannes Büll | Paul Nevermann | Johannes Büll | Paul Wilken | Josef von Fisenne | Ewald Samsche | Paul Nevermann | Rudolf Büch | Wilhelm Drexelius | Peter-Heinz Müller-Link | Cäsar Meister | Rolf Bialas | Volker Lange | Günter Apel | Eugen Wagner | Traute Müller | Thomas Mirow | Willfried Maier | Mario Mettbach | Michael Freytag | Axel Gedaschko | Anja Hajduk | Herlind Gundelach | Jutta Blankau | Dorothee Stapelfeldt | Karen Pein Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
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Reinhard Philipp | Dieter Biallas | Hansjörg Sinn | Klaus Michael Meyer-Abich | Ingo von Münch | Leonhard Hajen | Krista Sager | Jörg Dräger | Herlind Gundelach | Dorothee Stapelfeldt | Katharina Fegebank | Maryam Blumenthal
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Johannes Versmann (1859) | Isaac Wolffson (1861) | Hermann Baumeister (1863) | Georg Kunhardt (1865) | Hermann Baumeister (1868) | Johann A. T. Hoffmann (1869) | Hermann Baumeister (1869) | Gerhard Hachmann (1877) | Otto Mönckeberg (1885) | Siegmund Hinrichsen (1892) | Julius Engel (1902) | Alexander Schön (1913) | Berthold Grosse (1919) | Rudolf Roß (1920) | Max Hugo Leuteritz (1928) | Herbert Ruscheweyh (1931) | Herbert Ruscheweyh (1946) | Adolph Schönfelder (1946) | Herbert Dau (1960) | Peter Schulz (1978) | Martin Willich (1982) | Peter Schulz (1983) | Martin Willich (1986) | Elisabeth Kiausch (1987) | Helga Elstner (1987) | Elisabeth Kiausch (1991) | Ute Pape (1993) | Dorothee Stapelfeldt (2000) | Berndt Röder (2004) | Lutz Mohaupt (2010) | Dorothee Stapelfeldt (2011) | Carola Veit (seit 2011) Vorlage:Klappleiste/Ende
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stapelfeldt, Dorothee |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Kunsthistorikerin und Politikerin (SPD), Senatorin |
| GEBURTSDATUM | 12. August 1956 |
| GEBURTSORT | Hamburg |