Drangstedt
Drangstedt Drangst (niederdeutsch) Stadt Geestland
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1571)&title=Drangstedt 53° 37′ N, 8° 45′ O
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| Höhe: | 12 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 17,02 km²<ref name="destatis2014" /> | |||||
| Einwohner: | 1571 (30. Juni 2017)<ref name="Stadt" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 92 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 2015 | |||||
| Postleitzahl: | 27624 | |||||
| Vorwahl: | 04704 | |||||
Lage von Drangstedt in Niedersachsen
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Drangstedt ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Ortschaft in der Stadt Geestland im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven.
Geografie
Lage
Drangstedt liegt im Elbe-Weser-Dreieck zwischen den Städten Bremerhaven, Cuxhaven und Bremervörde. Zum Ort gehört eine Waldfläche von 6,34 km²; Anziehungspunkt für Naherholungssuchende.
Nachbarorte
| HymendorfFlögeln | Bad Bederkesa – Ortsteil Fickmühlen | |
| Debstedt | Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt | Bad Bederkesa |
| Wehden (Einheitsgemeinde Schiffdorf) |
Elmlohe | Kührstedt – Ortsteil Alfstedt Kührstedt |
(Quelle:<ref name="Karte" />)
Geschichte
Ort und Name Drang-Stede entstand um 500 v. Chr. bis 300 v. Chr. und soll auf eine frühere Viehtränke zurückzuführen sein. Orte auf der Geest erhielten Namen mit der Endung -stedt. Urkundlich erwähnt wurde Drangstedt erstmals 1312. In der Gemarkung leben nachweislich schon seit mehr als 6000 Jahren Menschen. Die Hünenbetten von Drangstedt liegen im Knüppelholz zwischen der L 120 (Hafenstraße) und der Bahnlinie. In der Umgebung sind noch etwa 100 Hügelgräber vorhanden, die mindestens 4000 Jahre und älter sind. Im Laufe der Zeit wurden jedoch alle geöffnet und geplündert.
Waldlazarett
Im Zweiten Weltkrieg wurde 1942 in dem Waldgebiet Knüppelholz ein Waldlazarett in Barackenbauweise errichtet, in dem bis 1958 Soldaten behandelt wurden. Danach zog ein Altersheim ein. Von 1967 bis 1983 existierten hier Truppenunterkünfte der U.S. Army und anschließend der Bundeswehr.<ref name="Knüppelholz" /> Das Areal konnte vom Bahnhof Langen aus mit der Buslinie D der Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG (VGB) erreicht werden.<ref name="Bus" /> Später wurde die gesamte Anlage planiert; eine Barackenruine ist erhalten (2019).
Eingemeindungen
Die Samtgemeinde Bederkesa entstand 1971 und umfasste mit Drangstedt acht Gemeinden.
Zum 1. Januar 2015 bildete Drangstedt mit den übrigen Gemeinden der Samtgemeinde Bederkesa und der Stadt Langen die neue Stadt Geestland.<ref name="Neubildung" />
Einwohnerentwicklung
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¹ jeweils zum 31. Dezember
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Politik
Ortsrat
Der Ortsrat von Drangstedt setzt sich aus sieben Ratsmitgliedern zusammen, durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026. Aus den Ergebnissen der vergangenen Ortsratswahlen ergaben sich folgende Sitzverteilungen:
| Wahljahr | CDU | SPD | parteilos | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| 2021 | 4 | 3 | – | 7 Sitze |
| 2016 | 5 | 1 | 1 | 7 Sitze |
Ortsbürgermeister
Der Ortsbürgermeister von Drangstedt ist Rafael Platek (CDU). Seine Stellvertreterin ist Wiebke Nieuwkoop (CDU).<ref name="Rat" />
Wappen
Der Entwurf des Kommunalwappens von Drangstedt stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Gustav Völker, der im Landkreis Cuxhaven an die 25 Wappen entworfen hat.<ref name="Wappen" />
| [[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Drangstedt]] | Blasonierung: „In Silber zwei schwebende, bewurzelte grüne Tannen über einem grünen Hügel, belegt mit einem goldenen, silber-gehörnten Ochsenkopf; der Hügel über einem silbernen Schildfuß.“<ref name="Wappen">Landkreis Wesermünde (Hrsg.): Wappen des Landkreises Wesermünde. Grassé Offset Verlag, Bremerhaven/Wesermünde 1973, OCLC 469321470 (201 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 23. Oktober 2021]).</ref> |
| Wappenbegründung: Die Tannen sind Sinnbilder des Drangstedter Forstes. Der Hügel erinnert an die Steingräber und der Ochsenkopf über dem silbernen Schildfuß weist auf die Deutung des Ortsnamens als Viehtränke hin. |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Baudenkmale
- Villa An der Bahn 11 von um 1900
Regelmäßige Veranstaltungen
- Karsamstag: Osterfeuer
- Pfingsten: Maibaumaufstellen
- Juli: Sportwoche
Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur
Der Ort war rein landwirtschaftlich geprägt. Nach dem Bau der Eisenbahn (1896) von Bremerhaven nach Bad Bederkesa bauten hier Geschäftsleute und Kapitäne aus Bremerhaven Wohnhäuser.
Die Bahnlinie wurde 1968 für den Personenverkehr stillgelegt, zwischenzeitlich aber von der Museumsbahn Bremerhaven–Bederkesa wieder befahren. Die VBN-Buslinie 525 führt durch den Ort. Des Weiteren verkehrt regelmäßig ein Anruf-Sammel-Taxi.
Über die Anschlussstelle Debstedt ist der Ort ans Autobahnnetz angebunden.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter des Ortes
- Barbara Ambrosius (1944–2023), Juristin und frühere Richterin am Bundesgerichtshof
- Bernd Ravens (* 1944), Politiker (parteilos, ehemals CDU), Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft und 16 Jahre lang Vizepräsident dieses Parlaments
- Brigitte Adler (1944–2004), Politikerin (SPD), Landtagsabgeordnete in Baden-Württemberg, Bundestagsabgeordnete
- Karin Blumberger-Sauerteig (* 1945), Diplomatin
- Torsten Lange (* 1945), Politiker (Grüne), Mitglied des Bundestages von 1985 bis 1987
- Werner Hoyer (* 1946), Politiker aus Bremerhaven (SPD) und Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (1983–2003)
- Peter Uhlig (* 1952), Beamter
Literatur
- Helmut Wöhlke und sein Team: Drangstedt – 700 Jahre – Veränderung eines Dorfbildes, Chronik zum 700 jährigen Bestehen des Ortes, 2012.
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/393177127X ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- 700 Jahre Drangstedt – von 1312 bis 2012
- Internetauftritt der Ortschaft Drangstedt auf der Seite der Stadt Geestland
Einzelnachweise
<references> <ref name="Bus">Paul Homann: Bremerhavens Streckennetze (ÖPNV) vom 26. Juni 1881 bis 27. August 2020. (PDF; 2,7 MB) In: Webseite BremerhavenBus. S. 25 (Lesezeichen 15. Oktober 1947), archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. August 2020; abgerufen am 8. Dezember 2020.</ref> <ref name="destatis">
Gemeindeverzeichnis – Archiv – Regionale Gliederung – Jahresausgaben – Niedersachsen. (Alle politisch selbständigen Gemeinden im EXCEL-Format). In: Webseite Destatis. Statistisches Bundesamt, abgerufen am 23. Dezember 2019.
</ref> <ref name="destatis1973">
Niedersächsisches Landesverwaltungsamt (Hrsg.): Gemeindeverzeichnis für Niedersachsen. Gemeinden und Gemeindefreie Gebiete. Eigenverlag, Hannover 1. Januar 1973, S. 47, Landkreis Wesermünde (Digitalisat [PDF; 21,3 MB; abgerufen am 3. Juni 2020]).
</ref> <ref name="destatis1975">
Gemeinden in Deutschland nach Fläche und Bevölkerung. (XLSX; 895 kB) In: Webseite Destatis. Statistisches Bundesamt, 31. Dezember 1975, abgerufen am 11. Juni 2019 (Siehe unter: Niedersachsen, Nr. 1912).
</ref> <ref name="destatis2014">
Gemeinden in Deutschland nach Fläche, Bevölkerung und Postleitzahl. (XLS; 4,8 MB) In: Webseite Destatis. Statistisches Bundesamt, 31. Dezember 2014, abgerufen am 23. Dezember 2019 (Siehe unter: Niedersachsen, Nr. 1997).
</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis">
Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Lehe. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 5. Januar 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. März 2023; abgerufen am 11. August 2020.
</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1956">
Vorlage:Gemeindeverzeichnis Deutschland 1956
</ref> <ref name="Karte">Übersichtskarte Landkreis Cuxhaven. In: cuxland-gis.landkreis-cuxhaven.de. November 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Dezember 2019; abgerufen am 23. Dezember 2019.</ref> <ref name="Knüppelholz">
Dieter Albers, Gerda Thies und Lothar Wolf: Das Ausweichkrankenhaus Drangstedt-Knüppelholz. In: relikte.com. Abgerufen am 18. August 2017.
</ref> <ref name="Neubildung">
Gesetz über die Neubildung der Stadt Geestland, Landkreis Cuxhaven. In: Niedersächsische Staatskanzlei (Hrsg.): Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.). Nr. 26/2012. Hannover 8. November 2012, S. 430, S. 4 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Digitalisat ( vom 10. Juli 2018 im Internet Archive) [abgerufen am 25. September 2018]).
</ref> <ref name="Rademacher">
Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de
</ref> <ref name="Rat">
Der Ortsrat von Drangstedt. In: Bürgerinformationssystem Stadt Geestland. Abgerufen am 17. Februar 2026.
</ref> <ref name="Stadt">
Laut Stadt Geestland am 30. Juni 2017
</ref> </references>
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