Britta Carlson
| Britta Carlson | ||
| Datei:2023-07-03 Fussball, Frauen, Deutsche Nationalmannschaft, Media Day 1DX 6686 by Stepro-2.jpg 2023 als Co-Trainerin der deutschen Nationalmannschaft
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| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 3. März 1978 | |
| Geburtsort | Kiel, Deutschland | |
| Größe | 167 cm | |
| Position | Abwehr / Mittelfeld | |
| Juniorinnen | ||
| Jahre | Station | |
| 1986– | TSV Altenholz | |
| –1995 | SV Friedrichsort | |
| Frauen | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1995–2001 | Schmalfelder SV | |
| 2001–2004 | Hamburger SV | 44 (1) |
| 2004–2007 | 1. FFC Turbine Potsdam | 41 (0) |
| 2007–2008 | VfL Wolfsburg | 42 (4) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 2004–2007 | Deutschland | 31 (4) |
| Stationen als Trainerin | ||
| Jahre | Station | |
| 2009–2011 | VfL Wolfsburg (Frauen) (Co-Trainerin) | |
| 2013–2018 | VfL Wolfsburg (Frauen) (Co-Trainerin) | |
| 2018–2024 | Deutschland (Frauen) (Co-Trainerin) | |
| 2025– | 1. FC Köln (Frauen) | |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Britta Carlson (* 3. März 1978 in Kiel) ist eine ehemalige deutsche Fußball- und Nationalspielerin.<ref>Vom Dorfplatz in die Champions League auf legendeverloren.de</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> Seit 2025 ist sie als Trainerin der Frauenmannschaft des 1. FC Köln tätig.<ref>Britta Carlson ist neue Trainerin der FC-Frauen | 1. FC Köln. Abgerufen am 2. Januar 2025.</ref>
Spielerkarriere
Vereine
Carlson begann 1986 beim TSV Altenholz mit dem Fußballspielen. Anschließend spielte sie für die SV Friedrichsort. Dem Jugendalter entwachsen wechselte sie zur Saison 1995/96 zum Schmalfelder SV. Als Zweiter der Regionalliga Nord und der anschließend erfolgreichen Aufstiegsrunde für die Gruppe Nord der seinerzeit zweigleisigen Bundesliga spielte sie mit ihrer Mannschaft dort nur eine Saison lang. Als Siebter der Gruppe Nord scheiterte ihre Mannschaft in der Gruppe 2 der Relegation für die Folgesaison der eingleisigen Bundesliga. Nach einer Saison in der Regionalliga Nord, die als Siebtplatzierter beendet werden konnte, zog der Verein seine Frauenfußballabteilung für die kommende Saison zurück. So kam sie bis Saisonende 2000/01 in der Verbandsliga Niedersachsen zum Einsatz.
Zur Saison 2001/02 wurde sie vom Bundesligaaufsteiger Hamburger SV verpflichtet, für den sie alle Saisonspiele bestritt; sie debütierte am 19. August 2001 bei der 0:5-Niederlage im Auswärtsspiel gegen den FFC Brauweiler Pulheim. Aufgrund des Abstiegs schloss sich eine Saison in der Regionalliga Nord an, aus der sie mit den Hamburgern als Meister in die Bundesliga zurückkehrte. Ihr einziges Saisontor, zugleich ihr erstes Bundesligator in allen 22 Punktspielen, erzielte sie am 13. Juni 2004 (22. Spieltag) beim 7:2-Sieg im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg mit dem Treffer zum 5:2 in der 80. Minute.
Von 2004 bis 2007 spielte sie für den 1. FFC Turbine Potsdam, mit dem sie in dieser Zeit den UEFA-Women’s-Cup, die Meisterschaft und zweimal den Vereinspokal gewann. Nach Differenzen mit dem Potsdamer Trainer Bernd Schröder wechselte sie im Januar 2007 zum VfL Wolfsburg. 2008 beendete sie aufgrund anhaltender gesundheitlicher Probleme ihre aktive Karriere.<ref>Ehemalige Nationalspielerin Carlson beendet Karriere dfb.de, abgerufen am 8. Oktober 2020</ref>
Nationalmannschaft
Carlson bestritt im Zeitraum von 2004 bis 2007 31 Länderspiele für die A-Nationalmannschaft, in denen ihr vier Tore gelangen. Ihr Debüt als Nationalspielerin hatte sie am 4. März 2004 in Fürth bei der 0:1-Niederlage im Testspiel gegen die Nationalmannschaft Chinas mit Einwechslung für Ariane Hingst in der 68. Minute. Ihr erstes Länderspieltor erzielte sie am 25. September 2004 in Příbram beim 5:0-Sieg im letzten Qualifikationsspiel der Gruppe 4 für die vom 5. bis 19. Juni 2005 in England stattfindende Europameisterschaft gegen die Nationalmannschaft Tschechiens mit dem Treffer zum 4:0 in der 79. Minute.
Bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen gewann Carlson mit dem deutschen Team die Bronzemedaille durch einen 1:0-Sieg gegen das schwedische Team. Am 16. März 2005 wurde die Mannschaft von Bundespräsident Horst Köhler mit dem Silbernen Lorbeerblatt geehrt.<ref>Grußwort des Bundespräsidenten vom 16. März 2005 an die Medaillengewinner der Olympischen und Paralympischen Spiele 2004 zur Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes…</ref> Am 19. Juni 2005 gewann Carlson mit der A-Nationalmannschaft die in England ausgetragene Europameisterschaft durch einen 3:1-Sieg gegen Norwegen.
der Nationalmannschaft (2021)
Trainerkarriere
Von 2008 bis 2018 war Carlson mehrere Jahre als Co-Trainerin des VfL Wolfsburg tätig.<ref>Abschied vom DFB: Carlson übernimmt FC-Frauen. In: Sport1. 2. Januar 2025, abgerufen am 2. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie ist Inhaberin der B- und A- und UEFA-Pro-Trainerlizenz.<ref>Jürgen Brumshagen: Britta Carlson koordiniert den weiblichen DFB-Nachwuchs aus dem Homeoffice. In: Kieler Nachrichten. Abgerufen am 8. Februar 2023.</ref> Zum Erwerb ihrer Pro Lizenz hat sie als Verbandssportlehrerin gearbeitet und als Trainerin der U17-Juniorinnen-Nationalmannschaft gearbeitet.<ref>"Wäre keine Trainerin, wenn die EM 2005 nicht wäre" | Effzeh-Trainerin Britta Carlson im Interview - Frauen. Fußball. Podcast. 16. März 2025, abgerufen am 16. März 2025.</ref><ref>Britta Carlson | 1. FC Köln. 16. März 2025, abgerufen am 16. März 2025.</ref> Ende April 2011 gab sie für Wolfsburg im Rahmen des Bundesliga-Cups ein kurzes Comeback als aktive Spielerin.
2012 gewann sie als Co-Trainerin der U17-Juniorinnen-Nationalmannschaft den Europameistertitel in der Schweiz. Ab Juni 2018 war sie als Co-Trainerin der Frauen-A-Nationalmannschaft tätig, wo sie Vize-Europameisterin 2022 und Bronzemedaillen-Gewinnerin bei den Olympischen Spielen 2024 wurde.<ref>Britta Carlson dfb.de, abgerufen am 8. Oktober 2020</ref><ref name=":0">Britta Carlson ist neue Trainerin der FC-Frauen. In: fc.de. 2. Januar 2025, abgerufen am 2. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Anfang 2025 übernahm sie den Trainerposten beim 1. FC Köln, wo sie einen Vertrag bis Mitte 2026 unterschrieb.<ref name=":0" /> Im Januar 2026 verlängerte Carlson den Vertrag bis 2028.<ref>Redaktion: "Deswegen freue ich mich sehr auf die Zukunft": Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Britta Carlson. In: come-on-fc.com. 23. Januar 2026, abgerufen am 24. Januar 2026.</ref>
Erfolge
- Spielerin
- Europameister 2005
- UEFA-Women’s-Cup-Sieger 2005
- Deutscher Meister 2006
- DFB-Pokal-Sieger 2005, 2006
- Meister Regionalliga Nord 2003 und Aufstieg in die Bundesliga
- Trainerin
- U17-Europameister 2012
- Vize-Europameister 2022 (Co-Trainerin)
- UEFA-Women’s-Champions-League-Sieger 2014 (Co-Trainerin)
- Deutscher Meister (3): 2014, 2017, 2018 (jeweils Co-Trainerin)
- DFB-Pokalsieger (4): 2015, 2016, 2017, 2018 (jeweils Co-Trainerin)
Sonstiges
Nach der bestandenen Abiturprüfung absolvierte sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau und war seitdem neben dem täglichen Training für verschiedene Unternehmen tätig. Seit dem 2. Juli 2006 ist sie mit Nils Göttsche verheiratet.
Gemeinsam mit den ehemaligen Nationalspielerinnen Sandra Minnert und Renate Lingor sowie der Sportschützin Manuela Schmermund war sie WM-Botschafterin für die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011.<ref>dfb.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />WM-Botschafterinnen ( vom 12. November 2011 im Internet Archive)</ref>
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Website ( vom 18. August 2011 im Internet Archive)
- Vorlage:Metavorlage Fußballdatenbank
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Einzelnachweise
<references />
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Adriana Achcińska | Sara Agrež | Lydia Andrade | Amelie Bohnen | Pauline Bremer | Celina Degen | Laura Donhauser | Laura Feiersinger | Irina Fuchs | Anna Gerhardt | Zoë Hasenauer | Marina Hegering | Merle Hokamp | Paula Hoppe | Carlotta Imping | Sandra Jessen | Vanessa Leimenstoll | Sylwia Matysik | Aurora Mikalsen | Julia Schiffarth | Lisa Schmitz | Anna-Lena Stolze | Lina Szaraz | Laura Vogt | Martyna Wiankowska | Dóra Zeller | Weronika Zawistowska | Taylor Ziemer
Cheftrainerin: Britta Carlson
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Niko Arnautis (Eintracht Frankfurt) | José Barcala (FC Bayern München) | Isabel Bauer (1. FC Nürnberg, interim) | Rodolfo Cardoso (Hamburger SV, interim) | Britta Carlson (1. FC Köln) | Heleen Jaques (SGS Essen) | Edmond Kapllani (SC Freiburg) | Florian Kästner (FC Carl Zeiss Jena) | Friederike Kromp (Werder Bremen) | Stephan Lerch (VfL Wolfsburg) | Roberto Pätzold (Bayer 04 Leverkusen) | Ailien Poese (1. FC Union Berlin) | Jonas Stephan (RB Leipzig) | Eva-Maria Virsinger (TSG 1899 Hoffenheim)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Carlson, Britta |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Fußballspielerin und -trainerin |
| GEBURTSDATUM | 3. März 1978 |
| GEBURTSORT | Kiel, Deutschland |
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- Fußballnationalspieler (Deutschland)
- Fußballeuropameister (Deutschland)
- Träger des Silbernen Lorbeerblattes
- Fußballspieler (Schmalfelder SV)
- Fußballspieler (Hamburger SV)
- Fußballspieler (1. FFC Turbine Potsdam)
- Fußballspieler (VfL Wolfsburg)
- Deutscher Meister (Fußball)
- Fußballtrainer (1. FC Köln)
- Deutscher
- Geboren 1978
- Frau
- Olympiateilnehmer (Deutschland)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2004