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Vefsn

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Wappen Karte
Wappen der Kommune Vefsn
Vefsn (Norwegen)
Vefsn (Norwegen)
Basisdaten
Staat: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen
Kommunennummer: 1824
Provinz (fylke): Nordland
Verwaltungssitz: Mosjøen
Koordinaten: 65° 50′ N, 13° 12′ OKoordinaten: 65° 50′ N, 13° 12′ O
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Fläche: 1.929,40 km²
Einwohner: 13.481 (1. Jan. 2026)<ref>07459: Population, by region, contents and year. In: ssb.no. Statistisk sentralbyrå, abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref>
Bevölkerungsdichte: 7 Einwohner je km²
Sprachform: neutral
Webpräsenz:
Verkehr
Straße: Europastraße 6
Nächster Flughafen: Flughafen Mosjøen, Kjærstad
Lage in der Provinz Nordland
Lage der Kommune in der Provinz Nordland

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Vefsn (deutsch: auch Wefsen<ref>http://search.library.wisc.edu/catalog/ocm09134060</ref>) ist eine Kommune im norwegischen Fylke Nordland. Die Kommune hat 13.481 Einwohner (Stand: 1. Januar 2026). Verwaltungssitz ist die Stadt Mosjøen.

Geografie

Die Kommune Vefsn liegt in der Landschaft Helgeland am inneren Abschnitt des Vefsnfjord. Sie grenzt im Süden an Grane, im Südosten an Hattfjelldal, im Südwesten an Brønnøy, im Westen an Vevelstad, im Nordwesten an Leirfjord sowie im Norden und Osten an Hemnes. Eine weitere Grenze verläuft im Vefnsfjord zwischen Vefsn und Alstahaug. Im Norden reicht die Kommune bis an das Elsfjord, einem Nebenarm des Ranfjords.

Im Süden der Gemeinde fließt die Eiteråga durch das Tal Eiterådalen, bevor sie an der Grenze zu Grane in die Vefsna mündet. Die Vefsna führt schließlich weiter in nördliche Richtung nach Mjosøen, wo sie in die Tortenvik, eine Bucht des Vefsnfjords, fließt. Der Fluss gilt als einer der besten Fangorte für Meerforellen in Norwegen. Parallel zur Vefsna verläuft die Europastraße 6 (E6) sowie eine Bahntrasse, die von Zügen der Nordlandsbanen genutzt wird.

Im Osten und Westen ist das Terrain bergig mit mehreren Bergen über 1000 moh. Die höchste Erhebung ist die Geittinden (samisch: Gaajssnjurhtjie) mit einer Höhe von 1556,4 moh. an der Grenze zu Hattfjelldal und Hemnes im Südosten.<ref>Høgaste fjelltopp i kvar kommune. Kartverket, abgerufen am 24. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zwischen den Erhebungen im östlichen und westlichen Bereich befindet sich ein Talzug, in deren südlichen Gebiet die Vefsna fließt. Im nördlicheren Bereich liegt unter anderem der See Fustvatnet.<ref>Vefsn kommune. In: Norgeskart. Kartverket, abgerufen am 1. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Einwohner

Die Stadt Mosjøen ist der einzige sogenannte Tettsted, also die einzige Ansiedlung, die für statistische Zwecke als eine städtische Siedlung gewertet wird. Zum 1. Januar 2025 lebten dort 10.109 Einwohner.<ref>Population and land area in urban settlements. Statistisk sentralbyrå, 20. November 2025 (englisch).</ref> Die restlichen Einwohner verteilen sich vor allem auf die Talgebiete. Nach 1945 stieg die Einwohnerzahl bis etwa 1970 an, seitdem hält sie sich fast gleich.<ref name=":0">Geir Thorsnæs, Snorre Nicolaisen: Vefsn. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 1. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Einwohner der Gemeinde werden Vefsning oder auch Vefsnværing genannt.<ref>Innbyggjarnamn. Språkrådet, abgerufen am 1. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Vefsn hat wie viele andere Kommunen der Provinz Nordland weder Nynorsk noch Bokmål als offizielle Sprachform, sondern ist in dieser Frage neutral.<ref>Forskrift om språkvedtak i kommunar og fylkeskommunar (språkvedtaksforskrifta). In: Lovdata. 6. Januar 2020, abgerufen am 1. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Entwicklung der Einwohnerzahl
Jahr Einwohnerzahl<ref>Population. 06913: Population 1 January and population changes during the calendar year (M) 1951 - 2025. In: ssb.no. Abgerufen am 24. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Veränderung
Anzahl Prozent
1960 11.288
1970 13.401 +2.113 +18,7 %
1980 13.226 −175 −1,3 %
1990 13.286 +60 +0,5 %
2000 13.553 +267 +2,0 %
2010 13.388 −165 −1,2 %
2020 13.278 −110 −0,8 %

Geschichte

Die Kommune Vefsn wurde nach der Einführung der kommunalen Selbstverwaltung im Jahr 1837 gegründet, zum Zeitpunkt der Gründung umfasste sie einen weit größeren Bereich und reichte bis an die Grenze nach der damaligen Provinz Nord-Trøndelag. Im Jahr 1862 wurde Hattfjelldal abgetrennt, Mosjøen wurde im Jahr 1874 eigenständig. Die Gegenden Drevja und Grane wurden 1927 selbstständige Gemeinden. Im Jahr 1962 wurden einige dieser Kommunen wieder zurück nach Vefsn eingegliedert, so dass Vefsn von da ab aus den ehemaligen Gemeinden Drevja, Elsfjord und Mosjøen bestand. Eine weiter Änderung geschah 1995, als der Festlandanteil von Alstahaug an Vefsn übertragen wurde.<ref name=":0"/><ref>Dag Juvkam: Historisk oversikt over endringer i kommune- og fylkesinndelingen. (PDF) In: ssb.no. 1999, abgerufen am 15. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In Mosjøen befindet sich die Dolstad kirke, eine in ihrem Grundriss achteckige Holzkirche aus dem Jahr 1735.<ref>Dolstad kirke. In: Kirkesøk. Abgerufen am 11. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zudem liegt dort das Vefsn Museum, ein Freilichtmuseum, dass sich aus alten Gebäuden und Gegenständen der Gegend zusammensetzt. Es stellt eine Abteilung des Helgeland-Museums dar.<ref>Kontakt Vefsn Museum. Helgeland Museum, abgerufen am 1. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wirtschaft

Datei:Mosjoeen Olderskog.jpg
Blick auf Mosjøen

Die landwirtschaftlichen Betriebe sind vor allem in den Bereichen der Rinder- und Schafhaltung tätig, zudem ist auch die Forstwirtschaft für die lokale Wirtschaft relevant. Die Fischerei war traditionell von Bedeutung, sie spielt aber heute keine Rolle mehr. Ab 1945 entwickelte sich Mosjøen zu einem Industriestandort, unter anderem durch den Betrieb zweier Aluminiumwerke, die später vom US-amerikanischen Konzern Alcoa übernommen wurden.<ref name=":0"/> In Mosjøen wird außerdem die Zeitung Helgelendingen herausgegeben.<ref>Helgelendingen. In: helg.no. Abgerufen am 1. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2019 arbeiteten von 6596 Menschen 5897 in Vefsn selbst, nur ein geringer Anteil war in anderen Kommunen angestellt.<ref>Pendlingsstrømmer. Statistics Norway, abgerufen am 1. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Etwas südlich von Mosjøen befindet sich der Flughafen Mosjøen, Kjærstad (Mosjøen lufthavn, Kjærstad). Dieser wird für Flüge der Widerøe’s Flyveselskap genutzt.<ref>Mosjøen airport. Avinor, abgerufen am 1. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wappen und Name

Das seit 1974 offizielle Wappen zeigt in Schwarz einen silbernen Hahn.<ref>Forskrift om godkjenning av våpen og flagg, Vefsn kommune, Nordland. Abgerufen am 21. Dezember 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Hahn war zuvor das Stadtwappen von Mosjøen und wurde nach der Zusammenlegung für das Wappen von Vefsn übernommen.

Vefsn wurde im Jahr 1954 als Veffsne erwähnt. Der Name leitet sich vom Flussnamen Vefsna ab, die Herkunft der Bezeichnung ist nicht gesichert.<ref>Vefsn. In: Norsk stadnamnleksikon. Abgerufen am 1. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Vefsn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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