Thomas Schirrmacher
Thomas Paul Schirrmacher (* 25. Juni 1960 in Schwelm) ist ein deutscher reformierter Theologe, Ethiker, Religionssoziologe und Menschenrechtsexperte.<ref>Thomas Schirrmacher: Der Tausendsassa</ref> Er war von 2021 bis 2024 Generalsekretär (Secretary General) der Weltweiten Evangelischen Allianz,<ref>Weltweite Evangelische Allianz: Thomas Schirrmacher ist zurückgetreten. Abgerufen am 3. April 2024.</ref><ref>Anna Lutz: Schirrmacher ist nicht mehr Generalsekretär. In: PRO | Das christliche Medienmagazin. 2. April 2024, abgerufen am 3. April 2024.</ref> einem Dachverband von neun regionalen und 138 nationalen Evangelischen Allianzen, die nach Angaben der New York Times weltweit 600 Millionen Menschen mehrheitlich evangelikaler Überzeugung vertreten.<ref>Opinion | Divisions Among U.S. Evangelicals. In: The New York Times. 19. Februar 2022, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 19. Februar 2022]).</ref><ref>Anugrah Kuma: New WEA head details core beliefs of 600 million evangelicals worldwide in inaugural speech. In: Christian Post. Abgerufen am 16. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>WEA at the United Nations. Abgerufen am 16. Januar 2022.</ref> Er ist zudem seit 2016 anglikanischer Bischof einer Kirche außerhalb der Anglikanischen Gemeinschaft.<ref>Thomas Schirrmacher: Neuer Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz. In: Die Tagespost. 3. März 2021, abgerufen am 21. September 2025.</ref><ref>Zu meiner Bischofsweihe • Thomas Schirrmacher. 9. Juni 2017, abgerufen am 16. Januar 2022.</ref>
Schirrmacher ist Präsident des Internationalen Rates der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte<ref>International Society for Human Rights: Team</ref> sowie Präsident des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit.<ref>Thomas Schirrmacher auf der Internetseite des International Institute for Religious Freedom</ref>
Leben und Werk
Kindheit und Familie
Thomas Schirrmacher wurde am 25. Juni 1960 als Kind des Hochschulprofessors Bernd Schirrmacher und dessen Ehefrau Ingeborg in Schwelm geboren. Sein Urgroßvater war der Historiker Friedrich Wilhelm Schirrmacher und sein Ururgroßvater, Carl Friedrich Schirrmacher, war Direktor der Petrischule in Danzig. Schirrmachers Vorfahren waren reformierte Hugenotten, die aus Salzburg nach Preußen kamen und sich schließlich in Danzig und Königsberg niederließen.
Seit 1985 ist er mit Christine Schirrmacher, Professorin für Islamwissenschaft, verheiratet. Sein Sohn ist der Unternehmer und Autor David Schirrmacher.<ref>Wir über uns. In: Verlag für Kultur und Wissenschaft. Abgerufen am 1. April 2026.</ref>
Akademische Laufbahn und Tätigkeit
Thomas Schirrmacher studierte von 1978 bis 1982 Theologie an der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule Basel (STH Basel) und promovierte 1985 in Theologie im Fach „Missionswissenschaft und Ökumenik“ an der Theologischen Universität Kampen (Niederlande), einer staatlich anerkannten Privathochschule. Ab 1983 studierte er Vergleichende Religionswissenschaft, Ethnologie und Volkskunde an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. 1989 promovierte er in Kulturanthropologie an der Pacific Western University, einer privaten Hochschule. 1996 erhielt er eine Ehrenpromotion für sein Werk Ethik vom Whitefield Theological Seminary (Lakeland (Florida)), 1997 eine Ehrenpromotion durch das Cranmer Theological House (Shreveport), 2006 eine weitere durch die ACTS University in Bangalore. 2007 wurde er bei Karl Hoheisel mit der Dissertation Hitlers Kriegsreligion<ref>Helmut Zander: Hitlers Religion: Eine Studie von Thomas Schirrmacher. In: Neue Zürcher Zeitung. 20. November 2007, abgerufen am 11. Oktober 2021 (Rezension).</ref> an der Universität Bonn mit „magna cum laude“ zum Doctor philosophiae promoviert.
Von 1983 bis 1989 unterrichtete Thomas Schirrmacher Missions- und Religionswissenschaft an der Freien Theologischen Akademie Gießen und von 1990 bis 1996 dieselben Fächer sowie später Ethik an der STH Basel. In Basel kam es zu Konflikten mit anderen Dozenten wegen unterschiedlicher theologischer Anschauungen, woraufhin Schirrmacher die STH verlassen musste.<ref>Reinhard Hempelmann: Trennung wegen theologischer Sonderlehren an der STH Basel. (pdf; 11,4 MB) In: EZW-Materialdienst. 1/97, Januar 1997, S. 22–23, abgerufen am 7. Februar 2023.</ref><ref>Reinhard Hempelmann: Streit unter „bibeltreuen“ Christen und seine Hintergründe. (pdf; 15,1 MB) In: EZW-Materialdienst. 6/97, Juni 1997, S. 183–185, abgerufen am 7. Februar 2023.</ref>
In den USA hatte er Professuren für Missionswissenschaft am Philadelphia Theological Seminary (1994–1998) und für Mission und Ethik am Cranmer Theological House (1997–2000). Seit 1996 lehrt er als Professor für Systematische Theologie (Dogmatik, Ethik, Apologetik und Konfessionskunde) am Whitefield Theological Seminary. Seit 2000 ist er zusätzlich Professor für internationale Entwicklung an der privaten William Carey University (Shillong) und seit 2009 für Religionssoziologie an der rumänischen West-Universität Temeswar, wohin er von der Universität Oradea wechselte, an der er von 2006 bis 2009 lehrte. Seine außerordentliche Professur an der Fakultät für Soziologie und Psychologie der West-Universität Temeswar wurde 2014 bestätigt. Er unterrichtet dort vier Semesterwochenstunden im wochenweisen Blockunterricht – aus dem zwei rumänische Lehrbücher entstanden – und betreut das Stipendiatenprogramm.<ref>Înscrieri masterat: Asistenţă socială şi spiritualitate “Practica asistentei sociale centrată pe valori” 2015–2017: Corpul didactic. (pdf; 542 kB) In: uvt.ro. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Mai 2016; abgerufen am 11. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Daneben unterrichtet er im Masterprogramm für Sozialarbeit.<ref>Values-Focused Social Work Practice M.A. Program: About us. In: uvt.ro. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Mai 2016; abgerufen am 11. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weiter lehrt er als Professor bzw. Gastdozent an theologischen Ausbildungsstätten im In- und Ausland, etwa an der Mackenzie Presbyterian University in São Paulo<ref>Siehe zum Beispiel Thomas Schirrmacher: Mack Eventos 32 Seminário Internacional Anajure-Mackenzie: Um relatório do Direito de Liberdade Religiosa no contexto mundial. (Video auf YouTube; 1:20 Stunden) Abgerufen am 11. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Brasilia: Schirrmacher am brasilianischen Bundesgerichtshof und Bundesverfassungsgericht. In: bucer.de. 12. Juni 2014, abgerufen am 11. Oktober 2021.</ref>, am Regent’s Park College der Universität Oxford<ref>IIRF director gives guest lecture on religious freedom at Oxford University. In: bucer.de. 30. Oktober 2017, abgerufen am 11. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und seit 2010 als Professor für Religionssoziologie an der Fakultät für Soziologie und Psychologie an der staatlichen West-Universität Temeswar in Rumänien.<ref>Înscrieri masterat: Asistenţă socială şi spiritualitate “Practica asistentei sociale centrată pe valori” 2019–2021: Corpul didactic. (pdf; 1,4 MB) In: uvt.ro. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Mai 2016; abgerufen am 11. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Von 1996 bis 2018 war Thomas Schirrmacher Rektor des privaten und von ihm gegründeten Martin Bucer Seminars, wo er weiterhin Systematische Theologie (vor allem Ethik) sowie Missions- und Religionswissenschaft lehrt und als Rektor emeritus geführt ist.<ref>Prof. Dr. mult. Thomas Schirrmacher. In: bucer.de. Abgerufen am 11. Oktober 2021.</ref>
Er ist Verfasser und Herausgeber von über 100 Büchern,<ref>Buchveröffentlichungen. In: thomasschirrmacher.info. Abgerufen am 11. Oktober 2021.</ref> darunter eine achtbändige Ethik. Im Jahr 2022 lagen Übersetzungen in 18 Sprachen vor.
Weitere Tätigkeiten und Ämter
Menschenrechte, Religionsfreiheit und Christenverfolgung
Schirrmacher war bis 2021 Geschäftsführer des Arbeitskreises für Religionsfreiheit der Deutschen und der Österreichischen Evangelischen Allianz und Mitglied der Kommission für Religionsfreiheit der Weltweiten Evangelischen Allianz, deren Sprecher für Menschenrechte er bis 2021 war.<ref>Siehe: Ämter von Thomas Paul Schirrmacher.</ref> Als Direktor leitete er bis 2021 das Internationale Institut für Religionsfreiheit, dessen Präsident er nun ist.<ref>International Institute for Religious Freedom: Thomas Schirrmacher</ref><ref>Leitungswechsel im Institut für Religionsfreiheit, idea.de, Meldung vom 6. Mai 2021.</ref>
Nach Medienberichten ist er einer der führenden Experten zum Thema Christenverfolgung,<ref>Till-Reimer Stoldt: Interview mit Thomas Schirrmacher. Welt am Sonntag, 12. November 2006</ref><ref>Till-Reimer Stoldt: Welt am Sonntag: Vergewaltigt, Gefoltert, Gesteinigt. In: welt.de, 12. Februar 2006.</ref><ref>DeutschlandRadio: Verfolgte Christen, 3. April 2006</ref><ref>Sendung zum Thema „Verfolgte Christen“ mit Thomas Schirrmacher</ref> der sich auch im Rahmen von Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Amnesty International: Glaubensfreiheit als Menschenrecht, 2000 ( vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref> und der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte für die Freiheit aller Religionen einsetzt. Mehrfach war er als Sachverständiger für den Bundestag tätig, unter anderem in den Anhörungen des Menschenrechtsausschusses am 28. November 2018,<ref>Deutscher Bundestag: Ethnische Minderheiten sind vielfältigen Bedrohungen ausgesetzt</ref> am 14. April 2021,<ref>Deutscher Bundestag: Lob und Kritik für Bericht zur weltweiten Religionsfreiheit</ref> am 23. Juni 2021<ref>Deutscher Bundestag: Menschenrechtslage in der Türkei</ref> und zuletzt am 24. April 2024.<ref>Deutscher Bundestag: Anhörung zur Lage der Religions- und Weltanschauungsfreiheit</ref> Schirrmacher ist Mitglied im Weltrat von Religions for Peace, zu dem unter anderem aus Deutschland auch die evangelische Theologin Margot Käßmann gehört,<ref>Leadership World Council Religions for Peace</ref> sowie in dem von Rabbinern gegründeten Institute for the Freedom of Faith & Security in Europe (IFFSE).<ref>Advisory Board Institute for the Freedom of Faith & Security in Europe</ref>
Neben der Religionsfreiheit ist der zweite Schwerpunkt Schirrmachers im menschenrechtlichen Bereich der Kampf gegen den Menschenhandel.<ref>Mission Freedom: Menschenhandel</ref><ref>Interview mit Thomas Schirrmacher zum Thema „Menschenhandel“</ref><ref>Vortrag von Thomas Schirrmacher zum Thema „Aufstehen gegen Menschenhandel“</ref> Zu diesem Thema hält er Vorträge weltweit, spricht mit Kirchenführern wie den Päpsten Benedikt XVI.<ref>pro Christliches Medienmagazin: Der weniger unfehlbare Papst</ref> und Franziskus<ref>pro Christliches Medienmagazin: Franziskus will mehr Ökumene</ref><ref>Jahrbücher zur Religionsfreiheit für beide Päpste übergeben</ref> und dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomeos I., aber etwa auch beim Global Media Forum,<ref>Deutsche Welle Global Media Forum</ref> vor Landtagsfraktionen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Blogbeiträge von Thomas Schirrmacher ( vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive)</ref> und Landesregierungen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Evangelische Allianz Deutschland: Prof. Schirrmacher zum Thema „Menschenhandel“ ( vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive)</ref> sowie in deutschen Städten unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeistern.<ref>Die Augsburger Zeitung: Sklaverei – auch in Deutschland nicht ausgerottet</ref>
Ökumene
Im Oktober 2015 nahm Schirrmacher als Gast an der von Papst Franziskus einberufenen katholischen Familiensynode teil.<ref>Till-Reimer Stoldt: Wie Papst und Evangelikale die Familie retten wollen. welt.de, 2. November 2015, abgerufen am 6. November 2015.</ref> Er gilt als einer der Architekten des sogenannten „Christlichen Zeugnisses in einer multireligiösen Welt“<ref>Heute schreiben wir Geschichte In: Bonner Querschnitte 18/2011 Ausgabe 172, 29. Juni 2011.</ref>, des ersten Dokumentes, das 2011 Vatikan, Ökumenischer Rat der Kirchen und WEA gemeinsam unterzeichneten. Die Tageszeitung Die Welt nennt ihn einen der führenden Experten in Sachen Christenverfolgung und Religionsfreiheit<ref>Siehe beispielsweise Christentum wird Gegnern zu groß oder Der religiöse Nationalismus marschiert voran</ref> und „des Papstes liebster Protestant“<ref>Was der Papst auch für Protestanten sagen darf. So bezeichnete ihn auch einleitend Prof. Dr. Daniel Philpott an der Vatikan-Universität.</ref>. Schirrmacher war zudem von 2014 bis 2022 Berater der Kommission für Glaube und Kirchenverfassung, d. h. der theologischen Kommission des Ökumenischen Rates der Kirchen.<ref>Thomas Schirrmacher: Ämter</ref>
Weitere Tätigkeiten und Ämter
Schirrmacher ist außerdem Vorsitzender des Beirates des Zentralrates Orientalischer Christen (ZOCD)<ref>Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland e. V.</ref>, Mitglied des Leitungskomitees des Global Christian Forums<ref>Global Christian Forum – Current GCF Committee (2016)</ref> und Beiratsmitglied des Institute for Freedom of Faith & Security in Europe<ref>Advisory Board Member Institute for Freedom of Faith & Security in Europe</ref>. Er ist Inhaber des Verlags für Kultur und Wissenschaft sowie Gründer und Berater des internationalen Hilfswerks „Gebende Hände“.
2016 empfing er die Bischofsweihe der Communio Christiana. Diese Gemeinschaft gehört zum Continuing Anglican Movement und teilt die Jerusalemer Erklärung.<ref>Thomas Schirrmacher: Zu meiner Bischofsweihe. In: thomasschirrmacher.info. 9. Juni 2017, abgerufen am 25. September 2018.</ref>
Am 27. Oktober 2020 wurde Schirrmacher zum nächsten Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz gewählt. Seine Amtszeit begann im März 2021.<ref>WEA: Der Internationale Rat der WEA ernennt Dr. Thomas Schirrmacher zum nächsten Generalsekretär ab März 2021</ref> Am 1. April 2024 trat er aufgrund gesundheitlicher Probleme von diesem Amt zurück.<ref>Weltweite Evangelische Allianz: Thomas Schirrmacher ist zurückgetreten. Abgerufen am 3. April 2024.</ref><ref>Thomas Schirrmacher resigns as general secretary of the WEA. Abgerufen am 3. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Anna Lutz: Schirrmacher ist nicht mehr Generalsekretär. In: PRO | Das christliche Medienmagazin. 2. April 2024, abgerufen am 3. April 2024.</ref>
Ehrungen
- 1996: Ehrendoktorwürde für sein Werk Ethik vom Whitefield Theological Seminary (Lakeland, Florida)
- 1997: Ehrendoktorwürde des anglikanischen Cranmer Theological House
- 2002: Man of Achievement im Bereich der Ethik der internationalen Entwicklung, International Biographical Center Oxford
- 2006: Ehrenpromotion der University of Bangalore in Indien
- 2007: Franz-Delitzsch-Förderpreis für die Dissertation über Hitlers Kriegsreligion
- 2008: Menschenrechtspreis Pro Fide<ref>Evangelische Nachrichtenagentur Idea: Menschenrechtspreis für Prof. Thomas Schirrmacher.</ref>
- 2016: Verdienstorden am Bande des Königlichen Hauses von Ghassan (Jordanien/Libanon)<ref>Thomas Schirrmacher erhält den Verdienstorden des ghassanidischen Königshauses für seinen Einsatz für die Menschenrechte im Nahen Osten</ref>
- 2017: Stephanus-Sonderpreis für Religionsfreiheit der Stephanus-Stiftung (Frankfurt)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Pakistanische Menschenrechtsanwältin erhält Stephanus-Preis ( vom 12. März 2018 im Internet Archive)</ref>
- 2021: Ehrendoktorwürde der Johann Heinrich Pestalozzi Christian University in Miami für seinen Einsatz für christliche Ethik, Menschenrechte sowie unterdrückte und verfolgte Christen<ref>Schirrmacher erhält Ehrendoktor „Doctor of Humane Letters“</ref>
- 2022: Health Media Award (London) für seinen globalen Einsatz für Basis-Gesundheitsdienste<ref>Health Media Award</ref>
- 2024: Outstanding Leadership Award, APC International, Liberia „in Anerkennung seiner außergewöhnlichen globalen Führungsleistung“
- 2025: Ehrendoktorwürde Doctor of Music (DMus), University of Jerusalem, Tamil Nadu, India für Verdienste rund um Musik als Teil des liturgischen Gottesdienstes und die Veranstaltung christlicher Großkonzerte
Veröffentlichungen (Auswahl)
Als Autor
- Aufsätze
- „Mission Gottesreich“ oder: Die Kriminalisierung der Evangelikalen (Rezension zu: Oda Lambrecht, Christian Baars: Mission Gottesreich: Fundamentalistische Christen in Deutschland. Links, Berlin 2009). In: Professorenforum-Journal, Band 10 (2009), Nr. 3, S. 13–27.
- Demokratie und christliche Ethik. In: Aus Politik und Zeitgeschichte (ApuZ), Jg. 14 (2009), Heft 9, ISSN 0479-611X.
- Monographien
- „Das göttliche Volkstum“ und der „Glaube an Deutschlands Größe und heilige Sendung“. Hans Naumann als Volkskundler und Germanist im Nationalsozialismus (= Disputationes linguarum et cultuum orbis, Sectio 5; Volkskunde und Germanistik, Band 2). Neuauflage, VKW, Bonn 2000, ISBN 3-932829-16-6 (Dissertation Universität Pacific Western Los Angeles 1989, 606 Seiten).
- Hoffnung für Europa. 66 Thesen. VTR, Nürnberg 2002, ISBN 3-933372-43-7.
- Multikulturelle Gesellschaft. Chancen und Gefahren. Hänssler, Holzgerlingen 2006, ISBN 978-3-7751-4576-3.
- Hitlers Kriegsreligion. Die Verankerung der Weltanschauung Hitlers in seiner religiösen Begrifflichkeit und seinem Gottesbild. VKW, Bonn 2007, ISBN 978-3-938116-31-9.
- Die neue Unterschicht. Armut in Deutschland? Hänssler, Holzgerlingen 2007, ISBN 978-3-7751-4674-6.
- Moderne Väter. Weder Waschlappen noch Despoten. Hänssler, Holzgerlingen 2007, ISBN 978-3-7751-4609-8.
- Internetpornografie … was jeder darüber wissen sollte. Hänssler, Holzgerlingen 2008, ISBN 978-3-7751-4838-2.
- Rassismus. Alte Vorurteile und neue Erkenntnisse. SCM Hänssler, Holzgerlingen 2008, ISBN 978-3-7751-4999-0.
- Ethik. VTR, Nürnberg 2009 (8 Bände), ISBN 978-3-933372-55-0.
- Fundamentalismus. Wenn Religion zur Gefahr wird. SCM Hänssler, Holzgerlingen 2010, ISBN 978-3-7751-5203-7.
- Paulus im Kampf gegen den Schleier. Eine alternative Auslegung von 1. Korinther 11,2-16. VTR, Nürnberg 2002, ISBN 978-3-933372-45-1.
- Korruption: wenn Eigennutz vor Gemeinwohl steht (mit David Schirrmacher). SCM, Stiftung Christliche Medien Hänssler, Holzgerlingen 2014, ISBN 978-3-7751-5524-3.
- Unterdrückte Frauen (mit Christine Schirrmacher). SCM, Stiftung Christliche Medien Hänssler, Holzgerlingen 2014, ISBN 978-3-7751-5480-2.
- Kaffeepausen mit dem Papst. SCM, Stiftung Christliche Medien Hänssler, Holzgerlingen 2016, ISBN 978-3-7751-5763-6.
- Koran und Bibel: Die größten Religionen im Vergleich. Erste Aufl. der erweiterten Ausgabe. SCM, Stiftung Christliche Medien Hänssler, Holzgerlingen 2017, ISBN 978-3-7751-5774-2.
- Die Freimaurer: Religion der Mächtigen? VTR: Nürnberg, 2018, ISBN 978-3-937965-42-0.
- Menschenhandel. Die Rückkehr der Sklaverei. SCM Hänssler, Holzgerlingen 2018, ISBN 978-3-7751-5867-1.
- Kritik der pluralistischen Religionstheologie und andere Beiträge zur Zusammengehörigkeit von Dialog und Mission. VKW: Bonn, 2024, ISBN 978-3-86269-300-9.
- Menschenrechte. Anspruch und Wirklichkeit. Zweite Auflage. VKW: Bonn, 2024, ISBN 978-3-86269-274-3.
- Rassismus. Alte Vorurteile und neue Erkenntnisse. Zweite Auflage. VKW: Bonn, 2024, ISBN 978-3-86269-273-6.
Als Herausgeber
- Die Jahrbücher Jahrbuch Verfolgung und Diskriminierung von Christen und Jahrbuch Religionsfreiheit (bis 2012: Märtyrer: Das Jahrbuch zur Christenverfolgung heute) erscheinen 2001 bis 2021 jährlich (hrsg. gemeinsam mit Max Klingberg und Martin Warnecke; bis 2016 auch mit Ron Kubsch).<ref>Die Jahrbücher sind abrufbar unter http://yearbooks.iirf.eu</ref>
- Reihe Studien zur Geschichte christlicher Bewegungen reformatorischer Tradition in Österreich (hrsg. gemeinsam mit Frank Hinkelmann und Franz Graf-Stuhlhofer). VKW, Bonn, seit 2006.
- Reihe Hänssler Kurz und bündig. SCM Hänssler, Holzgerlingen.
- HIV/AIDS als christliche Herausforderung, VKW, Bonn 2008 (zusammen mit Kurt Bangert).
- Grundsätzliche Erwägungen, ISBN 978-3-938116-44-9.
- Aus der praktischen Arbeit, ISBN 978-3-938116-45-6.
- mit Friedemann Burkhardt: Glaube nur im stillen Kämmerlein? Zum Schutz religiöser Freiheitsrechte konvertierter Asylbewerber (= Studien zur Religionsfreiheit 14). VKW, Bonn 2009, ISBN 978-3-938116-73-9.
- Menschenrechte. SCM Hänssler, Holzgerlingen 2012, ISBN 978-3-7751-5379-9.
- Dogmatik von Eduard Böhl, 2. Aufl., VKW, Bonn 2019, ISBN 978-3-932829-98-7.
- Die Zeit für die Bekehrung der Welt ist reif. Rufus Anderson und die Selbständigkeit der Kirche. 2. Aufl., VKW, Bonn 2022, ISBN 978-3-86269-242-2.
Weblinks
- Literatur von und über Thomas Schirrmacher im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Academia-Account von Thomas Schirrmacher
- Persönliche Website
- Fotogalerie zum Dialog mit islamischen Führern
- Jahrbücher Verfolgung und Diskriminierung von Christen & Religionsfreiheit
- YouTube-Kanal des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit mit Vorträgen und Interviews von und mit Thomas Schirrmacher
- Wöchentlicher Video-Podcast des Generalsekretärs der Weltweiten Evangelischen Allianz
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schirrmacher, Thomas |
| ALTERNATIVNAMEN | Schirrmacher, Thomas Paul |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher reformierter Theologe, Ethiker, Missionswissenschaftler und Religionssoziologe |
| GEBURTSDATUM | 25. Juni 1960 |
| GEBURTSORT | Schwelm |
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- Person (Weltweite Evangelische Allianz)
- Christlicher Ethiker
- Systematischer Theologe
- Missionswissenschaftler
- Menschenrechtsaktivist (Deutschland)
- Religionssoziologe
- Religionswissenschaftler (20. Jahrhundert)
- Religionswissenschaftler (21. Jahrhundert)
- Hochschullehrer (Oradea)
- Hochschullehrer (West-Universität Temeswar)
- Hochschullehrer (Lakeland, Florida)
- Evangelikaler Theologe (20. Jahrhundert)
- Evangelikaler Theologe (21. Jahrhundert)
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- Reformierter Theologe (21. Jahrhundert)
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- Sachliteratur (Theologie)
- Deutscher
- Geboren 1960
- Mann
- Ehrendoktor einer Universität in den Vereinigten Staaten
- Ehrendoktor einer Universität im Vereinigten Königreich
- Ehrendoktor einer Universität in Indien