Weltweite Evangelische Allianz
Vorlage:Infobox Evangelische Allianzen
Die Weltweite Evangelische Allianz (kurz WEA; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) wurde 1846 in der Freemasons’ Hall in London gegründet und ist die weltweit größte konfessionsübergreifende Vereinigung evangelischer Christen. Die WEA besteht aus Evangelischen Allianzen in 9 Regionen mit 163 nationalen Allianzen,<ref>WEA-CRCC: Regional & National Alliances – World Evangelical Alliance. Abgerufen am 19. Februar 2022.
WCC hosts World Evangelical Alliance secretary general. In: World Council of Churches. Abgerufen am 26. März 2026.</ref> die 2026 nach eigene Angaben über 600 Millionen Menschen mehrheitlich evangelikaler Überzeugung vertreten.<ref name="members">WEA-CRCC: Our History – World Evangelical Alliance. 25. März 2026, abgerufen am 19. Februar 2022.</ref> Die Sitze der WEA sind an den UN-Sitzen New York City und Genf. Ziel ihrer Arbeit ist, „die Zusammenarbeit und das Zeugnis evangelikaler Christen weltweit zu fördern“.<ref>Weltweite Evangelische Allianz</ref> Seit 2025 ist der palästinensische Pastor Botrus Mansour aus Israel ihr Generalsekretär.<ref>Botrus Mansour als Generalsekretär der WEA eingeführt, idea.de, Meldung vom 31. Oktober 2025.</ref>
Organisation
Die Leitung der WEA hat der Generalsekretär inne. Das Senior Leadership Team besteht aus der Person des Generalsekretärs (General Secretary), dem Chief of Staff sowie 6 Bereichsleitern.<ref>WEA-CRCC: Senior Leadership. Abgerufen am 25. März 2026.</ref> Das Leitungsteam wird durch das International Council (IC) überwacht, das mindestens aus einem Repräsentanten jeder der neun Regionen besteht. Den Vorsitz des IC hat mit Stand 2026 Godfrey Yogarajah aus Sri Lanka inne.<ref>WEA-CRCC: International Council – World Evangelical Alliance. Abgerufen am 25. März 2026.</ref> Die Mitglieder des IC werden wiederum alle sechs Jahre auf einer General Assembly mit zuletzt 800 Teilnehmern gewählt.<ref>WEA General Assembly in Indonesia Kicks Off with Colorful Opening Ceremony – World Evangelical Alliance. Abgerufen am 19. Februar 2022.</ref>
Die WEA hat drei Arten von Mitgliedsorganisationen:
- Neun regionale Evangelische Allianzen, die einen Kontinent oder eine Großregion abdecken,
- mit in Summe 163 nationalen Evangelischen Allianzen,<ref>WEA-CRCC: Regional & National Alliances – World Evangelical Alliance. Abgerufen am 25. März 2026.</ref>
- sowie sechs kirchliche Netzwerke, wie z. B. die Heilsarmee<ref>WEA-CRCC: Church Networks – World Evangelical Alliance. Abgerufen am 25. März 2026.</ref>, und
- über 120 assoziierte Mitglieder, überwiegend gemeinnützige Werke oder Bildungseinrichtungen.<ref>WEA-CRCC: Affiliates – World Evangelical Alliance. Abgerufen am 25. März 2026.</ref>
Die nationalen Evangelischen Allianzen weisen in ihrer Größe und Organisation deutliche Unterschiede auf. Die Evangelische Allianz in Deutschland als Verein bietet keinen Kirchen, sondern nur Einzelpersonen die Mitgliedschaft an (aktuell rd. 60 Personen) und übersieht ein Netzwerk aus 370 ihr nahestehenden aber rechtlich eigenständigen Organisationen. Die Schweizerische Evangelische Allianz bietet Mitgliedschaften für Einzelpersonen aber auch lokale Kirchen und nationale Denominationen an.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />SEA: Sektionen ( vom 5. Mai 2008 im Internet Archive)</ref>
Die WEA bezeichnet sich als die „evangelikale Stimme bei den Vereinten Nationen“ (Original: Evangelical Voice at United Nations) und hat dort die Rolle eines Sonderberaters (Special Consultative Status) im Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen. Sie ist bei der UNO-Hauptabteilung für Globale Kommunikation akkreditiert<ref>WEA at the United Nations. Abgerufen am 20. Februar 2022.</ref> und nimmt regelmäßig an den Sitzungen des UN-Menschenrechtsrats in Genf teil.<ref>WEA Statement at the Special Session of the Human Rights Council on Afghanistan – WEA at the United Nations. Abgerufen am 21. Februar 2022.</ref> Das WEA Sustainability Center ist am UN-Sitz Bonn für Themen der Nachhaltigkeit zuständig und bemüht sich um die Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung.<ref>UN Environment Assembly 5.2 – WEA Sustainability Center. 22. Dezember 2021, abgerufen am 21. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Press Release – Strengthening Creation Care globally – World Evangelical Alliance establishes WEA Sustainability Center in Bonn/Germany – WEA Sustainability Center. 9. April 2019, abgerufen am 21. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Die WEA ist als Lobbyorganisation im Transparenz-Register des Europäischen Parlaments eingetragen und wird dort von Thomas Bucher vertreten.<ref>European Evangelical Alliance (EEA) | LobbyFacts Database. Abgerufen am 24. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Positionen
Die Weltweite Evangelische Allianz bezieht Positionen zu zahlreichen Themen:
Nachhaltigkeit
Die WEA Arbeitsgruppe für Nachhaltigkeit (Original: Creation Care Task Force; kurz: CCTF) ist seit 2012 für die Vermittlung von nachhaltigen Zielen aktiv. Sie arbeitet zusammen mit dem Lausanne Creation Care und hat als Ziel, Gottes Geschenk der Schöpfung zu bewahren (Original: care for God’s gift of creation).<ref>HOME. Abgerufen am 22. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die WEA nahm an der UN-Klimakonferenz in Glasgow 2021 teil. Globale Klimabotschafterin ist die Professorin und Klimaforscherin Katharine Hayhoe.<ref>WEA Climate Ambassador. Abgerufen am 22. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die globale evangelikale saubere Energie-Initiative (Original: Global Evangelical Clean Energy Initiative) setzt sich dafür ein, dass Evangelikale weltweit bis 2025 ihren Co2-Ausstoß um 20 % senken.<ref>Project 20.'25. Abgerufen am 22. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie organisiert zusammen mit der amerikanischen Firma Smart Roofs Solar weltweit Kirchen mit Solarzellen nachzurüsten.
Ausbildung
Die WEA hat mit Journey Passport eine digitale Ausbildungsmöglichkeit für religiöse Leiter auf der ganzen Welt erstellt. Die App und das Netzwerk werden von der WEA IT Kommission verwaltet und inhaltlich durch das Global Institute of Leadership (GIL) erweitert. Die Applikation ist eine Mischung aus Lern- und Netzwerk Community.<ref>Grow as a leader in your National Alliance, Organization and Community. Abgerufen am 22. Februar 2022.</ref> Das WEA Center for Information Technology steht seit 2004 als IT-Dienstleister für Kirchen weltweit zur Verfügung und betreibt auf sechs Kontinenten so genannten Kompetenzzentren<ref>IT Commission – World Evangelical Alliance. Abgerufen am 22. Februar 2022.</ref>, die Kirchen vor Ort mit der Übertragung von Livestreams ihrer Gottesdienste helfen. Das International Council for Evangelical Theological Education (ICETE) akkreditiert die theologische Ausbildung von 1.200 theologischen Ausbildungsstätten auf der ganzen Welt.<ref>ICETE – The International Council for Evangelical Theological Education. Abgerufen am 22. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie führt Akkreditierungsinstitute auf acht Kontinenten:<ref>Member agencies – ICETE. Abgerufen am 22. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Afrika: Association for Christian Theological Education in Africa (ACTEA)
- Asien: Asia Theological Association (ATA)
- Karibik: Caribbean Evangelical Theological Association (CETA)
- Europa: European Council for Theological Education (ECTE)
- Euro-Asien: Euro-Asian Accrediting Association (E-AAA)
- Lateinamerika: Association for Evangelical Theological Education in Latin America (AETAL)
- Mittlerer Osten und Nordafrika: Middle East-North Africa Association for Theological Education (MENATE)
- Nordamerika: Association for Biblical Higher Education (ABHE)
Die Re-Forma hat sich die Laienausbildung zum Ziel gesetzt. Nach eigener Aussage haben von 2 Mio. protestantische Pastoren auf der Welt 90 % keine formale, theologische Ausbildung, und möchte diese in gewissen Zügen nachliefern.<ref>Re-Forma – providing biblical training for ministry for the global church. Abgerufen am 22. Februar 2022.</ref>
Religionsfreiheit
In der UN-Vertretung in Genf wird durch Anwesenheit in der UN-Menschenrechtskommission auf Menschenrechtsverletzungen hingewiesen. Die WEA nimmt am Universal Periodic Review (UPR) der UN teil, ein Mechanismus, der die Menschenrechtssituation in allen UN-Mitgliedsstaaten prüft.<ref>Geneva Office – WEA at the United Nations. Abgerufen am 22. Februar 2022.</ref> Ständiger Vertreter der WEA in Genf ist seit September 2022 Gaetan Roy.<ref>WEA Appoints New Permanent Representative to the United Nations in Geneva. In: World Evangelical Alliance. 15. September 2022, abgerufen am 30. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die WEA forderte zuletzt ein sofortiges Ende der Kriegshandlungen in Äthiopien.<ref>Ethiopia: WEA Secretary General calls for immediate ceasefire and peace negotiations at Human Rights Council Special Session – WEA at the United Nations. Abgerufen am 22. Februar 2022.</ref> Die Religious Liberty Commission setzt sich für die Rechte von verfolgten Christen ein und trifft sich zu diesem Zweck weltweit mit Regierungen und Diplomaten.<ref>Religious Liberty Commission –. Abgerufen am 22. Februar 2022.</ref> Sie organisiert jährlich den International Day of Prayer for the Persecuted Church (IDOP), der zu einem gemeinsamen Gebetstag für verfolgte Christen aufruft.<ref>About Us – IDOP. Abgerufen am 22. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die WEA führt seit 2007 das Internationale Institut für Religionsfreiheit (IIRF) und macht mit akademischen Veröffentlichungen auf Menschenrechtsverletzungen in der Welt aufmerksam.<ref>Vision & Mission – International Institute for Religious Freedom. 20. Januar 2022, abgerufen am 22. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Vorsitzender ist mit Stand 2022 Dennis Petri. Das Peace and Reconciliation Network mit Sitz in Kanada setzt sich für den Weltfrieden ein.
Theologie
Die WEA nutzt die Theologische Kommission (Original: Theological Commission; kurz: TC) als Sprachrohr für theologische Meinungen. Sie veröffentlicht die Evangelical Review of Theology, eine seit 1977 erscheinende Fachzeitschrift über theologische Diskussionen. Zuvor wurde als Sprachrohr die Theological News seit 1969 veröffentlicht.<ref>About – Theological Commission. Abgerufen am 22. Februar 2022.</ref> Direktorin der TC ist seit 2010 Rosalee Velosso Ewell. Der heutige Generalsekretär der WEA war zuvor 18 Jahre Vorsitzender der TC. Das Bible Translation Review Panel übersieht und verifiziert weltweit Bibelübersetzungen. Hierfür gibt sie Leitlinien heraus.<ref>Bible Translation Review – World Evangelical Alliance. Abgerufen am 22. Februar 2022.</ref>
Familie
Die WEA betreibt mehrere internationale Netzwerke zur Unterstützung von Zielen in den Bereichen Familie, Frauen und Jugend:<ref>Church Engagement – World Evangelical Alliance. Abgerufen am 22. Februar 2022.</ref>
- WEA Children’s Network
- Family Challenge
- Youth Commission
- Women’s Commission
Mission
Die WEA Missionskommission (Original: Mission Commission, kurz: MC) ist ein Zusammenschluss von ca. 250 Leitern (Associates genannt), die etwa 85 global arbeitenden Missionsgesellschaften aus sieben Regionen (meist ein Kontinent) angehören. Die MC arbeitet daran, aktuelle Trends und Probleme in der weltweiten Missionsarbeit zu ermitteln und dafür Lösungen zu erarbeiten. Im Zuge dieser Arbeit stößt sie Forschungsarbeiten an, bietet ein Forum zur Diskussion neuer Erkenntnisse, startet gemeinsame Projekte und entwickelt allgemein zugängliche Ressourcen, die den Missionsgesellschaften dienen. Die praktische Arbeit geschieht in jährlichen Konferenzen unterschiedlichen Zuschnitts.<ref>Our Objectives. In: WEA Mission Commission. Abgerufen am 6. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Geschichte
Beweggründe
Die Evangelische Allianz entstand auf dem Boden der von John Wesley und George Whitefield ausgelösten Erweckungen im Großbritannien der 1730er Jahre, die viele evangelische Denominationen erfasst und miteinander in Verbindung gebracht hatten. Die Opposition gegen die Oxford-Bewegung in der anglikanischen Kirche ab 1830 und gegen das empfundene Erstarken des Katholizismus in den 30er und 40er Jahren des 19. Jahrhunderts sowie die Spaltung der Church of Scotland 1843 gelten als Ursachen für die Entstehung einer Bewegung, deren Ziel die Einigung der evangelischen Christen war.<ref name="Brief_History_1"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Evangelical Alliance: A Brief History ( vom 27. September 2011 im Internet Archive), S. 1</ref> Auch die wachsende soziale Ungerechtigkeit, die sich vor allem in schlechten Arbeitsbedingungen und Kinderarbeit niederschlug, gehörte zu einem historischen Kontext, in dem der Wunsch nach einer geeinten und einflussreichen Kirche wuchs.<ref name="WEA"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte der World Evangelical Alliance ( des Vorlage:IconExternal vom 13. Juni 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf www.worldevangelicals.org</ref>
Gründung
Verschiedene schottische Presbyterianer – besonders zu nennen sind Thomas Chalmers, Robert Balmers und John Henderson – waren Schlüsselpersonen auf dem Weg zur Gründung der Evangelischen Allianz. Sie organisierten ein Vorbereitungstreffen, das vom 1. bis 3. Oktober 1845 in Liverpool stattfand und zu dem sich 216 Vertreter aus zwanzig verschiedenen Denominationen Großbritanniens einfanden.<ref>Erich Beyreuther: Der Weg der Evangelischen Allianz in Deutschland, Wuppertal 1969, S. 9</ref> Durch die Unterstützung von u. a. John Angell James (Kongregationalist), Edward Bickersteth (Anglikaner), Jabez Bunting (Methodist), Edward Steane (Baptist) war die Teilnahme eines breiten Spektrums evangelischer Christen aus England sichergestellt worden. Die eigentliche Gründungskonferenz der Evangelischen Allianz wurde in der Zeit vom 19. August bis 1. September 1846 in der Freemasons’ Hall in London abgehalten.<ref>Hans Hauzenberger, Einheit auf evangelischer Grundlage, Brunnen Verlag, Gießen 1986, ISBN 3-7655-9323-0, ISBN 3-85706-235-5</ref><ref>Dass die Versammlung in einem Saal der Freimaurer stattfand, war für die Zeit nicht ungewöhnlich. Auch andere interdenominationale Organisationen, wie die Bible Society, die London Missionary Society und die Anti-Slavery Society nutzten den angemieteten Saal als neutralen Versammlungsort. Vgl. <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Evangelical Alliance: A Brief History ( vom 27. September 2011 im Internet Archive), S. 1</ref> An ihr beteiligten sich 921 Christen aus zwölf Nationen und 52 reformatorischen Kirchen.<ref>Reinhard Hempelmann (Hrsg.): Handbuch der evangelistisch-missionarischen Werke, Einrichtungen und Gemeinden, Christliches Verlagshaus Stuttgart, Stuttgart, 1997, Seite 134 ff, ISBN 978-3-7675-7763-3</ref> 84 Prozent der Delegierten kamen aus Großbritannien, 8 Prozent aus den USA und 7 Prozent aus Europa und dem Rest der Welt,<ref name="Brief_History_1" /> wobei die Delegierten nicht als offizielle Vertreter ihrer Kirchen, vielmehr als Privatleute zu sehen waren.<ref></ref> Zu den Teilnehmern aus Deutschland gehörten der evangelische Pfarrer Christian Gottlob Barth, der Calvin-Forscher Jules Bonnet, der protestantische Theologieprofessor August Tholuck und Johann Gerhard Oncken, der Begründer der deutschen Baptistenbewegung. Auch die streng lutherisch ausgerichtete Berliner Theologische Fakultät hatte eine Einladung nach London erhalten. Im selben Jahr wurde die britische Vereinigung der WEA in Manchester gegründet. Sie hatte 3.000 Gründungsmitglieder und bis 1859 hatte sie 6.000 Mitgliedern.<ref name="Brief_History_1" /> Nicht überall jedoch war der Beginn der Allianz-Arbeit derart rasant. In Deutschland gab es anfangs größere Zurückhaltung, da die Weltweite Evangelische Allianz als fremdländisches Gewächs empfunden wurde, das für Deutschland eigentlich nicht nötig sei.<ref name="ELThG" />
Bis zur Jahrhundertwende wurden verschiedene weltweite Konferenzen organisiert, deren Hauptaugenmerk darauf lag, die Gemeinschaft und Einheit der Christen zu fördern. Aber auch viele gesellschaftlich-relevante Fragen wurden besprochen, wie etwa Lindemann nachwies.<ref>Gerhard Lindemann: Für Frömmigkeit in Freiheit. Die Geschichte der Evangelischen Allianz im Zeitalter des Liberalismus (1846–1879). LIT, Berlin 2011, ISBN 978-3-8258-8920-3 (Habilitation)</ref> Die Konferenzen fanden statt in London (1851), Paris (1855), Berlin (1857), Genf (1861), Amsterdam (1867), New York (1873), Basel (1879), Kopenhagen (1884) und Florenz (1891).<ref name="WEA" /> Eine „Woche des Gebets“ wurde bereits 1846 bei der Gründungsversammlung beschlossen. Für Deutschland ist sie erstmals 1861 nachgewiesen. Sie ist seither fester Bestandteil der Arbeit der Evangelischen Allianz und im deutschsprachigen Raum als Allianzgebetswoche bekannt.
Überzeugungen
Das Ergebnis der Gründungsversammlung war die Schaffung eines internationalen Netzwerkes von autonomen nationalen und regionalen Allianzen.<ref name="Brief_History_2"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Evangelical Alliance: A Brief History ( vom 27. September 2011 im Internet Archive), S. 2</ref> Das Motto der neu gegründeten Allianz evangelischer Christen war Unum Corpus Sumus in Christo (deutsch: Wir sind ein Leib in Christus).<ref name="Brief_History_1" /> Im Beginn verstand sich die Weltweite Evangelische Allianz noch als Bund einzelner Christen, die als Individuen auftraten.<ref name="ELThG">Hans Hauzenberger, „Allianz, Evangelische“ in ELThG Bd. 1, S. 39–40</ref> Bereits auf der Gründungsversammlung wurde die Durchführung regelmäßiger weltweiter Konferenzen, die Gründung einer Zeitschrift (Evangelical Christendom erschien erstmals im darauffolgenden Jahr) und die Einrichtung einer weltweiten Gebetswoche beschlossen. Von Anfang an gehörte auch der Einsatz für um ihres Glaubens willen verfolgte Menschen zu den erklärten Zielen.<ref name="ELThG" />
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Für die Arbeit der Evangelischen Allianz einigte sich die Gründungsversammlung auf eine neun Punkte umfassende „Basis des Glaubens“. Darin wurden wesentliche gemeinsame Überzeugungen zusammengefasst. Hierzu gehörten das Bekenntnis zur Bibel als inspiriertem Wort Gottes, die Erkenntnis, dass der Mensch ohne Gott verloren ist und der Erlösung durch Jesus Christus bedarf, die Überzeugung, dass der Sünder allein durch Glauben Rechtfertigung findet, die Notwendigkeit der Heiligung, das Bekenntnis zum Priestertum aller Gläubigen und die Erwartung der Wiederkunft Christi.<ref name="ELThG" /> Nicht einigen konnte man sich auf eine gemeinsame Ablehnung der Sklaverei.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Evangelical Alliance: A Brief History ( vom 27. September 2011 im Internet Archive), S. 1f.</ref> Es gab sogar Versuche von britischer Seite, Sklavenhalter von der Mitgliedschaft auszuschließen, was jedoch schließlich nicht geschah. Mit Mollison M. Clark wurde auch ein afroamerikanischer Pastor aus New York als Mitglied aufgenommen.<ref name="WEA" />
Nachkriegszeit
Die Entwicklung zur heutigen Weltweiten Evangelischen Allianz verlief wesentlich über die USA. Dort gab es bereits ab 1942 die National Association of Evangelicals<ref>So nach <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte der World Evangelical Alliance ( des Vorlage:IconExternal vom 13. Juni 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf www.worldevangelicals.org. Hans Hauzenberger, „Allianz, Evangelische“ in ELThG 1, nennt auf S. 39 1943 als Gründungsjahr</ref>, deren War Relief Commission (heute: World Relief Commission) ab 1944 Hilfsgüter wie Kleidung und Essen in das zerstörte Europa für die Opfer des Zweiten Weltkriegs sendete. Sie nahm zunächst eine unabhängige Position ein. Im Bestreben nach einer weltweiten Vernetzung kam es schließlich im Zusammenschluss mit der britischen Evangelischen Allianz und der Gründung der Word Evangelical Fellowship (WEF).<ref name="ELThG" /> 1951 kamen bei der International Convention of Evangelicals in Woudschoten, Holland 91 Vertreter aus 21 Nationen zusammen.<ref>Richard V. Pierard: World Evangelical Fellowship. In: Hans Dieter Betz u. a. (Hrsg.): Religion in Geschichte und Gegenwart. Handwörterbuch für Theologie und Religionswissenschaft. 4. Auflage. Band 8, Nr. 8. UTB, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8252-8401-5, Sp. 1694.</ref> Maßgeblich bei dieser Zusammenkunft waren J. Elwin Wright, Harold J. Ockenga, Clyde W. Taylor aus den USA und John R. W. Stott sowie A. Jack Dain aus England. Für die neue Organisation wurde ein dreifacher Zweck definiert: Die Verbreitung des Evangeliums, die Verteidigung und Bestätigung des Evangeliums und die Gemeinschaft durch das Evangelium. Die Arbeit wurde auf vier Bereiche aufgeteilt: Evangelisation, Mission, Literatur und christliches Handeln.<ref name="WEA" /> 1952 wurde die Europäische Evangelische Allianz (EEA) gegründet.<ref name="ELThG" /> 1968 schlossen sich auch die übrigen europäischen Evangelischen Allianzen diesem weltweiten Dachverband an.<ref name="ELThG" /> Der EEA gehören heute 35 nationale Allianzen in Europa an.<ref>Artikel zur Geschichte der Evangelischen Allianz auf der Webseite der Evangelischen Allianz in Deutschland</ref> Der heutige Name World Evangelical Alliance wurde schließlich 2001 angenommen.<ref name="WEA" />
Deutschsprachige Allianzen
Evangelische Allianz in Deutschland
Die Evangelische Allianz in Deutschland (EAD) ist eine der 35 Töchterorganisationen der Europäischen Evangelischen Allianz (EEA) in Brüssel und bildet den Deutschland-Zweig der WEA. Nach Aussagen der EAD bekennen sich rund 1,3 Mio. Menschen zu Organisationen oder Einrichtungen, die zur Evangelischen Allianz gehören oder ihr nahestehen. Die Tageszeitung schätzt die Zahl der Evangelikalen in Deutschland mit 2,5 Mio.<ref name=":1">Wolf Schmidt: Evangelikale in Deutschland: Um Gottes willen! In: Die Tageszeitung: taz. 10. Januar 2009, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 21. Februar 2022]).</ref>, so dass die EAD rund die Hälfte von ihnen vertreten würde. In Deutschland gehören 1.100 örtliche Allianzkreise zur EAD,<ref>Die ganze Gesellschaft braucht Umkehr zu Gott. Artikel in der Zeitschrift idea-spektrum, Ausgabe 30/31. 2010</ref> in denen sich Christen aus verschiedenen lokalen Gemeinden und Organisationen, aus Landes- und Freikirchen und christlichen Gruppen und Werken treffen, um gemeinsam die Ziele der Evangelischen Allianz zu fördern. Sie führen jährlich eine Gebetswoche (Allianzgebetswoche) durch.
Die Evangelische Allianz in Deutschland ist eine der ältesten Organisationen innerhalb der WEA. Während die Europäische Evangelische Allianz erst 1952 gegründet wurde, ist die EAD bereits 100 Jahre früher im Jahr 1851 als Norddeutscher Zweig der Evangelischen Allianz eigenständig gestartet.<ref>Erich Beyreuther: Der Weg der Evangelischen Allianz. 1969, S. 23.</ref> Initiatoren waren der evangelische Pfarrer Eduard Wilhelm Theodor Kuntze<ref>Karl Heinz Voigt: Kuntze, Eduard Wilhelm Theodor. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 4, Bautz, Herzberg 1992, ISBN 3-88309-038-7, Sp. 826–828.</ref> und der Gründer der deutschen Baptistenbewegung Gottfried Wilhelm Lehmann. Der norddeutsche Zweig der Evangelischen Allianz nannte sich in der Öffentlichkeit zunächst Evangelischer Bund.<ref>Erich Beyreuther: Der Weg der Evangelischen Allianz in Deutschland. Wuppertal 1969, S. 19.</ref> Das dort beschlossenes Statut, in dem das 1846 beschlossene Glaubensbekenntnis der Weltweiten Evangelischen Allianz aufgenommen und durch weitere Beschlüsse bezüglich Mitgliedschaft und Zielsetzungen erweitert worden war, wurde von folgenden Kirchen mehrerer evangelischer Denominationen unterschrieben. Seit 1886 findet jährlich die Bad Blankenburger „Allianzkonferenz“ statt. Sie hatte zuletzt rund 2.500 Teilnehmer.<ref>Evangelische Allianz-Konferenz erwartet 2.500 Besucher. EKD, 2. August 2006, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 9. September 2010: „Zur 111. Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz werden von diesem Mittwoch an im thüringischen Bad Blankenburg rund 2.500 Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet.“</ref>
Österreichische Evangelische Allianz
Die Österreichische Evangelische Allianz (ÖEA) führte im Jahr 1863 die erste Internationale Allianzgebetswoche in Wien<ref>ÖEA: Allianzgebetswoche.</ref> sowie in Oberschützen (heute Burgenland) durch. Sie wurde unterstützt von der evangelischen Pfarrgemeinde.<ref>ÖEA: Die Allianz in Österreich</ref> In den Nachkriegsjahrzehnten beteiligten sich leitende Vertreter der Evangelischen Kirche wie etwa Georg Traar und Gustav Entz am Erhalt der ÖEA. 1988 wurde die heutige ÖEA als Verein konstituiert. Sie besteht (Stand 2022) aus 8 Regionalen Allianzen<ref>Regionale Allianzen – ÖEA | Österreichische Evangelische Allianz. Abgerufen am 13. April 2022.</ref>, 9 Arbeitskreisen<ref>Arbeitskreise – ÖEA | Österreichische Evangelische Allianz. Abgerufen am 13. April 2022.</ref>, 123 Partner<ref>Partner – ÖEA | Österreichische Evangelische Allianz. Abgerufen am 13. April 2022.</ref> sowie rund 500 Einzelpersonen<ref>Wer wir sind – ÖEA | Österreichische Evangelische Allianz. Abgerufen am 13. April 2022.</ref>.
Schweizerische Evangelische Allianz
Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA.RES) ist wiederum ein Dachverband aus zwei Evangelischen Allianzen. Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) repräsentiert Mitglieder der Deutschschweiz, während die Réseau Evangélique Suisse (RES) für die französischsprachige Schweiz zuständig ist. Mitglieder der Schweizerischen Evangelischen Allianz sind Kirchengemeinden aus Landes- und Freikirchen, christliche Organisationen und Einzelpersonen. Der SEA gehören etwa 640 lokale landeskirchliche und freikirchliche Gemeinden, über 230 christliche Organisationen und etwa 1.000 eingetragene Einzelpersonen an. Nach eigenen Schätzungen repräsentiert sie etwa 250.000 Personen in der Schweiz.<ref name="Wer_ist_SEA"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wer ist die SEA ( des Vorlage:IconExternal vom 25. Oktober 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf der Website der SEA (abgerufen am 2. März 2015)</ref>
Leitung
Die WEA wird nach außen hin durch ihren Generalsekretär repräsentiert.
Liste der Generalsekretäre seit 1951:
- Roy Cattell (Vereinigtes Königreich) und J. Elwin Wright (Vereinigte Staaten), co-secretaries (1951–1953)
- A. J. Dain (Vereinigtes Königreich) und J. Elwin Wright (Vereinigte Staaten), co-secretaries (1953–1958)
- Fred Ferris (Vereinigte Staaten), International Secretary (1958–1962)
- Gilbert Kirby (Vereinigtes Königreich), International Secretary (1962–1966)
- Dennis Clark (Kanada), International Secretary (1966–1970)
- Gordon Landreth (Vereinigtes Königreich), interim International Secretary (1970–1971)
- Clyde Taylor (Vereinigte Staaten), International Secretary (1971–1975)
- Waldron Scott, (Vereinigte Staaten), General Secretary (1975–1980)
- Wade Coggins (Vereinigte Staaten), Interim General Secretary (1981)
- David M. Howard (Vereinigte Staaten), International Director (1982–1992)
- Agustin Vencer (Philippinen), International Director (1992–2001)
- Gary Edmonds (Vereinigte Staaten), Secretary General (2002–2004)
- Geoff Tunnicliffe (Kanada), Secretary General (2005–2014)<ref>Jeremy Weber: Head of World Evangelical Alliance Will Step Down for 'Younger Leadership'. Abgerufen am 17. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Efraim Tendero (Philippinen), Secretary General (2015–2021)<ref>Evangelical Alliance: Alliance welcomes appointment of new WEA secretary general. Abgerufen am 17. Dezember 2020.</ref>
- Thomas Schirrmacher (Deutschland), Secretary General (2021–2024)<ref>Incoming WEA Secretary General Bp Dr Thomas Schirrmacher Highlights “DNA of Christianity” in Inaugural Speech Focused on “Who Are Evangelicals?”</ref>
- Goodwill Shana (Zimbabwe), Executive Chair (2024–2025)<ref>Kim Roberts: World Evangelical Alliance Leader Resigns Due to Health Concerns. Thomas Schirrmacher has led the group since 2021. In: MinistryWatch. 3. April 2024, abgerufen am 27. März 2026.</ref>
- Botrus Mansour (Israel/Palästina), Secretary General (seit 2025)<ref>Botrus Mansour zum neuen WEA-Generalsekretär ernannt. 19. August 2025, abgerufen am 25. März 2026.</ref>
Mitglieder
Das amerikanische Pew Research Center schätzte für das Jahr 2010 die Zahl der Protestanten weltweit auf etwa 800 Millionen Menschen.<ref>The Size and Distribution of the World’s Christian Population. In: Pew Research Center’s Religion & Public Life Project. 19. Dezember 2011, abgerufen am 19. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die WEA vertritt nach eigenen Angaben etwa 600 Millionen Christen (Stand 2022).<ref name="members" />
Zur Weltweiten Evangelischen Allianz gehören drei Arten von Mitgliedsorganisationen (member bodies): Regionale Allianzen, Kirchennetzwerke und Assoziierte Mitglieder.
Regionale Allianzen
Die regionalen Allianzen sind mit Stand 2026 die folgenden:<ref>Regional & National Alliances – World Evangelical Alliance. Abgerufen am 19. Februar 2022.</ref>
| Region | Mitgliedsorganisation |
| Afrika | Association of Evangelicals in Africa |
| Asien | Asia Evangelical Alliance |
| Karibik | Evangelical Association of the Caribbean |
| Zentralasien | Central Asia Evangelical Alliance |
| Europa | European Evangelical Alliance |
| Lateinamerika | Alianza Evangélica Latina (Latin Evangelical Alliance) |
| Mittlerer Osten | Middle East Evangelical Alliance |
| Nordamerika | North American Evangelical Alliance |
| Südpazifik | South Pacific Evangelical Alliance |
Diese Regionalen Allianzen wiederum haben Stand 2026 163 Nationale Allianzen unter sich. Dazu gehören auch die Evangelische Allianz in Deutschland, die Österreichische Evangelische Allianz und die Schweizerische Evangelische Allianz.<ref>Regional Evangelical Alliances. In: World Evangelical Alliance. Abgerufen am 27. März 2026.</ref>
Zudem gehören der WEA sechs Kirchennetzwerke an.<ref>Global Church Networks and Denominations. In: World Evangelical Alliance. Abgerufen am 27. März 2026.</ref> Sie hat außerdem über 120 assoziierte Mitglieder, überwiegend aus dem gemeinnützigen und Bildungsbereich.<ref>Affiliate Members. In: World Evangelical Alliance. Abgerufen am 27. März 2026.</ref>
Politisches Engagement
Die Evangelische Allianz nimmt auf internationaler, europäischer und lokaler Ebene Stellung zu weltanschaulichen, ethischen, wirtschaftlichen und politischen Themen.
Die weltweite und die Deutsche Evangelische Allianz distanzierten sich deutlich vom sogenannten International Burn a Koran Day.<ref name="WEA2">Geoff Tunnicliffe: Secretary General of the World Evangelical Alliance condemns burning of Qur’an. World Evangelical Alliance, 9. September 2010, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 9. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „The WEA, on behalf of its member churches, Christian organisations and bodies, strongly condemns the Dove World Outreach Center’s plans to burn copies of the Qur’an.“</ref><ref>Jürgen Werth: Deutsche Evangelische Allianz distanziert sich von der Verbrennung eines Korans. Deutsche Evangelische Allianz, 8. September 2010, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 8. September 2010: „Wir hoffen, dass diese Gruppe in den USA von ihrem unsinnigen Vorhaben ablässt. Mit christlichem Glauben hat das jedenfalls überhaupt nichts zu tun! Das Recht auf Religionsfreiheit ist unteilbar und kann nicht allein von einer bestimmten Gruppe unter Ausschluss anderer in Anspruch genommen werden“</ref> Sie treten für Religionsfreiheit für Angehörige aller Religionen und von Religionslosen weltweit ein.<ref>Resolution zur Religionsfreiheit und Solidarität mit der verfolgten Kirche der Weltweiten Evangelischen Allianz. (PDF) WEA, 30. Oktober 2008, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 8. September 2010: „Die WEA steht für die Freiheit ein, irgendeine oder gar keine Religion auszuüben“</ref> Die Weltweite Evangelische Allianz betreibt mit dem Internationalen Institut für Religionsfreiheit eine eigene Forschungseinrichtung zur Erforschung und Förderung der Religionsfreiheit.
Siehe auch
Literatur
- Joachim Cochlovius: Evangelische Allianz. In: Theologische Realenzyklopädie. 10, 1982, S. 650–656.
- J. B. A. Kessler: A Study of the Evangelical Alliance in Great Britain. Oosterbaan & Le Cointre N.V.: Goes (Niederlande) 1968 [historischer Verlauf].
- Rudolf Westerheide: EINS – Wie wir als Christen glaubwürdig werden. Impulstour 2004. Born-Verlag, Januar 2004, ISBN 3-417-24817-5.
- Reinhard Hempelmann (Hrsg.): Handbuch der evangelistisch-missionarischen Werke, Einrichtungen und Gemeinden. Christliches Verlagshaus Stuttgart, Stuttgart 1997, ISBN 978-3-7675-7763-3, S. 134 ff.
- Erich Beyreuther: Der Weg der Evangelischen Allianz in Deutschland. Wuppertal 1969.
- Hans Hauzenberger: Einheit auf evangelischer Grundlage. Brunnen-Verlag, Gießen 1986, ISBN 3-7655-9323-0, ISBN 3-85706-235-5.
- Gerhard Lindemann: Für Frömmigkeit in Freiheit. LIT Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-8258-8920-3.
- John W. Ewing: Goodly Fellowship: A Centenary Tribute to the Life and Work of the World’s Evangelical Alliance 1846–1946. Jubilee Reprint of the 1946 Edition. World of Theology Series, Vol. 23. Culture and Science Publ., Bonn, 2022, ISBN 978-3-86269-239-2.
Weblinks
- World Evangelical Alliance
- Europäische Evangelische Allianz
- Evangelische Allianz in Deutschland
- Österreichische Evangelische Allianz
- Schweizerische Evangelische Allianz, Jugendallianz der Schweiz
- Hans Hauzenberger: Schweizerische Evangelische Allianz. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Einzelnachweise
<references />
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