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Geschichte Neuseelands

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Datei:Maori Sculpture Tois Pa Whakatane.jpg
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Skulptur in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), einem der Landungsgebiete (1340–1375) der polynesischen Einwanderer

Die Geschichte Neuseelands umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet des heutigen Staates Neuseeland von der Besiedlung durch Polynesier wohl im 13. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Geologisch gesehen gehören die Inseln zu den jüngsten der Erde und kulturgeschichtlich betrachtet ist Neuseeland das Land, das als letztes von Menschen besiedelt und gestaltet wurde. Aus europäischer Sicht liegt Neuseeland am anderen Ende der Welt. So erklärt es sich, dass die im südlichen Pazifik liegenden Inseln, die heute den Staat Neuseeland ausmachen, mit Mitte des 17. Jahrhunderts erst recht spät Aufmerksamkeit bekamen.

Prähistorische Zeit

Datei:Neuseeland-Plattentektonik.png
Pazifische und Australische Platte

Vor etwa 130 Mio. Jahren spaltete sich eine Landmasse von dem Superkontinent Gondwana ab und begann 45 Mio. Jahre später, aufgeteilt in die Landblöcke Antarktis, Australien und Neuseeland, auseinanderzudriften. Nach weiteren 15 Mio. Jahren, Neuseelands Landmasse war seinerzeit weitaus größer als die heutige, begann ein langsamer Erosionsprozess, der nach 35 Mio. Jahren 60 % der heutigen Landfläche unter den Meeresspiegel befördert hatte. Neuseeland wäre fast verschwunden, wenn nicht ein Verformungsprozess in Form von Aufwerfungen, der durch das Aufeinandertreffen der Pazifischen Platte auf die Australische verursacht wurde und vor etwa 26 Mio. Jahren begann, Neuseeland neu gebildet hätte, wobei dieser Prozess bei weitem noch nicht abgeschlossen ist. Die meisten Bergformationen hatten sich durch tektonische Verschiebungen bereits vor 5 Mio. Jahren gebildet, andere Berge und Landschaften entstanden durch vulkanische Aktivitäten. Neuseeland ist erheblich geprägt durch diese geologischen Prozesse der Erde und zählt auch heute noch zu den erdbebenreichsten Ländern der Erde.<ref name="Parker_S6" /><ref name="Aitken_S38" />

Durch die Abspaltung und Isolation Neuseelands von anderen Landmassen entwickelten sich die Flora und Fauna des Landes in einer einzigartigen Weise. Über 90 % des Landes war mit Urwald bedeckt. Säugetiere und Schlangen gab es keine, und die wenigen Raubtiere entwickelten sich ausschließlich in der Welt der Vögel. Diese war es dann auch, die flugunfähige Vögel wie den Kiwi, über zwei Meter große Laufvögel wie den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und Papageien wie den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) hervorbrachte, der in den alpinen Berglandschaften der Südinsel beheimatet ist und sich in der kalten Region auch im Winter im Schnee noch wohl fühlt. Das Ökosystem Neuseelands hatte sich über viele Millionen Jahre, trotz zwischenzeitlicher Zerstörungen durch vulkanische Aktivitäten, perfekt eingerichtet und viele endemische Arten an Pflanzen und Tieren hervorgebracht. Deren Bestand schien über Jahrtausende nicht gefährdet zu sein, bis schließlich der Mensch kam.<ref name="Parker_S7" />

Entdeckung und Besiedlung

Besiedlung durch Polynesier

Datei:First human migration to New Zealand.svg
Migrationsentwicklung im pazifischen Raum

Die erste Besiedlung Neuseelands durch den Menschen ging von den polynesischen Inseln aus. Über den genauen Zeitpunkt, wann die Einwanderer erstmals ihren Fuß auf neuseeländischen Boden setzten, gibt es wenig gesicherte Erkenntnisse. Unstrittig ist aber, dass die Eroberung des pazifischen Raums von Asien aus vor sich ging. Wie der Archäologe Professor {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) 2008 beschrieb, kann man davon ausgehen, dass im 4. oder späten 5. Jahrtausend vor Christus erste Besiedlungen von den chinesischen Provinzen Zhejiang und Fujian ausgehend auf Taiwan und seinen südlich liegenden Inseln vorgenommen wurden, gefolgt von den Philippinen um 2000 v. Chr. Um 1500 v. Chr. zogen die frühzeitlichen Eroberer weiter über die Molukken und Osttimor und siedelten zwischen 1500 und 1350 v. Chr. auf den Inseln Melanesiens, die für die Lapita-Kultur bekannt sind, einschließlich des Bismarck-Archipels. Um 1050 v. Chr. wurden dann die Salomonen und zwischen 1000 und 800 v. Chr. der westliche Teil Polynesiens erobert.<ref name="Bellwood_Dizon_S23_39" />

Von dort aus zogen die Seefahrer um etwa 400 n. Chr. in Richtung Hawaii, etwa zur gleichen Zeit zu den östlicher liegenden Polynesischen Inseln bis hin zur Osterinsel, und nach 1200 n. Chr. erreichte man schließlich das weit südlicher gelegene Neuseeland. Nachweise über Abholzungen und Untersuchungen an gefundenen Knochen der von Einwanderern eingeführten Pazifischen Ratte (polynesischer Name: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) nebst von ihr angeknabberter Samenkörner mit Hilfe der Radiokohlenstoffmethode, setzen die Ankunft der Polynesier in Neuseeland derzeit auf um das Jahr 1280 n. Chr. fest.<ref name="Kirch_2008" />

Datei:Young Maori man dancing.jpg
Junger {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bei einer {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Präsentation

Die Nachkommen dieser ersten Einwanderer begründeten die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Kultur, wobei sich die exakte Herkunft ihrer Vorfahren nicht mit Bestimmtheit klären lässt. Geht die Wissenschaft aktuell davon aus, dass die Vorfahren der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) von den Neuseeland nahe liegenden Gesellschaftsinseln und Cookinseln kamen<ref name="TeAra_Maori_Origins_5" />, begründen die Mythen der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) teilweise ihre Herkunft von dem mythischen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)<ref name="TeAra_Maori_Origins_3" />, dem Ort, zu dem auch ihre Seelen nach dem Tode zurückkehren würden. Ihr Urahn {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) soll von dort aus kommend das unbewohnte Land um 925 n. Chr. entdeckt haben, und seine mit ihm reisende Frau, beim Anblick einer großen weißen Wolke, dieses Land {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) genannt haben, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Das Land der langen weissen Wolke). Im 13. Jahrhundert soll dann auf Basis von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)s Angaben die „große Flotte“ mit sieben Kanus sich auf den Weg nach Neuseeland gemacht haben.<ref name="Dölling_S45" /> Soweit die Sicht der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).

Von welchem Zeitpunkt an man von einer {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Kultur sprechen kann, ist unklar. Anzunehmen ist aber, dass 500 Jahre ohne weitere kulturelle Einflüsse von außen und dem Anpassungsprozess an die Bedingungen Neuseelands die Einwanderer in besonderer Weise geprägt haben. Das Klima Neuseelands war kälter und rauer als das in ihrer subtropischen Heimat. Die ersten Erfahrungen mit Schnee werden wohl entsprechend beeindruckend gewesen sein. Auch der Boden in der neuen Heimat war nicht so fruchtbar wie der, wo sie her kamen, und u. a. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) angebaut werden konnte.<ref name="Park_S35" /> Entsprechend entwickelten sich die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) anfangs zu Jägern, denn das Fleisch eines bis zu 240 kg schweren {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), als Beispiel, war ausreichend genug, sich eine Weile davon zu ernähren. Doch die Ausrottung des {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) in nur wenigen Jahrzehnten<ref name="Allentoft" /> und die Populationszunahme ihrer Bevölkerung zwang die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zur Ernährungsumstellung. Sie begannen neben dem tradierten Fischkonsum auch Ackerbau zu betreiben.

Die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) organisierten sich in Stämmen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und deren Untergliederungen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und lebten in befestigten Dörfern, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) genannt. Von Norden ausgehend besiedelten sie die Nordinsel, die Südinsel, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Ihr Einfluss auf die Tierwelt Neuseelands durch die Jagd und durch eingeführte Haustiere war dramatisch und führte zum Aussterben zahlreicher Tierarten, wovon der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und der Haastadler wohl die bekanntesten sind.

Kriegerische Auseinandersetzungen waren Teil des Lebens unter den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), wobei es meistens um Land ging und wofür getötet wurde. Dem unterlegenen Gegner blieb oft nur der Tod, entweder sofort im Kampf oder später in der Gefangenschaft getötet und anschließend verspeist zu werden, denn Kannibalismus war auch ein Teil der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Kultur, dem auch Frauen und Kinder zum Opfer fielen. Kannibalismus war auch reguläre Praxis in Kriegen, in denen Menschenfleisch ein wichtiger Teil der Ernährung der Krieger war.<ref name="Schwimmer_S52_55" /> Das Thema Kannibalismus war lange Zeit in Neuseeland ignoriert worden und fehlt in den meisten Geschichtsbüchern des Landes, wie der neuseeländische Historiker {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) im August 2008 bemerkte. Doch Kannibalismus wurde noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts unter den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) praktiziert.<ref name="Stuff_2008_08_05" />

Entdeckung durch Europäer

Datei:Gilsemans 1642.jpg
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) attackieren ein {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) am 19. Dezember 1642 (Darstellung von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))<ref name="NATLIB_Gilsemans" />

Abel Tasman

Es sollte dem holländischen Seefahrer {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) vorbehalten bleiben, als erster Europäer das mehr als 17.000 Seemeilen vom Heimatland entfernte Neuseeland zu entdecken. Unter dem Sold der Niederländischen Ostindien-Kompanie und dem Auftrag des Gouverneurs von Niederländisch-Indien, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), den südlichen Kontinent {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zu finden, machte sich {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) am 1. August 1642 mit den beiden Schiffen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) von dem indonesischen Handelszentrum Batavia aus auf den Weg nach Süden. Gut vier Monate später, am 13. Dezember erreichten sie die Westküste an der Südinsel Neuseelands in Höhe des heutigen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Doch schwere See und widrige Winde erlaubten einen Landgang erstmals am 18. Dezember in der heutigen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Vermutlich basierend auf einem Missverständnis, endete einen Tag später der erste Kontakt zwischen Europäern und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) für vier Seefahrer der Flotte tödlich. Der Stamm der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) hatte ein Beiboot der Expeditionsschiffe angegriffen, worauf Tasman unter Abwehr mit Kanonenfeuer den sofortigen Rückzug anordnete. Nach dieser Erfahrung gab er der Bucht den Namen Mörderbucht<ref name="Theprow_Tasman_Māori" /> und segelte an der Westküste der Nordinsel entlang weiter in Richtung Norden. Er selbst hatte nie neuseeländischen Boden betreten.

Im Glauben, er hätte einen Teil des 1616 von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) entdeckten Landes östlich von Kap Hoorn gefunden, nannte er das Land {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (nach den niederländischen Generalstaaten). Als allerdings der Seefahrer {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) 1663 erkannte, dass {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) eine kleine Insel war und nicht in Verbindung mit {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) stand, entschied der holländische Kartograph {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) das von Tasman entdeckte Land {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zu nennen (lateinisch: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).<ref name="TeAra_Tasmans_Achievement" /> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) war nicht vergessen, aber es sollten 127 Jahre vergehen, bis Europäer dem Land wieder Aufmerksamkeit schenkten.

James Cook

Datei:Cook new zealand.jpg
Erste Karte von Neuseeland, erstellt von James Cook (1769)

Im Mai 1768 wurde der britische Seefahrer {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) von der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) beauftragt, eine Expedition zur Beobachtung der Venuspassage auf Tahiti zu leiten. Des Weiteren sollte er untersuchen, ob sich südlich von Tahiti weiteres Land befindet. Mit Information über die Pazifikreisen seiner Vorgänger {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) versorgt, verließ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) am 26. August 1768 mit der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Nachdem {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Astronom {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) die Beobachtungen am 3. Juni 1769 erfolgreich ausgeführt hatte, segelte er nach Süden auf der Suche nach weiterem Land.<ref name="TeAra_James_Cook" />

Es war der Schiffsjunge {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), der am Nachmittag des 7. Oktober 1769 gegen 14:00 Uhr „Land in Sicht“ meldete. Neuseeland war wiederentdeckt. Die Bucht, in der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zwei Tage später an Land ging, bezeichnete er enttäuscht als {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), denn es gab keine Möglichkeit, Wasser und Proviant aufzunehmen.<ref name="Mackay_S17ff" /> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) segelte an der Ostküste der Nordinsel weiter in Richtung Norden, kartografierte das Land und vergab Namen für markante Buchten, Kaps und Berge, die von See aus zu sehen waren. Bei einem Landgang am 15. November 1769 in der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) auf der Nordinsel, hisste er den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) formell stellvertretend für den amtierenden britischen König George III. Er wiederholte diese Aneignung von Land im Januar 1770 im {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) auf der Südinsel.<ref name="Dölling_S47" />

Datei:Captainjamescookportrait.jpg
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Porträt von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) aus dem Jahre 1775, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)

Als {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) am 1. April 1770 Neuseeland in Richtung Australien verließ, hatte er auf seiner knapp 6-monatigen Reise beide Hauptinseln umrundet und so gut dokumentiert, dass die erste Karte von dem Land den realen Gegebenheiten sehr nahekam. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) machte lediglich zwei grobe Fehler. Zum einen machte er die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zu einer Insel, und zum anderen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zu einer Halbinsel. Auf zahlreichen Landgängen hatten die wissenschaftlichen Begleiter {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), beide Botaniker, die Gelegenheit Pflanzen zu sammeln, zu beschreiben und zu katalogisieren. Die Naturzeichner {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und Herman Spöring erstellten die Abbildungen dazu. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) verstand es, mit Hilfe eines begleitenden Tahitianers Verständigung zu den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) herzustellen, und so mehr über deren Leben und deren Kultur zu erfahren. Auch wenn es vereinzelt zu Konflikten kam, waren doch seine Erfahrungen mit den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) überwiegend positiv.

{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Aufzeichnungen machten deutlich, dass er Neuseeland für ein hervorragendes Siedlungsgebiet hielt. Reich an fruchtbarem Land, auf dem europäische Pflanzenkulturen bestens gedeihen würden, zeichnete er ein überaus positives Bild, in dem er auch von den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) keine Gefahr ausgehen sah.<ref name="Dölling_S48" /> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) leitete zwei weitere Expeditionen, die ihn u. a. auch wieder nach Neuseeland kommen ließen. Auf der zweiten Reise begleitete ihn {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) mit der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).

Jean François Marie de Surville

Großbritannien war nicht das einzige am Pazifik interessierte Land. Spätestens 1766 dokumentierte Frankreich mit der Weltumsegelung {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) sein Interesse an der unerforschten Welt.

Von einem Gerücht über ein reiches fremdes Land, das Engländer entdeckt haben sollten, beflügelt, machte sich der französische Händler und Seefahrer {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) im März 1769 mit seinem Schiff {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) auf den Weg. Von Skorbut und anderen Krankheiten beeinträchtigt, versuchte {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), in Erinnerung an Beschreibungen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) über Neuseeland, diese Küste zur Aufnahme von Frischwasser und Proviant zu finden. Am 12. Dezember 1769 erreichte er die Nordinsel nahe {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und segelte weiter nordwärts, auf der Suche nach einem geeigneten Ankerplatz. Kurioserweise passierten {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) am 13. Dezember die Nordspitze Neuseelands während eines Sturms in geringem Abstand in entgegengesetzter Richtung, ohne voneinander Notiz nehmen zu können.<ref name="Dunmore_S106ff" />

{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ankerte schließlich ein paar Tage später in einer Bucht, die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) benannt hatte, und nun von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) den Namen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bekam. Nachdem {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) in den Besitz eines im Sturm verlorenen Beibootes kamen, kidnappten {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Leute nach einer Kampfhandlung den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) des {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Stammes und verließen Neuseeland. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) starb am 24. März 1770 an Bord an Skorbut. Dieser Vorfall beschädigte {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Ansehen in Neuseeland im Nachhinein.<ref name="TeAra_French_Explorers" /> Wenig später starb auch er vor der Küste Perus.

Erste Besiedlung durch Europäer

Händler, Wal- und Robbenfänger

Datei:DanceMaori.jpg
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Kriegstanz), Gemälde von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), ca. 1850

Angeregt durch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) positive Berichte und von der Hoffnung getragen, gute Geschäfte machen zu können, stieg das Interesse an Neuseeland ab Anfang 1790 rapide. Der Gouverneur von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), ging sogar soweit, um den begehrten neuseeländischen Flachs in die Strafkolonie auf die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zu holen und dort verarbeiten zu lassen, 1793 zwei {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zu entführen, die die Technik der Flachsverarbeitung den Europäern vermitteln sollten.<ref name="McNab_S80" /> Für die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) war der Flachs eine Allzweckpflanze. Sie nutzen ihn u. a. zur Herstellung von Seilen, Matten, Körben und Kleidern. Der Nektar der Pflanze war zum Süßen von Lebensmitteln geeignet und Medizin ließ sich aus dem Saft der Blätter auch gewinnen. All dies zog Händler an und führte dazu, dass einerseits der Flachshandel in den ersten Jahrzehnten zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes wurde und sich andererseits die Kontakte zwischen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und Europäern vertieften. Neben Flachs kam auch der Handel mit neuseeländischem Tropenholz in Gang, dessen Abnehmer ebenfalls in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) saßen.

Datei:Kororareka bay of islands.jpg
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Skizze von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) aus {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (10. März 1845)

Das erste Walfangschiff, das offiziell von Neuseeland kommend den Hafen von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) anlief, war 1803 die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Ihr Kapitän berichtete von weiteren Schiffen, die in den neuseeländischen Gewässern bereits tätig waren.<ref name="McNab_S98" /> Der Wal- und Robbenfang entwickelte sich zu dem zweiten wichtigsten Wirtschaftszweig der Anfangsjahre. Zahlreiche Wal- und Robbenfänger kamen aus Amerika und Australien und errichteten rund um Neuseelands Küsten ihre Walfangstationen. Sie gingen mit einer unglaublichen Brutalität vor und metzelten alles ab, was ihnen vor die Flinte oder Harpune kam. Ihr Leben selbst war ebenfalls von äußerster Brutalität gekennzeichnet. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), einer der wenigen Gebildeten unter den Robbenfängern, zeichnete seine Erfahrungen auf, die entsprechende Rückschlüsse zuließen.<ref name="Brooking_S27" />

Als Schwerpunkt der frühen Ansiedlungen bildete sich die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) heraus. Hier, in der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Siedlung {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dem heutigen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), entstand das erste Handelszentrum Neuseelands.<ref name="Russel_Museum" /> Doch zu den Händlern und Walfängern gesellten sich sehr bald auch Abenteurer, Schmuggler und Schnapshändler. Selbst entflohene Sträflinge der britischen Kolonie von Australien und Deserteure von Schiffen versuchten ihr Glück in dem aufstrebenden Ort. Alsbald entstand ein von Gewalt gekennzeichneter rechtsfreier Raum, der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) als {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Höllenloch des Pazifik) bekannt werden ließ. Mit derartigen Nachrichten konfrontiert, entwickelte die britische Regierung anfangs kein weiteres Interesse, sich in Neuseeland zu engagieren. Wer kam, tat dies auf eigene Rechnung und versuchte sein Glück. Nach und nach kamen Siedler, vorwiegend aus Großbritannien, und besiedelten langsam nach Süden wandernd die Küstenregionen. Der große Boom blieb aber noch aus.

Einfluss auf die Māori

Die Ankunft der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), wie die Europäer von den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bezeichnet wurden, hatte für ihre Stämme ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) dramatische Auswirkungen. Nicht nur, dass die Europäer in Technologie, Wissen und Waffentechnik ihrer Kultur überlegen waren. Mit ihnen kamen auch Krankheiten, die die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bis dato nicht kannten. Influenza, Masern, Pocken, Tuberkulose, Typhus und andere Seuchen breiteten sich aus. Dazu kam, dass im Handel um Land, Früchte und andere landwirtschaftliche Produkte, einzelne {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Stämme im Gegenzug Waffen von den Europäern bekamen. Die Musketen waren sehr begehrt, versprachen sie doch erhebliche Vorteile im Kampf gegen konkurrierende Stämme. In den so genannten Musketenkriegen, in denen Stämme der Nordinsel ihre Streitigkeiten austrugen, ließen schätzungsweise 10.000 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ihr Leben.<ref name="Brooking_S32" /> Insgesamt wird geschätzt, dass von den um 1800 zwischen 100.000 und 200.000 in Neuseeland lebenden {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bis 1840 lediglich 70.000 überlebten.<ref name="Bölling_S50" />

Wettlauf der Missionare

Organisiert von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) erreichten am 10. Juni 1814 die ersten britischen Missionare {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Neuseeland. Sie und die ihnen Folgenden richteten Missionsschulen ein und versuchten mit ihrem Sendungsbewusstsein den christlichen Glauben unter den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zu verbreiten. Streng, paternalistisch und von puritanischer Tradition geprägt, taten sie sich schwer, die Kultur der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zu verstehen und sie zu überzeugen. Dies änderte sich 1823 mit dem Missionar {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Praktisch denkend, gewann er den einflussreichen Häuptling {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), indem er ein Schiff bauen ließ, mit dem der Handel zwischen den Stämmen gefördert werden konnte. Mit {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) breitete sich die anglikanische {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (CMS), die als erste Missionskirche in Neuseeland in Erscheinung trat, rasch aus. Ihr folgten 1823 die Methodisten und 1838 die Katholische Kirche in einer Art Wettbewerb untereinander. 1840 zählten die Anglikaner rund 30.000 konvertierte {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), die Methodisten etwa 1500 und rund 1000 wandten sich der Katholischen Kirche zu.<ref name="Brooking_S34ff" />

Entstehung des Staates

Erste Unabhängigkeitserklärung

Datei:JamesBusbyNZ.jpg
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Porträt von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)

Um britische Siedler in Neuseeland schützen zu können, stellte die britische Regierung Neuseeland unter Aufsicht des Obersten Gerichts der Kolonie {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Doch bei mehr als 2000 km Entfernung über Wasser hatte dies praktisch keine Auswirkungen. Unruhen und Konflikte mit den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und unter den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Stämmen hielten an. Dazu kam, dass mit der Präsenz eines französischen Kriegsschiffs 1831 im Hafen der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) für die Briten die Besorgnis wuchs, Frankreich könne den Briten mit einer Annexion Neuseelands zuvorkommen. Als Antwort darauf entsandte das {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (britisches Kolonialamt) 1833 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) als Britischer Resident zu den Inseln und zeigte mit ihm als offiziellem Repräsentanten erstmals ein ernsthaftes Interesse an dem Land. Die Idee, Neuseeland eine eigene rechtliche Autorität zuzugestehen, sollte von Busby umgesetzt werden. Ohne Machtmittel und direkter Kompetenz ausgestattet, sollte er für Ordnung und Sicherheit sorgen. Dennoch schaffte er es, von den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Oberhäuptern als Vermittler akzeptiert zu werden.

Datei:Flag of the United Tribes of New Zealand.svg
Flagge der Vereinigten Stämme (1834–1840)

Am 20. März 1834 versammelten sich auf seine Einladung hin die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Häuptlinge der nördlichen Region, um aus drei von ihm entworfenen Flaggen eine, die für die Vereinigung aller {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Stämme stehen sollte, auszuwählen. Am 28. Oktober 1835 überzeugte er 34 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Anführer als {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Bündnis der vereinigten Stämme) die Unabhängigkeitserklärung Neuseelands zu unterzeichnen.<ref name="NZ_History_Independence" /> Die Stammesführer hatten zwar kein Mitspracherecht bei der Vorbereitung des Dokumentes, doch unterzeichneten in den folgenden Jahren weitere Häuptlinge, so dass 1839 insgesamt 52 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) unterzeichnet hatten. Für die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) änderte sich nicht viel, außenpolitisch bedeutete dies allerdings gegenüber Frankreich, dass Neuseeland nicht im „Handstreich“ genommen werden konnte und Großbritannien eventuell als Schutzmacht zur Verfügung stand. Doch dazu bedurfte es noch eines entsprechenden Abkommens.

Kolonialisierung durch Großbritannien

Datei:Treatyofwaitangi.jpg
Der Treaty of Waitangi

Vertrag von Waitangi

Bereits 1837 hatte {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) die Warnung nach London gesandt, dass die andauernden kriegerischen Konflikte unter den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) die Sicherheit der britischen Siedler gefährden könnten. Kapitän {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), seinerzeit in den britischen Kolonien Australiens tätig, kam wenige Monate später um die Situation zu prüfen. 1838 segelte er mit seinem Bericht nach England und unterbreitete dem {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) den Vorschlag, ähnlich wie in den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), in Neuseeland Handelsniederlassungen zu gründen und über einen entsprechenden Vertrag das Land für England zu sichern.

Das {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) akzeptierte und autorisierte Hobson als Vize-Gouverneur von Neuseeland und dem Gouverneur von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) unterstellt, mit den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) entsprechend zu verhandeln. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) erreichte {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) am 29. Januar 1840 und lud alle nördlichen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zu einem Treffen am 5. Februar in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Haus nach {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ein. Einen Tag später wurde man sich einig und 45 der anwesenden {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) unterzeichneten einen Vertrag, der als {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) einen bedeutenden Platz in Neuseelands Geschichte bekam und zur Geburtsurkunde des heutigen Neuseelands wurde. Im Gedenken an diesen Tag wurde der 6. Februar ab 1974 zum nationalen Feiertag und wird seither als {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zelebriert.

Der Vertrag sicherte den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Schutz zu und gab ihnen Garantie, ihre Besitztümer behalten zu können. Im Gegenzug gaben sie ihre Souveränität auf und akzeptierten die britische Krone als neue Autorität. Damit war die Annexion Neuseelands vollzogen und das Land zur britischen Kolonie erklärt. Doch die unterschiedlichen Interpretationen des Vertrages führten alsbald zu neuen Spannungen zwischen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), die schließlich in den so genannten Neuseelandkriegen von 1843 bis 1872 ihren Ausdruck fanden.

{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), von dem Ruf von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) nicht besonders angetan, kaufte wenige Kilometer südlich in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Land, benannte den Ort zu Ehren des späteren britischen Premierministers {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) um, und erklärte den Ort zur Hauptstadt des Landes. Ein Jahr später, 1841, erklärte er {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zur Hauptstadt, doch 1865 wurde auf Anordnung von Gouverneur {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) die Hauptstadt nach {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) verlegt.

Die Rolle der New Zealand Company

Datei:New Zealand Company Advert.jpg
Zeitungsanzeige der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)

Bereits seit Gründung der ersten {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) im Jahr 1825 wurde Neuseeland unter britischen Investoren als hervorragendes Spekulationsobjekt betrachtet. Wohlhabende, einflussreiche Leute sahen in der Kolonialisierung Neuseelands durch britische Auswanderer einerseits eine Lösung für die sozialen Probleme Großbritanniens, versprachen sich andererseits aber auch hohe Spekulationsgewinne durch Verkäufe von neuseeländischem Land.

Doch erst mit der Gründung der zweiten {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) am 29. August 1838 kam das Kolonialisierungsprojekt richtig in Gang. Trotz des Widerstands in der britischen Regierung setzte sich der Promoter für die Kolonialisierung Neuseelands, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) durch und entsandte am 12. Mai 1839 seinen Bruder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) nach Neuseeland, die Ansiedlung von britischen Ausreisewilligen vorzubereiten. Im Disput mit der Regierung und mit nicht einhaltbaren Versprechen gegenüber Aussiedlern, erreichten am 22. Januar 1840 die ersten Siedler {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), den Naturhafen, an dem später Wellington, die heutige Hauptstadt Neuseelands, gegründet wurde. Die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) verfolgte weiter ihre eigenen Interessen, auch nach der Unterzeichnung des {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und Vize-Gouverneur {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Ausrufung der Staatshoheit über das gesamte Land am 21. Mai 1840, denn etwa zur selben Zeit bildete sie mit den Siedlern in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) eine eigene Regierung.<ref name="Owens_S50ff" />

Und obwohl die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ein erbitterter Gegner des {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) war, akzeptiert die britische Regierung später deren Rolle als Promotor für die Kolonisierung Neuseelands und rettete die Firma Mitte 1845 sogar vor dem finanziellen Bankrott. Trotz ihrer dubiosen Ansiedlungspraktiken kamen über die Company in den ersten sechs Jahren in Verbindung mit den Gründungen von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (1840), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (1840), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (1841) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (1842), über 9.000 Siedler nach Neuseeland.<ref name="Gardner_S59ff" /> 1858 wurde die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) nach weiteren finanziellen Schwierigkeiten aufgelöst.

Neuseelandkriege

Datei:HekeFlagstaff.jpg
Die Zerstörung des Fahnenmastes in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)

Im Gegensatz zu den Musketenkriegen der 1820er und 1830er Jahre, in denen sich die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Stämme untereinander bekämpften, waren die als Neuseelandkriege bekannten Auseinandersetzungen Konflikte, die größtenteils zwischen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ausgetragen wurden. Meistens ging es um Land, das sich Siedler aneignen wollten oder um gebrochene Versprechen. Auch führten ungerechte Behandlungen der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) teilweise zu einer Anti-{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Bewegung, wie die der religiös bestimmten {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Bewegung, die sich gegen den Einfluss der Europäer und deren christlichen Glauben wandte und in ihrer Eskalation 1864/65 zu Kämpfen führte. Die Kriege werden im Allgemeinen in einer Zeitspanne von 1845 bis 1872 angesiedelt, doch kann der als Wairau-Tumult bekannt gewordene Konflikt von 1843, in dem die versuchte Landnahme von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) von der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) stattfand, durchaus als erste kriegerische Auseinandersetzung betrachtet werden.<ref name="Bohan_S34f" />

Wirtschaftliche Entwicklung und Goldrausch

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wuchs die Milchviehwirtschaft als Reaktion auf die steigende Nachfrage in Europa. Dadurch wurde das wirtschaftliche System verändert. Durch die steigende Produktion brauchte man neue Produktionstechniken. Auch der Faktoreinsatz wurde effizienter. Das Kapital um diesen Wandel zu vollziehen kam weitestgehend aus dem Ausland.<ref name="Baten_S287" />

Die wirtschaftliche Entwicklung des Landes wurde vor der Jahrhundertwende im Wesentlichen von zwei Faktoren bestimmt, dem Goldrausch in Otago und dem Entwicklungsplan von Julius Vogel, dem späteren Premierminister. Bereits 1842 wurde schon Gold auf der Coromandel Peninsula gefunden, doch die Goldfunde des Goldsuchers {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) im Mai 1861 sollten alles bis dahin da gewesene in den Schatten stellen. Binnen weniger Wochen und Monate kamen mehr als 10.000 Goldsucher nach {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) als Hauptstadt der Region wurde in Folge für wenige Jahrzehnte zur reichsten Stadt und zum wirtschaftlichen und kulturellem Zentrum des Landes.

1870 setzte Julius Vogel, zu der Zeit noch Finanzminister, einen ehrgeizigen Landesentwicklungsplan durch. Sein Plan war, Fachleute und Arbeiter nach Neuseeland zu holen und mit diesen die Infrastruktur des Landes auszubauen und zu verbessern. Auf diesem Wege kamen in knapp einem Jahrzehnt mehr als 200.000 Immigranten ins Land,<ref name="MAF_Timeline" /> bauten Straßen, Eisenbahn- und Telegrafennetze aus. Doch nach dem Jahrzehnt des Aufschwungs kamen wirtschaftliche schwierige Zeiten, die als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“ (1885–1900) in Neuseeland bekannt sind. Die Zuwanderung ließ nach und hatte 1888 mit rund 100.000 mehr Aus- als Einwanderern kurzzeitig sogar einen umgekehrten Trend.<ref name="TeAra_Immigration_Depression" />

Vorreiter in Selbstständigkeit und Wahlrecht

Neuseeland entwickelte sich etwas eigenwilliger und selbstständiger als andere britische Kolonien. So bekamen die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) durch den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) das Recht auf Selbstverwaltung zugesichert. Obwohl dieses Recht nie angewandt wurde, bestand es bis zur Änderung des {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) im Jahr 1986. Auch war Neuseeland das erste Land der Welt, das seinen Ureinwohnern das Wahlrecht gewährte und mit dem {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) am 10. Oktober 1867 gleichzeitig vier Sitze im Parlament zusicherte, drei für die Nordinsel und einen für die Südinsel. Siedler ohne eigenes Haus mussten dagegen auf ihr Wahlrecht noch 12 Jahre warten.


Auch in Bezug auf das Frauenwahlrecht gehörte Neuseeland zur Avantgarde: Nach einer sechsjährigen Kampagne unter Führung der Sozialreformerin und Suffragette {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) waren die Bestrebungen 1893 erfolgreich. Am 8. September 1893 wurde das Gesetz, das Neuseeländerinnen mit britischer Staatsbürgerschaft ab 21 Jahren das aktive Frauenwahlrecht verlieh, mit einer Mehrheit von zwei Stimmen beschlossen. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Frauen waren eingeschlossen. Am 19. September unterschrieb es der Gouverneur Lord Glasgow, wodurch das Gesetz in Kraft trat.<ref name="Adams115">Jad Adams: Women and the Vote. A World History. Oxford University Press, Oxford 2014, ISBN 978-0-19-870684-7, Seite 115.</ref><ref name="NZH1">Women and the Vote. New Zealand History, abgerufen am 30. Juni 2019.</ref> Allerdings waren einige Gruppen von Frauen weiterhin ausgeschlossen; wie auch in manchen anderen Staaten gehörten Gefängnisinsassinnen und Frauen in psychiatrischen Anstalten dazu.<ref name="NZH2">Women and the Vote. New Zealand History, abgerufen am 30. Juni 2019.</ref><ref name="NZH3">Women and the Vote. New Zealand History, abgerufen am 1. Juli 2019.</ref> Das passive Frauenwahlrecht für die Wahlen zum Unterhaus wurde erst am 29. Oktober 1919 mit dem Women’s Parliamentary Rights Act erreicht.<ref name="NZH2" /><ref name="Martin277">Mart Martin: The Almanac of Women and Minorities in World Politics. Westview Press Boulder, Colorado, 2000, S. 277.</ref> Erst 1941 erlangten Frauen das passive Wahlrecht für das Oberhaus.<ref name="NZH3" />

Erster Weltkrieg

Die Einwanderungen nach Neuseeland kamen zu Zeiten des Ersten Weltkriegs 1914–1918 gänzlich zum Erliegen, und die politischen Spannungen machten auch vor dem entfernt liegenden Neuseeland nicht halt. Deutsche wurden gehasst und hatten Schwierigkeiten im ganzen Land, und in einigen Teilen des Landes ging man sogar so weit, alle deutschen Namen von Straßen, Orten und dergleichen auszulöschen. Mit dem {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) von 1919 bekam der Generalstaatsanwalt die Macht, unerwünschte Ausländer abzuweisen. Als solche wurden Deutsche und Sozialisten behandelt, doch auch die Abneigung gegenüber Menschen asiatischer Herkunft stieg.<ref name="TeAra_Immigration_Between_Wars" /> Neuseeland, das in der Unterstützung Großbritanniens im Ersten Weltkrieg eine nationale Pflicht sah, erlebte zusammen mit den Australiern in der Schlacht um Gallipoli gegen türkische Verteidiger eine nationale Tragödie. 2721 neuseeländische Soldaten starben und 4752 wurden verwundet. Noch heute wird im Gedenken an die Gefallenen jedes Jahr am 25. April der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zelebriert und zählt zusammen mit dem {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zu den bedeutendsten Feiertagen des Landes. Neuseeland, das zum Zeitpunkt des Ersten Weltkrieges etwas mehr als eine Million Einwohner hatte, beteiligte sich mit 103.000 Staatsangehörigen am Krieg (dazugezählt auch Krankenschwestern und Hilfspersonal). Von der männlichen Bevölkerung dienten 42 % im Krieg. 16.697 Neuseeländer ließen ihr Leben und 41.317 wurden verwundet. Schätzungsweise starben mehrere Tausend Männer in den folgenden fünf Jahren nach Kriegsende als Folge von Verletzungen. 507 starben zwischen 1914 und 1918 bei der Ausbildung.<ref name="ODT_2009_02_03" />

Neuseelands Weg in die Unabhängigkeit

Datei:Flag of New Zealand.svg
Neuseeländische Flagge seit dem 12. Juni 1902

Seit der Unterzeichnung des {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) im Jahr 1840 war Neuseeland eine britische Kolonie. Nachdem sich am 1. Januar 1901 alle bis dahin voneinander unabhängigen Kolonien des australischen Kontinents zum {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zusammengeschlossen hatten, entbrannte in Neuseeland eine Debatte darüber, Teil dieser Föderation zu werden. Nach einer entsprechenden Empfehlung der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) erklärte am 30. Mai 1901 das neuseeländische Parlament unter Führung des Premierministers {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), sich nicht der Föderation anschließen zu wollen.

Mit Wirkung vom 12. Juli 1907 akzeptierte das neuseeländische Parlament sechs Jahre später den Status einer Dominion für das Land, und dies trotz erheblicher Bedenken unter den Politikern und in der Öffentlichkeit, ob ein so kleines Land wie Neuseeland mit der zugedachten Unabhängigkeit und Autonomie überhaupt überleben könnte. Neuseeland war mit dieser Anerkennung gleichzeitig auch Mitglied im britischen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).

Mit dem Inkrafttreten des {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) am 11. Dezember 1931 bekamen die Dominions Großbritanniens die Möglichkeit zur formal und völkerrechtlich anerkannten Unabhängigkeit. Neuseeland nutzte dies allerdings erst mit der Verabschiedung des {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), der am 25. November 1947 Rechtskraft erlangte.<ref name="Drench_S129_ff" />

Zweiter Weltkrieg

Obwohl einen halben Globus weit entfernt, gehörte Neuseeland, zusammen mit Großbritannien, zu den ersten beiden Ländern, die am 3. September 1939, nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Polen (s. Überfall auf Polen) Deutschland eigenständig den Krieg erklärten. Schon wie im Ersten Weltkrieg war für Neuseeländer klar, an der Seite Großbritanniens zu stehen. Von den rund 1,6 Millionen Einwohnern Neuseelands zu dieser Zeit, waren rund 140.000 davon an Kämpfen in Ägypten, Italien, Griechenland, Japan und im Pazifik beteiligt. Nach Ende des Weltkriegs zählte Neuseeland 11.928 Tote und eine unbekannte Zahl an Verwundeten.<ref name="NZ_History_2WW_Overview" /> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Souveräner Staat unter britischer Krone

New Zealand Constitution Act

Datei:Coat of arms of New Zealand.svg
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Neuseelands, gültig seit 1956

Bis zur Inkraftsetzung des {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) im Jahr 1986 war das Vereinigte Königreich in der Lage, Gesetze auf Anforderungen und in Abstimmung mit dem neuseeländischen Parlament für Neuseeland zu erlassen. Angefangen mit dem {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), mit dem die britische Regierung erstmals ein repräsentatives politisches System unter der Führung von Gouverneur {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) in Neuseeland installierte, bis hin zum {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) von 1986, mit dem Neuseeland erstmals Gesetze zusammenfassend benannte, die den Charakter einer Verfassung beinhalteten, beschritt man einen sehr vorsichtigen Weg in die Unabhängigkeit. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Professor für Politik an der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), bescheinigte den Neuseeländern, kein großes Interesse an einer eigenen Verfassung zu haben. Öffentliche Teilnahmslosigkeit und träge Reaktion von Politikern seien die Ursache. Als 1986 das {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Offizielles Komitee für die Verfassungsreform) den Gesetzesentwurf erstellte, soll es seiner Aussage nach „armselige“ acht Eingaben gegeben haben.<ref name="Sharp_S43" />

Obwohl Neuseeland über keine in einem einzigen Dokument geschriebene Verfassung verfügt, gibt zumindest der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Auskunft darüber, die weiteren Gesetze und Statuten Verfassungsrang haben.

Parlamentarisches System

Als 1852 das parlamentarische System Neuseelands installiert wurde, orientierte man sich an der Westminster-Demokratie nach britischem Vorbild. Der 1857 etablierte {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) entsprach dem britischen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), auch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) genannt und das {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) dem des {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), auch als {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bezeichnet.

Der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) war ursprünglich als Kontrollorgan gedacht und sollte dafür Sorge tragen, dass Gesetzesinitiativen des {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) nicht aus dem Ruder liefen. Doch nach heftigen Disputen und Kontroversen in den 1860er und 1870er Jahren übernahm der Rat anschließend nur noch beratende Funktionen. 1951 wurde der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) abgeschafft und die Arbeitsweise des Parlamentes reformiert. Frustriert durch das starre Zwei-Parteien-System wurde 1996 schließlich das Mehrheitswahlrecht abgeschafft und auf das {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), ein personalisiertes Verhältniswahlrecht nach deutschem Vorbild umgestellt.<ref name="NZ_Parliamant_History" />

Waitangi-Day und Waitangi-Tribunal

1932 übergab der damalige Generalgouverneur von Neuseeland, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) das {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), 1833 von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) als Wohnhaus für seine Familie erbaut, als Geschenk an die Nation, in der Hoffnung, das Haus würde als Denkmal an die Unterzeichnung des {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) am 6. Februar 1840 erinnern. Zwei Jahre später, 1934, wurde der Gedenktag erstmals öffentlich zelebriert. Über 10.000 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) sollen an den Feierlichkeiten teilgenommen haben.<ref name="NZ_History_Waitangi_Day" /> 1973 erhob die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) mit Premierminister {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) an der Spitze den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zum nationalen Feiertag. 1974 wurde der Feiertag erstmals landesweit zelebriert und ist seitdem ständige Erinnerung, einerseits an die historische Vertragsunterzeichnung und damit Gründung der Nation, und anderseits an die nicht eingehaltenen Versprechen gegenüber die einstigen Ureinwohner der Inseln, den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).

Um diese Versprechen einlösen zu können und zu prüfen, wo an welcher Stelle den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Unrecht widerfahren war, wurde 1975 von dem Premierminister {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) mit dem {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) das {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) eingerichtet. Im August 2002 registrierte das Tribunal die 1000. Eingabe auf einen Rechtsanspruch seit seinem Bestehen<ref name="Hayward_S514ff" />, dass dabei die Kontroversen nicht ohne Spannungen abliefen, ist verständlich. Ging es doch in den allermeisten Fällen um die Rückgabe von unrechtmäßig angeeignetem Land oder um entsprechende Entschädigungen. Den einen ging das Tribunal zu weit, und den anderen, den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), nicht schnell genug.

Māori-Protestbewegungen

Es war gerade die aufkommende Protestbewegung unter den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), die mit dem Druck auf die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Regierung (1972–1975) und der folgenden Regierung der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (1975–1984) den so genannten {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Prozess in Gang brachte. Aus Wut über die fortschreitende Landnahme, verursacht durch die Gesetze der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) der 1960er, formierte sich Widerstand, der mit dem {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Landmarsch von 1975 auch über die Grenzen von Neuseeland hin Beachtung fand. Der Marsch war der Auftakt der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), die sich bis etwa 1984 hinzog und danach durch neue soziale Bewegungen, die sich auf die Suche nach der kulturellen Identität des {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Volkes aufmachten, absorbiert wurde.

Auswirkungen von Großbritanniens Beitritt zur EG

Mit dem Beitritt Großbritanniens zur Europäischen Gemeinschaft (EG) (heute EU) 1973 unter {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), geriet Neuseeland in eine schwere Wirtschaftskrise. Waren bis dahin zwischen Neuseeland und dem Mutterland alle wirtschaftlichen Kontakte ohne irgendwelche Handelsbeschränkungen möglich, mussten jetzt für Einfuhren nach Großbritannien Zölle entrichtet werden. Durch diese Erschwernisse und durch Kostensteigerungen fiel ein Wettbewerbsvorteil weg und damit der mit Abstand größte Markt für das Land. Dazu kam die Ölkrise, ausgelöst im selben Jahr, welche die Brennstoffpreise explodieren ließ und so Neuseelands Exporten zusätzlich einen Dämpfer gab. Die Folge davon waren Arbeitslosigkeit und stark ansteigende Sozialausgaben. Die regierende {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) wurde 1975 abgewählt, doch auch die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bekam den Staatshaushalt nicht mehr in den Griff. 1984 gewann die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) die Regierungsmacht zurück. Ihr traute man nunmehr zu, die Wirtschaft und die Staatsfinanzen zu retten.

Staatsschulden und staatliche Privatisierungswelle

1984 war die Staatskasse überschuldet, die Zinslasten extrem hoch und die Wirtschaft am Boden. Unter der Führung des Premierministers {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und seines Finanzministers {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) folgten gravierende Einschnitte und Veränderung zur Sanierung des Staates. Mit marktliberalen Ansätzen versuchten sie die Finanzprobleme in den Griff zu bekommen. So gaben sie den Wechselkurs des Dollars frei, führten die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (GST) (der Mehrwertsteuer vergleichbar) ein, kürzten die Subventionen für die Landwirtschaft, reduzierten die Steuern für Unternehmen und auf Importe, reduzierten die Einkommen der Bürger des Landes und leiteten eine Privatisierungswelle auf Staatseigentum und staatliche Unternehmen ein. Unter anderem wurden mit dem {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) 1987 die staatliche Post in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) aufgespalten, 1989 die Fluggesellschaft {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) privatisiert, und ab 1990 das Eisenbahnwesen an Investoren aus Australien und den Vereinigten Staaten verkauft. Zwei Jahre nach der Regierungsübernahme durch die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) standen Lange und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) auch in ihrer eigenen Partei heftiger Kritik gegenüber. Douglas, dessen Handschrift die Liberalisierungspolitik trug, bekam für seine Politik den Schimpfnamen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), in Anlehnung an {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), die marktliberale Politik unter dem ehemaligen Präsidenten der USA, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).<ref name="James_S11ff" />

Anti-Atompolitik

Neuseeland akzeptierte 1951 mit der Unterzeichnung des ANZUS-Abkommens, Schutz unter dem so genannten {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (atomarer Schirm) der USA zu bekommen. Ziel dieses Abkommens war es, nach der Kapitulation Japans zum Ende des Zweiten Weltkriegs, sich gemeinsam vor eventuellen Aggressionen aus dem asiatischen Raum schützen zu können. Doch als Frankreich seine Atombombentests auf dem Mururoa-Atoll 1966 begann, formierte sich in Neuseeland eine starke Protestbewegung dagegen. 1972 startete Greenpeace von Neuseeland aus zu dem Atomtestgebiet der Franzosen und trug den Protest von dort aus in die Welt. Ein Jahr später reichten Neuseeland und Australien zusammen eine Klage vor dem Internationalen Gerichtshof gegen Frankreich ein, und entsandten zwei Kriegsschiffe als Protest in das Atomtestgebiet. Doch dies führte lediglich dazu, dass Frankreich von da an seine Tests unter die Erdoberfläche verlegte.<ref name="NZ_History_Nuclear_Free" />

Im August 1976 und August 1983 richteten sich Anti-Atom-Proteste auch gegen atomgetriebene amerikanische Kriegsschiffe, wie die Truxtun und die Texas, die in den Häfen Wellington und Auckland nicht sehr willkommen waren. Als allerdings die neuseeländische Regierung am 1. Februar 1985 dem US-Kriegsschiff {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) die Einreise in neuseeländische Hoheitsgewässer verweigerte, reagierte die US-Regierung verärgert und legte ihrerseits den ANZUS-Vertrag auf Eis. Bis heute gelten die Beziehungen zwischen beiden Ländern auf diesem Gebiet als angespannt. Am 10. Juli desselben Jahres versenkte der französische Geheimdienst mit zwei Sprengladungen das Greenpeace-Schiff {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) im Hafen von Auckland und ermordete einen niederländischen Journalisten.

Um der neuseeländischen Haltung gegen Atomkraft und gegen Atomwaffen eine legale gesetzliche Grundlage zu geben, wurde von der seinerzeit in Regierungsverantwortung befindlichen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) am 8. Juni 1987 der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Abrüstungs- und Rüstungskontrollgesetz und Erklärung Neuseelands zur atomwaffenfreien Zone) verabschiedet. Eine 1989 durchgeführte Umfrage ergab, dass 52 % aller Neuseeländer eher ein Verteidigungsabkommen auflösen würden, als Schiffe mit atomarer Bewaffnung in neuseeländischen Gewässern zu akzeptieren.<ref name="NZ_History_Timeline_Nuclear_Free" />

Öffnung gegenüber Asien

Mit Wegbrechen des britischen Marktes durch den Beitritt Großbritanniens zur EG begann in Neuseeland eine Neuorientierung. War bis 1973, trotz der immensen Entfernung, der ökonomische und politische Fokus auf das ehemalige Mutterland gerichtet, galt es jetzt sich darauf zu besinnen, auf welchem Teil des Globus man sich eigentlich befand und welche Märkte in kürzeren Distanzen zu erreichen waren. Zu Australien gab es bereits Handelsbeziehungen seit der Kolonialzeit, doch konnten diese die verloren gegangenen Märkte nicht ersetzen. Was Neuseeland dringend benötigte, waren Fachkräfte, zumal britischen Staatsbürgern ab 1973 die Einreise erschwert wurde. Des Weiteren fehlten Kapital und neue Absatzmärkte. Einen Start in diese Richtung vollzog die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Regierung unter David Lange 1984. 1986 schloss Neuseeland sich den GATT-Verhandlungen der Uruguay-Runde an und trat 1989 der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) bei.

1991 sollte mit dem {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) unter der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) die Zuwanderung von Fachkräften und Unternehmensgründungen erleichtert werden. Doch die Zuwanderungen aus dem asiatischen Raum übertrafen mit mehr als 50 % aller Zuwanderungen alle Erwartungen und führten in den 1990ern teilweise zu rassendiskriminierendem Verhalten der Neuseeländer.<ref name="Dölling_S107_122" /> Dagegen nahm Asien für die Neuseeländer im Bereich Handel eine immer stärkere und akzeptiertere Rolle ein. 1988 betrugen Neuseelands Importe aus der Volksrepublik China gerade einmal 1 %. 2007 kamen bereits 13 % aller Waren aus China und alle wichtigen asiatischen Handelspartner wie VR China, Republik China (Taiwan), Hongkong und Südkorea zusammengenommen, teilten im Vergleichsjahr 13 % des neuseeländischen Exports und 19 % des Imports unter sich auf.<ref name="TeAra_Diversification" />

Inzwischen hat Neuseeland die Bedeutung Asiens für seine wirtschaftliche und auch kulturelle Entwicklung erkannt. Neben einem Bevölkerungsanteil von 14,6 % {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und 6,9 % Zuwanderern von den pazifischen Inseln, stellen Menschen asiatischer Herkunft mittlerweile mehr als 9,2 % (2006). Deshalb stellt Neuseeland auch heute häufig seine kulturelle Vielfalt in den Vordergrund und präsentiert sich gerne als multikulturelles Land sowie als Einwanderungsland. Unter anderem profitierte der Bildungssektor von dieser Entwicklung. Viele junge Menschen kamen vor allem aus Asien, um in Neuseeland studieren zu können. Bildung wurde so u. a. zum Exportschlager. Um nun aber auch Neuseelands wirtschaftlichen Einfluss auf Asiens Märkte sichern zu können, unterzeichnete die Premierministerin Helen Clark im April 2008 nach 3-jährigen Verhandlungen das {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Freihandelsabkommen), geschätztes Exportvolumen zwischen 225 und 350 Millionen NZ$. Zeitgleich öffnete Neuseeland für rund 1800 chinesische Fachkräfte und 1000 Ferienarbeiter seine Grenzen.<ref name="Scoop_2008_04_07" />

Siehe auch

Literatur

  • Christina Anette Dölling: Neuseeland – {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV), Baden-Baden 2008, ISBN 978-3-935176-85-9.

Weblinks

Commons: Geschichte Neuseelands – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="Parker_S6"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). 2005, S. 6. </ref> <ref name="Aitken_S38"> </ref> <ref name="Parker_S7"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). 2005, S. 7. </ref> <ref name="Bellwood_Dizon_S23_39"> </ref> <ref name="Kirch_2008"> </ref> <ref name="TeAra_Maori_Origins_5">New Zealand Ministry for Culture and Heritage Te Manatu Taonga: 1920s–2000s: new understandings. Abgerufen am 6. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> <ref name="TeAra_Maori_Origins_3"> New Zealand Ministry for Culture and Heritage Te Manatu Taonga: 1840s–early 20th century: Māori tradition and the Great Fleet. Abgerufen am 6. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="Dölling_S45"> Dölling: Neuseeland – {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). 2008, S. 45. </ref> <ref name="Park_S35"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). 2005, S. 35. </ref> <ref name="Allentoft"> </ref> <ref name="Schwimmer_S52_55"> </ref> <ref name="Stuff_2008_08_05"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), 5. August 2008, abgerufen am 24. Juli 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="NATLIB_Gilsemans"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) [1642]. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), abgerufen am 26. Juli 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="Theprow_Tasman_Māori"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), abgerufen am 26. Juli 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="TeAra_Tasmans_Achievement"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), abgerufen am 26. Juli 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="TeAra_James_Cook"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), abgerufen am 26. Juli 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="Mackay_S17ff"> </ref> <ref name="Dölling_S47"> Dölling: Neuseeland – {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). 2008, S. 47. </ref> <ref name="Dölling_S48"> Dölling: Neuseeland – {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). 2008, S. 48. </ref> <ref name="Dunmore_S106ff"> </ref> <ref name="TeAra_French_Explorers"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), abgerufen am 26. Juli 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="McNab_S80"> </ref> <ref name="McNab_S98"> </ref> <ref name="Brooking_S27"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). 2004, S. 27. </ref> <ref name="Russel_Museum"> Russell: A Journey Through New Zealand's History. Abgerufen am 6. Februar 2025. </ref> <ref name="Brooking_S32"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). 2004, S. 32. </ref> <ref name="Bölling_S50"> Dölling: Neuseeland – {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). 2008, S. 50. </ref> <ref name="Brooking_S34ff"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). 2004, S. 34 ff. </ref> <ref name="NZ_History_Independence"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), abgerufen am 6. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Das einzusehende Dokument ist in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) verfasst.). </ref> <ref name="Owens_S50ff"> </ref> <ref name="Gardner_S59ff"> </ref> <ref name="Bohan_S34f"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). 1997, S. 34 f. </ref> <ref name="Baten_S287"> </ref> <ref name="MAF_Timeline"> Overview - immigration to New Zealand 1840-1914. Abgerufen am 6. Februar 2025. </ref> <ref name="TeAra_Immigration_Depression"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), abgerufen am 3. August 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="TeAra_Immigration_Between_Wars"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), abgerufen am 3. August 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="ODT_2009_02_03"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), 3. Februar 2009, abgerufen am 17. Dezember 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="Drench_S129_ff"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). 2005, S. 129, 135, 167, 191. </ref> <ref name="NZ_History_2WW_Overview"> New Zealand and the Second World War. 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