Trieisendodecacarbonyl
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Struktur von Trieisendodecacarbonyl | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Trieisendodecacarbonyl | |||||||||||||||
| Summenformel | [Fe3(CO)12] | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
tiefgrüner Feststoff<ref name="HoWi">A. F. Holleman, E. Wiberg, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 102. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-017770-1.</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 503,66 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
140 °C (Zersetzung)<ref name="HoWi"/> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Trieisendodecacarbonyl ist eines der drei bekannten, stabilen Carbonyle des Eisens. Es ist eine tiefgrüne Substanz, die bei 140 °C unter Zersetzung schmilzt.
Gewinnung und Darstellung
Trieisendodecacarbonyl entsteht aus Eisenpentacarbonyl unter Einwirkung von wässrigem Triethylamin und anschließender Protonierung mit Salzsäure:<ref name=":0">W. Mcfarlane, G. Wilkinson, W. Hübel: Triiron Dodecacarbonyl. In: Inorganic Syntheses. John Wiley & Sons, Ltd, 1966, ISBN 978-0-470-13239-5, S. 181–183, doi:10.1002/9780470132395.ch47.</ref>
Eigenschaften
Trieisendodecacarbonyl liegt in Form von tiefschwarzen, mäßig luftstabilen, im Hochvakuum bei Temperaturen von 60 °C und darunter sublimierbaren Kristallen vor. Bei längerem Erwärmen über 60 °C erfolgt Zersetzung unter Abscheidung von Eisen. Es ist wenig löslich in organischen Lösungsmitteln. Die grüne Lösung zersetzt sich bei Luftzutritt alsbald unter Abscheidung von Eisen(III)-oxid.<ref name="brauer">Georg_Brauer (Hrsg.) u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band III, Ferdinand Enke, Stuttgart 1981, ISBN 3-432-87823-0, S. 1829.</ref> Trieisendodecacarbonyl kann über lange Zeiträume im Dunkeln in einer inerten Atmosphäre, vorzugsweise Kohlenstoffmonoxid, gelagert werden.<ref name=":0" />
Trieisendodecacarbonyl kann in vielen Synthesen anstelle von Eisenpentacarbonyl verwendet werden, da es oft unter milderen Bedingungen reagiert und leichter zu handhaben ist.<ref name=":0" />
Weitere Eisencarbonyle
- Eisenpentacarbonyl [Fe(CO)5]
- Dieisennonacarbonyl [Fe2(CO)9]
Weblinks
Einzelnachweise
<references/>
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- Feuergefährlicher Stoff
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 40
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- Eisenverbindung
- Carbonylkomplex