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Trieisendodecacarbonyl

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Strukturformel
Struktur von Trieisendodecacarbonyl
Allgemeines
Name Trieisendodecacarbonyl
Summenformel [Fe3(CO)12]
Kurzbeschreibung

tiefgrüner Feststoff<ref name="HoWi">A. F. Holleman, E. Wiberg, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 102. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-017770-1.</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 241-668-5
ECHA-InfoCard 100.037.864
PubChem 16212435
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 503,66 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

140 °C (Zersetzung)<ref name="HoWi"/>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 228​‐​302+332
P: 210​‐​240​‐​241​‐​261​‐​301+312​‐​304+340+312<ref name="sigma"/>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Trieisendodecacarbonyl ist eines der drei bekannten, stabilen Carbonyle des Eisens. Es ist eine tiefgrüne Substanz, die bei 140 °C unter Zersetzung schmilzt.

Gewinnung und Darstellung

Trieisendodecacarbonyl entsteht aus Eisenpentacarbonyl unter Einwirkung von wässrigem Triethylamin und anschließender Protonierung mit Salzsäure:<ref name=":0">W. Mcfarlane, G. Wilkinson, W. Hübel: Triiron Dodecacarbonyl. In: Inorganic Syntheses. John Wiley & Sons, Ltd, 1966, ISBN 978-0-470-13239-5, S. 181–183, doi:10.1002/9780470132395.ch47.</ref>

Vorlage:Formel Vorlage:Formel

Eigenschaften

Datei:Fe3inC6Me3H3.jpg
Gesättigte Lösung von Fe3(CO)12 in Mesitylen.

Trieisendodecacarbonyl liegt in Form von tiefschwarzen, mäßig luftstabilen, im Hochvakuum bei Temperaturen von 60 °C und darunter sublimierbaren Kristallen vor. Bei längerem Erwärmen über 60 °C erfolgt Zersetzung unter Abscheidung von Eisen. Es ist wenig löslich in organischen Lösungsmitteln. Die grüne Lösung zersetzt sich bei Luftzutritt alsbald unter Abscheidung von Eisen(III)-oxid.<ref name="brauer">Georg_Brauer (Hrsg.) u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band III, Ferdinand Enke, Stuttgart 1981, ISBN 3-432-87823-0, S. 1829.</ref> Trieisendodecacarbonyl kann über lange Zeiträume im Dunkeln in einer inerten Atmosphäre, vorzugsweise Kohlenstoffmonoxid, gelagert werden.<ref name=":0" />

Trieisendodecacarbonyl kann in vielen Synthesen anstelle von Eisenpentacarbonyl verwendet werden, da es oft unter milderen Bedingungen reagiert und leichter zu handhaben ist.<ref name=":0" />

Weitere Eisencarbonyle

Weblinks

Commons: Trieisendodecacarbonyl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>