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Tressenried

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Tressenried
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(47)&title=Tressenried 49° 28′ N, 12° 26′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(47) 49° 27′ 30″ N, 12° 26′ 23″ O
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Höhe: 580 m
Einwohner: 47 (31. Dez. 2019)<ref>Einwohner laut Stadt-Homepage, abgerufen am 26. Dezember 2025</ref>
Postleitzahl: 92526
Vorwahl: 09671
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Datei:Tressenried 2017 08 23.JPG
Tressenried (2017)

Tressenried ist ein Ortsteil der Stadt Oberviechtach im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf (Bayern).

Geographische Lage

Das Dorf Tressenried liegt südöstlich über dem Siebental. Im Siebental, nordöstlich von Tressenried, entspringt der Steinbach. In seinem Quellgebiet heißt er Siechenbach. Westlich von Tressenried entspringt ein weiterer Quellfluss des Steinbachs, der sich etwa 500 Meter östlich von Oberviechtach mit dem Siechenbach vereinigt.<ref>Teresa Guggenmoos: Die Natur. In: Heribert Batzl (Hrsg.): Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner, Aßling/Obb. und München 1970, S. 28.</ref>

Geschichte

Im Herzogsurbar wurde 1285 als Besitz von Herzog Ludwig II. von Oberbayern bei Lind ein Chrehsenerivt (Kressenried) erwähnt. Dieser Name wurde nach Untergang der Einöde als Waldabteilungsname beibehalten und tauchte im Zinsbuch von 1499 auf. Er war wahrscheinlich für das später entstandene Tressenried namensgebend.<ref>Historischer Atlas von Bayern: Altbayern Reihe I Heft 61: Oberviechtach, S. 33</ref>

Tressenried wurde im Musterungsprotokoll von 1587 erstmals schriftlich erwähnt.<ref>Erich Mathieu: Zur Geschichte der Stadt Oberviechtach. In: Heribert Batzl (Hrsg.): Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner, Aßling/Obb. und München 1970, S. 66.</ref> In der „Statistischen Beschreibung der Oberpfalz“ von Joseph von Destouches aus dem Jahr 1809 erschien Tressenried mit acht Häusern als zu Fuchsberg und Teunz gehörig.<ref>Dieter Jüngling: Geschichte der Gemeinden Teunz und Fuchsberg. In: Heribert Batzl (Hrsg.): Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner, Aßling/Obb. und München 1970, S. 142.</ref> Östlich von Tressenried liegt der 639 m hohe Brennhippl (= Brennhügel), auf dem früher ein Köhler seinen Meiler hatte.<ref>Erich Mathieu: Zur Geschichte der Stadt Oberviechtach. In: Heribert Batzl (Hrsg.): Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner, Aßling/Obb. und München 1970, S. 74.</ref> Zum Stichtag 23. März 1913 (Osterfest) wurde Tressenried als Teil der Pfarrei Oberviechtach mit sieben Häusern und 49 Einwohnern aufgeführt.<ref>Antonius von Henle (Hrsg.): Matrikel der Diözese Regensburg. Verlag der Kanzlei des Bischöflichen Ordinariates Regensburg, 1916, S. 381</ref> 1928 wurde in Tressenried eine Dorfkapelle zu Ehren der Jungfrau Maria (BMV) errichtet.<ref>Manfred Müller (Hrsg.): Matrikel des Bistums Regensburg. Verlag des Bischöflichen Ordinariats Regensburg, 1997, S. 476</ref> Tressenried wurde 1946 nach Oberviechtach eingemeindet.<ref>Erich Mathieu: Zur Geschichte der Stadt Oberviechtach. In: Heribert Batzl (Hrsg.): Der Landkreis Oberviechtach in Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner, Aßling/Obb. und München 1970, S. 72.</ref> Am 31. Dezember 1990 hatte Tressenried 61 Einwohner und gehörte zur Pfarrei Oberviechtach.<ref>Manfred Müller (Hrsg.): Matrikel des Bistums Regensburg. Verlag des Bischöflichen Ordinariats Regensburg, 1997, S. 475</ref>

Weblinks

Commons: Tressenried – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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