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Barbara Ferrell

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Barbara Ferrell (nach Heirat Ferrell-Edmonson; * 28. Juli 1947 in Hattiesburg, Missouri) ist eine ehemalige US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin.

Ende der 1960er Jahre war sie eine der Topsprinterinnen der Welt. In den Jahren 1967 und 1968 stellte sie sechs Weltrekorde im Freien auf: zwei über 100 Meter, zwei über 200 Meter und zwei in der 4-mal-100-Meter-Staffel sowie in der Halle den über 50 Meter. 1967 siegte sie bei den Panamerikanischen Spielen über 100 Meter und wurde US-Meisterin in derselben Disziplin. 1969 wurde sie auch US-Meisterin über 100 und 220 Yards.

1968 nahm sie an den Olympischen Spielen in Mexiko teil und gewann die Silbermedaille im 100-Meter-Lauf hinter der US-Amerikanerin Wyomia Tyus und vor der Polin Irena Szewińska. Die Goldmedaille holte sie sich mit der Mannschaft in der 4-mal-100-Meter-Staffel mit ihren Teamkolleginnen Margaret Bailes, Mildrette Netter und Wyomia Tyus. Über 200 Meter belegte sie den 4. Platz. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München belegte sie den 7. Platz.

Bis 1969 studierte sie gleichzeitig an der California State University in Los Angeles, wo sie auch graduierte. Anschließend arbeitete sie als Grundschullehrerin in Los Angeles bis 1976, da ihr nach den damaligen Amateurbestimmungen eine Tätigkeit als Trainerin verboten war.<ref>Arnd Krüger: Amerikanischer Sport zwischen Isolationismus und Internationalismus. Leistungssport. 18(1988), 1, S. 43–47; 2, S. 47–50 aufg. 17. Dezember 2016</ref>

Anschließend wurde sie hauptberuflich für die Lehrergewerkschaft tätig und arbeitete nach Ende ihrer eigenen Laufbahn als Trainerin des Beyond Athletics Track Club. 1982 übernahm sie die Trainerposition des West Los Angeles Junior College. Von 1991 bis 1999 war sie die Frauentrainerin der University of Southern California. Hier trainierte sie zusätzlich auch die männlichen Sprinter. Sie war mit die erste Frau, die Männer in einer Sprinterhochburg trainierte. Anschließend wechselte sie zur University of Nevada, Las Vegas.

Ferrell ist mit dem ehemaligen Sprinter Warren Edmonson verheiratet, hat zwei Kinder und arbeitet heute als Trainerin für das Leichtathletik-Team der University of Nevada, Las Vegas (UNLV).<ref>UNLV Rebels: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Player Bio: Barbara Ferrell-Edmonson (Memento vom 31. Oktober 2006 im Internet Archive)</ref> 1988 wurde sie in die Hall of Fame des US-Leichtathletikverbandes aufgenommen.<ref>USATF: Hall of Fame – Barbara Ferrell</ref>

Weblinks

Fußnoten

<references />

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<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

1928: Kanada 1921Datei:Canadian Red Ensign (1921-1957).svg CAN Smith, Rosenfeld, Cook, Bell
1932: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Carew, Furtsch, Rogers, von Bremen
1936: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Bland, Rogers, Robinson, Stephens
1948: NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED Stad-de Jong, Witziers-Timmer, van der Kade-Koudijs, Blankers-Koen
1952: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Faggs, Jones, Moreau, Hardy
1956: AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS Strickland, Croker, Mellor, Cuthbert
1960: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Hudson, Williams, Jones, Rudolph
1964: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL Ciepły, Kirszenstein, Górecka, Kłobukowska
1968: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Ferrell, Bailes, Netter, Tyus
1972: Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg FRG Krause, Becker, Richter, Rosendahl
1976: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR Oelsner, Stecher, Bodendorf, Eckert
1980: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR Müller, Eckert, Auerswald, Göhr
1984: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Brown, Bolden, Cheeseborough, Ashford
1988: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Brown, Echols, Griffith-Joyner, Ashford, Young*
1992: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Ashford, Jones, Guidry, Torrence, Michelle Finn*
1996: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Devers, Miller, Gaines, Torrence, Guidry*
2000: BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg BAH Fynes, Sturrup, Davis-Thompson, Ferguson, Clarke-Lewis*
2004: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM Lawrence, Simpson, Bailey, Campbell, McDonald*
2008: BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg BEL Borlée, Mariën, Ouédraogo, Gevaert
2012: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Madison, Felix, Knight, Jeter, Tarmoh*, Williams*
2016: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Bartoletta, Felix, Gardner, Bowie, Akinosun*
2020: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM Williams, Thompson-Herah, Fraser-Pryce, Jackson, Morrison*, Burchell*
2024: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Jefferson, Terry, Thomas, Richardson

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