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AEG Wagner Eule

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AEG E 2
Datei:AEG Wagner Eule '1911-12' (14442945923).jpg
AEG E 2 unrestauriert im Polnischen Luftfahrtmuseum Krakau
Typ Aufklärungsflugzeug
Entwurfsland
Hersteller Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft Berlin
Erstflug 1914
Indienststellung
Stückzahl 2

Die AEG Wagner Eule (Werksbezeichnung AEG E 2) war ein einmotoriges zweisitziges deutsches Aufklärungsflugzeug, das 1911/1912 bei der 1910 gegründeten Abteilung Flugzeugbau der AEG nach Plänen des Ingenieurs Wagner gebaut wurde. Es gab nach den bekannten Unterlagen nur zwei Exemplare. Die erste Maschine verbrannte, während die zweite 1914 nur wenige Flüge ausführte. Die Eindeckerentwicklung wurde danach abgebrochen.<ref name="Lange">Bruno Lange: Typenhandbuch der deutschen Luftfahrttechnik (Die deutsche Luftfahrt Band 9), Bernard & Graefe Verlag Koblenz, 1986, S. 45</ref> Das Flugzeug wurde nach Abschluss der Flugversuche in der Fertigungshalle der Flugtechnischen Abteilung der AEG in Hennigsdorf bei Berlin als Ausstellungsstück aufgehängt und später an die Deutsche Luftfahrtsammlung Berlin abgegeben.<ref>AEG E2 „Eule“. In: lostart.de. Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, 2001, abgerufen am 11. September 2019.</ref> Während des Zweiten Weltkriegs wurden das Flugzeug neben anderen zum Schutz vor Bombenangriffen nach Czarnków in das deutsch besetzte Polen gebracht. Dort wurde es nach Kriegsende gefunden und von 1946 bis 1963 im Technischen Museum eingelagert, bis es in die Sammlung des neu gegründeten Polnischen Luftfahrtmuseums gelangte. Seit einer Restaurierung im Jahr 2003 wird es dort ausgestellt.<ref>AEG Wagner Eule. In: muzeumlotnictwa.pl. Polnisches Luftfahrtmuseum, abgerufen am 11. September 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Laut der Beschriftung auf der Rumpfseite aus der Zeit der Ausstellung in der Luftfahrtsammlung Berlin<ref>Foto AEG Wagner Eule, unrestaurierter Zustand</ref> soll die Wagner Eule 1911/1912 das erste AEG-Flugzeug gewesen sein. Dies muss bezweifelt werden, da zu dieser Zeit bereits die Muster Z 1 und Z 2 gebaut waren.<ref name="Lange">Bruno Lange: Typenhandbuch der deutschen Luftfahrttechnik (Die deutsche Luftfahrt Band 9), Bernard & Graefe Verlag Koblenz, 1986, S. 45</ref>

Der Antrieb bestand aus einem 7-Zylinder-Gnome-et-Rhône-Umlaufmotor. Der Rumpf wurde aus geschweißtem Stahlrohr gefertigt und genauso wie die aus Holz gefertigten Tragflächen mit Stoff bespannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> Technische Daten sind nicht durch belegbare Dokumente bekannt.

Betreiber

Deutsches Kaiserreich

Technische Daten

Kenngröße Daten
Besatzung 2
Rumpflänge 4,77 m
Spannweite 11,00 m
Höhe
Flügelfläche 11,6 m²
Flügelstreckung 10,4
Triebwerke ein Siebenzylinder-Umlaufmotor Gnome et Rhône

Siehe auch

Weblinks

Commons: AEG Wagner Eule – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

B.I | B.II | B.III | C.I | C.II | C.III | C.IV | C.IV.N | C.V | C.VI | C.VII | C.VIII | C.VIII Dr. | D.I | D.II | D.III | DJ.I | Dr.I | F.I | G.I | G.II | G.III | G.IV | G.V | J.I | J.II | PE | R.I

Werksbezeichnungen: Z.1 | Z.2 | Z.3 | Z.6 | Z.9

Andere: AEG-Hubschrauber | Wagner Eule

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