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Antje Harvey

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Antje Misersky Vorlage:SportPicto Vorlage:SportPicto
Datei:Bundesarchiv Bild 183-1990-0123-001, Antje Misersky (1990).jpg
Voller Name Antje Harvey (geb. Misersky)
Nation Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag 10. Mai 1967 (59 Jahre)
Geburtsort MagdeburgDeutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR
Größe 173 cm
Gewicht 67 kg
Karriere
Disziplin Skilanglauf
Biathlon
Verein SC Motor Zella-Mehlis
BSG Chemie Ilmenau
ASK Vorwärts Oberhof
WSV Oberhof 05
Nationalkader seit 1984
Status zurückgetreten
Karriereende 1995
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen (Biathlon) 1 × Goldmedaille 3 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
WM-Medaillen (Biathlon) 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
WM-Medaillen (Langlauf) 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
JWM-Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 1992 Albertville Einzel
Silber 1992 Albertville Sprint
Silber 1992 Albertville Staffel
Silber 1994 Lillehammer Staffel
 Biathlon-Weltmeisterschaften
Bronze 1991 Lahti Staffel
Gold 1995 Antholz Staffel
 Nordische Skiweltmeisterschaften
Bronze 1985 Seefeld 4 × 5 km
 Nordische Junioren-Ski-WM
Bronze 1984 Trondheim Staffel
Bronze 1985 Täsch Staffel
Platzierungen im Biathlon-Weltcup

Debüt im Weltcup 1990
Weltcupsiege 15 (davon 10 Staffel)
Gesamtweltcup 5. (1990/91)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzel 3 2 10
 Sprint 0 4 4
 Staffel 2 1 1
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup

Debüt im Weltcup 18. Dezember 1984
 

Antje Harvey, geborene Misersky (* 10. Mai 1967 in Magdeburg), ist eine ehemalige Skilangläuferin und Biathletin, die für die DDR und für Deutschland startete. Für ihre internationalen sportlichen Erfolge wurde sie in der DDR mit dem Titel „Meister des Sports“ ausgezeichnet. Mit der Weigerung ihres Vaters, seiner Tochter im Rahmen des staatlich verordneten Dopings im DDR-Leistungssport Dopingsubstanzen zu verabreichen, war ihre Skilanglaufkarriere in der DDR zunächst beendet. 1989 wurde sie wieder in den Kader des ASK Vorwärts Oberhof aufgenommen, um im aufkommenden Frauenbiathlon eine DDR-Nationalmannschaft mit aufzubauen. Bei den Olympischen Spielen 1992 und 1994 gewann sie eine Gold- und drei Silbermedaillen.

Werdegang

Antje Misersky entstammt einer sportlichen Familie (Leichtathletik). Ihr Vater Henner Misersky hat Sportwissenschaft studiert und startete im 1500-Meter-Hindernislauf der A-Jugend.und bei den DDR-Junioren, wo er 1960 DDR-Juniorenmeister und bei den Senioren über 3000 Meter 1965 DDR-Vizemeister war; ihre Mutter wurde als Ilse Schönemann 1961 DDR-Meisterin über 800 Meter.

Antje begann ihre Karriere im Sport zusammen mit ihrer Schwester Heike als Skilangläuferinnen im heimatlichen Trainingszentrum Stützerbach und holte 1984 bei den Juniorenweltmeisterschaften in Trondheim und 1985 bei den Juniorenweltmeisterschaften in Täsch und bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Seefeld jeweils die Bronzemedaille mit der Staffel der DDR. 1984 und 1985 wurde sie als Juniorin DDR-Meisterin bei den Frauen. Nach ihrem Ausscheiden aus dem Nationalkader durfte sie ihren DDR-Meister-Titel im Folgejahr nicht verteidigen. Sie startete weiterhin erfolgreich bei Volksläufen, u. a. zweiter Rang beim GutsMuths-Rennsteiglauf über 46 km 1986, und wurde 1986/87 DDR-Studentenmeisterin im Skilanglauf für ihre Studieneinrichtung, die Pädagogische Hochschule Potsdam. Als sich ihr Vater Henner Misersky, der bis 1985 beim SC Motor Zella-Mehlis als Jugendtrainer arbeitete, weigerte, seiner Tochter die für A-Kader verordneten Dopingmittel zu verabreichen, wurde er 1985 fristlos entlassen. Antje Misersky selbst trat – unter Druck gesetzt – aus der Nationalmannschaft aus. An der Kinder- und Jugendsportschule in Zella-Mehlis legte sie 1985 das Abitur ab und begann 1987 an der PH Potsdam ein Lehrerstudium für Sport-Geografie<ref>Barbara Bürer, Nils Klawitter: Seit 1990 schmückt sich der Westen mit den Sportlern aus DDR-Produktion. Ihre Schöpfer stehen nun vor Gericht. Die Zeit, 19. März 1998, abgerufen am 1. April 2010 (Abruf kostenpflichtig).</ref>. Sie wurde aus dem Kader des SC Motor Zella-Mehlis gestrichen. Sie startete und trainierte mehrere Jahre in der Sektion Skilanglauf der Hochschulsportgemeinschaft der Technischen Hochschule Ilmenau, wo ihr Vater Sektionsleiter und Trainer war.

Datei:Bundesarchiv Bild 183-1990-0123-001, Kerstin Mohring, Anke Miserky.jpg
Antje Misersky (hinten) im Januar 1990 am Schießstand

Spätestens im Sommer 1989 wurde Antje Misersky in den Leistungskader des ASK Vorwärts Oberhof übernommen, um eine konkurrenzfähige DDR-Auswahl im aufkommenden Frauen-Biathlon mit aufzubauen. In der Folge startete sie auch noch in der Wintersportsaison 1989/90 im Biathlon-Weltcup für die DDR, anfangs mit eher mäßigem Erfolg. In der darauffolgenden Saison konnte sie bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Lahti zusammen mit Uschi Disl und Kerstin Moring in der 3 × 5-km-Staffel mit Bronze ihre erste internationale Meisterschaftsmedaille gewinnen. Bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville gewann Antje Misersky Gold über 15 km, Silber über 7,5 km und mit der Staffel. Als erfolgreichste Biathletin dieser Spiele und erste deutsche Olympiasiegerin im Biathlon war sie Fahnenträgerin der Mannschaft des wiedervereinigten Deutschlands bei der Schlussfeier der Spiele. Bei den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer gewann sie nochmals Silber mit der Staffel. Bei den Weltmeisterschaften 1995 in Antholz gewann sie Gold mit der Staffel. Im Biathlon-Weltcup errang sie in Einzeldisziplinen fünf Siege und sieben weitere Podiumsplätze.<ref>Antje Harvey. In: Firstskisport. Abgerufen am 16. September 2024.</ref>

Für ihre Erfolge bei den Olympischen Winterspielen 1992 erhielt sie am 23. Juni 1993 das Silberne Lorbeerblatt.<ref>Silbernes Lorbeerblatt. Der Bundespräsident, abgerufen am 14. März 2020 (… am 23. Juni 1993 zeichnete Bundespräsident von Weizsäcker behinderte und nicht behinderte Sportler, und zwar die Medaillengewinner der Olympischen und Paralympischen Spiele 1992, mit dem Silbernen Lorbeerblatt aus …).</ref> Sie wurde zur Ehrenbürgerin ihres Heimatortes Stützerbach ernannt.

Im Frühjahr 1993 heiratete sie Ian Harvey, den sie ein Jahr zuvor bei einer Amerikareise kennengelernt hatte und startete seitdem unter dem Namen Harvey. Sie zog sich 1995 aus dem Wettkampfsport zurück und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Heber City (Utah), wo sie zusammen mit ihrem Mann ein Sportgeschäft betreibt. 2000 erwarb sie die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten. Sie und ihre beiden Töchter besitzen die doppelte Staatsbürgerschaft. 2002 wurde sie Mormonin.<ref>Deutsche Mormonin in "Hall of Fame" aufgenommen. Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage, 21. Juni 2012, abgerufen am 24. März 2020.</ref>

2005 wurde Antje Harvey für ihre mutige Haltung in Berlin die Heidi-Krieger-Medaille, eine Auszeichnung des Vereins Doping-Opfer-Hilfe, verliehen.<ref>Grit Hartmann: Nicht um jeden Preis. Antje Harvey-Misersky erhält die Heidi-Krieger-Medaille. In: Berliner Zeitung. 21. Juli 2005, abgerufen am 1. April 2010.</ref><ref>Friedhard Teuffel: Auszeichnung für Dopingopfer. In: Der Tagesspiegel. 22. Juli 2005, abgerufen am 26. November 2014.</ref> 2012 wurden sie und ihr Vater in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen.

Biathlon-Weltcup-Platzierungen

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 3 2 10 15
2. Platz 4 4 8
3. Platz 2 1 1 4
Top 10 10 14 18 42
Punkteränge 21 24 18 63
Starts 26 30     18 74
Stand: Karriereende, Daten möglicherweise unvollständig
Vier Podiumsplatzierungen in der Staffel bei WM und Olympia nicht enthalten.

Literatur

Weblinks

Commons: Antje Harvey – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1992: DeutschlandDeutschland Antje Misersky | 1994: KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Myriam Bédard | 1998: BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Ekaterina Dafowska | 2002: DeutschlandDeutschland Andrea Henkel | 2006: RusslandRussland Swetlana Ischmuratowa | 2010: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Tora Berger | 2014: BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Darja Domratschawa | 2018: SchwedenSchweden Hanna Öberg | 2022: DeutschlandDeutschland Denise Herrmann | 2026: FrankreichFrankreich Julia Simon Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Sommer
Deutsches Kaiserreich Deutsches ReichDatei:Flag of Germany (1867–1919).svg

1896–1904 keine Fahnenträger1906 Georg Hax1908 Wilhelm Kaufmann1912 Karl Halt

Deutsches Reich Deutsches ReichDatei:Flag of Germany (3-2).svg

1920/24 keine Teilnahme1928 Ernst Paulus1932 Georg Gehring

Deutsches Reich Deutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg

1936 Hans Fritsch (E) / Toni Merkens (S)

Unter alliierter Besatzung Deutschland 1946Datei:Flag of Germany (1946-1949).svg

1948 keine Teilnahme

Deutschland Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg

1952 Friedel Schirmer (E) / Herbert Klein (S)

Saarland Saarland 1947Datei:Flag of Saar (1947–1956).svg

1952 Toni Breder (E) / Herbert Kesel (S)

Gesamtdeutsche Mannschaft Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch 1956Datei:Flag of Germany.svg

1956 Karl-Friedrich Haas (E) / Klaus Richtzenhain (S) • Reiterspiele: Fritz Thiedemann (E) + (S)

Gesamtdeutsche Mannschaft Deutschland Mannschaft GesamtdeutschDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg

1960 Fritz Thiedemann (E) / Ingrid Krämer (S) • 1964 Ingrid Engel-Krämer (E) / Bernhard Britting (S)

BR Deutschland Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg

1968 Wilfried Dietrich (E) / Ingrid Becker (S) • 1972 Detlef Lewe (E) / Carsten Keller (S) • 1976 Hans Günter Winkler (E) / Annegret Richter (S) • 1980 keine Teilnahme1984 Willi Kuhweide (E) / Ulrike Meyfarth (S) • 1988 Reiner Klimke (E) / Anja Fichtel (S)

DDR Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg

1968 Karin Balzer (E) / Dieter Schubert (S) • 1972 Manfred Wolke (E) / Renate Stecher (S) • 1976 Hans-Georg Reimann (E) / Ruth Fuchs (S) • 1980 Kristina Richter (E) / Waldemar Cierpinski (S) • 1984 keine Teilnahme1988 Ulf Timmermann (E) / Olaf Heukrodt (S)

Deutschland DeutschlandDeutschland

1992 Manfred Klein (E) / Nicole Uphoff (S) • 1996 Arnd Schmitt (E) / Birgit Fischer (S) • 2000 Birgit Fischer (E) / Heike Drechsler (S) • 2004 Ludger Beerbaum (E) / Kathrin Boron (S) • 2008 Dirk Nowitzki (E) / Katrin Wagner-Augustin (S) • 2012 Natascha Keller (E) / Kristof Wilke (S) • 2016 Timo Boll (E) / Sebastian Brendel (S) • 2020 Laura Ludwig, Patrick Hausding (E) / Ronald Rauhe (S) • 2024 Anna-Maria Wagner, Dennis Schröder (E) / Laura Lindemann, Max Rendschmidt (S)

Winter
Deutsches Reich Deutsches ReichDatei:Flag of Germany (3-2).svg

1924 keine Teilnahme1928 Karl Neuner1932 Martin Schröttle

Deutsches Reich Deutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg

1936 Georg von Kaufmann (E) / nicht überliefert (S)

Unter alliierter Besatzung Deutschland 1946Datei:Flag of Germany (1946-1949).svg

1948 keine Teilnahme

Deutschland Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg

1952 Helmut Böck (E) / Andreas Ostler (S)

Saarland Saarland 1947Datei:Flag of Saar (1947–1956).svg

1952 keine Teilnahme1956 Gesamtdeutsche Mannschaft

Gesamtdeutsche Mannschaft Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch 1956Datei:Flag of Germany.svg

1956 Andreas Ostler (E) + (S)

Gesamtdeutsche Mannschaft Deutschland Mannschaft GesamtdeutschDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg

1960 Helmut Recknagel (E) / Georg Thoma (S) • 1964 Georg Thoma (E) / Ortrun Enderlein (S)

BR Deutschland Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg

1968 Hans Plenk (E) / Franz Keller (S) • 1972 Walter Demel (E) / Wolfgang Zimmerer (S) • 1976 Wolfgang Zimmerer (E) / Rosi Mittermaier (S) • 1980 Urban Hettich (E) / Irene Epple (S) • 1984 Monika Pflug (E) / Peter Angerer (S) • 1988 Peter Angerer (E) / Fritz Fischer (S)

DDR Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg

1968 Thomas Köhler (E) / Klaus-Michael Bonsack (S) • 1972 Klaus-Michael Bonsack (E) / Wolfgang Scheidel (S) • 1976 Meinhard Nehmer (E) / Ulrich Wehling (S) • 1980 Jan Hoffmann (E) / Frank Ullrich (S) • 1984 Frank Ullrich (E) / Karin Enke (S) • 1988 Frank-Peter Roetsch (E) / Christa Rothenburger (S)

Deutschland DeutschlandDeutschland

1992 Wolfgang Hoppe (E) / Antje Misersky (S) • 1994 Mark Kirchner (E) / Claudia Pechstein (S) • 1998 Jochen Behle (E) / Gunda Niemann (S) • 2002 Hilde Gerg (E) / Georg Hackl (S) • 2006 Kati Wilhelm (E) / Claudia Pechstein (S) • 2010 André Lange (E) / Magdalena Neuner (S) • 2014 Maria Höfl-Riesch (E) / Felix Loch (S) • 2018 Eric Frenzel (E) / Christian Ehrhoff (S) • 2022 Claudia Pechstein, Francesco Friedrich (E) / Thorsten Margis (S) • 2026 Katharina Schmid, Leon Draisaitl (E) / Tobias Wendl, Tobias Arlt (S)

(E) = Eröffnungsfeier, (S) = Schlussfeier
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

1984: Tschernyschowa, Sabolotnaja, Parve (URS) | 1985: Tschernyschowa, Golowina, Parve (URS) | 1986: Parve, Bjelowa, Tschernyschowa (URS) | 1987: Golowina, Tschernyschowa, Parve (URS) | 1988: Tschernyschowa, Golowina, Parve (URS) | 1989: Prikastschikowa, Dawydowa, Golowina (URS) | 1990: Bazewitsch, Golowina, Dawydowa (URS) | 1991: Belowa, Golowina, Dawydowa (URS) | 1993: Kulhavá, Adamičková, Knížková, Háková (CZE) | 1995: Disl, Harvey, Greiner-Petter-Memm, Behle (DEU) | 1996: Disl, Greiner-Petter-Memm, Apel, Behle (DEU) | 1997: Disl, Greiner-Petter-Memm, Apel, Behle (DEU) | 1999: Disl, Greiner-Petter-Memm, Apel, Zellner (DEU) | 2000: Pyljowa, Tschernoussowa, Kuklewa, Achatowa (RUS) | 2001: Pyljowa, Bogali, Kuklewa, Ischmuratowa (RUS) | 2003: Achatowa, Ischmuratowa, Kuklewa, Tschernoussowa (RUS) | 2004: Tjørhom, Istad-Kristiansen, Andreassen, Poirée (NOR) | 2005: Pyljowa, Ischmuratowa, Bogali, Saizewa (RUS) | 2007: Glagow, Henkel, Neuner, Wilhelm (DEU) | 2008: Glagow, Henkel, Neuner, Wilhelm (DEU) | 2009: Slepzowa, Bulygina, Medwedzewa, Saizewa (RUS) | 2011: Henkel, Gössner, Bachmann, Neuner (DEU) | 2012: Bachmann, Neuner, Gössner, Henkel (DEU) | 2013: Fenne, Flatland, Solemdal, Berger (NOR) | 2015: Hildebrand, Preuß, Hinz, Dahlmeier (DEU) | 2016: Solemdal, Birkeland, Eckhoff, Olsbu (NOR) | 2017: Hinz, Hammerschmidt, Hildebrand, Dahlmeier (DEU) | 2019: Solemdal, Tandrevold, Eckhoff, Olsbu Røiseland (NOR) | 2020: Solemdal, Tandrevold, Eckhoff, Olsbu Røiseland (NOR) | 2021: Tandrevold, Eckhoff, Lien, Olsbu Røiseland (NOR) | 2023: Comola, Wierer, Auchentaller, Vittozzi (ITA) | 2024: Jeanmonnot, Chauveau, Braisaz-Bouchet, Simon (FRA) | 2025: Jeanmonnot, Michelon, Braisaz-Bouchet, Simon (FRA) Vorlage:Klappleiste/Ende

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